28.05.2012 · Die bisherige Euro-Rettungspolitik kann die Krise nicht nachhaltig lösen. Auch Eurobonds und Inflation kommen nicht in Frage. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft plädiert stattdessen für einen Vier-Punkte-Plan.
Von Dennis SnowerRichtlinien für Lesermeinungen
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Finanzinstitute müssen scheitern können
Das Problem ist doch nicht, dass Finanzinstitute scheitern können,
sondern dass sie eben nicht scheitern können. Sogar schon relativ
kleine Institute wie die HRE haben den deutschen Steuerzahler
dreistellige Milliardenbeträge gekostet.
Und zur Aussage:
"Früher oder später wird der Punkt kommen, an dem die EZB
in einen Zielkonflikt gerät und entweder die Zinsen erhöhen
muss, um eine aufflackernde Inflation zu bekämpfen, oder die Zinsen
niedrig halten muss, um die europäischen Finanzmärkte stabil
zu halten."
Dieser Zielkonflikt war doch schon lange erreicht! Und zwar im April
2011, als die EZB die Zinsen erhöhte (gemäss ihrem
Inflationsziel) und damit das, was im Volksmund
"Schuldenkrise" genannt wird (aber keine Schulden, sondern
eine Wirtschaftskrise ist), erst auslöste. Weil den Märkten
klar wurde, dass im Zweifelsfall die PIGS zugunsten stabiler deutscher
Preise vor die Hunde gehen müssen.
1. Nationalisation von all diejenige Griechischen Unternehmungen wovon
die Einhaber ihre Steuern nicht zahlen. Sofort nach der Nationalisation
eine Privatisation machen und die Unternehmungen versteigern.
2. Versteigerung von das Griechische Teil von Zypern.
3. Export von der Jugend. Es gibt weltweit ein Mangel an Oel und Gas
Personal. Also Russisch und Arabisch lernen und dann eine Zukunft
irgendwo anders aufbauen.
Danke
...die "armen Banken gerettet werden" auf Teufel komm raus?
Abstürzen lassen, das macht andere Banken vorsichtiger im Umgang
mit den ihnen anvertrauten Geldern.
Was hilft es neue Kredite für mehr Zinsen aufzunehemen um alte
Kredite abzubezahlen?
Erst den Alten Kredit abzahlen, dann einen neuen aufnehmen.
Meinetwegen auch den Alten Kredit nur halb abbezahlen und erneut
aufstocken.
Aber zumindest genug zurückzahlen!
Mehr Schulden helfen nur den Schwachköpfen, die glauben den Euro
gerettet zu haben in ihrer falschen Einschätzung! Nicht zu
vergessen den Tricksern, die sich eine goldene Nase dabei verdienen!
Weg mit denen!!
Punkt 1 : Deutschland verläßt dern TEuro und kehrt zur
nationalen Währung zurück.
Die anderen Länder werden dem folgen. Die völlig
aufgeblusterte,sich um sich selbst drehende EU wird zur EG
zurechtgestutzt .
.
Punkt 2 : Den Banken wird EINDEUTIG klargemacht,daß sie
zukünftig eben nicht alternativlos GERETTET werden,sondern für
die Risiken,die sie eingehen,selbst haften und ihre Verantwortung
übernehmen müßen.
.
Wie Letzteres übrigens der Staat und gerade auch die Banken bei
Gick und Gack,bei jedem Normalverbraucher erwarten .
Ist Volckers Plan nicht besser?
An Mut fehlt es momentan leider noch.
"Es muss gewährleistet werden, dass große
Finanzinstitutionen, deren Pleite gesamtwirtschaftliche Probleme
erzeugen würde und so eine Gefahr für die staatliche Solvenz
bedeuten würde, nicht mehr scheitern können." Einfacher
geht es anders: Es muss dafür gesorgt werden, dass
Finanzinstitutionen auf Größen reduziert werden, deren Pleite
keine Gefahr mehr für die staatliche Solvenz darstellen, die also
also durchaus scheitern dürfen.
Die Gefahr des möglichen Scheiterns sämtlicher
wirtschaftlichen Aktivitäten ist die Voraussetzung für
vorsichtiges Handeln. Und davon will der Verfasser mit dem Punkt 4 in
gewisser Hinsicht die Finanzwirtschaft befreien.
ein atmender Fiskalpakt - das haben wir doch
und jeder definiert den Punkt, an dem er atmet, eben selbst.
