Home
http://www.faz.net/-gqe-76cf6
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Schwaches Stahlgeschäft Mittals Kurskorrektur

Der Stahlkonzern Arcelor-Mittal muss seine in Europa erworbenen alten Werke unbedingt ausmustern. Das mögen die nationalen Regierungen nicht, aber daran führt kein Weg vorbei.

Gemessen an dem Milliarden-Verlust, den Arcelor-Mittal veröffentlicht hat, war die Reaktion der Börse mit Kursgewinnen von bis zu 3 Prozent sehr freundlich. Nun zeichnete sich der heftige Ertragsrückgang beim Weltstahlmarktführer schon früher ab, als er im Dezember hohe Abschreibungen auf einige europäische Stahlwerke bekanntgab. Die wichtigere Botschaft war daher Lakshmi Mittals Prognose eines in diesem Jahr sich erholenden Ergebnisses.

Werner Sturbeck Folgen:    

Das symbolisiert das Ende einer Durststrecke. Denn in den Jahren nach der Finanzmarktkrise hatte der indische Stahlmogul seine Meinung von einem stabil wachsenden Weltstahlmarkt korrigieren müssen: Tatsächlich ist das Werkstoffgeschäft sehr volatil geblieben. Gründe dafür sind strukturelle Überkapazitäten in Europa und der dem Bedarf vorauseilende Kapazitätsausbau in Asien.

Mehr zum Thema

Nun aber hat Mittal begonnen, die neuen Erkenntnisse umzusetzen und die im Boom in Europa erworbenen alten Werke auszumustern. Das stößt auf Widerstand bei den nationalen Regierungen, wird viel Zeit und manchen Euro kosten. Aber es ist auch der einzige Weg, auf dem der Stahlproduzent an frühere Ertragskraft anknüpfen kann.

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 06.02.2013, 15:25 Uhr

Reservierte Plätze

Von Heike Göbel

Wer glaubt, dass Deutschland durch die Frauenquote moderner wird, glaubt vermutlich auch daran, dass der Storch die Kinder bringt. Fakt ist: Hier wird gegen die Prinzipien einer Marktwirtschaft verstoßen. Mehr 44 136


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Für wen das Weihnachtsgeschäft besonders wichtig ist

Die Spielwarenhändler machen fast 28 Prozent ihres Umsatzes in den letzten beiden Monaten des Jahres. Unsere Grafik zeigt, wie es in anderen Handelsbranchen aussieht. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden