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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Und nun Spanien

 ·  Spaniens Finanzminister beklagt sich über die hohen Zinsen, die sein Land zahlen muss. Doch das ist kein Grund, die faulen Hauskredite beim Rettungsfonds abzuladen. Der Kommentar.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (98)

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wolf haupricht

Dass Rajoy als konservativer Politiker gerade der dt Regierung....

und damit Merkel in den Rücken fällt, ist Egoismus pur. Ist der Spanier doch zu stolz, sich in die Bücher gucken zu lassen, was bei Eurobonds vermieden werden kann. Den IWF scheut er wie der Teufel das Weihwasser, wie Hollande und Monti ebenso.
Daher: ESM ja unter Kontrolle der Instanzen, Eurobonds auf keinen Fall, weil damit die Schulden zu Lasten der gut wirtschaftenden Staaten wachsen werden. So nicht, Herr Rajoy!

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 07.06.2012 12:45 Uhr

Alles klar

Die Strategie der Eliten in den Pleiteländern ist klar:

Die Reichen und die Nutznießer des Systems im jeweiligen Land bleiben ungeschoren beim Steuernzahlen, für die anderen, die Armen soll gefälligst die "solidarische Euro-Gemeinschaft", genauer gesagt Deutschland aufkommen.

-----

ALLE wissen doch dass die FPIIGS-Staaten und die FPIIGS-Banken NIEMALS ihre Schulden zurückzahlen werden / können / wollen.

Wenn man daher von "Garantien geben" oder "Haftung übernehmen" redet heißt das in Realität "verschenken" - und das nicht nur für Altschulden, sondern auch für alle künftigen Schulden.

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Jürgen M. Backhaus

Fragen über Fragen, so allmählich verliert man den Überblick

"Die EU-Kommission, aber auch Spanien, Italien und Frankreich fordern Eurobonds, den direkten Zugang von Banken zum dauerhaften Rettungsfonds ESM, [...]"

Was geht die EU-Kommission den "Euronien" an? Ist sie nicht für Europa zuständig?
Herr Schäuble verneint die Auffassung der Bundesländer, dass der künftige ESM ein Vertrag für ein vereintes Europa wäre (Art.23 GG sei nicht für die Errichtung des ESM vorgesehen, weil es sich nicht um Europa handle [, sondern nur um Euronien, Anm. von mir], aber die EU-Kommission scheint in Sachen ESM und Euronien weiterhin "mitmischen" zu wollen. Beim Fiskalpakt ist das gleiche Problem, nur noch etwas verrückter, da hier auch Nicht-Euronier eingebunden werden sollen.
Wenn Merkel von Europa der zwei Geschwindigkeiten faselt, heißt das, sie kann nicht einmal bis drei zählen oder bringe ich da etwas durcheinander. Europa ist gestorben, Brüssel regiert nun Euronien oder auch nicht und wieweit ist das EU-Parlament für Euronien denn zustandig oder nicht?.

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Gerhard Storm

Nutzlose, teure u. illegale Hirngespinste der €-Dilettanten-Spitzen bergen große Gefahr für D

Steltzner beschreibt die Haltung der EU-Gremien bei der Bewältigung von Finanz- u. Wirtsschaftsproblemen einzelner €-Staaten.

Jetzt soll der Rettungsfonds zweckfremd spanische Bankverluste abzudecken.

Das wäre eine Fortsetzung der gegen Euroregeln verstoßenden Praktiken von Euro-Gremien zur Mittelbeschaffung.

Die Schlafmützen in Brüssel haben versäumt, rechtzeitig für Wachstum zu plädieren. Mit Geld wollen sie ihre Fehler jetzt wettmachen.

Nachdem der Wahlredner Hollande die SPD-Opposition aufs Wachstumsboot gezogen hat, kommen auch von Brüssel Wachstumsträume.

Aber das Spielgeld ist verspielt, GR nicht gerettet, S am Abgrund. Und Wachstum braucht zu viel Zeit, welche Schlafmützen jetzt nicht mehr haben.

Deshalb versuchen es die €-Dilettanten wieder mit ihren illegalen Hirngespinsten:
- €-Bonds,
- Bankenunion u.
- zweckfremde Verwendung von Rettungsfondsmitteln.