Nein, die baltischen Staaten und die Slowakei haben gezeigt, wie man
Wachstum erzeugt. Mit Strukturreformen. Das ist es, was sowohl GR als
auc ES, PT, IT, FR, benötigen. Alles andere kleistert nur die
Löcher kurzfristig zu.
Woher soll der Staat wissen, wo investiert werden soll? Was für ein
Unsinn? Und das vom Kieler Institut für Weltwirtschaft.
Zum Euro empfehle ich den brillanten Video-Vortrag "Die Finanzkrise um den Euro" von Carlos Gebauer auf der Seite studium generale der HS Furtwangen! Als Lektüre empfehle ich ausdrücklich "Geldsozialismus" von Roland Baader sowie "Die Tragödie des Euro" von Philipp Bagus.
Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland verlassen die
Eurozone.
Würde garantiert die Krise langfristig lösen und keine
abenteuerlichen Konstrukte der Art des hier zusammen fantasierten
Vierpunkteplans erfordern.
Wenn ich alleine schon Punkt 1 lese, kann ich nur lachen. Die o.g.
Länder werden nie etwas in ihre Verfassung schreiben, was sie am
Schuldenmachen hindern kann. Sie würden entweder
Kaugummiformulierungen benutzen, die jedwede Interpretation zulassen,
oder die Verfassung einfach brechen. Sogar in NRW ist es so passiert.
Vierpunkteplan - lachhaft.
"Das aktuelle Rettungspaket für Europa ist gescheitert und nicht dazu geeignet, den Euroraum ...
.. aus der Krise zu bringen. Es ist daher unvermeidlich, dass es von
einem anderen wirtschaftspolitischen Konzept abgelöst wird."
Die Analyse ist richtig, der vorgeschlagene Vier-Punkte-Plan ein Weiter-so-wie-bisher.
Es ist an der Zeit, die Grundlagen unseres Gemeinwesens neu zu ordnen,
die Verfaßtheit des Staatswesens vom Kopf (Bund, EU) wieder auf
die Füße (Kommunen) zu stellen, Subsidiarität und die
Macht des Volkes wiederherzustellen.
Substanzwirtschaft ohne Staatsschulden, direkte Demokratie auf allen Ebenen.
Direkte Beteiligung der Staatsbürger an der Infrastruktur
(Straßen, Schienennetz, Wasserwege, Versorgungsnetze) ihrer
Kommune, Bundeslandes, Staates als langfristige Investition und
Absicherung/Quelle der Renten (Fristenkongruenz!) anstatt Fonds oder
Lebensversicherungen, die in Staatsanleihen investieren.
Investitionen in die Infrastruktur durch die Bürger unter
Mitbestimmung der Bürger (Genossenschaftsprinzip).
Wenn EU-Verträge dem entgegenstehen, dann raus aus der EU.
Ich verstehe den bitteren Hohn meiner geehrten Mitdiskutanten als
berechtigte Reaktion auf die bisherige Qualitaet der fuer die
Europapolitik Verantwortlichen. Dennoch soll man ueber deren politisches
Tun die Bedeutung Europas und des Euro nicht aburteilen.
Wiewohl der hier angefuehrte 4-Punkte-Plan fuer mich schluessig ist, mag
er jedoch genau wie fruehere, ebenso schluessige
Gleichwieviel-Punkte-Plaene untergehen, weil die Frage, wer denn die
politische Kraft haben koennte, einen solchen Plan umzusetzen, nur eine
hypothetische Antwort kennt: Der Praesident der Vereinigten Staaten von Europa.
Wer den Euro will, kommt um eine einhergehende, politische Union als
zweite Saeule nicht herum. Wer den Euro nicht will und statt dessen das
System der Nationalwaehrungen propagiert, moege zuerst das
Auseinanderbrechen des damaligen EWS im Herbst 1992 nachlesen.
Wir brauchen eine stabile Waehrung, die der Euro darstellen kann - aber
erst, wenn wir den faelligen, politischen Schritt tun.
Im Gegensatz zur Implosion der Sowjetunion hat --
EUROPA keine realen Werte, Bodenschätze etc.. Dazu eine
individualistisch aufgeblasene Bevölkerung, der, wenn man ihr den
Stecker zieht, ihr Heil in Krawalltüten sucht. Wir brauchen alles,
nur keinen Verstand, ist die gängige Parole.
