24.07.2009 · 85 Milliarden Euro kosten die Konjunkturpakete I und II. Da wird man fragen dürfen, wo das Geld eigentlich bleibt. In zehn Folgen stellen wir interessante, skurrile und sinnlose Projekte des größten Konjunkturprogramms der deutschen Nachkriegsgeschichte vor.
Von Christian Siedenbiedel85 Milliarden Euro, so viel kosten die Konjunkturpakete I und II. Da wird man wohl mal fragen dürfen, wo das Geld eigentlich bleibt. Das hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung getan und die Antworten zu einer Serie verarbeitet. „85 Milliarden - hier gibt Deutschland Ihr Geld aus“ lautet ihr Titel. In zehn Folgen bis zur Bundestagswahl am 27. September stellen wir interessante, skurrile und sinnlose Projekte des größten Konjunkturprogramms der deutschen Nachkriegsgeschichte vor.
Zugleich wird es um die Frage gehen, wie das Programm wirkt. Schließlich folgt die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket den Empfehlungen des britischen Ökonomen John Maynard Keynes (1883 bis 1946). Der meinte: In Krisen wie diesen, in denen die privaten Haushalte und die Unternehmen wenig bestellen und kaufen, muss der Staat einspringen und über höhere Ausgaben künstlich Nachfrage schaffen. Nur so könne der Teufelskreis des Abschwungs durchbrochen und die Wirtschaft wieder in Fahrt gebracht werden. (sibi.)
Christian Siedenbiedel Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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