Home
http://www.faz.net/-gqe-6yvci
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schweizer Haftbefehle „Schäuble fällt den Finanzbeamten in den Rücken“

 ·  Die in der Schweiz ausgestellten Haftbefehle gegen drei Steuerfahnder aus NRW schlagen hohe Wellen: SPD und Grüne sehen darin einen „bodenlosen Skandal“. Fast noch mehr regt sich die Opposition über Finanzminister Schäuble auf – der das Vorgehen der Eidgenossen als nachvollziehbar wertet.

Artikel Bilder (1) Video (1) Lesermeinungen (135)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3 4 5 6  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Lothar W. Pawliczak

Die Schweizer fühlen sich zurecht betroffen, denn mit ihrer Gesetzgebung ermöglichen sie erst die

Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch Schweizer Banken. Im gewissen Sinne ist jeder Schweizer - via Gesetzgebung - Mittäter. Es ist schon interessant, wie hier Schweizer und andere, die offensichtlich an Steuerhinterziehung interessiert sind, aufheulen. Der Ankauf der Steuer-CDs ist sicher moralisch und rechtlich grenzwertig. Aber: Die Schweizer Banken rauben andere Staaten aus und die Schweiz lebt insgesamt recht gut davon. Man kann aber durch Raub kein Eigentumsrecht erwerben: Wenn also Informationen auf Steuer-CDs gekauft werden, kauft der Staat Informationen über sein Eigentum zurück. Er hat das Recht an diesem Eigentum nie verloren!

Empfehlen
Hajo Hinrich
Hajo Hinrich (HHinrich) - 02.04.2012 19:01 Uhr

Geltendes Recht muss beachtet werden!


Ein Steuerfahnder ist ein deutscher Beamter, der seinen Whiskey gerührt (aber nicht geschüttelt) trinkt.

Man stelle sich vor: Die deutsche Steuerfahndung erhält Hinweise auf Steuerhinterzieher mit schweizerischem Erstwohnsitz und gibt die Daten amtshilfeweise an die eidgenössische Guardia di Finanza weiter ... Was denn jetzt? Setzt nun eine Offizialdelikt-Untersuchung ein oder werden beide Augen zugedrückt?

Und was, wenn diese Daten in die Hand der NZZ gelangen?

Empfehlen
moses pace
moses pace (astroloop) - 02.04.2012 16:15 Uhr

Streng genommen

müsste den die deutschen Behörden auch gegen ihre Steuerfahnder Ermittlungen einleiten. Meines Wissens stehen deren Handlungen in Deutschland ebenso unter Strafe.

Empfehlen
Rolf Horstig

Im Rechtsstaat heiligt der Zweck eben nicht jedes Mittel!

In einem Anfall von rechtsstaatlichem Denken hat der Minister Schäuble mal eine richtige Äußerung getan! Gut so.
Mich erschrickt es schon seit einiger Zeit, in welchem Ausmaß Abgeordnete und sonstige Politiker, Medien und Bürger die Anwendung der Gesetze und der überkommenen Regeln von momentanen Launen abhängig machen.
Der Rechtsstaat lebt davon, daß Gesetze ohne Ansehen der Person angewandt werden. Wer Gesetze übertreten hat, muß angeklagt werden. Auch wenn er Steuerfahnder ist.
Und auch wer sich unbeliebt gemacht hat, hat dennoch einen Anspruch darauf, daß ihm alle gesetzlichen Leistungen zustehen. Auch wenn er ehemaliger Bundespräsident ist.


Wir sollten die Rechtsstaatlichkeit in der Gesellschaft wieder höher achten als die momentane moralische Empörung.
Und dann stelle ich mir auch noch die Frage, welcher Staat eigentlich der Schurkenstaat ist. Der Staat, der seinen Bürgern bis zur Hälfte ihere Einkommen unter dem Vorwand der Steuern wegnimmt?

Empfehlen
Achim Detjen
Achim Detjen (AchimD) - 02.04.2012 09:41 Uhr

Und Putins Beamte?