Dass die Herren in Kiel, alte Gurken wieder neu grün anstreichen,
liegt nur mal in der Natur der Dinge.
Lösungsansätze zur Bewältigung der Krise können nur
innerhalb der beteiligten Nationen liegen, nicht ausserhalb ihres
Bereiches, so wie man es bisher gemacht hatte.
Unsere Dorfschulzen sollten sich des Kruges erinnern, sie werden eines
Tages nicht mal Wasser haben, um ihren minimalsten Durst zulöschen.
Und gute Politik hat es zu gewährleisten, das Lösen innerhalb
überschaubarer Bereiche, und nicht das Heil in weiten und weiteren
trüben Wässern zu suchen.
zum Grusse
Weg mit alternativlosen Pakten, her mit abwählbaren, visionären Politikern!
Als die Bürger-Skepsis an der EU absehbar wurde, hat die Generation
Kohl das 'Regieren per Vertrag' eingeführt. Wir diskutieren hier
über 'Pakte', also alternativlose Vorgaben, an welche jede
gewählte Regierung gebunden ist.
'Pakte' aber sind geduldiger als Wähler.
Es gibt legale Maßnahmen, mit denen eine Regierung ihr Budget an
Pakte anpassen kann ohne sie wirklich zu erfüllen - Gelder werden
dabei einfach versteckt. Die Umsetzung von Pakten entzieht sich der Kontrolle.
Eine Wahl ist schneller und flexibler als der juristische Weg - der
Verdacht alleine reicht. Konzepte und Umsetzungen müssen daher
über die Urne kontrolliert werden. Nicht zuletzt stellt die Urne
auch ein Commitment dar.
Mit Pakten ist ein politisches Management unmöglich. Wir haben
unsere demokratische Struktur auf nationaler Ebene zerstört, auf
EU-Ebene durch juristische Texte ersetzt und beklagen uns jetzt
über fehlenden Reaktionsspielraum unserer Politiker.
MfG Martha Strinz
Die Punkte von Snower variieren nur Altbekanntes. Damit kommt man nicht
zum Ziel. Das Problem von Snower und vielen anderen
Mainstream-Ökonomen ist, dass sie sich nicht aus ihren
Denk-Schemata befreien können. Der einzige brauchbare Vorschlag
betrifft die Schaffung eines Insolvenzverfahrens, wobei es politisch
naiv ist zu erwarten, dass so etwas beschlossen wird.
Ich wünschte wir Deutschen würden erstmal auf unsre Geschichte zurückschauen und sehen warum wir nichts von Griechenland und der Krise verstanden haben...das zeigen zumindest die ach so intelektuellen Kommentare. Ich empfehle jedem, der meint Griechenland müsse raus aus der EU, den Film "Das weisse Band" zu sehen, damit er seine eigene Geschichte als "stolzer Deutscher"versteht und dann vielleicht begreift warum er über andere Nationen urteilt! Wie soll man Blinden das Sehen beibringen? Die Hoffnung stirbt zuletzt! Auf, auf Ihr wachen Menschen!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 10:04 UhrWie soll man Blinden das Sehen beibringen?
Schliesse mich dem an! Wuenschte, deutscher Kraemergeist stuerbe!
Und was ist mit den Leistungsbilanzungleichgewichten?
Gut: Die Punkte Staatsinsolvenz und Bankenstabilisierung (Forderungen zu
Eigenkapital) klingen auf den ersten Blick nicht schlecht. Gut auch die
Ablehnung von Eurobonds und Inflationspolitik. Unnötig:
Strukturfonds - das machen wir sowieso schon. Und deficit spending
scheitert doch zur Zeit daran, dass die Finanzmärkte darauf mit
Insolvenzangst und steigenden Zinsen reagieren, nicht an den
Fiskalpakten. Und da wir in den Krisenstaaten Staatsverschuldungen von
über 60% haben, klingt jede Rege irrelevant, die eine Ausweitung
der Verschuldung bis maximal 60% erlaubt.
Was aber komplett fehlt: einen Mechanismus, der die Fähigkeit wie
Wechselkursveränderungen hat, Leistungsbilanzungleichgewichten
entgegenzuwirken. Denn es sind z.Zt. diese, die den Euro sprengen. Ich
sehe daher keine Alternative als den Ausstieg aus dem Euro - jedenfalls
für Griechenland, wahrscheinlich für Portugal, vielleicht
für Italien und Spanien.
