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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Retten ohne Grenze

 ·  Die Griechen halten am Euro fest, und unter den „Rettern“ traut sich keiner, ihnen den Geldhahn zuzudrehen. Auch Spanien und Italien wollen Hilfe. Großzügig bietet sich die Europäische Zentralbank an. Nach dem Bail-out-Verbot im EU-Vertrag fällt jetzt das Verbot monetärer Staatsfinanzierung durch die EZB.

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Dieter Zorn

Alle kennen die Wahrheit.

Alle wissen nun, dass der Euro in dieser Form eine Fehlkonstruktion ist, die zu schweren wirtschaftlichen Verwerfungen führen musste. Also hatten die 150 Ökonomen recht, die sich 1998 in Zeitungsanzeigen dagegen wandten. Und dieselben Ökonomen haben heute wieder recht, wenn sie sich gegen den Rettungswahn in dieser Form wenden. Auch der Bürger könnte wissen, dass man Schulden nicht mit noch mehr Schulden bekämpfen kann. Und was macht die Politik daraus? Sie spielt auf Zeit und hat die nächsten Wahlen im Blick, wo sie hofft sich irgendwie durchmogeln zu können. Und alle hoffen, dass die kommende Krise uns weniger trifft als andere. Politik ist in der Gestalt nicht die "Kunst des Möglichen", sondern die Kunst des Durchwurstelns und die Hoffnung auf die Vergesslichkeit des Wählers. Heisst auch: Politik in einer Massendemokratie ist zu sehr unter dem Druck der nächsten Wahl und vielfältiger Lobbyinteressen, um langfristig sinnvolle Ergebnisse produzieren zu können.

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frank ruf

Karlsruhe muss nein sagen, Regierung klagen

Allein dass die No Bail out Klausel verletzt wurde: Das muss reichen, dass Karlsruhe "nein" sagt zur Euro-Politik der letzten beiden Jahre. Und die Bundesregierung sollte ganz schlicht und einfach die Befolgung von Maastricht einklagen. Am europäischen Gerichtshof.

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max schell

Die Ehe geht weiter

Zahlreiche Ehebrueche, beinahe jeden Tag was Neues aus dem Schlaraffenland, Seitenspruenge seit Jaren, eigentlich von Anfang an, und die Ehe geht weiter.

Die Hoerner des EU-Stiers werden bis auf eine Null geschleift. ........

Gratuliere zu der Wahl der Partner und der Ausdauer beim Anhoeren der endlosen Entschuldigungen.

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Jörg Addicks (JADH) - 24.08.2012 21:38 Uhr

Demaskierung tut not! Hält die Kanzlerin einem Vergleich mit M. Thatcher stand ? Ist sie ..

...eine „Eiserne Lady“, weil sie -wie es Thatcher für GB tat- für unsere Interessen eintritt? Oder ist die Kanzlerin „eisern“ in einer ganz anderen Hinsicht, nämlich in der Verfolgung ihrer politischen Ziele, die zugleich die Ziele ihrer Unterstützer in den „Blockparteien“ plus „Die Linke“ sind?

Schon ihr Mantra „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ drückt hinreichend deutlich aus, worum es ihr geht. Die Zwangswährung ist ihr ein Mittel zu dem hinter dem Euro –vor unseren Augen- verborgenen Zweck: „Europa“, womit auch sie allenfalls die EU meinen könnte. Die kann es aber auch nicht sein, da von den 27 EU-Staaten nur 17 die Eurozone bilden.

Nimmt man ihre -spärlichen- Äußerungen und die Aussagen anderer EUphoriker genau wahr, drängt sich auf, dass es um Sicherung und Ausweitung politischer Macht geht, u.a., um den Offenbarungseid der schuldenfinanzierten Sozialstaaten hinauszuzögern.

Die Maske verbirgt u.a.: Allmachtglauben, Planwirtschaft, Elend und Ende der Freiheit.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 12:33 Uhr
Simon Eichendorff

Agenda von Merkel

Die Wikileaks Emails haben gezeigt, dass das dt Aussenministerium jeden Tag mit dem US Botschafter konferiert hat, was zu tun ist. Man darf wohl vermuten, dass auch Merkel aehnlich agiert, vielleicht per Telefon. Die Agenda von Merkel zeigt eine deutliche Tendenz zur Machtausweitung der EU ueber die Nationalstaaten, und zwar wie beim ESM eine weitgehend nackte tyrannische Macht, die wir nie mehr abwaehlen koennen.