Die tun auch nur ihre "Pflicht", genauso wie deren Kollegen in Nordkorea, China oder Syrien und im Iran. Ist das nun also die endgültige Bankrotterklärung dessen, was man allgemein als "Demokratie" bezeichnet? Der Zweck heiligt also auch hierzulande wieder die Mittel, Hauptsache die sind politisch korrekt? Hat man den wirklich überhaupt nichts aus der Geschichte gelernt? Wer mit Kriminellen paktiert und so auf kriminelle Art und Weise irgendwelche "Beweise" ergaunert, macht sich mit denen gleich, die er eigentlich bekämpfen will! Es soll übrigens auch den rechtsstaatlichen Grundsatz geben, das solcherart erlangter Beweise vor Gericht nicht zulässig sind. DAS scheint auch nicht mehr zu zählen, solange einem demagogisch-populistischen Zeitgeist gehuldigt wird. Adieu Rechtsstaat! Adieu Demokratie! Aber was will man von einem Staat, einer Gesellschaft wie der hiesigen erwarten, wo nur noch der politisch-korrekte Zeitgeist als Maßstab gilt und für dessen Durchsetzung alle Mittel recht sind.

Empfehlen
Closed via SSO
Los Närgli (lma666) - 02.04.2012 09:28 Uhr

Rechtsstaatliche Prinzipien...

Tja, es ist schon, blöd, wenn der Staat sich selbst ad absurdum führt...
Gegen Kriminelle mit kriminellen Maßnahmen vorzugehen, ist eben für einen Rechtsstaat keine gute Idee, egal wie "moralisch" es einem vorkommt.
So ungern ich Herrn Schäuble recht gebe, aber die Schweizer Behörden handeln hier richtig.
Es ist nicht an der Executiven, die Gesetz in Frage zu stellen, sie hat sie um- und durchzusetzen. Und wenn sie dagegen handelt, dann bricht die das Gesetz.
Ergo ist es an der Legislativen, etwas dagegen zu tun, wenn ihr das nicht gefällt.
"Rumjammern", wie das SPD und grüne gerade machen, zeugt nicht gerade von einer klaren Linie, was rechtsstaatliche Grundsätze betrifft.

Empfehlen
Peter H. Müller

Hehlerei ist ein schweres Delikt

Ich bin einverstanden mit Ihnen: Steuerhinterziehung ist ein Vergehen (in der Schweiz ein administratives Vergehen mit hohen Steafen). Aber Hehlerei - wie die durch deutsche Steuerfahnder berrieben wird - ist in der Schweiz ein Verbrechen, genau so wie Steuerbetrug. Hehler und Betrüger gehören hinter Gitter, auch wenn sie "Geld haben" und erst recht wenn sie institutionell Verbrechen begehen. Man kann Verbrechen nicht mit Verbrechen bekämpfen.

Empfehlen
Caspar Mendrzyk

deutsches Verhälnis zu Prinzipien des Rechtsstaates auf schwankendem Boden

Es läßt sich nicht übersehen, daß das Bonner Grundgesetz, einmal als Bollwerk gegen eine Wiederholungsmöglichkeit von Totalitarismus geschaffen, mittlerweile von der Politik und der Verfassungsrechtsprechung beliebigen Tagesopportunitäten unterworfen wird. Das wird dann als
" Verfassungswirklichkeit" ausgegeben. Beispiele sind die Aushebelung des parlamentarischen
Haushaltsprärogative, das von den Herren Herzog und Papier entwickelte parlamentarische
Vorrecht, den Eigentumsartikel 14 GG nach Belieben und sozialistischen Empfinden zu interpretieren, die weitgehende Beseitung des verfassungsrechtlichen Schutzes der traditionellen Ehe mit Hilfe semantischer Bocksprünge etc. etc. - Einen weiteren Höhepunkt hat diese Entwicklung nun durch das lauthalse Skandalgeschreie der Grünen-Partei erreicht, daß deutschen Finanzbeamten von fremden Staaten Steine in den Weg gelegt werden, mit krimineller Energie gesetzlich geschützte Wirtschaftsdaten fremder Staaten auszuspionieren. -

