19.07.2012 · Das geplante Hilfsprogramm für die spanischen Banken ist umfassender angelegt als bisher angenommen. Europas Krisenfonds soll auch spanische Anleihen aufkaufen können, wenn er Geld dafür übrig hat.
Von Manfred Schäfers, Werner Mussler und Leo WielandRichtlinien für Lesermeinungen
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Um was es bei der Abstimmung ging
Laut jüngsten Zahlen der Bundesbank saßen die deutschen Finanzinstitute Ende März 2012 auf Forderungen gegenüber spanischen Geldhäusern von immerhin 34,4 Mrd. Euro. Spanische Staatsanleihen (19,5 Mrd. Euro), Kredite an Unternehmen und Privatkunden sowie für Gewerbeimmobilien (50,9 Mrd. Euro) eingerechnet, summieren sich die Forderungen auf 104,8 Mrd. Euro. Die direkte Abstimmung für Steuergelder an die deutschen Institute wäre wohl zu durchsichtig gewesen. Politik wird für die Wirtschaft gemacht. Die kleinen Wähler nehmen doch die wenigsten Politiker ernst, nur dessen Steuern, Sozialabgaben und Vermögen sind relevant.
Es wird immer schamloser gelogen!
Schäuble heute: Spanien haftet.
Klar.
Griechenland haftet ja auch.
Und wer zahlt?
An die deutsche Bundesregierung
und ihre Taten:
Grundgesetz Art. 20 S.4.:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben
alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht
möglich ist.
Ob nun der KIM (Weltbank) oder der andere, sie lassen die Mäuse
tanzen, da ist der in Nordkorea noch der harmlosere. Wenn in Nordkorea
die infantilen Tubbies über die Bühne hopsen, ist das nichts
im Vergleiche zu dem, was die Eliten des Marktes in den demokratischen
Staaten fertigbringen, "fabric of Lies", Falschmünzerei
der Klorollen, aber mit Nobellaureaten und Oberschlaubergern als Main
Actors. Wie der Schlussakt endet, in einem beispiellosen, nicht zu
beschreibenden Chaos. Ganz im Gegensatz zu dem des Genossen KIM, dessen
Darsteller treten friedlich ab und essen eine Banane.
Wer glaubt, wir befinden uns im ersten oder zweiten Akt der Vorstellung,
mitnichten, ganz zu Beginn des Ersten, im Vorspiel, leider in der
Vorstellung ohne einen gnädigen Vorhang, sie nimmt ihren
unabwendbaren Lauf.
Und die Mäuse in Berlin, sie können noch nicht einmal tanzen.
zum Grusse
Wer zieht denn die Schuldigen zur Rechenschaft ??
Seit Lehmann Brother's und bis zum heutigen Tag spricht alles nur von
Rettung systemischer Institutionen (Banken) und wir werfen mit den
Steuergeldern des "kleinen Mannes" nur so um uns. Bisher sind
mir jedoch noch keine Verantwortlichen für dieses Desaster
über den Weg gelaufen, geschweige denn zur Rechenschaft gezogen
worden. Wo sind denn die ganzen Platzpatronen die uns in dieses Dilemma
geführt haben ? In welcher Untersuchungshaft sitzen denn die
spanischen Insolvenzverschlepper die sich jetzt über unseren
Geldsegen freuen ?
Ausser "wir brauchen mehr Geld" sind mir bisher keine
schlüssigen Konzepte bekannt, wie wir uns aus diesem Teufelskreis
befreien können. Habe ich da etwas verschlafen ?
Die grienenden Gesichter, nachdem die blauen Kärtchen gar nicht
schnell genug abgegeben werden konnnten, sind für mich
unerträglich geworden.
Danke für die kompetenten Kommentare hier, ohne die ich an meinem
Verstand zweifeln würde.
Jeder Erwerbstätige ist mal wieder mit einer unfreiwiligen Spende
von 700 Euro dabei.
Was das bedeutet, wird erst deutlich, wenn man betrachtet, wie lange ein
normaler Erwerbstätiger braucht, um die 700 Euro zu SPAREN, nicht
zu verdienen!
Nicht etwa um Deutschland zu retten oder hier Verhältnisse zu
verbessern - nein - für spanische Banken!
Unfassbar.