Die nutzlosen, teuren u. illegalen Hirngespinste der €-Dilettanten-Spitzen bergen große Gefahr für D!

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 07.06.2012 01:53 Uhr

@Rudolf Vetter - "nur noch eine Frage der Zeit, bis die Bevölkerungen diesen Irrsinn

nicht mehr mitmachen und auf die Strasse gehen."

Nein, ein Großteil unserer Bevölkerung glaubt es nicht (!),
dass die Obrigkeit einen Irrsinn begeht, man hat sie doch vertrauensvoll gewählt!
Partei-, medien- und obrigkeitsgläubige Landsleute kriegen es einfach nicht mit, wenn Deutschland sich abschafft.
Da können Grüne wie Fischer, Trittin und Griegold (EU-Wirtschaftskommission), in Erwartung der Kanzlerwahl ungewohnt aktiv,
noch so laut nach Eurobonds schreien und ihrem Land vorwerfen, bei Verweigerung seiner unbegrenzten Haftung Europa "ein drittes Mal zu zerstören"(Fischer SZ), der Michel wird sie wählen, weil sie ihn vor AKWs schötzen...
Aber wenn die Gas- und Strompreise etwas tiefer ins Portemonnaie
steigen, dann wird er auf die Straße gehen, denn da kennt er keinen Spaß.

Rettung muss aus anderer Richtung kommen.

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Wolfgang Richter

Zahlemann spielen bis zum Kollaps?

Erst haben wir Spanien per Kohäsions- und Strukturfonds eine erstklassige Infrastruktur geschenkt, dann jede Menge spottbillige Kredite verschafft und jetzt sollen wir unbefristet zahlen, damit dieses Land seinen aufgeblähten Lebensstandard weiter genießen kann.
Nominal ist Spaniens BSP pro Kopf fast so hoch wie das deutsche. Wo ist die realwirtschaftliche Basis dafür? Bis auf den Bau-Boom mit riesiger Immobilien-Blase ist nichts zu sehen.
Unser Vorbild muß der sowjetische Außenminister Gromyko sein, der mit seinem beständigen "Njet" in die Geschichte eingegangen ist.
Tribute zahlen nur Sklaven.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 13:56 Uhr
Rosa Gallardo

Ich glaube so ist es nicht

Spanisches BSP beträgt 748€ (solltest Du Spanisch verstehen kannst Du es hier nachschlagen, sogar mit Daten anderer EU Länder http://principiamarsupia.wordpress.com/2012/05/31/cual-es-el-salario-minimo-en-cada-pais-europeo/).
Das Problem ist dieser: Jene die auf der erdischen Ebene leben haben mit der ganzen Krise nichts zu tun, wie z.B. ich. Wir haben keine so hohe Gehälter und trotzdem sind die Preise jährlich gestiegen. Möchtest Du ganz Deutschland dafür verantwortlich machen, wenn welche Poliker, Finanzleute usw., ihren eigenen Besitz aufheitern indem sie die Korruption nicht nachgehen. Ich glaube kaum, dass ein ganzes Land dafür verantwortlich sein soll. Klischeen und topics sollten zur Seite gelegt werden, ansonsten werden sich in ganz Europa neue Extremisten-Parteien anlegen wie z.B.: Geert Wilders Partei in NL, die neu erwählte in Griechenland, die FPÖ in Österreich, und viele mehr.

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Konstantin Schneider

Es wird Zeit, dass die Opposition auf Frontalangriff gegen Merkel schaltet

Wer Merkel noch als die Glucke bzw. Eiche im Sturm der Zeiten darstellt, begeht fahrlässige Wählertäuschung. Es wird Zeit, dass die Opposition ihre Angst überwindet, mitten in der Krise die Macht übernehmen zu müssen und auf Frontalangriff gegen Merkel schaltet.

Denn die Kanzlerin verfügt einfach nicht über die erforderliche Vorstellungskraft, was das Ausmass der Krise angeht und macht mit ihrer Politik alles immer nur noch schlimmer. Den Deutschen, die sie immer noch auf Platz 1 setzen müssen endlich die Augen geöffnet werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 12:43 Uhr
Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 07.06.2012 12:43 Uhr

Die Opposition?

