23.08.2012 · Die Griechen halten am Euro fest, und unter den „Rettern“ traut sich keiner, ihnen den Geldhahn zuzudrehen. Auch Spanien und Italien wollen Hilfe. Großzügig bietet sich die Europäische Zentralbank an. Nach dem Bail-out-Verbot im EU-Vertrag fällt jetzt das Verbot monetärer Staatsfinanzierung durch die EZB.
Von Holger SteltznerRichtlinien für Lesermeinungen
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Alle wissen nun, dass der Euro in dieser Form eine Fehlkonstruktion ist, die zu schweren wirtschaftlichen Verwerfungen führen musste. Also hatten die 150 Ökonomen recht, die sich 1998 in Zeitungsanzeigen dagegen wandten. Und dieselben Ökonomen haben heute wieder recht, wenn sie sich gegen den Rettungswahn in dieser Form wenden. Auch der Bürger könnte wissen, dass man Schulden nicht mit noch mehr Schulden bekämpfen kann. Und was macht die Politik daraus? Sie spielt auf Zeit und hat die nächsten Wahlen im Blick, wo sie hofft sich irgendwie durchmogeln zu können. Und alle hoffen, dass die kommende Krise uns weniger trifft als andere. Politik ist in der Gestalt nicht die "Kunst des Möglichen", sondern die Kunst des Durchwurstelns und die Hoffnung auf die Vergesslichkeit des Wählers. Heisst auch: Politik in einer Massendemokratie ist zu sehr unter dem Druck der nächsten Wahl und vielfältiger Lobbyinteressen, um langfristig sinnvolle Ergebnisse produzieren zu können.
Karlsruhe muss nein sagen, Regierung klagen
Allein dass die No Bail out Klausel verletzt wurde: Das muss reichen, dass Karlsruhe "nein" sagt zur Euro-Politik der letzten beiden Jahre. Und die Bundesregierung sollte ganz schlicht und einfach die Befolgung von Maastricht einklagen. Am europäischen Gerichtshof.
Zahlreiche Ehebrueche, beinahe jeden Tag was Neues aus dem
Schlaraffenland, Seitenspruenge seit Jaren, eigentlich von Anfang an,
und die Ehe geht weiter.
Die Hoerner des EU-Stiers werden bis auf eine Null geschleift. ........
Gratuliere zu der Wahl der Partner und der Ausdauer beim Anhoeren der
endlosen Entschuldigungen.
Demaskierung tut not! Hält die Kanzlerin einem Vergleich mit M. Thatcher stand ? Ist sie ..
...eine „Eiserne Lady“, weil sie -wie es Thatcher für
GB tat- für unsere Interessen eintritt? Oder ist die Kanzlerin
„eisern“ in einer ganz anderen Hinsicht, nämlich in der
Verfolgung ihrer politischen Ziele, die zugleich die Ziele ihrer
Unterstützer in den „Blockparteien“ plus „Die
Linke“ sind?
Schon ihr Mantra „Scheitert der Euro, scheitert Europa“
drückt hinreichend deutlich aus, worum es ihr geht. Die
Zwangswährung ist ihr ein Mittel zu dem hinter dem Euro –vor
unseren Augen- verborgenen Zweck: „Europa“, womit auch sie
allenfalls die EU meinen könnte. Die kann es aber auch nicht sein,
da von den 27 EU-Staaten nur 17 die Eurozone bilden.
Nimmt man ihre -spärlichen- Äußerungen und die
Aussagen anderer EUphoriker genau wahr, drängt sich auf, dass es um
Sicherung und Ausweitung politischer Macht geht, u.a., um den
Offenbarungseid der schuldenfinanzierten Sozialstaaten hinauszuzögern.
Die Maske verbirgt u.a.: Allmachtglauben, Planwirtschaft, Elend und
Ende der Freiheit.
Agenda von Merkel
Die Wikileaks Emails haben gezeigt, dass das dt Aussenministerium jeden Tag mit dem US Botschafter konferiert hat, was zu tun ist. Man darf wohl vermuten, dass auch Merkel aehnlich agiert, vielleicht per Telefon. Die Agenda von Merkel zeigt eine deutliche Tendenz zur Machtausweitung der EU ueber die Nationalstaaten, und zwar wie beim ESM eine weitgehend nackte tyrannische Macht, die wir nie mehr abwaehlen koennen.
Griechenland weiß es, alle wissen es ...
