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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Weidmanns Schlacht

 ·  Der Bundesbank-Chef will verhindern, dass die EZB eine Notenbank nach italienischem Vorbild wird. Dafür erwägt er sogar den Rücktritt. Der Kampf um den Euro eskaliert.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (122)

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Michael Uihlein

Leben wie im alten Rom

Herr Smaghi hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen:

Das Hauptziel der PIGS-Vertreter im EZB-Rat ist es, durch den EURO den glücklichen Zustand wieder herzustellen, den Rom in den ersten drei Jahrhunderten der Kaiserzeit hatte. Brot und Spiele für die Römer!
Die Kosten dafür werden wie damals auf die Kolonien abgewälzt!
Also wundert Euch nicht, wenn wir die über den ESM finanzierten Renten ab 60 oder sogar 55 in den PIGS-Staaten bezahlen dürfen. Da nach dieser europäischen "Solidarität" für unsere Rentner nichts mehr übrig bleiben wird, sollten sich hierzulande alle Jüngeren schon mal auf Mini-Renten mit 75 einstellen!

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Lena Wagner

Sehr geehrter Hr. Weidmann, bitte bleiben Sie Bundesbankpräsident!

Bitte kämpfen Sie zum Wohle der deutschen Bevölkerung weiter für Preisstabilität. Die mangelnde Unterstützung Ihrer Position durch die Regierung finde ich nur noch erbärmlich.

Billiges Geld als Lösung anzusehen, wie GS-Draghi und der ehemalige Marktderegulierer Asmussen dies tun, ist ein finanzpolitischer Irrweg. Im Gegenteil das billige Geld wird lediglich die Ursache der nächsten Blase und damit die Ursache des Problems von morgen sein sowie den Reformdruck von den Krisenländern nehmen.

Der einzige Weg aus der Krise sind Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Krisenländer erhöhen. Ansonsten werden wir in einem komplett wettbewerbsunfähigem Europa untergehen. Zugegebnermaßen meine Hoffnung auf wirkliche Reformen und eine anhaltende Reformbereitschaft in I, S, F und G konvergiert gegen Null.

Nun zu Hr. Asmussen: Wie viele Milliarden kostet dieser von den Politkern hochgepriesene Mann den dt. Steuerzahler eigentlich noch? ("Schattenmann unter Beschuss" von Jens Berger o. wiki)

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Ulla Nachtmann

Wer das Buch noch nicht gelesen hat...

sollte sich auf zerohedge unter "The Real Tragedy Of The Euro" das Video einer Mises Konferenz mit Philipp Bagus ansehen
.
Bagus schrieb im August 2011 (must read imo)
"Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst "
.
Sein Bio findet man auf seiner Webseite philippbaguspunktcom. Er stammt aus Münster und lebt in Spanien.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 23:38 Uhr
Ulla Nachtmann

und der Goldstandard

ist in meinen Augen eine gute Sache, denn er macht nur den Staat ärmer aber die steuerzahlenden Bürger gesünder.
Der Goldstandard würde auch die lächerlich mächtig gewordenen Zentralbanken überflüssig machen. Das begrüße ich weil ich der Meinung bin, dass die FED nicht nur den Amerikanern mächtig geschadet hat (durch geradezu hysterische Gelddruckerei von Greenspan und Bernake) sondern uns allen.
Ich habe während meines Lebens nie mehr ausgegeben als ich verantworten konnte (vor mir selbst). Warum können das andere nicht? Nun, weil es uferlosen "Kredit" gibt und damit der Zinssklaverei Vorschub geleistet wird. Das erhöht die Macht der Banken und der ZB´s, die dann irgendwann "helfend" in den Markt eingreifen müssen. Ich bin dagegen es soweit kommen zu lassen. Wie es endet können wir alle doch momentan sehen.