Empfehlen
Max Bernard

Gabriel: „die Steuerfahnder würden nun dafür mit Haftbefehl gesucht,

dass sie Straftäter suchen“. Darauf ist zu erwidern, dass auch die Suche nach Straftäter sich an Gesetze zu halten hat. Unglaublich, aber es gibt außerhalb von D noch andere Staaten, die es sich erlauben eigene Gesetze zu erlassen, welche nicht mit den Interessen Deutschlands identisch sind. Wer sich dagegen vergeht hat ebenso mit Sanktionen zu rechnen wie derjenige, welcher deutsche Gesetze missachtet.
Im vorliegenden Falle, zum Schutze des schweiz. Bankgeheimnisses erlassen, handelt es sich übrigens um ein Gesetz das bereits viel länger existiert als die nun aufheulende Bundesrepublik bzw. deren links-nationalistischer Teil. Wie diese Leute ticken zeigt sich schon daran, dass diese nie auf die Idee kämen britische oder gar US-Gesetze zu brechen um an die, in deren Steueroasen lagernden Daten von Steuerhinterziehern zu gelangen. Diese Herrschaften haben eben soviel aus der Geschichte gelernt: Erfolgreich sind Großmachtansprüche nur gegen weniger mächtige Staaten einzusetzen.

Empfehlen
Gerhard Storm

Opposition fällt Schäuble in den Rücken!

Schäuble als Fels in der Brandung kopfloser Politikergestalten. Das ist neu, kenne ich doch Schäuble aus der Euro-Schuldenkrise nicht als erfolgreiche Lichtgestalt. Aber er beweist Format und erliegt nicht der populistischen Versuchung, die böse Schweiz ob ihrer Rechtsstaatlichkeit zu verdammen.

Anders die in ihrer Argumentation völlig schiefliegenden Vertreter von SPD und Grünen. Da kann einem ja schlecht werden bezüglich deren Rechtsverständnisses.

Ihr unqualifiziertes Verhalten könnte die Verhandlungen mit der Schweiz beeinträchtigen. Und wegen der dadurch ausgelösten Verzögerung könnten dt. Steuersünder als sog. Abschleicher noch rasch einen anderen Parkplatz für ihre hinterzogenen Millionen finden. Tja, Dummheit ist manchmal teuer Das ist dumm!

Deshalb, liebe aufgeregte Oppositionsvertreter, bitte ich darum, Herrn Schäuble nicht nocheinmal in den Rücken zu fallen. Denn nur er ist für die Verhandlungen mit der Schweiz zuständig. Und ohne gutes Klima kein Erfolg!

Empfehlen
Michel Fassler

Hr. Schäuble hat leider recht

Unrecht mit Unrecht vergelten? Ich wusste gar nicht dass der Staat Deutschland für Hehlerware Geld bezahlt und zwar offiziell mit Gütesiegel. Datendiebe zu Millionären macht und zwar mit Staatsgeld! Als Eidgenosse kann ich weder das eine noch das andere gutheissen, weder aktive Beihilfe zu Steuerbetrug noch Anstiftung zu Datendiebstahl. Es ist richtig und korrekt dass es zu Verzeigungen kommt obwohl das Problem nach wie vor nicht gelöst sein wird - Ab nach Singapore mit dem Geld oder soll es eine Insel in den Vereinigten Staaten sein - nein doch lieber ins Vereinigte Königreich. Ich habe die supertollen Sprüche gehört über Ursachen und Wirkung, das sehe ich genauso, nur die Ursachen liegen bei Euch liebe Deutsche - geht doch mal zügig mit den Steuern runter damit es nicht zum Massenexodus kommt. Wer viel arbeitet soll viel verdienen und nicht gleich als Krimineller möglicher Steuerbescheisser behandelt werden.
Es braucht nun eine schnelle Lösung zwischen der Schweiz und Deutschland!

Empfehlen
Philipp Niederöst

Wir Schweizer ein kriminelles Alpenvolk?

Liebe Community

Mit grossem Interesse lese ich all die feinen Beiträge über das kriminelle Alpenvolk & den Schurkenstaat Schweiz.