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Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 24.08.2012 21:18 Uhr

Griechenland weiß es, alle wissen es ...

Die dt. Regierung, genötigt durch die GG-Erweiterungen von 1992 (Art. 23, 88 u.a.)und Einführung des € als Preis für die WV, wird, gestützt von Opposition, Parlament, BVG(?) und BP, zahlen, solange die Finanzmärkte Grund zu 'Nervosität' verspüren, mit oder ohne Reformergebnisse, mit oder ohne Abgabe von Souveränität (Illusion!), geduldig aber 'eisern' das ungeliebte Fernziel VSE im Visier behaltend.
Die gute Nachricht vom Konjunkturaufschwg unserer Wirtschaft durch Geschäfte außerhalb(!) der EU beruhigen nun kurzfristig die Finanzmärkte und die Freunde am Tropf, denn ihr Topf füllt sich wieder. Diese langfristige
Aussicht erklärt, weshalb die maroden Länder artig am Eurofädchen kleben bleiben, ganz im Sinne der 'global governance'.
Die deutsche Kuh darf auch ohne ESM bis zur Erschöpfung gemolken werden, wobei der suggerierte Glaube an ihre Führungsrolle sie noch ein Weilchen über ihre Ausbeutung hinwegtäuschen soll.
Hier hilft nur noch der Sprung aus dem Gatter.

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Rolf Joachim Siegen

Retten mit Rueckgriff

faz.net hat bislang nicht die Moeglichkeit des Ausgleichsanspruchs Deutschlands gegenueber seinen Schuldner eroertert (z. B. Abtretung der erheblichen Steuerschulden). Ferner kommt eine Kreditsicherung in Betracht. Kein Penny ohne gleichzeitige Absicherung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 20:17 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 24.08.2012 20:17 Uhr

Träumen Sie weiter, Herr Siegen!

Sie begreifen immer noch nicht, was Merkel, Schäuble und die breite Front der Bundestags-Claqueure - auch die Oppositions-Darsteller - wirklich im Sinn haben. Sie wollen die Tranfer- und Schuldenunion als wichtige Etappe auf dem Weg zum bundesstaatlichen, alles andere als demokratischen Hyper-Europa, das sie mit aller Macht und um jeden Preis herbeiführen wollen. Da darf um Gottes Willen keiner rausgelassen werden, auch wenn er noch so betrügt und erpresst. Es könnte allzu schnell die Erkenntnis Platz greifen, dass es auch ohne den Euro geht und dass die nationalen Währungen zumindest für einen Teil der Staaten klar von Vorteil sind.

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Dietrich Dozer

So traurig wie es klingt

Man kann es nicht aufhalten. Es wird solange weitergemacht, bis ein Reset erfolgt. Da die Politik nicht für's Volk gemacht wird, kann man lange darauf warten, daß dessen Interessen berücksichtigt werden. Die Würfel sind schon lange gefallen und die Schritte des Volkes zu leicht zu berechnen, als das von ihm irgendeine Gefahr ausgehen könnte.

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Frederik Börges

Welches Szenario, Mephisto? Ist die Eurokrise Zufall oder Absicht? Gibt es ein Rennen um Erkenntnis?

Die Idee, dass hinter der europäischen Schuldenkrise ein Drehbuch steckt, das kaltlächelnd abgearbeitet wird, ist ein Verdacht ,den man schon mal nachgehen könnte: Ratingagenturen,die von Wallstreet-Banken dirigiert werden, ein reiches Griechenland, das in Erdöl und -gas schwimmt,das Beispiel Island, die mögliche Entlastung durch Komplementärwährungen, das Verbot von Derivaten als politischer Federstrich, der sofort die Finanzkrise beenden würde: Ziemlich viel Merkelwürdigkeiten!
Je länger der Zusammenbruch durch die EZB hinausgezögert wird,desto eher hat die Mittelschicht und mit ihr die Intelligenzija die Chance zu verstehen, was gespielt wird. Das Geldsystem muß sowieso eines Tages vollkommen umgebaut werden, da es nicht mehr zur Realwirtschaft passt. Kein Mensch in Deutschland darf im Ergebnis, in einem neu justierten Gleichgewicht der Ökonomie zu reich oder zu arm sein, da Macht oder Ohnmacht die nationale Demokratie zerstören. Wie der Zentralismus/Sozialismus der EU auch!

