Solarworld-Chef Frank Asbeck hat eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Er ist Gründer, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitseigner in einer Person. Er hat die bekannteste Solarmarke überhaupt entwickelt. Er hat Werbefiguren wie den Schauspieler Larry „J.R.“ Hagman und den Fußballer Lukas Podolski für sich arbeiten lassen. Auf seine Initiative hin haben die Amerikaner chinesischen Solarunternehmen heftige Zölle aufgebrummt.
Wenn man einem Unternehmen zugetraut hätte, die aktuelle Branchenkrise zu meistern - es wäre Solarworld gewesen. Seit Freitag gibt es daran starke Zweifel. Solarworld kündigte in einer Pflichtmitteilung an, es gebe „Restrukturierungsbedarf“. Im Klartext dürfte das bedeuten: Die Anleihegläubiger müssen bluten, sie erwartet ein Schuldenschnitt.
Das ist umso überraschender, als Asbeck noch Anfang der Woche versicherte, es sei doch alles in Ordnung mit seinen Finanzen. Selbst enge Vertraute zeigten sich von der aktuellen Entwicklung vor den Kopf gestoßen.
In guten Zeiten ließ sich der schwergewichtige Jankerträger, Villen- und Sportwagen-Besitzer gerne als Sonnenkönig feiern. Heute weiß man: Hinter der Fassade sieht es finster aus.
Frank Asbeck hat noch Anfang der Woche versichert, es sei alles in
Ordnung mit den Finanzen seines U
klaus keller (klkeller)
- 26.01.2013, 18:57 Uhr
Geschlafen und verdrängt
Michael Drese (Nico58)
- 26.01.2013, 12:52 Uhr
Ich frage mich ....
Martin Hofmann-Apitius (Hofmann-Apitius)
- 26.01.2013, 10:34 Uhr
Die unsichtbare Hand...
otto sundt (drto)
- 26.01.2013, 10:25 Uhr
Strafzölle...
Michael Drese (Nico58)
- 26.01.2013, 09:29 Uhr