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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Solidaritätszuschlag Koalition lehnt Vorstoß aus Hamburg ab

 ·  Selten war sich die Bundesregierung so schnell einig: Schwarz-Gelb wimmelt den Vorstoß von Hamburgs Erstem Bürgermeister ab, die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag künftig zur Entschuldung der Länder zu nutzen. Sie rät Olaf Scholz etwas anderes: Sparen.

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Gerhard Storm

Auferstehung des Soli

Die in Finanzangelegeneheiten eher unbedarfte SPD hat sich beim Soli etwas Tolles ausgedacht.

Nach der Scholz-Idee soll nach dem Auslaufen des Soli das Geld der Bürger unverändert weiterfließen Richtung Staat.

Die erfolg- u. verantwortungslose Euroschuldenpolitik hat D viele Mrd gekostet.

Die SPD hat diese Politik mitzuverantworten, wenn auch nur durch unverständlich stilles Abnicken im Parlament, angesteckt vom fehlenden Euro-Durchblick der CDU.

Um die Folgen des Desasters zu kaschieren, kommt der SPD der Scholz-Vorschlag entgegen. Hier könnte die Umverteilerpartei SPD wieder einmal ihre Stärke nutzen bei dem Gieren nach Bürgergeld.

Aber die Zeiten haben sich geändert, und die Bildung der Bürger auch. Die CDU wird zusammen mit anderen Bürgern den Soli-Unsinn verwerfen.

Trotz zeitlicher Nähe zu Ostern darf es keine Auferstehung des Soli geben, denn für die Weiterfahrt in den Himmel ist dieses Vehikel ungeeignet.

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Gerhard Katz

Die Elbphilharmonie

muss doch irgendwie bezahlt werden...

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Harry Leng
Harry Leng (VEDY) - 30.04.2012 09:38 Uhr

Man kann...

Es gibt eingige solcher Vorschlaege, die man schnell umsetzen kann:
-Soli fuer Schuldenabbau nutzen
-Menschen unter 30 kein Hartz IV zugestehen, es sei denn sie haben schon sozialversicherungspflichtig gearbeitet
-GEZ abschaffen, oeffentlich rechtliche Kanaele auf ein Minimum reduzieren und mit normalen Steuergeldern finanzieren
-Alle, aber auch alle vom Beamten bis zum Vorstandsvorsitzenden sollen in die staatliche Rentenkasse einzahlen
-Riester entweder abschaffen oder es fuer alle zur Pflicht machen, sonst haben wir in 30 Jahren eine Riester Renten Klasse und eine, die es verpasst hat
-Krankenversicherungen vereinheitlichen und allen erlauben sich zusaetzlich privat zu versichern, damit die Zweiklassen Gesellschaft in der Medizin nicht weiter waechst

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Walter Henn

Umverteilung ohne Ende

Es ist immer wieder das alte Lied. Mangels eigener Kreativität und Intelligenz, Einsparpotentiale im Länderhaushalt zu suchen, fällt unserer politischen Klasse (und die Union ist da nicht viel besser!) nichts anderes ein, als Steuererhöhungen oder wie in diesem Fall, die Wiederbelebung des Soli nach 2018, um sich die Gunst der Wähler über neue soziale Wohltaten zu erkaufen. Leider profitiert mittlerweile eine Wahlmehrheit von diesen durch Umverteilung finanzierten Wohltaten, so dass eine wirksame Reform und wirklicher Schuldenabbau auch in der Zukunft nicht ernsthaft zu erwarten ist. Aber da ist der deutsche Wähler nicht viel anders als der griechische, italienische oder französische.

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Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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