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Ulla Nachtmann

Frau Jürgens

Sie schrieben:
"Staatsausgaben radikal zurückfahren (in welchem Bereich wohl?) - Steuern senken (für wen wohl?) - Defizit eliminieren (wie, sagt er nicht) - Staatsbetriebe privatisieren (an wen wohl verhökern?) - Gewerkschaftsprivilegien zerschlagen - deregulieren (vor allem die Banken?). Und als Bonbon oben drauf die Einführung der goldgedeckten Drachme. "
.
- Ich bin auch für Staatsausgaben radikal zurückfahren, denn sie hätten nie so hoch sein dürfen wie sie sind. Ich bin dagegen, dass Politiker sich Stimmen kaufen mit geliehenem Geld.
Defizite minimieren sich dadurch fast von selbst.
- Staatsbetriebe sind fast immer Verlustbringer. Das wohl beste Beispiel ist unsere Lufthans: bis 1992 "gehörte" sie dem Staat. Jedes Jahr ROTE Zahlen und als Krönung Gewerkschaftsbosse als CEO. Kaum privatisiert und an der Börse, machte die DLH schwarze Zahlen.
- Wozu "Gewerkschaftsprivilegien" führen sehen wir a doch an Herrn Bsirske. First class fliegen und gleichzeitig bestreiken! Pfui!
s. /2

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 03.09.2012 15:59 Uhr

Frau Nachtmann,

habe mir ein Interview mit Bagus angesehen. Bei der Ursachensuche: alter Wein in neuen Schläuchen! Und seine Vorschläge für GR sind genau die, die die USA und uns in die Krise hineingeführt haben: Staatsausgaben radikal zurückfahren (in welchem Bereich wohl?) - Steuern senken (für wen wohl?) - Defizit eliminieren (wie, sagt er nicht) - Staatsbetriebe privatisieren (an wen wohl verhökern?) - Gewerkschaftsprivilegien zerschlagen - deregulieren (vor allem die Banken?). Und als Bonbon oben drauf die Einführung der goldgedeckten Drachme. Genau das hat Churchill 1925 mit dem BP versucht und hat der britischen Wirtschaft damit fast den Garaus gemacht. Nein, das ist einfach nur Leipziger Allerlei, wie es sich ein Berufsanfänger eben so vorstellt. Aber z.Zt. kann man wohl ganz gut an "Krisenbüchern" verdienen und sich nebenbei noch bemerkbar machen.

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Ulla Nachtmann

Endlich - die Wahrheit kommt ans Licht

Gibts inzwischen kalte Füße und die Schlammschlacht beginnt?
Aus (imo richtungslosen) Welt online:
.
"Biedenkopf gibt Kohl Mitschuld an der Euro-Krise"

"Helmut Kohl war der Zeitplan letztlich wichtiger als die Stabilität", sagte Biedenkopf dem Nachrichtenmagazin "Focus". Darum habe Kohl auch sein politisches Schicksal mit dem Euro verbunden, was eine rationale Debatte verhindert habe.
Schon während der Verhandlungen zum Stabilitätspakt sei deutlich geworden, dass die meisten Länder eine strikte Sparpolitik und Haushaltsdisziplin als Einmischung in ihre politische Souveränität ablehnten, sagte Biedenkopf weiter. "Kohl konnte nicht ernsthaft darauf hoffen, dass die Stabilitätskriterien eingehalten würden.""
..
Kohl gibt Rot-Grün die Schuld und, und...Schwarz-Gelb sollte "heilen".
Damit meint Kohl wohl fein raus zu sein?
Ist es nicht höchste Zeit, die Rolle Kohls, seine Schuld an dem ganzen Desaster neu zu bewerten?
.
Wir müssen den korrekten Jens Weidmann unterstützen - alternativlos!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 23:30 Uhr
Ulla Nachtmann

richtig

"Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich wieder so etwas wie Lauterkeit in der Politik durchsetzen würde. Die derzeitige Situation, daß man nämlich das Gefühl hat, keinem Politiker mehr trauern zu können, weil einer schneller lügt als der andere, ist mir unerträglich."
.
Das sehe ich ganz genau so, Frau Jürgens,
Es kotzt mich inzwischen nur noch an, wenn ich diese Gestalten sehe. Und wenn sie denn gar noch die Lippen bewegen...Pfui!
Leider zieht schlecht schlecht an. Wir haben inzwischen eine wahre Negativauslese in der Politik.