Die Opposition fordert doch schon lange die sofortige Einführung von EuroBonds und damit die Finanzierung ganz Europas durch Deutschland - bis zur Pleite für alle!

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Hans Jürgen Reisch

wann wird Deutschland wach???

Es kann doch nicht sein, dass Presse, TV, Gewerkschaften, Universitäten etc. den Souverän Volk im Stich lassen!!!
Dass das Volk alleine gelassen wird, um sich gegen diese Volksverräter egal welcher Couleur in unserem Parlament zu wehren.
Wo bleibt der so hochgelobte BP Gauck, wo bleibt der Bundesgerichtshof, um unseren meineidigen Politikern, allen voran Merkel und Schäuble, das Handwerk zu legen.
Und ach unsere Aufklärer Zeitung "Bild", 10 Zeilen zur Pleite Spaniens!!!! Aber auf der Titelseite die Verhaltensregeln von Jogi für unsere NM.
Volksverdummung pur, ach da war doch was........."Brot und Spiele"..........doch geht uns langsam das Brot aus!!!

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Matthias Schwarzer

Einfach mal Schulden tilgen

Spanien begeht denselben Denkfehler wie alle anderen Staaten auch.

Es wird unterstellt, die Staatsschulden würden einem gar nicht gehören, man müsste die nie zurückzahlen, es reiche aus, immer wieder jemanden zu finden, der neuen Kredit gibt, damit man die alten Schulden verlängern kann.

Wie wäre es mal mit einer neuen Idee? Anstatt immer wieder den Kapitalmarkt anzapfen zu wollen, könnte man doch einfach mal Schulden tilgen, ohne gleich neue Kredite aufzunehmen.

Klar, da sagen jetzt wohl manche: Das geht nicht, die haben gar kein Geld dafür! Wirklich nicht? Wie hoch ist denn das Vermögen der Spanier. Allein das Königshaus dürfte ziemlich reich sein. Wie viele Milliardäre und Millionäre gibt es denn in Spanien? Es sollte doch möglich sein, einen nationalen Schuldentilgungsfonds zu errichten, für den die Spanier ein Sonderopfer geben. Wenn 50 Millionen Spanier jeden Monat im Durchschnitt 100 Euro geben, dann könnten jeden Monat 5 Mrd. Euro effektiv getilgt werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 14:10 Uhr
Rosa Gallardo

Ich habe diese Schulden nicht verursacht

Damit bin ich nicht einverstanden. Wir Spanier haben diese Krise oder Inmobilienblase nicht verursacht. Wir zahlen unsere privaten Schulden ab. Ich zahle meine Steuern und sonst, aber warum sollte ich diese neuen Schulden auf mich nehmen? Ich habe sie nicht bewirkt. Würdest du etwas abzahlen wollen mit dem Du nichts zu tun hast?
Wie immer, soll das Volk dafür zahlen?

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Markus Teuber

Herr Geier

Diejenigen ,"die hier jubeln werden damit aufhören wenn sie die Konsequenzen spüren" (wie Sie das nennen)
.
sind diejenigen,welche nicht gefragt wurden,als der TEuro eingeführt wurde.
.
Hätte man gefragt und hätte die überwiegende Mehrheit seinerzeit "Jawoll" gerufen - dann könnten Siei ihren Beisatz mit Fug und Recht anbringen.
.
So aber nicht -denn wir wurden ungefragt in dieses Abenteuer gestürzt.
Nun aber -da ja die seinerzeit schon absehbaren Konsequenzen eintreten,seine Meinung zum Thema TEuro auch nicht mehr sagen zu dürfen,die Meinungsäußerung zur TEuro-Union nicht hören zu wollen,

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.06.2012 18:22 Uhr
Martin Geier

Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft

Ich rede nicht von der Vergangenheit. Der Euro wurde leider nur als Schönwetterwährung konzipiert und als Basis einigte man sich nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Das too connected to fail hat dazu geführt, daß die Wirtschaft mental heute viel weiter und vernetzter ist als die Bürger. Es gibt also kein einfaches 'Wir wollen raus aus dem Euro' oder die 'anderen sollen verschwinden'. Es geht um die Frage was machen wir jetzt?
Schlage auf eine Anregung eines Experten vor daß der gemeinsame Fond (wohl ESM) wenigstens eine Schlagkraft haben muß die den übereinander gestapelten seit '98 angehäuften Leistungsbilanzüberschüssen entspricht. Die sind heute wieder über Umwege bei der EZB 'gelandet'. Man betrachte dazu die Standing facilities der EZB: 800 Mia. € (lt. EZB-Website).
Für diesen sollten Anleihen ausgeben werden, während die nationalen Schulden bei den Ländern verbleiben. So könnte man den moral hazard umgehen.

