05.06.2012 · Spaniens Finanzminister beklagt sich über die hohen Zinsen, die sein Land zahlen muss. Doch das ist kein Grund, die faulen Hauskredite beim Rettungsfonds abzuladen. Der Kommentar.
Von Holger SteltznerRichtlinien für Lesermeinungen
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Dass Rajoy als konservativer Politiker gerade der dt Regierung....
und damit Merkel in den Rücken fällt, ist Egoismus pur. Ist
der Spanier doch zu stolz, sich in die Bücher gucken zu lassen, was
bei Eurobonds vermieden werden kann. Den IWF scheut er wie der Teufel
das Weihwasser, wie Hollande und Monti ebenso.
Daher: ESM ja unter Kontrolle der Instanzen, Eurobonds auf keinen Fall,
weil damit die Schulden zu Lasten der gut wirtschaftenden Staaten
wachsen werden. So nicht, Herr Rajoy!
Die Strategie der Eliten in den Pleiteländern ist klar:
Die Reichen und die Nutznießer des Systems im jeweiligen Land
bleiben ungeschoren beim Steuernzahlen, für die anderen, die Armen
soll gefälligst die "solidarische Euro-Gemeinschaft",
genauer gesagt Deutschland aufkommen.
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ALLE wissen doch dass die FPIIGS-Staaten und die FPIIGS-Banken NIEMALS
ihre Schulden zurückzahlen werden / können / wollen.
Wenn man daher von "Garantien geben" oder "Haftung
übernehmen" redet heißt das in Realität
"verschenken" - und das nicht nur für Altschulden,
sondern auch für alle künftigen Schulden.
Fragen über Fragen, so allmählich verliert man den Überblick
"Die EU-Kommission, aber auch Spanien, Italien und Frankreich
fordern Eurobonds, den direkten Zugang von Banken zum dauerhaften
Rettungsfonds ESM, [...]"
Was geht die EU-Kommission den "Euronien" an? Ist sie nicht
für Europa zuständig?
Herr Schäuble verneint die Auffassung der Bundesländer, dass
der künftige ESM ein Vertrag für ein vereintes Europa
wäre (Art.23 GG sei nicht für die Errichtung des ESM
vorgesehen, weil es sich nicht um Europa handle [, sondern nur um
Euronien, Anm. von mir], aber die EU-Kommission scheint in Sachen ESM
und Euronien weiterhin "mitmischen" zu wollen. Beim Fiskalpakt
ist das gleiche Problem, nur noch etwas verrückter, da hier auch
Nicht-Euronier eingebunden werden sollen.
Wenn Merkel von Europa der zwei Geschwindigkeiten faselt, heißt
das, sie kann nicht einmal bis drei zählen oder bringe ich da
etwas durcheinander. Europa ist gestorben, Brüssel regiert nun
Euronien oder auch nicht und wieweit ist das EU-Parlament für
Euronien denn zustandig oder nicht?.
Nutzlose, teure u. illegale Hirngespinste der €-Dilettanten-Spitzen bergen große Gefahr für D
Steltzner beschreibt die Haltung der EU-Gremien bei der
Bewältigung von Finanz- u. Wirtsschaftsproblemen einzelner
€-Staaten.
Jetzt soll der Rettungsfonds zweckfremd spanische Bankverluste
abzudecken.
Das wäre eine Fortsetzung der gegen Euroregeln verstoßenden
Praktiken von Euro-Gremien zur Mittelbeschaffung.
Die Schlafmützen in Brüssel haben versäumt, rechtzeitig
für Wachstum zu plädieren. Mit Geld wollen sie ihre Fehler
jetzt wettmachen.
Nachdem der Wahlredner Hollande die SPD-Opposition aufs Wachstumsboot
gezogen hat, kommen auch von Brüssel Wachstumsträume.
Aber das Spielgeld ist verspielt, GR nicht gerettet, S am Abgrund. Und
Wachstum braucht zu viel Zeit, welche Schlafmützen jetzt nicht mehr
haben.
Deshalb versuchen es die €-Dilettanten wieder mit ihren illegalen Hirngespinsten:
- €-Bonds,
- Bankenunion u.