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 03.09.2012 20:32 Uhr

Ich stimme Ihnen voll zu, Frau Nachtmann. Endlich redet mal einer.

Die Rolle von Helmut Kohl muß auf den Tisch. Da er ja noch lebt, kann er dazu Stellung nehmen, aber seiner Verantwortung darf er sich nicht so einfach entziehen. Und es gibt noch einige, die sowohl an dem verpfuschten Euro als auch an der verpfuschten "Wiedervereinigung" (ebenfalls falsche Währung bzw. falscher Umrechnungskurs Westmark:Ostmark) maßgeblich beteiligt waren, ganz vorneweg unser derzeitiger Finanzminister, Dr. Wolfgang Schäuble. Auch deren Beteiligung sollte offengelegt werden. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich wieder so etwas wie Lauterkeit in der Politik durchsetzen würde. Die derzeitige Situation, daß man nämlich das Gefühl hat, keinem Politiker mehr trauern zu können, weil einer schneller lügt als der andere, ist mir unerträglich.

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pedro bergerac

Alle nur Betrug am Volke

Solange die Menschen nicht wissen, wie das Geld und die Wurst gemacht werden, können sie besser schlafen.

Würde der Staat, wie es ihm eigentlich zustände, sein eigenes Geld aus der Luft schöpfen und dieses Monopol NICHT den Privatbanken überlassen,
müsste er es sich nicht für teures Geld = ZinsesZins borgen und wir bräuchten dann ALLE KEINE Steuern zu bezahlen.

Unser GANZES Leben wird also nicht von der Politik, sondern von den Banken bestimmt. Ein einzigartiges Betrugssystem. Der ESM hat nahezu die gleichen Strukturen wie die FED. Die Versklavung wird damit auf EU Ebene hochgefahren.

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Ulrich Heinrich

Bundesregierung und Bundestag müssen gemeinsam mit der Bundesbank das Grundgesetz schützen.


Art. 88 GG lautet:
"Der Bund errichtet eine Währungs- und Notenbank als Bundesbank.
Ihre Aufgaben und Befugnisse können im Rahmen der Europäischen Union der Europäischen Zentralbank übertragen werden, die unabhängig ist und dem vorrangigen Ziel der Sicherung der Preisstabilität verpflichtet."

So bestimmt auch Art. 127 Abs. 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union als vorrangiges Ziel des Europäischen Systems der Zentralbanken die Gewährleistung der Preisstabilität. Dieses Ziel ist allem anderen übergeordnet. Die grundlegenden Aufgaben enthält Abs. 2 dieser Norm. Die Staatenfinanzierung gehört nicht dazu; nach Art. 123 AEUV ist diese der EZB verboten.

Nun will die EZB die Staatenfinanzierung fortsetzen. Die Rechtsbrüche und Kaufkraftverluste sind ihrer Führung egal.
Damit verließe die EZB ihren Rechtsboden. Im Hinblick auf die vorrangige Verpflichtung zur Sicherung der Preisstabilität in Art. 88 S. 2 GG entfiele die Legitimation der Übertragung von Befugnissen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 09:27 Uhr
Peter Goetz

Nehmen Sie noch das Verfassungsgericht hinzu und auf europäischer Ebene...

das Parlament und den EUGH, dann wird deutlich, wohin das Ganze steuert: jedenfalls weg von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.
"Eine Instabilität des Rechts wiegt schwerer als eine Instabilität der Finanzen. Wer das nicht begreift, dem hilft auch keine Zentralgewalt mehr." (Prof. Kirchhof in dieser Zeitung)

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 02.09.2012 16:43 Uhr

Verhandlungsideen für Herrn W.