Volkes Stimme ist eh egal
Nach der Abstimmung gab es noch die Abstimmung wg Beschneidung. Da war Volkes Stimme ebenso egal, im Gegenteil, da wurden Diskussionen in den digitalen Medien noch diffamiert.
Just in diesem Moment geht die Abstimmung über dieses Hilfspaket im Bundestag über die Bühne - und der Anteil Deutschlands an dem 100 Milliarden Euro Paket beträgt 29 Milliarden. Also 14 Milliarden für die Deutsche Bank, 14 Milliarden für die Commerzbank und die übrige Milliarde? Das sind vermutlich die Gebühren, oder "Reibungsverluste". Falls Sie selbst keine Lust haben auszurechnen, was das für den Einzelnen bedeutet: ca. 350 Euro pro Bundesbürger. Ist es nicht herrlich, dass deutsche Banken ihre Verluste aus übertriebenen Risiken nun direkt vom deutschen Michel einkassieren?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 17:29 UhrIch hab´s gesehen - Es war kein Diskussion!
Jeder redete seinen Standpunkt, mit Beifall seiner Zustimmer - meist die
eigene Fraktion.
Argumente, die sich widersprachen wurden nicht ausdiskutiert. Selbst
Fakten, die sich widersprachen wurden einfach hingenommen.
DAS WAR KEINE DISKUSSION, sondern ein Schmierentheater um eine
parlamentarische Arbeit und Pflicht vorzutäuschen.
Deutschland IST am Ende.
Die spanischen Banker haben sich mit Immobilien verzockt. Aus
Schlamperei. Es wurde damit gerechnet, dass die Briten ihnen die eine
Million zu viel gebauter Immobilien schon abkaufen würden.
Allerdings hat sich die Wirtschaft in Groß Britannien nicht dem
entsprechend entwickelt. Wäre hier besser recherchiert worden,
wären diese Fehlinvestitionen gestoppt worden. Aber Dummheit und
Gier haben regiert. Nun dürfen die Steuerzahler Europas den Schaden
bezahlen. Wenn sich einer dieser Steuerzahler so verzocken würde,
käme ihm niemand zuhilfe.
Wie glaubt die Politik, diesen Blödsinn noch rechtfertigen zu können?
Einzige Lösung: Die betroffenen Banken gehen bankrott, die
Bankkunden werden von einer Staatsbank übernommen und die Manager,
die hierfür verantwortlich sind, tragen auch tatsächlich ihre
Verantwortung, bzw. werden zum Tragen der Verantwortung gezwungen.
muss das deutsche Volk auswandern???
um sich dieser Volksverachtenden Politik zu entledigen!!!
Wer sich die früheren Behauptungen Schäubles oder Merkels ansieht, etwa in Sachen Griechenland, stellt schnell fest, dass diese beiden immer dreist gelogen haben. Es geht bei denen immer nach folgendem Lügenmuster: zuerst wird behauptet, wir zahlen überhaupt nichts. Dann wird gesagt, wir zahlen, aber nur einen kleinen Betrag und der kommt sicher zurück. Und am Schluss sind viele Milliarden weg. Das ist Landesverrat+Veruntreuung von Steuermilliarden.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 23:49 Uhrherr hablocher,
sie haben in ihrer chronilogie der lügen der beiden gröfaze eine besonders fiese lüge des "kassenwartes" unterschlagen: für den kleinen betrag, der sicher zurück kommt, bekommen wir sogar noch geld(=zinsen).
Wenn das Geld in Spanien, Italien und Griechenland endgültig
versickert ist und die Masse das Geld nicht mehr aufbringen kann, geht
es den "Wohlhabenden an den Geldbeutel. Hollande in Frankreich
macht es vorm was dann passiert.
Die hätten dann früher bei "Ihren" Abgeordneten
anrufen können um das zu stoppen.
Da werden sich Spaniens Gläubiger aber freuen
Warum nur ist Spanien so pleite? Wer hat Spanien denn soviel Geld
geliehen? Ich bin ein grosser Spanien-Fan, gar keine Frage, aber die
Frage habe ich mir oft gestellt, warum in Spanien alles so easy sein
konnte, obwohl die doch immer schon eine relativ hohe Arbeitslosigkeit hatten.
Die Antwort ist wahrscheinlich, weil dort die gleichen Unsitten Einzug
gehalten haben, wie in den USA, wo ja auch jeder alles auf Pump bekam.