- zweckfremde Verwendung von Rettungsfondsmitteln.
Die nutzlosen, teuren u. illegalen Hirngespinste der
€-Dilettanten-Spitzen bergen große Gefahr für D!
@Rudolf Vetter - "nur noch eine Frage der Zeit, bis die Bevölkerungen diesen Irrsinn
nicht mehr mitmachen und auf die Strasse gehen."
Nein, ein Großteil unserer Bevölkerung glaubt es nicht (!),
dass die Obrigkeit einen Irrsinn begeht, man hat sie doch
vertrauensvoll gewählt!
Partei-, medien- und obrigkeitsgläubige Landsleute kriegen es
einfach nicht mit, wenn Deutschland sich abschafft.
Da können Grüne wie Fischer, Trittin und Griegold
(EU-Wirtschaftskommission), in Erwartung der Kanzlerwahl ungewohnt
aktiv,
noch so laut nach Eurobonds schreien und ihrem Land vorwerfen, bei
Verweigerung seiner unbegrenzten Haftung Europa "ein drittes Mal zu
zerstören"(Fischer SZ), der Michel wird sie wählen, weil
sie ihn vor AKWs schötzen...
Aber wenn die Gas- und Strompreise etwas tiefer ins Portemonnaie
steigen, dann wird er auf die Straße gehen, denn da kennt er
keinen Spaß.
Rettung muss aus anderer Richtung kommen.
Zahlemann spielen bis zum Kollaps?
Erst haben wir Spanien per Kohäsions- und Strukturfonds eine
erstklassige Infrastruktur geschenkt, dann jede Menge spottbillige
Kredite verschafft und jetzt sollen wir unbefristet zahlen, damit dieses
Land seinen aufgeblähten Lebensstandard weiter genießen kann.
Nominal ist Spaniens BSP pro Kopf fast so hoch wie das deutsche. Wo ist
die realwirtschaftliche Basis dafür? Bis auf den Bau-Boom mit
riesiger Immobilien-Blase ist nichts zu sehen.
Unser Vorbild muß der sowjetische Außenminister Gromyko
sein, der mit seinem beständigen "Njet" in die Geschichte
eingegangen ist.
Tribute zahlen nur Sklaven.
Ich glaube so ist es nicht
Spanisches BSP beträgt 748€ (solltest Du Spanisch verstehen
kannst Du es hier nachschlagen, sogar mit Daten anderer EU Länder http://principiamarsupia.wordpress.com/2012/05/31/cual-es-el-salario-minimo-en-cada-pais-europeo/).
Das Problem ist dieser: Jene die auf der erdischen Ebene leben haben mit
der ganzen Krise nichts zu tun, wie z.B. ich. Wir haben keine so hohe
Gehälter und trotzdem sind die Preise jährlich gestiegen.
Möchtest Du ganz Deutschland dafür verantwortlich machen, wenn
welche Poliker, Finanzleute usw., ihren eigenen Besitz aufheitern indem
sie die Korruption nicht nachgehen. Ich glaube kaum, dass ein ganzes
Land dafür verantwortlich sein soll. Klischeen und topics sollten
zur Seite gelegt werden, ansonsten werden sich in ganz Europa neue
Extremisten-Parteien anlegen wie z.B.: Geert Wilders Partei in NL, die
neu erwählte in Griechenland, die FPÖ in Österreich, und
viele mehr.
Es wird Zeit, dass die Opposition auf Frontalangriff gegen Merkel schaltet
Wer Merkel noch als die Glucke bzw. Eiche im Sturm der Zeiten darstellt,
begeht fahrlässige Wählertäuschung. Es wird Zeit, dass
die Opposition ihre Angst überwindet, mitten in der Krise die Macht
übernehmen zu müssen und auf Frontalangriff gegen Merkel schaltet.
Denn die Kanzlerin verfügt einfach nicht über die
erforderliche Vorstellungskraft, was das Ausmass der Krise angeht und
macht mit ihrer Politik alles immer nur noch schlimmer. Den Deutschen,
die sie immer noch auf Platz 1 setzen müssen endlich die Augen
geöffnet werden.