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Martin Geier

Und nun?

Wo bleiben die Lösungsansätze?
Fakt ist daß Irland unter dem Rettungsschirm mußte und von England mitgerettet wurde. Die soziale Lage in Spanien ist desaströs. Fakt ist daß Spanien nicht mehr kann und der Rettungsschirm wenn Spanien darunterschlüpft kaum mehr Spielraum hat. Fazit: Im Istzustand ist die €Krise nicht mehr lösbar; auch weil den Großen der Mut für große Lösungen fehlt. F wird seinen Widerstand gegen den Fiskalpakt nur dann aufgeben wenn es im Gegenzug deutsche Beweglichkeit bei französischen(und italienischen, spanischen, US-) Wünschen gibt; die wären die 'Bankenunion' und in letzter Konsequenz wohl €Bonds in irgendeiner Form. Geht Spanien default ist das das vermutliche Ende des €. Die die hier jubeln werden damit aufhören wenn sie die Konsequenzen spüren. Von Medien wie der Faz erwarte ich mir aber Lösungsvorschläge.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.06.2012 22:19 Uhr
Konstantin Schneider

Der Haken ist schon einmal, dass es gar nicht 50 Millionen Spanier gibt

Schon gar nicht 50 Millionen zahlungskräftige. Dass in Spanien die "Brot und Spiele Sucht" herrscht ist richtig, doch im UK ist das ja nicht anders und auch dem steht das Wasser ja bekanntlich bis zum Hals. Spanien blutet jetzt insbesondere dafür, dass es sich dem G.W. Bush-Kapitalismus verschrieben hat, der durch geplante aber fehlgeschlagene Raubzüge wie im Irak dem Untergang geweiht ist.

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Martin Geier

Nix dolce vita!

Die Arbeitslosigkeit liegt bei 25% und die der Jugend bei über 50%. Ein kleines Einkommen muß oft mehrere Menschen durchbringen. Das Geld das sie zur Schuldentilgung vorschlagen, das gibt es nicht. Wahr ist aber daß falls Kapital/Vermögen vorhanden war es ins Ausland geschafft wurde. Nein; ein Schuldentilgungsfond funktioniert nicht. Schauen Sie sich die neuesten Daten vom Mai an; auch die deutschen. Europa und auch Deutschland stehen an der Schwelle zur Rezession; wir sparen in die Krise hinein und verschärfen sie. In USA, China sieht es wenig besser aus. Wo will die deutsche Exportindustrie hinexportieren?
Nein; dolce vita ist für Alle vorbei; für den Spanier schon lange; nun auch für die Deutschen.
Ich verstehe den Ärger hier. Aber ob sich der Lohnverzicht all die Jahre ausgezahlt hat?

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Matthias Schwarzer

Spanien kann schon

Spanien könnte zahlen, aber es will nicht.

Der Spanier gibt sein Geld lieber für teure Fußballtickets, Yachten, teure Wohnungen, teure Weine, schöne Reisen, schicke Uhren, Kino und Dolce Vita aus, als die Staatsschulden zu tilgen. Würde jeder Spanier jeden Monat 100 Euro in einen Sondertilgungsfonds geben, kämen bei 50 Mio. Spaniern jedes Jahr 60 Mrd. Euro zusammen, um die die Staatsschulden reduziert werden könnten. Reiche Spanier könnten locker das mittragen, was arme Spanier nicht leisten können.

Aber nein, es soll doch lieber der deutsche Michel zahlen. Als ob wir mehr Geld hätten als die Spanier. Dem ist aber nicht so.

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Rudolf Vetter

Lehren aus der Geschichte

Heinrich Brüning, 1930 – 1032 Kanzler in Deutschland, setzte eine harte Austeritätspolitik durch. Dadurch geriet die Wirtschaft der Weimarer Republik auf die schiefe Bahn und die Massenarbeitslosigkeit führte zum Aufstieg der Extremisten und in die Tyrannei.