So langsam wird also auch klar, wozu eine Finanzindustrie da ist:
nämlich um weltweit Vermögen abzupumpen, im Prinzip also
eigentlich sogar zu vernichten, denn dass die Ersparnisse, wegen derer
sich die Spanier einen Kredit besorgen konnten, um ein Häuschen zu
bauen, alle futsch sind, ist ja wohl klar.
Die US-Notenbank druckte einfach das Geld, dass man den Spaniern lieh.
Über Spanien wird die EU also im Prinzip von den
anglo-amerikanischen Finanzindustrien angezapft. Die ganze
Finanzberatung dieser Investmentbanken ist doch eine einzige Luftnummer.
…einer dieser typischen „Merkelschleimer“ mit denen
sich diese Dame gerne umgibt. Starke Politiker/Mitarbeiter wie Koch,
März, Kirchhoff u.s.w. wurden
„weggemerkelt“…(das hat sie bei Helmut Kohl gelernt).
Die Frage ist nur, was kann man als Bürger/Wähler im
Augenblick tun??? … leider nicht viel, einfach alles für
2013 auf „Wiedervorlage“ legen und dann durch eine
Protestwahl die Quittung präsentieren…
Wo sind die politischen Alternativen??? Offensichtlich auch nicht bei
der sogenannten Opposition ( SPD und Grüne). Was bleibt??
Offensichtlich nur die „Linke“ (nicht jedermanns Sache) oder
die „Freien Wähler“, (die haben sich auf kommunaler
Ebene bereits bewährt)
…ich frage mich nur, wie kommen die sogenannten
Wählerumfrage zu Stande…seht dahinter die Sehnsucht nach der
„Bundesmutti“?? ( wenn ja, dann kann Merkel es mal mit eine
„Kittel -Schürze versuchen“…sie bekommt dann
sicherlich 90 % bei den Umfragen…)
Was nützen all diese kritischen Forenbeiträge? Vielleicht wesentlich wirksamer ist der Protest des bayerischen Steuerzahlerbundes unter dem o.a. Motto, den bereits fast 25000 Leute unterzeichnet haben. Beim Googlen stößt man sofort auf diesen Protest.
Ich frage mich immer, warum ist Kalifornien pleite und darf den Dollar
behalten und warum geht das in Europa nicht.
Noch seltsamer ist, daß die Amis, die ja immer so tolle
Ratschläge haben, noch nicht auf die Idee zu kommen eine Parallele
zu ziehen...
hat zu Recht darauf hingewiesen, dass es sich auch bei diesem neuerlichen "Hilfsprogramm" ausschließlich darum geht, die Interessen der Großanleger, allen voran Deutsche Bank und Commerzbank, zu wahren. Beide sind jeweils mit 14 Milliarden Euro in Spanien engagiert, zu einem bedeutend Teil in Form von Immobilien. Allmählich macht diese gesamte Eurorettung den Eindruck von einem Münchhausen, der versucht, sich selbst am eigenen Kragen aus dem Dreck zu ziehen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 19:04 UhrDie Commerzbank und die Deutsche Bank wollen sich selber am eigenen Kragen aus dem Dreck ziehen?
Neneneneneneeeeeeee! So dooof sind die nicht. Der doofe deutsche Steuerzahlermichel soll den Karren aus dem Dreck ziehen! ... und zwar nachdem Erstgenannte dessen Ersparnisse verzockt haben. Doppelt gespart hält eben besser! Habe ich da gerade etwa von des Michels Ersparnissen gesprochen? Hoppla! Das wären seine Ersparnisse gewesen wenn die Kröten nicht zuvor dem Lohndumping wegen seinem Arbeitgeber in die Taschen gewandert wären. Kurz: Der durch Lohnumping geprellte "Sparer" darf jetzt mit seinen Steuern die Ersparnisse seiner Ausbeuter retten und den guten Ruf der deutschen Banken. In letzter Konsequenz bleibt es dabei: Doppelt gespart hält besser! Dumm nur, dass der, der die Zeche zahlt, leer ausgeht. Aber immerhin wird auf diese Art sein Arbeitsplatz gesichert! Alle anderen lachen sich derzeit ins Fäustchen und der Coup der Banken ist auch aufgegangen: Leihe einem Risikopatienten Geld, dann bekommst Du höhere Zinsen! Solange es den dummen Steuerzahlermichel gibt: Ein sicherer Deal!