Die dt. Regierung, genötigt durch die GG-Erweiterungen von 1992
(Art. 23, 88 u.a.)und Einführung des € als Preis für die
WV, wird, gestützt von Opposition, Parlament, BVG(?) und BP,
zahlen, solange die Finanzmärkte Grund zu 'Nervosität'
verspüren, mit oder ohne Reformergebnisse, mit oder ohne Abgabe
von Souveränität (Illusion!), geduldig aber 'eisern' das
ungeliebte Fernziel VSE im Visier behaltend.
Die gute Nachricht vom Konjunkturaufschwg unserer Wirtschaft durch
Geschäfte außerhalb(!) der EU beruhigen nun kurzfristig die
Finanzmärkte und die Freunde am Tropf, denn ihr Topf füllt
sich wieder. Diese langfristige
Aussicht erklärt, weshalb die maroden Länder artig am
Eurofädchen kleben bleiben, ganz im Sinne der 'global governance'.
Die deutsche Kuh darf auch ohne ESM bis zur Erschöpfung
gemolken werden, wobei der suggerierte Glaube an ihre
Führungsrolle sie noch ein Weilchen über ihre Ausbeutung
hinwegtäuschen soll.
Hier hilft nur noch der Sprung aus dem Gatter.
faz.net hat bislang nicht die Moeglichkeit des Ausgleichsanspruchs Deutschlands gegenueber seinen Schuldner eroertert (z. B. Abtretung der erheblichen Steuerschulden). Ferner kommt eine Kreditsicherung in Betracht. Kein Penny ohne gleichzeitige Absicherung.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 20:17 UhrTräumen Sie weiter, Herr Siegen!
Sie begreifen immer noch nicht, was Merkel, Schäuble und die breite Front der Bundestags-Claqueure - auch die Oppositions-Darsteller - wirklich im Sinn haben. Sie wollen die Tranfer- und Schuldenunion als wichtige Etappe auf dem Weg zum bundesstaatlichen, alles andere als demokratischen Hyper-Europa, das sie mit aller Macht und um jeden Preis herbeiführen wollen. Da darf um Gottes Willen keiner rausgelassen werden, auch wenn er noch so betrügt und erpresst. Es könnte allzu schnell die Erkenntnis Platz greifen, dass es auch ohne den Euro geht und dass die nationalen Währungen zumindest für einen Teil der Staaten klar von Vorteil sind.
Man kann es nicht aufhalten. Es wird solange weitergemacht, bis ein Reset erfolgt. Da die Politik nicht für's Volk gemacht wird, kann man lange darauf warten, daß dessen Interessen berücksichtigt werden. Die Würfel sind schon lange gefallen und die Schritte des Volkes zu leicht zu berechnen, als das von ihm irgendeine Gefahr ausgehen könnte.
Welches Szenario, Mephisto? Ist die Eurokrise Zufall oder Absicht? Gibt es ein Rennen um Erkenntnis?
Die Idee, dass hinter der europäischen Schuldenkrise ein Drehbuch
steckt, das kaltlächelnd abgearbeitet wird, ist ein Verdacht ,den
man schon mal nachgehen könnte: Ratingagenturen,die von
Wallstreet-Banken dirigiert werden, ein reiches Griechenland, das in
Erdöl und -gas schwimmt,das Beispiel Island, die mögliche
Entlastung durch Komplementärwährungen, das Verbot von
Derivaten als politischer Federstrich, der sofort die Finanzkrise
beenden würde: Ziemlich viel Merkelwürdigkeiten!
Je länger der Zusammenbruch durch die EZB hinausgezögert
wird,desto eher hat die Mittelschicht und mit ihr die Intelligenzija die
Chance zu verstehen, was gespielt wird. Das Geldsystem muß sowieso
eines Tages vollkommen umgebaut werden, da es nicht mehr zur
Realwirtschaft passt. Kein Mensch in Deutschland darf im Ergebnis, in
einem neu justierten Gleichgewicht der Ökonomie zu reich oder zu
arm sein, da Macht oder Ohnmacht die nationale Demokratie
zerstören. Wie der Zentralismus/Sozialismus der EU auch!
Die Inflationsrate des Euro lag im Juli nur bei 2,4%, das ist weit
weniger als im Durchschnitt der DM Jahre.
Die EZB liegt also richtig wenn sie jetzt ordentlich Geld druckt um
Südeuropa vor einer gewaltigen Kreditklemme und Wirtschaftskrise zu
bewahren.