Ich möchte nun nicht Schönreden, dass keine deutschen Schwarzgelder auf Konten des hier erwähnten kriminellen Alpenvolkes liegen. Ganz nüchtern betrachtet wird auf politischer Ebene nach einer Lösung gesucht. Dieser Weg ist steinig und sicherlich noch weit.

Doch wer arbeitet in den schweizer Banken, kriminelle Schweizer? Es sind doch viel mehr Banker von Nationen aus aller Welt - gefangen in einem System, in dem man durch den jährlichen Bonus zu Taten verleitet wird, welche sich in einer schwarzen Zone befinden.

Empfehlen
Alfons Schäfers

Schweizerische Haftbefehle gegen deutsche Steuerfahnder

Es ist unbestreitbar, dass Rechtslage und Rechtsbewusstsein in DE und CH in Bezug auf Steuerdelikte stark auseinanderdriften. Hinzu kommt eine merkliche Aversion von CH-Behörden gegenüber deutschen Anzeigenden z.B. bei Diebstählen in Zügen, wie ich sie selbst erlebt habe. In DE ist offenbar nicht bekannt, dass ohnehin und ganz allgemein gerade in der Deutschweiz sich starke Animositäten gegen Deutsche aufgebaut haben, die in CH-Foren offen diskutiert und zugegeben werden. Das Geheul aus Berlin und besonders aus Düsseldorf, das dort vom Wahlkampf verstärkt wird, sollte etwas weniger giftig sein. Offenbar reist Frau Kraft zu selten in die Schweiz und kann sich in die dortige Mentalität nicht einfühlen. Wenn's ums Recht geht, kennen die Schweizer kein Pardon. AS Bonn

Empfehlen
René Wigger
René Wigger (rwigger) - 01.04.2012 23:36 Uhr

Mich würde interessieren....

.... was die nun aufjaulenden deutschen Politiker sagen würden, wenn die Politik irgend eines Staates der deutschen Bundesanwaltschaft sagen würde, was sie zu tun hat und was eben nicht.
Die schweizerische Bundesanwaltschaft - und nicht die Schweiz und schon gar nicht die schweizerische Politik - hat Haftbefehle gegen deutsche Beamte erlassen, die Schweizer Recht gebrochen haben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Von Gewaltentrennung hat man offenbar bei einem Teil der deutschen Politik keine Ahnung und demnach auch nicht viel aus der Vergangenheit gelernt. Schäuble hat völlig korrekt reagiert und wird nun für etwas gescholten, das nicht er verursacht hat. Dass die Haftbefehle für das Steuerabkommen für beide Seiten zur Unzeit kommen, ist eben der Preis, den man für eine unabhängige Justiz "bezahlen" muss.

Empfehlen
eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 01.04.2012 23:13 Uhr

Erschütternd

Irgendwie bin ich erschüttert, wie viele Foristen hier, kriminellen Subjekte, was Steuerhinterzieher für mich nun einmal sind, eher wie clevere Anleger bewundern. Mich durch
viele Beiträge, als Mittelständler lesend, habe ich eher den Eindruck, der Diskussion einem eher sozial-subversiven Klüngel beizuwohnen. Diese Empathie, gewissenlosen Terroristen gegen unser hart erarbeitetes Sozialsystem Moral zu zusprechen, erschüttert mich. Mir scheint es mehr, als einer Diskussion unter Zuhältern zu folgen. Kein Wunder, dass die Piraten anfangen, unsere ehemalige Demokratie zu entern.Viele Beiträge hier lesend wird mir klar,
dass sie Gründe genug haben.

Empfehlen
Peter Meier

von eigenen Missständen ablenken


Ich schlage euch liebe Deutsche vor, eure Landsleute aus der Schweiz zurück zu holen. Von denen haben wir in der Zwischenzeit die Nase voll. Arrogant, selbstherrlich und der Meinung, alles besser zu wissen. Konzentriert euch auf das was Ihr könnt, die Wirtschaft antreiben.
Im Weiteren empfehle ich euch die ganze EU-Geschichte zu Grabe zu tragen. Wenn Ihr nicht so viel Geld in Länder schicken müsstet, dass dann in irgend einem Land, bei irgend wem landet, hättet Ihr bei weiten genug für eure eigene Staatskasse. Passt euer Steuergesetz an und lasst die unsäglichen Attacken auf den Kleinstaat an eurer Grenze.