Der moralische und wirtschaftliche Bankrott Deutschlands
Die bisherigen "Rettungs"-Aktionen haben eines gezeigt. Alle gesetzten roten Linien wurden ohne Rücksicht auf geltendes Recht immer überschritten. Etwas anderes ist weder diesmal, noch für künftige Programme zu erwarten, da die Bundesregierung den Euro als "alternativlos" betrachtet. Und so wird Schritt für Schritt das deutsche Volksvermögen aus jahrzehntelanger Arbeit im dunklen Schlund der internationalen Finanzmärkte verschwinden. Ob es zur nächsten Wahl 2013 noch etwas zu retten gibt, ist fraglich. Die größten Bankrotteure sitzen in Deutschland an den Hebeln der Macht.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.07.2012 08:04 UhrARD und ZDF
Das sind in der Regel immer Umfragen von ARD und ZDF. Oder vom statistischen Bundesamt. Wer dem glaubt ist selber Schuld. Allerdings befürchte ich, dass es in Deutschland tatsächlich eine nicht geringe Zahl an Wählern gibt, die sich davon beeinflussen lassen.
Richtig, aber noch was
wieso denken Sie es sei 2013 zu spät? Die Umfragen für sowohl
die Partei der Deutschlandvernichterin Merkel stehen höher denn je,
als auch die Sympathiewerte für sie selbst sind top!
Ich frage mich immer häufiger, in was für einem Land mit
welchen Mitbürgern ich lebe. Hilfe...
Wir Deutschen müssen solidarisch sein
schließlich haben wir doch so lange von der EU profitiert. Gut, vor 10 Jahren waren wir in einer ähnlichen Situation. Hohe Arbeitslosigkeit, Defizit usw. Da haben uns alle unsere Nachbarn ja auch ganz doll geholfen. Und hatten in der Zeit auch tolle Konjunkturprogramme, wie z.b. billigen Wohnungsbau. Hat richtig gut geklappt. Bei uns war dies alles nur durch schmerzhafte Einschnitte möglich. Harz IV mal als ein Stichwort. Macht aber nix, bald haben wir ja alles was wir bekommen haben wieder zurückbezahlt, plus der noch offenen Reparationszahlungen aus 2 Weltkriegen und Ausgleichszahlungen, dafür das wir mit unser Wettbewerbsfähigkeit und unseren uncoolen Eigenschaften wie Fleiss, Ingenieurskunst etc., unsere Nachbarn immer wieder ins Abseits drängen, sodass die sich überhaupt nicht entfalten können. Und wenn wir dann auf dem gleichen Niveau angekommen sind, dann werden uns alle bestimmt auch helfen - oder etwa nicht??? (ironie aus)
--- auch spanische Staatsanleihen aufkaufen -----
Dieser kurze Satz zeigt wie Merkel und Schäuble tricksen und die
Abgeordneten mit nebulösen Formulierungen in die Abstimmungen
schicken. Somit kann man Aufkäufe von Staatsanleihen auch in ein
anderes Kleid verpacken ohne dass man das Wort Eurobonds in den Mund
nimmt.
Vor zwei Wochen tönte die Merkel im Bundestag noch herum :
" Mit mir wird es keine Eurobonds geben, so lange ich lebe "
Dieses Gequatsche hat also noch nicht mal zwei Woche gehalten.
Das war ja auch nicht anders zu erwarten, bei der ihren rasanten
Meinungsänderung.
Politik der übelsten Sorte seit 1949!
Verwirrspiel um die Art des Mitteleinsatzes. Dabei ist heute schon klar,
dass die 100 Mrd. € nicht reichen werden.
Wer auf das BVG hofft, wird enttäuscht werden. Welchen Grund gibt
es, auf diese Personen zu hoffen? Vosskuhl, Schäuble und Barroso
treffen sich ja regelmäßig im Kurratorium Einer Stiftung der
Uni Freiburg. Die werden sich nicht gegenseitig in die Futtertöpfe
spucken. Wer wettet dagegen?
Leo Wieland Jahrgang 1950, politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel, Marokko und Tunesien mit Sitz in Madrid.
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