Leistungsbilanzungewichte werden in einer Wirtschaft der freien Menschen (Marktwirtschaft)
ganz von alleine, sozusagen vollautomatisch, ohne jegliche Politiker-
und Bürokratenintervention, reduziert und zwar durch den
Regelmechanismus der steigenden Zinsen.
Denn bei dauerhaft mehr Importen als Exporten (genauer:
Leistungsbilanzdefiziten) muss das dafür notwendige Geld via
Auslandskredit importiert werden; dies werden sich die Kreditgeber aber
nicht beliebig lange anschauen und im Laufe der Zeit immer höhere
Zinsen verlangen, bis schließlich gar keine Geldimporte
(Kreditvergaben) mehr stattfinden. In diesem Moment gibt es auch keine
Leistungsbilanzdefizite mehr.
Ganz einfach.
Und dazu müsste man auch gar nichts tun, einfach nur das RECHT einhalten.
Hier mal ein Plan, der die Probleme tatsächlich löst:
1. Aufhebung des Zweiklassenstrafrechts und Wiederherstellung der
Strafbarkeit bei Verbrechen der Parteikader und der Funktionärskaste
2. Strafbarkeit des Schuldenmachens (inkl. Strafbarkeit der
Staatsbilanzenfälschung sowie Schattenhaushalte)
3. Strafbarkeit der vorsätzlichen oder fahrlässigen Geldentwertung
4. Strafbarkeit der Haftung für fremde Schulden, insbes. das
Aufzwingen einer solchen Haftung zulasten der Bürger
5. Strafbarkeit des Gelddruckens zugunsten Einzelner oder von Gruppen
(und zwar egal welcher Gruppe)
Jede/r Bürger/in der Euro-Zone müsste dies innerhalb von 24 h
erzwingen können durch entsprechende Strafanzeigen und zwar gegen
alle Täter und Mittäter innerhalb der EU; hierfür
müssen von Politkadern unabhängige Gerichte geschaffen werden.
Die Strafen müssen min. 5 Jahre Haft, sofortige Amtsenthebung sowie
vollständige, persönliche, gemeinschaftliche Haftung aller
Täter für alle Schäden sein.
Dann - und nur dann - es ist egal, ob die Währung Euro oder DM ist.
1. Auflösung der Währungsunion und Wiedereinführung
nationaler Währungen
2. Auflösung sämtlicher Demokratiekarikaturen a la Germany.
Aufbau echter Bürgerregierung ohne Parteien oder Fraktionen. Wahl
einer Volksvertretung aus voll haftenden und jederzeit kündbaren
Fachleuten, welche als "Angestellte" des Volkes deren Willen
politisch umsetzen.
3. Komplette Zerschlagung des Casinobankensystems. Einführung eines
transparenten Kreditbankenverbundes welcher einzig als Finanzgeber der
Realwirtschaft fungiert.
4. Entfernung sämtlicher für die Krise verantwortlicher
Politiker, Banker, Funktionäre etc. aus leitenden Positionen, sowie
deren Haftbarmachung für alle entstandenen volkswirtschaftlichen Schäden.
Ich weiß ja nicht ...
... was genau Sie unter "voll haften" verstehen, aber ich
prophezeie Ihnen, dass sich von jetzt auf gleich kein Mensch mehr dazu
bereitfinden wird, sich in irgendein öffentliches Amt wählen
zu lassen, wenn er damit das Risiko eingeht, jederzeit "voll
haften" zu müssen, sobald irgendein Gremium zu dem Schluss
kommt, dass er für irgendetwas voll zu haften habe.
Nicht umsonst gibt es auch in der Wirtschaft Haftungsbefreiungen
für Leute mit Finanzverantwortung - und in der Politik wäre
die "volle Haftung" nachgerade absurd: Wie soll ein Einzelner
bitteschön für ein paar Milliarden haften, wenn ein
Großprojekt schiefgeht? Ja, gut, man könnte ihn
lebenslänglich in den Schuldkerker werfen, aber auch das wird nicht
gerade die Attraktivität des Volksvertreterdaseins steigern.
Falsche Alternative:toerichter Rundumschlag
'Demokratiekarrikatur' ? - Das deutsche Parteiengefuege ist in seiner
Cartellbildung reformbeduerftig, deshalb der Zulauf zu den Piraten.