... in den Gremien ankündigen, dass die Deutsche Bundesbank, sollte es zu derartigen Beschlüssen kommen, öffentlich auf die Inflationsgefahr hinweisen und den Deutschen empfehlen wird, Geldanlagen nur noch in geringer Höhe in Euro bzw. künfig Euro-Lira zu halten. Die Bundesbank wird den deutschen Bürgern anbieten, kostenlos und mit sparbuchüblicher Verzinsung Dollar-, Yen- und Frankenkonten bei ihr zu eröffnen und den Zahlungsverkehr auch nur noch in stabilen Währungen abwickeln.

Dann auch ruhig noch sagen, dass man Herrn Draghi und die Italo-Clique um ihn (Smaghi) für den eingetretenen, irreversiblen und noch eintretenden Reputationverlust des Euro persönlich haftbar machen wird. Sollte er sich außerhalb des EZB-Gebäudes blicken lassen, wird er wegen Falschmünzerei von Bundesbankmitarbeitern mit - bald ohnehin wertlosen - Euros beworfen.

Ich glaube nicht, dass Herr Draghi dann noch lange Lust hätte ...

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Peter Goetz

Was treibt Merkel?

Das bedingungs- (alternativ-)lose Beharren Merkels auf ihrem Kurs zu einem zentral regierten europäischen Einheitsstaat ist irrational. Sie hätte längst bemerken müssen, dass die deutschen Träume von den „Vereinigten Staaten von Europa“ nur von Deutschen Euromantikern geträumt werden, während allen anderen in erster Linie das Wohl ihres eigenen Landes und dessen Bürgern oberste Maxime ist. Während Deutschland peu-à-peu seinen Haushalt dem Zugriff der Mehrheit der Schuldenländer anheim gibt, versprechen jene gerne das Blaue vom Himmel, verbitten sich jedoch jeden Eingriff von außen in den Kernbereich ihrer Souveränität. Mit anderen Worten: Cash gegen vage Versprechungen!
.
Frage: Was treibt Merkel? Was hindert sie, dem Vertreter Deutschlands im EZB-Rat mehr als ein angedeutetes Schulterklopfen als Unterstützung zu geben? Hat sie überhaupt einen Plan?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2012 21:45 Uhr
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 02.09.2012 21:45 Uhr

gute frage herr goetz! was treibt diese frau aus der uckermark??

.... sie hat nichts zu verlieren, denn sie hatte nix - weder auf einem bankkonto, noch "etwas auf der pfanne" - als ihre sozialistische heimat den geist aufgab.
für alles was sie heute besitzt/ist bestand ihr persönlicher einsatz darin, konkurenten die ihrem politischen karriereweg im weg standen nach dem in ihrer heimat erlebten und danch bei ihrem ziehvater kohl aufgefrischten schemen aus dem weg zu räumen. echten widerstand leistete jedoch eigentlich keine/r, dafür war und ist die betreffende naivität meist recht hoch.
diese frau aus der uckermark mit fdj-vergangenheit wird erst zufrieden sein, wenn sie das ideoligische paradigma der gleichmacherei aus ihrer heimat dem eu-raum übergestülpt haben wird. leider ist auf absehbare zeit nicht zu erwarten, dass ihrem törichten treiben ein ende gesetzt werden könnte oder gar wird.

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Wolfgang Sunderbrink
Wolfgang Sunderbrink (seew) - 02.09.2012 14:07 Uhr

Wir können nur hoffen,

daß Weidmann an Bord bleibt und die Umwandlung der EZB in eine Gelddruckmaschine verhindert, bzw. so lange verzögert, wie es eben aufgrund derm ehrheiten geht. M. E. zeigt sich deutlich, daß es ein Fehler war, Draghi zu akzeptieren!

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Klaus Letis

Europa als neue Weimarer Republik? Der Bürger wird weder befragt noch informiert.

Die Zustimmung für die "europäische Sache" wird immer geringer.
Die Politiker und Verantwortlichen antworten nur noch mit Floskeln.

Die Menschen werden weder ausführlich informiert noch gefragt. Es gibt kaum Sendungen in ARD & ZDF. Eigentlich in dieser Zeit die wichtigste Aufgabe dieser komischen Institute, die 8 Mrd Euro pro Jahr kosten.