Die Opposition?
Die Opposition fordert doch schon lange die sofortige Einführung von EuroBonds und damit die Finanzierung ganz Europas durch Deutschland - bis zur Pleite für alle!
Es kann doch nicht sein, dass Presse, TV, Gewerkschaften,
Universitäten etc. den Souverän Volk im Stich lassen!!!
Dass das Volk alleine gelassen wird, um sich gegen diese
Volksverräter egal welcher Couleur in unserem Parlament zu wehren.
Wo bleibt der so hochgelobte BP Gauck, wo bleibt der Bundesgerichtshof,
um unseren meineidigen Politikern, allen voran Merkel und Schäuble,
das Handwerk zu legen.
Und ach unsere Aufklärer Zeitung "Bild", 10 Zeilen zur
Pleite Spaniens!!!! Aber auf der Titelseite die Verhaltensregeln von
Jogi für unsere NM.
Volksverdummung pur, ach da war doch was........."Brot und
Spiele"..........doch geht uns langsam das Brot aus!!!
Spanien begeht denselben Denkfehler wie alle anderen Staaten auch.
Es wird unterstellt, die Staatsschulden würden einem gar nicht
gehören, man müsste die nie zurückzahlen, es reiche aus,
immer wieder jemanden zu finden, der neuen Kredit gibt, damit man die
alten Schulden verlängern kann.
Wie wäre es mal mit einer neuen Idee? Anstatt immer wieder den
Kapitalmarkt anzapfen zu wollen, könnte man doch einfach mal
Schulden tilgen, ohne gleich neue Kredite aufzunehmen.
Klar, da sagen jetzt wohl manche: Das geht nicht, die haben gar kein
Geld dafür! Wirklich nicht? Wie hoch ist denn das Vermögen der
Spanier. Allein das Königshaus dürfte ziemlich reich sein. Wie
viele Milliardäre und Millionäre gibt es denn in Spanien? Es
sollte doch möglich sein, einen nationalen Schuldentilgungsfonds zu
errichten, für den die Spanier ein Sonderopfer geben. Wenn 50
Millionen Spanier jeden Monat im Durchschnitt 100 Euro geben, dann
könnten jeden Monat 5 Mrd. Euro effektiv getilgt werden.
Ich habe diese Schulden nicht verursacht
Damit bin ich nicht einverstanden. Wir Spanier haben diese Krise oder
Inmobilienblase nicht verursacht. Wir zahlen unsere privaten Schulden
ab. Ich zahle meine Steuern und sonst, aber warum sollte ich diese neuen
Schulden auf mich nehmen? Ich habe sie nicht bewirkt. Würdest du
etwas abzahlen wollen mit dem Du nichts zu tun hast?
Wie immer, soll das Volk dafür zahlen?
Diejenigen ,"die hier jubeln werden damit aufhören wenn sie
die Konsequenzen spüren" (wie Sie das nennen)
.
sind diejenigen,welche nicht gefragt wurden,als der TEuro
eingeführt wurde.
.
Hätte man gefragt und hätte die überwiegende Mehrheit
seinerzeit "Jawoll" gerufen - dann könnten Siei ihren
Beisatz mit Fug und Recht anbringen.
.
So aber nicht -denn wir wurden ungefragt in dieses Abenteuer
gestürzt.
Nun aber -da ja die seinerzeit schon absehbaren Konsequenzen
eintreten,seine Meinung zum Thema TEuro auch nicht mehr sagen zu
dürfen,die Meinungsäußerung zur TEuro-Union nicht
hören zu wollen,
Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft
Ich rede nicht von der Vergangenheit. Der Euro wurde leider nur als
Schönwetterwährung konzipiert und als Basis einigte man sich
nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Das too connected to fail hat
dazu geführt, daß die Wirtschaft mental heute viel weiter und
vernetzter ist als die Bürger. Es gibt also kein einfaches 'Wir
wollen raus aus dem Euro' oder die 'anderen sollen verschwinden'. Es
geht um die Frage was machen wir jetzt?