Noch ist Zeit den für Deutschland wichtigsten Wirtschaftsraum zu
retten, wenn die EZB aber untätig bleiben würde, dann
könnte auch Deutschland schnell in den deflationären Strudel
aus Sparen, Kreditklemme, Rückgang von Investitionen und noch mehr
Sparen hineingeraten.
Die Wertevernichtung hat schon stattgefunden - die Politik möchte nicht, daß es alle merken
Es geht nicht um Inflation oder Deflation. Das sind Petitessen
angesichts der gigantischen Vermögensvernichtung, die bereits
geschehen ist und nur seit drei Jahren dem nichts ahnenden Publikum
durch tägliche Aufreger (Bleibt Griechenland in der Eurozone?) auch
in diesen Kolumnen als noch abwendbare Zukunft dargestellt wird.
Es ist ganz einfache Buchhaltung.
Sparer (DE) -- monatliche Rate in Lebensversicherung --> Versicherung
Versicherung -- sucht hochverzinsliche "sichere" Anlage -->
Staatsanleihen Griechenland
Griechenland -- Bonität sinkt --> Ausfallrisiko ist bei der Versicherung
Bei genügend hohem Ausfallrisiko droht der Versicherung die Pleite
bzw. die Verpflichtungen gegenüber dem Sparer (DE) können
nicht erfüllt werden.
Das war Stand 2008/2009 schon da. Das Lebensversicherungsvermögen
war bereits weg.
Deutsche Politik (grosse Koalition) --> "Alle Spareinlagen sind sicher"
Inzwischen sind die Versicherungen und Banken raus aus dem Obligo.
Die Sparer = Steuerzahler nicht!
Wie in Ihrem Artikel vom 06.08.2012 haben Sie auch in "Retten ohne
Grenze" leider fast nur beiläufig auf Ihre richtige
Schlussfolgerung hingewiesen: „Schuldensozialismus oder andere
Finanzkniffe den Euro nicht „retten“ werden, solange die
Wettbewerbsfähigkeit der realen Wirtschaft in Nord- und
Südeuropa auseinanderläuft.“ Und: Es "fällt
jetzt das Verbot monetärer Staatsfinanzierung durch die EZB. Doch
selbst das wird den Euro nicht retten, solange die Wirtschaft im Norden
und die im Süden der Eurozone weiter auseinanderlaufen.
Mehr Mut, das in den Mittelpunkt Ihrer Artikel zu stellen. Die Güte
Ihrer Artikel wird dann auch die Kommentatoren bewegen, dazu und nicht
vor allem über das "Euro-Retten" ihre Meinung zu
äußern, ohne dabei dessen Abhängigkeit von dem
"Auseinanderlaufen" zu beachten. Denn:Fällt die
Wettbewerbsfähigkeit der als "Europa" sich verstehenden
Länder, fällt der Euro. Und nicht umgekehrt.
Wenn man bedenkt, wie die Diskussion startete, sind wir doch, auch dank
Herrn Stelzner, mittlerweile weiter.
Erinnern wir uns doch: Noch vor wenigen Monaten wurde von den
Meinungsmachern wirklich ernsthaft versucht, den dreisten Griff in das
Portemonnaie mit Restschulden aus dem 2. Weltkrieg zu begründen.
Man grub griechische Greise aus, die von der deutschen Besatzung
jammerten (natürlich nicht von der englischen, osmanischen oder
italienischen) unsere Politiker heuchelten Betroffenheit.
Dann die Phase, wo Schuldensozialisierungen als das Allheilmittel
gepriesen werden (Eurobonds) und die Bofingers Heilsversprechen
verkündeten, dann die "Dicke Bertha" - welche
Geschmacklosigkeit eigentlich, Namen von Kriegsgerät aus dem 1.
Weltkrieg zu reaktivieren.
Dann die Dauermärchen davon, wie sehr wir doch auf den Euro
angewiesen seien.
Mittlerweile ist doch jedem klar, was hier gespielt wird, nämlich
die organisierte Ausplünderung unseres Landes, immerhin.
Solange nicht einmal die Auswirkungen der Eurofehlkonstruktion mit
einem Auschluß Griechenlands bekämpft werden, wird man die ei-
gentlichen Ursachen der fehlenden Wechselkursanpassung mit den
Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der einzelenen EU-Länder die Kom-
plettabwicklung der Unglückswährung mit der
Wiedereinführung
nationaler Währungen solange hinausschieben, bis der reguläre
Kapitalmarkt letztendlich jeden Kredit an die durch das ESM-
Ermächtigungsgesetz überschuldete BRD verweigert.