Es gab und gibt auch keine Befragung der Bevölkerung.

Alles stellt sich dar, als eine Reihung von Alternativlosigkeiten.

Das ist aber nie so.

Die Alternativen werden mit zunehmender Fixierung einer Richtung nur aufwendiger und teurer.

Zur Zeit sieht es von weiten ohnehin so aus, wie eine arrangiertes Spiel nach dem Motto:
Assmann/Dragi = Goog Guy
Weimann/Sarratzin/Sinn = Bad Guy

Und die (gewählte) Regierung hat den Weg Nummer 1 gewählt.
Aber die Reichweite dieser Entscheidung erfordert eigentlich eine Befragung, auch der Deustchen

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dorothea Platz
dorothea Platz (dopla) - 02.09.2012 13:24 Uhr

Merkels Doppelzüngigkeit reloaded

Merkels Doppelzüngigkeit zeigt sich auch hier wieder einmal: sie stärkt Weidmann mit einem kleinen Klaps den Rücken, damit nicht schon wieder einer die Brocken wirft und so der Skandal, der sich da vor unseren Augen abspielt, wirklich publik wird. Gleichzeitig stärkt sie auch Draghi, diesem Ober-Inflationisten, den Rücken.
Wir Bürger werden nicht nur angehalten, sondern aufgrund der Renten-Perspektiven fast gezwungen, fürs Alter zu sparen. Gleichzeitig wissen wir, dass in den nächsten Jahren eine schwindelerregende Inflation uns jedes !! Jahr einen Teil unserer Ersparnisse auffrisst. Zinsen für Tagesgeld etc. sind dank der Nullzinspolitik auch nicht mehr drin. Wie absurd, das Ganze.

Fazit: Es scheint, dass diejenigen es richtig machen, die nix haben respektive alles raushauen, nix sparen und sich also komplett darauf verlassen, dass der Staat sie auch in Zukunft mit durchzieht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2012 13:50 Uhr
Peter Pen

Sie können außerhalb der EU sparen

Und das sollten Sie auch, denn in der EU gelten keine rechtsstaatlichen Prinzpien, d.h. Sie wissen nie wann die EU Ihren Spargroschen beschlagnahmt.

Es gibt viele verlässliche Staaten in denen Sie Pensionssparpläne anlegen können. Da Merkel NOCH keine Kapitalbeschränkungen eingeführt hat, ist das auch völlig legal.

Um Gottes Willen, lassen Sie bloss die Finger von Lebensversicherungen, Rentensparplänen, Riester und all den anderen Betrugsschemata der sog. deutschen Regierung.

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Thomas Meyer

Zum Unterschied zwischen der Latinität und Germanität

Um den Unterschied in Europa zwischen den Süd- und Nordstaaten in der Lebensanschauung und damit der Mentalität deutlich verständlich zu machen, hier ein sehr anschaulicher Satz von Curt Meyer-Clason, dem langjährigen Leiter des Goethe-Instituts in Lissabon während der Nelkenrevolution, ehemailger Übersetzer und Buchautor, verstorben mit 101 Jahren Angang 2012:

"Der Mensch der Latinität ist unmittelbar, reizbar, aufbrausend, grausam, auch rachsüchtig, aber eines kennen sie nicht: das absolute, das kalte, endgültige Wort, das unwiderrufliche Urteil jenseits von Revision und Berufung. Sie mögen persönlich noch so determiniert sein und sich auch so fühlen, aber ihr Sinnen und Trachten, ihr Empfinden vor allem anderen, ist indeterminiert. Sie wollen die Welt erhalten, nicht endgültig vernichten."

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Peter Pen

Fortsetzung des Kriegs mit anderen Mitteln

Geht es anderen auch so, oder fühlt sich das an wie Krieg? Ein dreister Italiener kommandiert in Frankfurt herum wo er unsere Ersparnisse anlegen will. Amerikaner und Engländer sind pleite und wollen an den deutschen Geldsack. Dito Frankreich als Führungsnation der Latinos.