Bloss nicht das Kind mit dem Bade ausschuetten.
Wiedereinführung nationaler Währungen? - waere das Toerichste
vom Toerichten. Denn der Kontinent waechst erfreulich schnell zusammen.
Wir setzen uns intensiv mit den politischen Vorgaengen bei unseren
Nachbarn auseinander. Sarkozy oder Hollande- was sie tuen, geht auch uns
Deutsche an - und umgekehrt. Das ist GELEBTE Schicksalsgemeinschaft.
Eine Rueckkehr zu den Nationalstaaten machte diese Entwicklung
schlagartig zunichte.
Die Heisssporne sollten dies bedenken!
Ich bin hier wohl im falschen Film?
Lieber Herr Snower,
entschuldigen Sie bitte, aber Sie befürworten unter "1."
ihres "4-Punkte-Plans für Europa" eine
"Schuldenquote von maximal 60% des BIPs". Wie bitte? Das ist
nichts neues. Ist Ihnen der "Maastrich Vertrag" nicht bekannt?
Dort steht das schon drin. Und alle Problemländer und auch weitere
habe sich nicht daran gehalten. Ich bin hier wohl im falschen Film? Ihre
Punkte 2. bis 4. erübrigen sich bzw. sind Nonsens, wenn
"1." eingehalten worden wäre.
Lieber Herr Lancelot,
a)
ich weise Herrn Snower keine Schuld zu. Er hat das Überschreiten
des "60 %" Kriteriums nicht zu verantworten und wohl auch
nicht verursacht.
b)
Herr Snower hat mit seinen Punkten auch keine Lösung. Er fordert in
Punkt 1 eine Begrenzung auf "60 % ...". Diese Grenze wird
aber, wenn ich richtig informiert bin, derzeit deutlich
überschritten. Herr Snower sagt nicht, wie wir auf die 60 %
zurückkommen sollen. Die Punkte 2 bis 4 beschreiben nur wie wir es
erschweren könnten, dass eine so hohe Verschuldung zustande kommt.
Wir haben aber derzeit eine höhere Verschuldung und die muss erst
einmal zurückgeführt werden... Dann können wir wieder bei
Punkt 1 anfangen...
Herr Lancelot - die Einführung gescheiterter Kriterien bringt allerdings nichts
also müssen wir dafür sorgen, dass diese Mastrichtkriterien wieder eingehalten werden. Aber sicher nicht durch staatliche Ausgabenprogramme sondern durch Strukturreformen.
Schuldzuweisungen
... sind hier eindeutig fehl am Platze. Man kann Herrn Snower kaum
vorwerfen, dass sich zahlreiche Staaten nicht an die
Maastricht-Kriterien gehalten haben. Und auch ein hätte/wäre
bringt jetzt keine Lösung. Wir hätten vielleicht auch keine
Euro-Krise, wenn Griechenland sich nicht in die Währungsunion
"geschummelt" hätte. Oder wenn die USA die Basel
II-Kriterien mit dem gleichen Engagement eingeführt hätten,
wie dies in Europa geschehen ist - dann wäre evtl. eine
Immobilienkrise und damit der Auslöser für die Finanzkrise
verhindert worden.
Aber wem hilft das jetzt? Grade weil die Maastricht-Kriterien sehr
großzügig ausgelegt wurden, halte ich Punkt 1 des
4-Punkte-Plans für sinnvoll und notwendig.
.....und noch ein weiterer Plan.....
Nach Griechenland nun auch Spanien. Während die Politiker sich
weiterhin die Taschen voll machen. Und Merkel´s Geldeintreiber
für immer neue Ideen den Bürger noch mehr Geld aus der Tasche
zu ziehen gut belohnt werden. ( Die Rede ist von Ramsauers Plan
über die Maut Gebühr) Geht die Krise weiter.
Solange wir keine seriösen, ehrlichen und aufrechten Politiker
haben geht die Krise weiter. Die Bonzen stecken sich die Kohle ein und
der kleine Mann kann blechen.
Meine Idee: Alles zurück auf Anfang. Grenzen, Grenzkontrollen,
jedes Land seine eigene Währung. Und jedes Land seine eigene
Verantwortung für die Wirtschaft.
Dieser ganze Europa-Quatsch ist nichts anders als eine aufgeblähte
Luftblase die hoffentlich bald platzt. Haben schon genug Leute dran verdient....
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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