12.06.2004 · SAP-Chef Kagermann im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die abgesagte Fusion mit Microsoft, schwache Wettbewerber und sein vorzügliches Gehalt.
Nach den im Frühjahr abgebrochenen Fusionsgesprächen zwischen Microsoft und SAP hat der Vorstandsvorsitzende des Walldorfer Software-Konzerns, Henning Kagermann, größeren Akquisitionen eine Absage erteilt.
Das Unternehmen werde keinen der großen Wettbewerber kaufen, sagte Kagermann im Interview mir der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Es herrsche zwar großer Konsolidierungsdruck, doch: “Wir schaffen es gut allein.“
Marktanteile nicht kaufen
SAP sei aber offener als vor vier, fünf Jahren für kleinere Akquisitionen, etwa um sich in einer Branche oder in einer Technologie zu verstärken oder um ein Land wie China zu erobern. “Wir wollen aber keine Marktanteile kaufen“, bekräftigte Kagermann.
Die großzügigen Vergütungen für Manager hält der SAP-Chef im wesentlichen für angemessen. Wenn ein Unternehmen sehr gute Ergebnisse erziele, dann dürfe auch der Chef sehr gut verdienen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,29 $ | −0,52% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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