Schlage auf eine Anregung eines Experten vor daß der gemeinsame
Fond (wohl ESM) wenigstens eine Schlagkraft haben muß die den
übereinander gestapelten seit '98 angehäuften
Leistungsbilanzüberschüssen entspricht. Die sind heute wieder
über Umwege bei der EZB 'gelandet'. Man betrachte dazu die Standing
facilities der EZB: 800 Mia. € (lt. EZB-Website).
Für diesen sollten Anleihen ausgeben werden, während die
nationalen Schulden bei den Ländern verbleiben. So könnte man
den moral hazard umgehen.
Wo bleiben die Lösungsansätze?
Fakt ist daß Irland unter dem Rettungsschirm mußte und von
England mitgerettet wurde. Die soziale Lage in Spanien ist
desaströs. Fakt ist daß Spanien nicht mehr kann und der
Rettungsschirm wenn Spanien darunterschlüpft kaum mehr Spielraum
hat. Fazit: Im Istzustand ist die €Krise nicht mehr lösbar;
auch weil den Großen der Mut für große Lösungen
fehlt. F wird seinen Widerstand gegen den Fiskalpakt nur dann aufgeben
wenn es im Gegenzug deutsche Beweglichkeit bei französischen(und
italienischen, spanischen, US-) Wünschen gibt; die wären die
'Bankenunion' und in letzter Konsequenz wohl €Bonds in irgendeiner
Form. Geht Spanien default ist das das vermutliche Ende des €. Die
die hier jubeln werden damit aufhören wenn sie die Konsequenzen
spüren. Von Medien wie der Faz erwarte ich mir aber Lösungsvorschläge.
Der Haken ist schon einmal, dass es gar nicht 50 Millionen Spanier gibt
Schon gar nicht 50 Millionen zahlungskräftige. Dass in Spanien die "Brot und Spiele Sucht" herrscht ist richtig, doch im UK ist das ja nicht anders und auch dem steht das Wasser ja bekanntlich bis zum Hals. Spanien blutet jetzt insbesondere dafür, dass es sich dem G.W. Bush-Kapitalismus verschrieben hat, der durch geplante aber fehlgeschlagene Raubzüge wie im Irak dem Untergang geweiht ist.
Nix dolce vita!
Die Arbeitslosigkeit liegt bei 25% und die der Jugend bei über 50%.
Ein kleines Einkommen muß oft mehrere Menschen durchbringen. Das
Geld das sie zur Schuldentilgung vorschlagen, das gibt es nicht. Wahr
ist aber daß falls Kapital/Vermögen vorhanden war es ins
Ausland geschafft wurde. Nein; ein Schuldentilgungsfond funktioniert
nicht. Schauen Sie sich die neuesten Daten vom Mai an; auch die
deutschen. Europa und auch Deutschland stehen an der Schwelle zur
Rezession; wir sparen in die Krise hinein und verschärfen sie. In
USA, China sieht es wenig besser aus. Wo will die deutsche
Exportindustrie hinexportieren?
Nein; dolce vita ist für Alle vorbei; für den Spanier schon
lange; nun auch für die Deutschen.
Ich verstehe den Ärger hier. Aber ob sich der Lohnverzicht all die
Jahre ausgezahlt hat?
Spanien kann schon
Spanien könnte zahlen, aber es will nicht.
Der Spanier gibt sein Geld lieber für teure Fußballtickets,
Yachten, teure Wohnungen, teure Weine, schöne Reisen, schicke
Uhren, Kino und Dolce Vita aus, als die Staatsschulden zu tilgen.
Würde jeder Spanier jeden Monat 100 Euro in einen
Sondertilgungsfonds geben, kämen bei 50 Mio. Spaniern jedes Jahr 60
Mrd. Euro zusammen, um die die Staatsschulden reduziert werden
könnten. Reiche Spanier könnten locker das mittragen, was arme
Spanier nicht leisten können.
Aber nein, es soll doch lieber der deutsche Michel zahlen. Als ob wir
mehr Geld hätten als die Spanier. Dem ist aber nicht so.
