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Smart Home : Diese Technologien ändern unseren Alltag

Die mobile Steuerung des Heims wird immer attraktiver. Bild: dpa

Mobile Bezahlsysteme, 3D-Drucker und autonomes Fahren: Was vor einigen Jahren noch nach Science Fiction klang, ist längst Realität - und hält Einzug in den Alltag.

          Sind die Rollläden geschlossen? Ist der Herd auch wirklich aus? Fragen wie diese schießen so manchem durch den Kopf - oft auf dem Weg in den Urlaub. Wie schön es doch wäre, wenn sich das von unterwegs überprüfen ließe. Das ist schon längst keine Utopie mehr. Denn immer mehr Anbieter verkaufen Haushaltsgeräte, die sich ganz einfach vernetzen und mit dem Mobiltelefon per App bequem verknüpfen lassen. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK rechnen die Konsumenten solchen Technologien eine immer größere Bedeutung für ihren Alltag zu. Doch auch andere Trends werden spürbarer.

          Anna Steiner

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Mehr als 7000 Konsumenten in sieben verschiedenen Ländern wurden für die Studie befragt. Wenig überraschend gaben sie an, dass vor allem mobile Zahlsysteme das Leben in den kommenden Jahren verändern werden. Auch 3D-Drucker gewinnen demnach zunehmend an Bedeutung. Immerhin 33 Prozent glauben, dass „Wearables“ wie beispielsweise smarte Armbanduhren den Einzug in den Alltag schaffen werden.

          Doch ein Umfragewert überrascht: 51 Prozent der Befragten gaben an, dass die Smart-Home-Technologie einen großen Einfluss auf das Konsumenten-Leben haben wird. In Deutschland sind 44 Prozent dieser Meinung. Überraschend ist das vor allem deshalb, weil die Angst wächst, zunehmend zu einem „gläsernen Bürger“ zu werden, und weil die Skepsis gegenüber den Herstellern unverändert groß ist. Konfrontiert man die Konsumenten jedoch nicht mit dem abstrakten Begriff des „Smart Home“, sondern weist auf die einzelnen Möglichkeiten hin, scheint dieses Misstrauen zu weichen.

          Das Interesse der potentiellen Käufer wecken vor allem die Bereiche Sicherheit und Kontrolle, sowie Energie und Beleuchtung. Hier sehen die Nutzer die größten Vorteile. Im Bereich Sicherheit gibt es beispielsweise technische Möglichkeiten, die dafür sorgen, dass Bewohner eines Smart Homes auch im Urlaub ihr Zuhause nicht aus den Augen verlieren: Einbruchschutz, schlüsselloses Öffnen von Türen und Fenstern, eine per App gesteuerte Alarmanlage - oder für kürzere Abwesenheiten auch mal einen Babysitter bestehend aus Bewegungsmeldern und Kameras. Aber auch im Bereich der Unterhaltung und für die Gesundheit erhoffen sich die Befragten von einem vernetzten Zuhause Erleichterungen im Alltag.

          Dass bislang die wenigsten ihr Zuhause mit dem Smartphone steuern, ist vor allem auf die hohen Kosten der Anschaffung zurückzuführen. Immerhin ein Viertel gab zudem an, dass eine schlechte Internetverbindung nicht für die Technologie ausreiche.

          Quelle: FAZ.NET

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