So kann davon ausgegangen werden, daß weder der Austritt
einzelner Länder aus der Desasterzone als auch ein Nord-Euro
der leistungsfähigen EU-Staaten eine Lösung der Krise ist,
sondern nur der lange Marsch in den Ruin.
Die einzige Lösung ist eine schnelle Währungsreform, wozu
aber offensichtlich Niemand bereit ist, bzw. Niemand dazu in
der Lage zu sein scheint diese durchzuführen, womit der Koma-
zustand des Eurosystems, mit all seinen Folgen, vorprogram-
miert sein dürfte!
Es wird langsam unerträglich !
Liebe Mitdiskutanten, auch ich danke Herrn Steltzner sehr für
diesen Kommentar. Es ist in der Tat so, dass, viele „Mainstream
– Medien“ dieses Thema nicht ehrlich anpacken, leider wird
es aber demnächst noch unerträglicher, dann startet
nämlich diese Aktion. ich-will-europa
Viele, die diese Kampagne erreicht, werden leider wieder Europa und Euro
nicht auseinanderdividieren. Naja, auch das stehen wir durch.
Grüße Ralph Metzger
....
naja die ist lächerlich, man durfe ja gestern im spiegel schon die
"plakate " bewundern, selten so etwas peinliches gesehen.
schuldenkönig und welterklärer schmidt, herzog und ein paar b
oder c-promis mitalbernen floskeln
der wahnsinn und die narretei nimmt kein ende. der EURO muß doch
kaputt
zu kriegen sein. was haben wir da bloß in die parlamente
gewählt. soviel
geballte dummheit auf einen haufen kann es doch gar nicht geben. das gleiche
spiel wie in den aufsichtsräten der landesbanken, da weiß man
vor lauter
kompetenz auch nicht mehr wohin mit dem ganzen geist.
Danke FAZ. Als einsamer Rufer i d Nacht
zeigt ihr Rueckrat und recherchiert und publiziert die - unbequeme - Wahrheit. Eines moechte ich dennoch zu dieser ihrer Analyse anmerken. Das - immer noch vertrauliche, doch Anfang August durchgesickerte - Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags hat eine eindeutige Expertise zu der Nichtkonformitaet des ESM zum GG abgegeben. Dies wird Fr. Merkel bekannt sein. Was nun, wenn das BVerfG diesem Gutachten folgt und den ESM (hoffentlich!) nicht ratifiziert sondern ablehnt? Daher glaube ich, das hinter den Tueren bereits an einer neuen Fassung des ESM mit veraenderten Statuten bzgl Vetorecht in Relation zu Beitrag gearbeitet wird. Die EZB muss nur diese Phase ueberbruecken, bnevor auch dort die groessten Beitragzahler ihren Einfluss an die geleisteten Beitraege koppeln lassen werden. Anders ist ein Auseinanderbrechen des Euro gar nicht zu verhindern. Parlamente und Buerger in Nordeuropa haben es mehr und mehr satt vorgefuehrt und beraubt zu werden.
"Retten ohne Grenze"- gefällt mir
Und man könnte es erweitern und sagen: Retter ohne Grenzen.
Und früher gabs mal eine Eurovisions-Sendung namens "Spiel
ohne Grenzen". Das ist es heute mit dem €.
Demokratie würde bedeuten: Frau Merkel dreht den Geldhahn zu
Wieso halten sich Politiker eigentlich dann für besonders edel,
wenn sie das Gegenteil von dem tun, was der sie wählende
Souverän will?
Freunde entfremden sich dann voneinander, wenn das Geben und Nehmen aus
dem Gleichgewicht gerät. Wenn die Bundesregierung nicht aufpasst,
wird Deutschland von der treibenden Kraft in der EU zu einem
Euroskeptiker. Bei der deutschen Neigung, alles besonders gründlich
zu machen, wäre DAS die große Katastrophe, nicht das
Eingeständnis der Insolvenz Griechenlands. In dieser Einsicht
scheint das Volk seinen Häuptlingen voraus zu sein.
Wieso
wäre das die große Katastrophe?