Heinrich Brüning, 1930 – 1032 Kanzler in Deutschland, setzte
eine harte Austeritätspolitik durch. Dadurch geriet die Wirtschaft
der Weimarer Republik auf die schiefe Bahn und die
Massenarbeitslosigkeit führte zum Aufstieg der Extremisten und in
die Tyrannei.
Mahama Gandhi sagte, die Geschichte lehre, dass sie nichts lehre.
Hätten Mitterand und Kohl seinerzeit zur Kenntnis genommen, dass
noch nie eine Währungsunion ohne Fiskalunion ausgekommen ist, dann
wäre Europa das gegenwärtige Debakel erspart geblieben.
Politiker haben noch bedeutenden Weiterentwicklungsbedarf.
Bereits jetzt hat Deutschland Schulden und Risiken in H.v. rd. 1 Billion
Euro übernommen. Weitere Übernahmen von Schulden anderer
Länder werden auch D. ruinieren und zwar dauerhaft.
Das muss verhindert werden!
Ich verstehe nicht, wie die Europäische Kommission für Eurobonds sein kann. Diese sind nach EU-Vertrag illegal, was die Kommission als Hüterin der Verträge doch wohl kaum ignorieren kann. Müsste Herr Barroso nicht zum Rücktritt gezwungen werden? Mehr Schaden als seine fortgesetzte Anwesenheit richtet das auch nicht an.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.06.2012 19:51 UhrEs tut mir leid, aber ...
... sind sie wirklich so naiv ? Die EU-Kommission ist nur auf dem Papier Hüterin der Verträge ... Letzlich interessiert sie nur ihre Macht und ihr einfluss, damit sie ihren Kumpels aus der Wirtschaft, bei Banken oder anderen die Kohle zustecken kann, die diese wollen ... Der ganze EU Apparat ist Korruption pur ... So sieht es aus
Sehenden Auges in den Untergang
Jetzt kommt immer mehr diese unsägliche Praxis der steten Verschuldung ans Licht: nicht nur Griechenland, Spanien und Italien machen in diesem Karrussel mit, sondern auch hierzulande wird weiter fest Geld ausgegeben, das die Volkswirtschaft gar nicht erwirtschaften kann. Es zeugt alles allenthaben nur noch von Realitätsverlust: die Masse an zugelassenen Neufahrzeugen gehobener Marken (BMW, Audi, Porsche...) sind Leasingfahrzeuge, Kredite zur Urlaubsfinanzierung, das nette Betreuungsgeld - was Kinder bildungsferner Schichten noch länger zuhause hält, Subventionen überall usw. Es ist ein Graus, dass man sich in unserem Land mit der höchsten Staatsquote und dem höchsten Sozialhaushalt europaweit nun seitens der Politik auch noch bemüßigt fühlt, marodierende Systeme finanziell auch noch zu unterstützen. Spakulative Verluste der Banken werden auf den Staat externalisiert und folglich wird weiter an der Steuerschraube gedreht werden müssen. Es ist schlichtweg nur noch zum Kotzen!
Herr Jäger -zur Massenpsychose
das meinten Sie ja ?!
.
Sie werden doch wohl nicht die Tatsache ernsthaft bestreiten
wollen,daß der TEuro das noch höhere (als schon vorher)
Schuldenmachen in den bekannten Ländern befördert hat ?
.
"Die Märkte",die Banken,die Fonds haben doch
Griechenland,Spanien,Italien,Portugal,Frankreich... die vielen,vielen
Milliarden nur unter der Erwartung "geliehen",daß der
TEuro-Raum auch insgesamt für diese Schulden aufkommen würde.
.
Die Banken,Versicherungen,... "die Märkte" WUßTEN
bereits bei ihrer Kreditvergabe,daß -wenn ein TEuro-Land zutiefst
verschuldet sein würde-die anderen TEuroländer allein aus der
"Gemeinschaftsräson" helfen würden !
.
Spanien etwa hatte vor dem TEuro noch eine weit höhere
Kreditverzinsung - was bedeutete,daß vor 2001 die Spanier NIEMALS
derartig hohe Kredite hätten in Anspruch nehmen können !
