Home
http://www.faz.net/-gqe-pyfx
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Software Microsoft verdoppelt den Gewinn

28.01.2005 ·  Der Softwarekonzern Microsoft hat seinen Gewinn im zweiten Quartal dank einer stärkeren Nachfrage nach PCs und Videospielen sowie geringerer Kosten mehr als verdoppelt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hat seinen Gewinn im zweiten Quartal dank einer stärkeren Nachfrage nach PCs und Videospielen sowie geringerer Kosten mehr als verdoppelt.

Im Vierteljahr per Ende Dezember sei der Gewinn auf 3,46 Milliarden Dollar oder 32 Cent pro Aktie nach 1,55 Milliarden Dollar oder 14 Cent je Aktie im Vorjahr gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluß mit. Damit fiel der Gewinn größer aus als vom Unternehmen und von Analysten prognostiziert. Diese hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 29 Cent gerechnet.

Gewinnausblick verbessert

Der Umsatz kletterte um 6,6 Prozent auf 10,82 Milliarden Dollar. Für das Geschäftsjahr per Ende Juni hob Microsoft zudem seinen Gewinnausblick an. Microsoft-Aktien reagierten nachbörslich mit Kursaufschlägen von 1,7 Prozent auf 26,55 Dollar.

Die Erlöse mit dem Videospiel „Halo 2“ für die Microsoft-Spielekonsole Xbox habe die Ergebnisse in der Unterhaltungssparte verbessert, teilte Microsoft mit. Von dem Spiel seien 6,3 Millionen Stück verkauft worden. Microsoft-Finanzchef John Connors zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung von „Halo 2“ und dem Online-Spiele-Dienst Xbox Live. Auch sei das PC-Umfeld derzeit sehr positiv. Die Erlöse aus dem Verkauf von Software für vernetzte Computer sowie aus dem Bereich Software für Handys hätten ebenfalls zum Umsatzwachstum beigetragen.

Höhere Verkaufszahlen der Xbox erwartet

Für das laufende dritte Geschäftsquartal rechnet das in Redmond im amerikanischen Bundesstaat Washington ansässige Unternehmen mit einem Gewinn von 27 bis 28 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 9,7 bis 9,8 Milliarden Dollar. Analysten rechneten zuletzt mit einem Gewinn je Aktie von 27 Cent und Umsätzen von 9,66 Milliarden Dollar. Für das Geschäftsjahr per Ende Juni rechnet Microsoft nun mit einem Gewinn von 1,09 bis 1,11 Dollar je Aktie statt wie bislang 1,07 bis 1,09 Dollar je Aktie. Den Umsatzausblick erhöhte das Unternehmen auf 39,8 Milliarden bis 40,0 Milliarden Dollar von bislang 38,9 Milliarden bis 39,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten zuletzt im Schnitt mit 39,3 Milliarden Dollar gerechnet. Analysten werteten die vorgelegten Zahlen als positiv. Die Frage sei aber, ob Microsoft die starke Entwicklung im Videospiele-Bereich fortsetzen könne.

In den zwölf Monaten per Ende Juni rechnet Microsoft nun mit höheren Verkäufen der Xbox-Konsole sowie mit mehr Abonnenten von Xbox Live. Weltweit würden bis zum Ende des Geschäftsjahres 21 Millionen bis 22 Millionen Xbox-Geräte installiert sein. Bislang war Microsoft von knapp unter 20 Millionen Stück ausgegangen. Die Zahl der Xbox-Live-Abonnenten werde nun mit 1,6 Millionen bis 1,8 Millionen erwartet nach zuvor 1,5 Millionen.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Die Förderlücke

Von Heike Göbel

Der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld ist ein Ausweis unbelehrbaren Glaubens an die unbegrenzte Leistungsfähigkeit des Sozialstaates. Dass Eltern ihre Kinder, wie seit Menschengedenken, unbezahlt hüten, ist in Deutschland offenbar nicht mehr denkbar. Mehr 8 7

29.05.2012 17:45 Uhr
  Vortag
Dax 6.396,84 +1,16%
 OK
NameKursProzent
FAZ-INDEX 1.394,15 +1,26%
Dow Jones 12.580,70 +1,01%
EUR/USD 1,2465 −0,19%
Rohöl Brent Crude 106,29 $ −0,52%
Gold 1.579,50 $ +0,31%
Umfrage

Anonym bewerben? Ist das gut?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.