Empfehlen
Christian Honacker

Haarsträubend, ist das Rechtsverständnis von Deutschland

Es is also in Ordnung, dass gestohlene Ware gekauft wird? Dann werde ich ab jetzt mit Freuden gestohlene Güter aus Deutschland beim Hehler meines Vertrauens erwerben. Das scheint ja in Ordnung zu sein. Und das die SPD und Grüne allen ernstes erwarten, dass die Schweiz unsere hausgemachten Steuerprobleme lösen ist schon klar. In deren Verständnis sind ja immer die anderen schuld. Nein, nein, meine lieben Mitbürger! Unser Steuersystem fordert geradezu auf, das Land zu verlassen. Schon nur in der Schweiz leben inzwischen über 200'000 Deutsche. Alles Millionäre? Wohl kaum! Und ich tue es ihnen gleich und verlasse das Land ebenfalls im kommenden August. So geht das!

Empfehlen
Peter Baer
Peter Baer (edcbaer) - 01.04.2012 21:47 Uhr

Steuerstreit mit der Schweiz

Wen wundert es denn?

Der Ankauf der Daten-CD's aus der Schweiz war auch nicht sauber.
Gerade der Staat darf nicht vom Recht abweichen und es keinesfalls geradebiegen.

Ich schäme mich für die Steuerhinterzieher - noch mehr für die Verantwortlichen aus der Politik die damals so gehandelt haben.

Empfehlen
Andreas Herman

Gleiches Recht für Alle!

Illegal beschafftes Material gilt für Normalbürger vor Gericht nicht. Warum ist es anders beim Staat???

Die "brave" Steuerbeamten haben zu einer Straftat angestiftet, ist es in Ordnung ??? - oder der Zweck heiligt die Mittel???

Wie dem auch sei, illegale Handlungen kann auch der Deutsche Staat nicht mit illegalen Aktionen bekämpfen.

Fazit, der Haftbefehl in der Schweitz ist nach meine Auffassung absolut legitim.

Andreas Hermann

Empfehlen
Reinhard Kreis
Reinhard Kreis (mullex) - 01.04.2012 21:07 Uhr

Steuern werden beim Verdienen hinterzogen.

Dem Deutschen Fiskus geht es nicht um die in der Schweiz verbleibenden Steuern. Er begehrt das gesamte dort angelegte Geld.

Hinterzogen werden Steuern, indem Einkommen nicht erklärt wird. Zurückgehaltene Steuern wären Schwarzgeld.

Besitzt jemand Schwarzgeld, hat er die Steuern bereits hinterzogen. Einkommen in Deutschland bedeutet Steuerhinterziehung in Deutschland. Die hinterzogenen Steuern sind auf deutschen Konten oder bar in deutscher Hand.

Verbringen von Geld nach der Schweiz oder in ein anderes Land ob bar oder per Überweisung ist legal. Dieser Vorgang ist weder Schwarz noch ist solches Geld Schwarzgeld.

Wird Einkommen aus diesem Geld nicht erklärt, entgehen bestenfalls die Steuern daraus dem Deutschen Fiskus, zB. der Steueranteil von 3 % Zinsen. Dieser Steueranteil wäre dann Schwarzgeld, so ca. 1 % der Anlage.

Der Deutsche Fiskus will nicht 1 %. Er will alles und kriminalisiert dafür die legale Geldanlage im Ausland.

Empfehlen
Weitersagen

Yahoo kauft Relevanz

Von Roland Lindner

Des Internetkonzerns Yahoo zahlt 1,1 Milliarden Dollar in bar für den Blogging-Dienst Tumblr. Der Zukauf hat den Anschein einer Verzweiflungstat. Mehr 3

Umfrage

Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Umfrage

Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --
Umfrage

Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.