.
Insofern ist dies eben keine "Massenpsychose",sondern schlicht
udn einfach die Wahrheit .
Ein Historiker bewertete die Einführung des Euro als die verhängnisvollste Fehlentscheidung seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Diese Einschätzung wird von der finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklung in den Euroländern von Tag zu Tag deutlicher und erschreckender bestätigt. Wenn uns die Rechnung aus der Haftung Deutschlands für das Euroabenteuer präsentiert wird, dürfte wohl kaum noch ein Rettungsschirm zur Verfügung stehen, unter dem Deutschland Schutz suchen könnte. Doch halt, gibt es da nicht das stattliche Geldvermögen der deutschen Sparer?!
Die Steltzner-Kommentare sind immer wieder feine Klinge. Aber anhand des Krisenverlaufs ...
... packt sogar die FAZ das Breitschwert aus. Ich spinne mal, da die in
der EU versammelten Staaten beschlossen haben, DE zu enteignen:
(i) wer soll die aufgerufenen Beträge hier in DE erwirtschaften und
nebenbei etwas leben, Kinder erziehen und sich für Krankheit/Alter
absichern?
(ii) Wie wird mit den gesellschaftlichen Errungenschaften von
Gleichberechtigung, Aufstiegsgerechtigkeit und
demokratisch-verfassungsrechtlich abgesichertem Rechtsstaat weiterhin
verfahren?
(iii) Die EU ist wirtschaftlich auf dem absteigenden Ast: wer soll -
völlig verarmt - die wunderbaren Produkte kaufen, um die Mehrwerte
zu schöpfen, die dann verteilt werden können?
(iv) Wie stellen wir wieder Rechtsstaatlichkeit her, wenn Ganoven und
Trickbetrüger über ihre Lobbyzugänge Ungerechtigkeit
schaffen?
(v) Wir stellen fest, dass alle vertraglichen Schnellschüsse in
eine Richtung führen: Die EU ist, wenn DE zahlt. Was geben die
anderen? Und wer stellt das sicher bei der politischen EU-Korrupti
Ganz Europa ist hoffnungslos verschuldet. Fast alle Eu-Staaten wollen
die Eurobonds. Weil dann Deutschland in der Mithaftung ist und es so
überhaupt noch Geld gibt.
Das ist das Dilemma:
Stimmt Deutschland den Euro-Bonds zu, so wird hemmungslos auf Teufel
komm raus so wie bisher weitergelebt. Es wird sich nichts ändern
weil sich nichts ändern kann. Oder glaubt jemand, daß man aus
den PIGGS-Staaten Industriestaaten mit hoher Leistungskraft machen kann?
Eine Ente kann halt kein Schwan werden. Sobald die Haftung Deutschland
bei 4 Bllionen liegt - den gesamten Deutschen Ersparnissen - gibts auch
trotz Deutschland kein Geld mehr. Also drucken bis zum Inflationsende.
Stimmt Deutschland den Euro-Bonds nicht zu, so muß Geld aus dem
Nichts geschaffen werden. Denn Geld gibt es nicht mehr. Also drucken.
Billionen, viele Billionen. Das führt zur riesigen Inflation und
zum Untergang der Eu.
Wie wirs auch drehen, der Untergang ist nicht mehr zu verhindern, die
Verschuldung ist zu hoch.
FPIGS sollen aus dem Euro austreten, und in die Pleite gehen = Krise gelöst
Dazu noch die Banken pleite gehen lassen, damit unsere gescheitesten
Kinder nicht mehr bei diesen Gaunern arbeiten gehen, sondern etwas
Sinnvolles mit ihrem Leben tun.
Natürlich wären wesentliche Teile unserer Esparrnisse und
Lebensversicherungen dann futsch. Aber das sind sie sowieso. Ein
Neuanfang wäre gut, aber an so etwas auch nur zu denken, dazu sind
die meisten Deutschen gar nicht fähig. Statt dessen wählen sie
lieber alternativlos die Mutti, oder die NRW-Mutti.
Irgendwo gehört Dummheit aber auch gestraft ...
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