Home
http://www.faz.net/-gqe-t26q
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Freitag, 17. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Software Microsoft Deutschland wächst zweistellig

03.08.2006 ·  Die deutsche Microsoft-Tochter hat sich in einem angespannten Markt behauptet und hat ihre Umsätze im vergangenen Jahr rasant gesteigert. Auch für das laufende Geschäftsjahr verspürt Microsoft Deutschland Rückenwind.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Die deutsche Tochtergesellschaft des amerikanischen Softwarekonzerns Microsoft hat ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr 2005/06 (30. Juni) um 11 Prozent gesteigert und ist damit genauso schnell gewachsen wie der gesamte Konzern.

„Wir haben in einem angespannten Markt ein wahnsinnig gutes zweites Halbjahr gehabt und guten Rückenwind für das laufende Geschäftsjahr“, sagte Jürgen Gallmann, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH, im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ/Freitagsausgabe).

Rund 2000 Beschäftigte in Deutschland

„Unser Ziel ist es, auch im laufenden Geschäftsjahr zweistellig zu wachsen“, sagte Gallmann. Absolute Umsatzzahlen veröffentlicht Microsoft für seine deutsche Tochtergesellschaft nicht. Doch ist das Lizenzgeschäft mit der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware für Unternehmen unter der Markengruppe „Dynamics“ nach den Worten von Gallmann im vergangenen Jahr um 20 Prozent höher ausgefallen.

Zudem habe man die Zahl der in diesem Geschäft sehr wichtigen Vertriebspartner um 65 auf nun nahezu 300 steigern können. Microsoft Deutschland hat im vergangenen Geschäftjahr 160 neue Mitarbeiter eingestellt und zählt nun rund 2000 Beschäftigte. Im laufenden Geschäftsjahr sollen weitere rund 200 Mitarbeiter hinzukommen.

Keine Ambitionen für einen Preiskrieg

Ein besonders großes Plus weist das Geschäft im Bereich „Home Entertainment“ aus, wo der Umsatz in Deutschland um 47 Prozent zugelegt hat. Grund hierfür ist die Markteinführung der Spielkonsole „Xbox 360“, von der bis zum Geschäftsjahresende 5 Millionen Stück verkauft worden sind. „Und bis zur Markteinführung des Konkurrenzprodukts unseres Wettbewerbers werden wir 10 Millionen Stück abgesetzt haben“, sagt Gallmann.

Das Ziel ist ehrgeizig, denn die „Playstation 3“ von Sony soll schon Mitte November auf der ganzen Welt erhältlich sein. Microsoft müsse den Absatz der „Xbox 360“ dabei nicht durch Preissenkungen ankurbeln. „Wir haben keine Ambitionen, einen Preiskrieg anzufangen. Wir liegen mit unserem Preis gut im Wettbewerb“, sagte Gallmann. Vielmehr lasse sich der hohe Absatz in kurzer Zeit vor allem dadurch erreichen, daß Microsoft anders als unmittelbar nach der Markteinführung der Konsole vor dem Weihnachtsfest des vergangenen Jahres inzwischen in der Lage sei, die bestehende Nachfrage produktionstechnisch zu befriedigen.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Abschied ohne Schock

Von Holger Steltzner

Die Erpressbarkeit der Euro-Retter muss politisch beendet werden. Griechenland sollte zunächst nur eine „kleine“ Rate erhalten, um den sofortigen Staatsbankrott zu verhindern. Parallel müssten Vorbereitungen für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Landes getroffen werden. Mehr 9 79

16.02.2012 17:45 Uhr
  Vortag
Dax 6.751,96 −0,09%
 OK
Umfrage

Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

17.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.751,96 −0,09%
FAZ-INDEX 1.516,60 +0,75%
TecDAX 777,60 +0,63%
MDAX 10.356,50 +0,58%
SDAX 4.989,81 −0,62%
REX 423,38 +0,51%
Eurostoxx 50 2.511,70 +0,90%
F.A.Z. EURO INDEX 81,17 +0,88%
Dow Jones 12.904,10 +0,96%
Nasdaq 100 2.592,29 +1,42%
S&P500 1.358,04 +1,10%
Nikkei225 9.384,17 +1,58%
EUR/USD 1,3140 +0,08%
Rohöl Brent Crude 120,45 $ +0,33%
Gold 1.713,00 $ −1,15%
Bund Future 138,60 € −0,09%