Und was tun "wir"? Der arme Rösler hat ja versucht Allianzen aufzubauen. Merkel ist das egal. Sie erklärt sich lieber mit unseren Feinden solidarisch. Mal nach Holland, Finnland oder Estland zu fahren und dort zu koordinieren, das hat die Kanzlerdarstellerin von Europa anscheinend nicht nötig. Lässt sich lieber von von Latinos knutschen im Gegenzug für unsere Lebensersparnisse.

"Mächtigste Frau der Welt", das ich nicht lache. Närrischste Frau der Welt vielleicht. Ich wette die Latinos schütteln sich jeden Abend vor lachen, wenn sie an Merkel denken, und daran wie leicht man diese Person doch einspannen kann.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2012 12:44 Uhr
Ulla Nachtmann

Ein Missverständnis, Herr Schnauzer!

Deutsche wollen Ihnen garantiert nicht erzählen wie SIE leben sollen.
Aber Italiener sollten das auch nicht - siehe Brunetta, Bini, Monti, Draghi etc.
Sie sollten auch nicht fortlaufend versuchen uns auszutricksen (GS Monti) und auf dt Geld zu schielen.
Die meisten Deutschen lieben Italien und die Italiener. Lassen Sie es dabei bewenden aber lassen Sie uns auch in Ruhe mit Ihrem System und möglichst auch mit der Mafia.

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Leopold Schnauzer

Latinos schütteln sich jeden Abend vor lachen

nein, eher vor Grausen ob der dt. Vorschlaege, wie das Leben zu gestalten waere

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Peter Pen

Heulen und Zähneklappern

Wie sich hier alle aufregen - aber zu den anti-ESM Demos geht fast keiner. Schon interessant.

Ich sag mal so. Als gegen die Euroeinführung geklagt wurde, lehnte das BVerfG ab, mit der Begründung der Euro sei schließlich in feste Regeln eingebettet, die Stabilität garantieren. Da diese Regeln offenbar null und nichtig sind, müsste das BVerfG nicht nur den offensichtlich GG-widrigen ESM kippen, sondern die Bundesregierung anweisen bis zum (Datum) aus dem Euro auszuscheiden, falls bis dahin nicht wieder Rechtsstaatlichkeit in Europa hergestellt ist.

Weidmann müsste schon längst die Illegalität der EZB Aktionen festgestellt haben und sich ergo weigern etwas damit zu tun zu haben, bzw. Klage beim EuGH einreichen.

Das Nichts von obigem geschieht und geschehen wird, das ist der eigentliche Skandal. Das die sog. Bundesregierung uns verkauft, das ist inzwischen bekannt. Dass Bundesbank und BVerfG nichts dagegen tun bedeutet einen kompletten institutionellen Zusammenbruch der BRD.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 09:13 Uhr
mathias dumke

Klage vor dem "EuGH"?

Der sog. "EuGH" ist Teil des Konstrukts "EU" und soll so etwas wie Legitimation der Entscheidungen einer ungewählten und somit nicht demokratisch legitimierten Clique sowie Rechtsstaatlichkeit der "EU" vorgaukeln; Klagen, die grundsätzliche Teile dieses Konstrukts berühren, können somit niemals erfolgreich sein.
Nach Prof. Schachtschneider, fehlt es bereits dem sog. EuGH selbst an Legitimation, so dass eine Klage beim Weihnachtsmann, als gleichwertige Instanz, die gleichen Erfolgsaussichten hat.
Und dass Urteile des "EuGH" -von einem ehemaligen Basaraufseher aus Zypern als Richter und einem ehemaligen Melonen-Reifeprüfer aus Malta als Richter- hier verbindlich sein könnten, ist doch wohl an Absurdität nicht zu überbieten.

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Leopold Schnauzer

„Man braucht das richtige Maß an Angst“, findet Bin

auch wenn in deutschen Landen immer von den fuer Italien ganz schlimmen Inflationsraten geschwafetl wird, in IT leben 80% der Menschen im Eigenheim, so schlecht kann das System nicht gewesen sein

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 15:47 Uhr
Stefan Stäcker

in IT leben 80% der Menschen im Eigenheim - Zitat von Leopold Schnauzer

Die überwältigende Mehrheit der Eigenheime ist recht alter Baubestand und meist geerbt.