„Deutschland von der treibenden Kraft in der EU zu einem
Euroskeptiker wäre DAS die große Katastrophe“
Die größte Katastrophe war, entgegen allen ökonomischen
Sachverstandes, die Einführung des €-Experimentes. Es wurden
Klagen vor dem BvG gegen die €-Einführung eingereicht. 155
Ökonomen warnten „Der Euro kommt zu früh“. Und was
machten die Medien? Sie verbreitete die Parolen der Visionäre und
Realitätsverweigerer (Politiker).
Die allergrößte Katastrophe wird passieren, wenn dieses
System entweder bald, oder später nach weiterem
Souveränitäts -und Demokratieverlust, zusammenbricht.
Wir können nur hoffen, dass es dann nur (schlimm genug) den
fiskalischen Teil betrifft.
Eng monokausal gedachte Rettungsbemühungen sind augenscheinlich komplexem Geschehen nicht angemesse
Merkwürdigerweise gehen Sie, Herr Steltzner, nicht auf das Beispiel
Island ein (s. FTD und plus-minus der ARD), welches erfolgreiche
Krisenbewältigung belegt. Sicher hat die Abwertung der Währung
Gewicht, die weiteren Maßnahmen (z.B.:"Durch Notgesetze am
Vorabend des Zusammenbruchs 2008 räumte das isländische
Parlament Sparern beim Anspruch auf das Vermögen kollabierter
Banken Vorrang ein. Für die Beilegung der Krise erwies sich dieser
Schritt als zentral. ..."FTD) jedoch wären schon im Beginn
ebenfalls von Griechenland zu fordern gewesen. Warum drängt die
Troika nicht auch auf eine Kürzung im überdimensionierten
griechischen Rüstungshaushalt? Warum gibt es keine konzertierte
Aktion der übrigen Eurostaaten zu im Ausland gebunkerten
griechischen Vermögensmillionen?
Statt immer wieder die bisherigen Maßnahmen bei sichtlich geringer
Wirkung zu fordern, sollten doch bei wirtschaftswissenschaftlich
korrektem Herangehen genau solche Erfahrungen genutzt werden.
Alle diese Dinge würden die Griechen auch GANZ VON ALLEINE tun, wenn ihnen die rechts-
widrige Geldzuschanzung verwehrt wird. Insofern hat Herr Steltzner schon Recht.
Es ist alleinige Aufgabe der Griechen, diese Aufgaben durchzuführen
und in Kenntnis aller Fakten vor Ort die richtigen Prioritäten zu
setzen. Man kann und darf das nicht von aussern aufzwingen.
Deutschland sitzt in einem Schlangennest,aus dem es offenbar nicht mehr so leicht herauskommt.
Mario Draghi nicht verdammen, er hält nur den Kopf hin...
...denn das was er jetzt macht und weiterhin in Zukunft zu machen gedenkt, ist nichts anderes als den Kopf für die Unfähigkeit und Versäumnisse der Euro-Politiker hinzuhalten. Sind doch alle froh, daß es einen wie Draghi der die Drecksarbeit macht, gibt. Nicht Draghi ist der böse Bube, nein Schuld haben in aller erster Linie Frau Merkel, die Herren Hollande, Trichet, Barroso, Juncker und viele andere mehr. Wenn der europäische Bürger sie zur Rechenschaft ziehen könnte wäre dies perfekt. Aber auf diesem Gebiet sieht es in der Europa-Justiz aus wie in der schwärzesten Nacht. Da müßte angepackt werden, vor Gericht stellen und ins Gefängnis mit all diesen selbsternannten Euro-Rettern.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 16:08 UhrRichtig...
...der eigentliche Gauner war Trichet, also ein Franzose. Das war von Anfang an so beabsichigt. Draghi setzt diese "Drecksarbeit" nur weiter fort. Dabei stellt sich die Frage: Muß Deutschland das akzepieren, wollen wir immer weiter "lateinisiert" werden oder ist in unserem Unterbewußtsein noch so etwas wie ein Mindestmaß an Germanität, das sich der lateinischen Finanzkultur nicht unterwirft?
Sollte.
Sollte,müsste,könnte.Ich verstehe eines nicht in Ihrem Beitrag:Plötzlich wird Herr Draghi als unschuldiges Opfer hingestellt,das nur die Drecksarbeit für die Politiker verrichtet.Warum erklären Sie dann nicht konsquenterweise auch Draghis Vorgänger Trichet zum Unschuldslamm? Der tat ja auch nichts Besseres und nichts Schlimmeres als sein italienischer Nachfolger....
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?