Mahama Gandhi sagte, die Geschichte lehre, dass sie nichts lehre. Hätten Mitterand und Kohl seinerzeit zur Kenntnis genommen, dass noch nie eine Währungsunion ohne Fiskalunion ausgekommen ist, dann wäre Europa das gegenwärtige Debakel erspart geblieben. Politiker haben noch bedeutenden Weiterentwicklungsbedarf.

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Armin Schindler

Und bald Deutschland

Bereits jetzt hat Deutschland Schulden und Risiken in H.v. rd. 1 Billion Euro übernommen. Weitere Übernahmen von Schulden anderer Länder werden auch D. ruinieren und zwar dauerhaft.
Das muss verhindert werden!

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Ronald Gruenebaum

Ein Unding

Ich verstehe nicht, wie die Europäische Kommission für Eurobonds sein kann. Diese sind nach EU-Vertrag illegal, was die Kommission als Hüterin der Verträge doch wohl kaum ignorieren kann. Müsste Herr Barroso nicht zum Rücktritt gezwungen werden? Mehr Schaden als seine fortgesetzte Anwesenheit richtet das auch nicht an.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.06.2012 19:51 Uhr
Chris Heidrich

Es tut mir leid, aber ...

... sind sie wirklich so naiv ? Die EU-Kommission ist nur auf dem Papier Hüterin der Verträge ... Letzlich interessiert sie nur ihre Macht und ihr einfluss, damit sie ihren Kumpels aus der Wirtschaft, bei Banken oder anderen die Kohle zustecken kann, die diese wollen ... Der ganze EU Apparat ist Korruption pur ... So sieht es aus

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Falko Schmid
Falko Schmid (FSD61) - 06.06.2012 12:15 Uhr

Sehenden Auges in den Untergang

Jetzt kommt immer mehr diese unsägliche Praxis der steten Verschuldung ans Licht: nicht nur Griechenland, Spanien und Italien machen in diesem Karrussel mit, sondern auch hierzulande wird weiter fest Geld ausgegeben, das die Volkswirtschaft gar nicht erwirtschaften kann. Es zeugt alles allenthaben nur noch von Realitätsverlust: die Masse an zugelassenen Neufahrzeugen gehobener Marken (BMW, Audi, Porsche...) sind Leasingfahrzeuge, Kredite zur Urlaubsfinanzierung, das nette Betreuungsgeld - was Kinder bildungsferner Schichten noch länger zuhause hält, Subventionen überall usw. Es ist ein Graus, dass man sich in unserem Land mit der höchsten Staatsquote und dem höchsten Sozialhaushalt europaweit nun seitens der Politik auch noch bemüßigt fühlt, marodierende Systeme finanziell auch noch zu unterstützen. Spakulative Verluste der Banken werden auf den Staat externalisiert und folglich wird weiter an der Steuerschraube gedreht werden müssen. Es ist schlichtweg nur noch zum Kotzen!

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Markus Teuber

Herr Jäger -zur Massenpsychose

das meinten Sie ja ?!
.

Sie werden doch wohl nicht die Tatsache ernsthaft bestreiten wollen,daß der TEuro das noch höhere (als schon vorher) Schuldenmachen in den bekannten Ländern befördert hat ?
.
"Die Märkte",die Banken,die Fonds haben doch Griechenland,Spanien,Italien,Portugal,Frankreich... die vielen,vielen Milliarden nur unter der Erwartung "geliehen",daß der TEuro-Raum auch insgesamt für diese Schulden aufkommen würde.
.
Die Banken,Versicherungen,... "die Märkte" WUßTEN bereits bei ihrer Kreditvergabe,daß -wenn ein TEuro-Land zutiefst verschuldet sein würde-die anderen TEuroländer allein aus der "Gemeinschaftsräson" helfen würden !
.
Spanien etwa hatte vor dem TEuro noch eine weit höhere Kreditverzinsung - was bedeutete,daß vor 2001 die Spanier NIEMALS derartig hohe Kredite hätten in Anspruch nehmen können !
.
Insofern ist dies eben keine "Massenpsychose",sondern schlicht udn einfach die Wahrheit .