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Leopold Schnauzer

:) wo denn wollens die Leitungen verlegen

ich lebe jetzt seit 13 Jahren in Ligurien. Als Oesterreicher nicht nur mit dem Neutralitaetstick sondern auch mit dem Hartwaehrungstick geimpft. Der Strom ist in den letzten 13 Jahren 2 mal ausgefallen, das habens aber in Wien auch geschafft. Es war zunaechst auch ueberraschend, im Jaenner nicht 25° in der Whg. zu haben. Die Italiener haben aber die tolle Erfindung des Pullovers gemacht, sehr zu empfehlen, auch weil der Christbaum locker bis Mitte Februar die Nadeln behaelt. :) Jedenfalls ist die Nahversorgung hier deutlich besser als in Wien, die angebotenen Qualitaeten sowieso.

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Thomas Meyer

Ja ja in Eigenheimen...

...wo der Putz nach 2 Jahren herunterfällt, die elektrischen Leitungen an der Dachrinne entlang wandern, wo alle 2 Tage der Strom ausfällt und die Wasserzufuhr nicht funktioniert, wo die fachmännische Arbeit in den Häusern einem deutschen Handwerksmeister die Haare zu Berge stehen lassen, wo keine Heizungen eingebaut sind, wo der Wind durch die Zimmer pfeift - das alles natürlich zu einem Preis, der 50 % unter den Kosten eines deutschen Eigenheimes ist.

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wolf haupricht

Draghi ist auf Weidmann angewiesen.....

da dieser für die stärkste Volkswirtschaft in Europa bzw der EU spricht. Das hat insofern Gewicht, da die bisherigen BuBankPräsidenten D bestens nicht nur in Währungsfragen vertreten haben bis zum ersten Präsidenten der EZB. Die so genannten Märkte aber auch Ratingagenturen lassen sich so schnell nicht von Draghis Worten einlullen, wenn sie nicht vom Inhalt und der Realität überzeugt sind. Weidmann ist für 5 Jahre als Vertreter Deutschlands in die EZB entsandt und unabhängig bzw weisungsungebunden.
Sobald das 18. Land den Euro einführt, ist die Sitzverteilung nach Länderstärke gem EZB-Statuten neu festgelegt. D erhält wie FR usw 4 Sitze bzw Stimmen. Malta, Lux....etc dagegen bleiben bei 1 Stimme. Es also auf Weidmann an. Daher: Nur wer kämpft kann gewinnen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 10:43 Uhr
mathias dumke

@Hr. Haupricht, Sie verkennen das Desaster und seine Ursachen.

Die Entscheidungen EZB sind tatsächlich (unter der Prämisse des Fortbestands des Euro) zwingend, soll diese verquaste Währung und dessen Protagonisten "gerettet" werden.
"Gerettet" bedeutet, den Exitus noch ein wenig hinaus zu zögern mit allen Mitteln, die bei deutschen Bürgern noch verfügbar sind.
Die EZB kann nur als elementarer Teil des Euro verstanden werden, und dessen Bestand ist bedingungslos mit dem Euro verknüpft.
"Fehlentscheidungen" der EZB aus der Sicht Deutschlands sind aus Sicht der EZB und ihren Mehrheiten im Direktorium das genaue Gegenteil und nur folgerichtig zum Erhalt der großen Party im Club-Med.
Es ist also zu kurz gesprungen, die EZB zu kritisieren; die Forderung muss sein, den Euro und mit ihm die sog. "EU" zu zerschlagen und zurück zu kehren zu demokratischen Strukturen und Entscheidungen und der Selbstverantwortung und Haftung autonomer Staaten.

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Dieter Stümbke

Welches 18. Land?

Welches Nicht-Euro-Land wird denn so bescheuert sein, jetzt noch diese "alternativlose Friedenswährung" einzuführen? Ich jedenfalls kenne keins.

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Dr. Martin Diehl

Ex falso sequitur quodlibet

Die Gemeinschaft hatte sich strenge Regeln gegeben. Diese sollten staatliche Schulden begrenzen, kein Land sollte als Trittbrettfahrer von niedrigen Zinsen und einer stabilen Währung profitieren, aber seinerseits übermäßig hohe Schulden aufbauen. Die letzte Waffe dagegen war die non-bail-out Klausel. Als der Ernstfall eintrat, drohten die mittlerweile mehrheitsfähigen Trittbrettfahrer mit offenem Chaos. Sie hatten die Gemeinschaft in eine Krise getrieben und anstatt die vorher vereinbarten Regeln anzuwenden, verlangten sie Ausnahmen. Man befände sich ja in einer Ausnahmesituation. Non-bail-out gelte ja nicht für Bürgschaften und das Mandat der EZB sei weiter zu interpretieren als zuvor gedacht und vermittelt. Man fiel darauf herein - auch manche Notenbanker. Aber es war und bleibt falsch. Ex falso sequitur quodlibet. Wir müssen uns also auf so manches noch gefasst machen, solange wir nicht zu den alten Regeln zurückkehren.

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Stefan Uhlig
Stefan Uhlig (printul) - 02.09.2012 10:53 Uhr

Die Sache ist gelaufen

Bis zur Bundestagswahl nächstes Jahr passiert nix mehr. Die lavieren sich so durch, auch Karlsruhe wird nicht wesentlich stören bzw. den Zug noch groß aufhalten. Nach der BTW gibt es in D eine große Koalition und dann fahren die das volle Programm (EZB-Ankäufe, Transfer- bzw. Schuldenunion). Weidmann ist doch nur noch ein kleiner Bauer auf diesem Schachbrett. König und Dame entscheiden.

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proto ravenn

Verzerrte repräsentative Demokratie

"Es ist nur eine von 23 - genauso viel Stimmrecht wie etwa der Notenbankgouverneur von Malta."

Die Volkswirtschaft von Deutschland ist 400 mal so groß wie die von Malta. Jedoch das Stimmrecht ist nur 1:1. Eine extreme Verzerrung der repräsentativen Demokratie die kein Vertrauen der Deutschen würdig ist."Es ist nur eine von 23 - genauso viel Stimmrecht wie etwa der Notenbankgouverneur von Malta."

Die Volkswirtschact von Deutschland is 400 mal so gross wide die von Malta. Jedoch das Stmmrecht ist nur 1:1. Eine so ein extreme verzerrung der representaticen deomakratie ist man keinen Vertrauen schuldig.

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Robert Hamacher

Titanic : "Kanzlerin Merkel entmannt Bundesbank"

Dass diese fiktive, aber optionale Titelzeile eines Satiremagazins irgendwann einmal der Realität nahe kommen würde, hätten sich nicht so viele Zeitgenossen vorstellen können.

Aber nach den Schlachtopfern Weber und Stark, die sich viel zu früh, aber gut besoldet aus dem Frondienst verabschiedet hatten bzw. wurden , ist nun der ehemalige Weggenosse Merkels Weidmann an der Reihe.

Dafür spricht auch die stilistisch suboptimale, wie immer im gewundenen Merkel-Tonfall des Alles und Nichts sagende , inhaltlich fragwürdige und widersprüchliche offizielle "Unterstützungsbotschaft" Merkels für Weidmann, die fast schon Nachruf-Charakter besitzt.

Wenn es so weiter geht, vergeigt Merkel persönlich ihre nächste "Schlüsselwahl" BT 2013; sie war hauptverantwortlich für die NRW-Niederlage 2010 (1. Griechenland Desaster ) und die BW-Niederlage in 2011 (nicht fruchtende Panikreaktion nach Fukushima). Griechenland, EURO, EZB + Konjunkturdrift, AL-Anstieg, Inflationsangst werden 2013 bestimmen.

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Jahrgang 1979, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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