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Günter Fischer
Günter Fischer (Terenz) - 06.06.2012 11:24 Uhr

Fehlentscheidung

Ein Historiker bewertete die Einführung des Euro als die verhängnisvollste Fehlentscheidung seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Diese Einschätzung wird von der finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklung in den Euroländern von Tag zu Tag deutlicher und erschreckender bestätigt. Wenn uns die Rechnung aus der Haftung Deutschlands für das Euroabenteuer präsentiert wird, dürfte wohl kaum noch ein Rettungsschirm zur Verfügung stehen, unter dem Deutschland Schutz suchen könnte. Doch halt, gibt es da nicht das stattliche Geldvermögen der deutschen Sparer?!

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Rolf Huchthausen

Die Steltzner-Kommentare sind immer wieder feine Klinge. Aber anhand des Krisenverlaufs ...

... packt sogar die FAZ das Breitschwert aus. Ich spinne mal, da die in der EU versammelten Staaten beschlossen haben, DE zu enteignen:

(i) wer soll die aufgerufenen Beträge hier in DE erwirtschaften und nebenbei etwas leben, Kinder erziehen und sich für Krankheit/Alter absichern?

(ii) Wie wird mit den gesellschaftlichen Errungenschaften von Gleichberechtigung, Aufstiegsgerechtigkeit und demokratisch-verfassungsrechtlich abgesichertem Rechtsstaat weiterhin verfahren?

(iii) Die EU ist wirtschaftlich auf dem absteigenden Ast: wer soll - völlig verarmt - die wunderbaren Produkte kaufen, um die Mehrwerte zu schöpfen, die dann verteilt werden können?

(iv) Wie stellen wir wieder Rechtsstaatlichkeit her, wenn Ganoven und Trickbetrüger über ihre Lobbyzugänge Ungerechtigkeit schaffen?

(v) Wir stellen fest, dass alle vertraglichen Schnellschüsse in eine Richtung führen: Die EU ist, wenn DE zahlt. Was geben die anderen? Und wer stellt das sicher bei der politischen EU-Korrupti

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 06.06.2012 10:46 Uhr

Jetzt geht die Post ab...

Ganz Europa ist hoffnungslos verschuldet. Fast alle Eu-Staaten wollen die Eurobonds. Weil dann Deutschland in der Mithaftung ist und es so überhaupt noch Geld gibt.
Das ist das Dilemma:
Stimmt Deutschland den Euro-Bonds zu, so wird hemmungslos auf Teufel komm raus so wie bisher weitergelebt. Es wird sich nichts ändern weil sich nichts ändern kann. Oder glaubt jemand, daß man aus den PIGGS-Staaten Industriestaaten mit hoher Leistungskraft machen kann? Eine Ente kann halt kein Schwan werden. Sobald die Haftung Deutschland bei 4 Bllionen liegt - den gesamten Deutschen Ersparnissen - gibts auch trotz Deutschland kein Geld mehr. Also drucken bis zum Inflationsende.
Stimmt Deutschland den Euro-Bonds nicht zu, so muß Geld aus dem Nichts geschaffen werden. Denn Geld gibt es nicht mehr. Also drucken. Billionen, viele Billionen. Das führt zur riesigen Inflation und zum Untergang der Eu.
Wie wirs auch drehen, der Untergang ist nicht mehr zu verhindern, die Verschuldung ist zu hoch.

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Peter Pen

FPIGS sollen aus dem Euro austreten, und in die Pleite gehen = Krise gelöst

Dazu noch die Banken pleite gehen lassen, damit unsere gescheitesten Kinder nicht mehr bei diesen Gaunern arbeiten gehen, sondern etwas Sinnvolles mit ihrem Leben tun.

Natürlich wären wesentliche Teile unserer Esparrnisse und Lebensversicherungen dann futsch. Aber das sind sie sowieso. Ein Neuanfang wäre gut, aber an so etwas auch nur zu denken, dazu sind die meisten Deutschen gar nicht fähig. Statt dessen wählen sie lieber alternativlos die Mutti, oder die NRW-Mutti.

Irgendwo gehört Dummheit aber auch gestraft ...

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Jahrgang 1962, Herausgeber.

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