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Paul Rabe

Euro Inflation nur bei 2,4 %

Die Inflationsrate des Euro lag im Juli nur bei 2,4%, das ist weit weniger als im Durchschnitt der DM Jahre.
Die EZB liegt also richtig wenn sie jetzt ordentlich Geld druckt um Südeuropa vor einer gewaltigen Kreditklemme und Wirtschaftskrise zu bewahren.
Noch ist Zeit den für Deutschland wichtigsten Wirtschaftsraum zu retten, wenn die EZB aber untätig bleiben würde, dann könnte auch Deutschland schnell in den deflationären Strudel aus Sparen, Kreditklemme, Rückgang von Investitionen und noch mehr Sparen hineingeraten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 20:52 Uhr
Hans Lang

Die Wertevernichtung hat schon stattgefunden - die Politik möchte nicht, daß es alle merken

Es geht nicht um Inflation oder Deflation. Das sind Petitessen angesichts der gigantischen Vermögensvernichtung, die bereits geschehen ist und nur seit drei Jahren dem nichts ahnenden Publikum durch tägliche Aufreger (Bleibt Griechenland in der Eurozone?) auch in diesen Kolumnen als noch abwendbare Zukunft dargestellt wird.
Es ist ganz einfache Buchhaltung.
Sparer (DE) -- monatliche Rate in Lebensversicherung --> Versicherung
Versicherung -- sucht hochverzinsliche "sichere" Anlage --> Staatsanleihen Griechenland
Griechenland -- Bonität sinkt --> Ausfallrisiko ist bei der Versicherung
Bei genügend hohem Ausfallrisiko droht der Versicherung die Pleite bzw. die Verpflichtungen gegenüber dem Sparer (DE) können nicht erfüllt werden.
Das war Stand 2008/2009 schon da. Das Lebensversicherungsvermögen war bereits weg.
Deutsche Politik (grosse Koalition) --> "Alle Spareinlagen sind sicher"
Inzwischen sind die Versicherungen und Banken raus aus dem Obligo.
Die Sparer = Steuerzahler nicht!

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Peter Blickensdörfer

In den Mittelpunkt

Wie in Ihrem Artikel vom 06.08.2012 haben Sie auch in "Retten ohne Grenze" leider fast nur beiläufig auf Ihre richtige Schlussfolgerung hingewiesen: „Schuldensozialismus oder andere Finanzkniffe den Euro nicht „retten“ werden, solange die Wettbewerbsfähigkeit der realen Wirtschaft in Nord- und Südeuropa auseinanderläuft.“ Und: Es "fällt jetzt das Verbot monetärer Staatsfinanzierung durch die EZB. Doch selbst das wird den Euro nicht retten, solange die Wirtschaft im Norden und die im Süden der Eurozone weiter auseinanderlaufen.
Mehr Mut, das in den Mittelpunkt Ihrer Artikel zu stellen. Die Güte Ihrer Artikel wird dann auch die Kommentatoren bewegen, dazu und nicht vor allem über das "Euro-Retten" ihre Meinung zu äußern, ohne dabei dessen Abhängigkeit von dem "Auseinanderlaufen" zu beachten. Denn:Fällt die Wettbewerbsfähigkeit der als "Europa" sich verstehenden Länder, fällt der Euro. Und nicht umgekehrt.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 24.08.2012 17:01 Uhr

Fortschritt

Wenn man bedenkt, wie die Diskussion startete, sind wir doch, auch dank Herrn Stelzner, mittlerweile weiter.

Erinnern wir uns doch: Noch vor wenigen Monaten wurde von den Meinungsmachern wirklich ernsthaft versucht, den dreisten Griff in das Portemonnaie mit Restschulden aus dem 2. Weltkrieg zu begründen. Man grub griechische Greise aus, die von der deutschen Besatzung jammerten (natürlich nicht von der englischen, osmanischen oder italienischen) unsere Politiker heuchelten Betroffenheit.

Dann die Phase, wo Schuldensozialisierungen als das Allheilmittel gepriesen werden (Eurobonds) und die Bofingers Heilsversprechen verkündeten, dann die "Dicke Bertha" - welche Geschmacklosigkeit eigentlich, Namen von Kriegsgerät aus dem 1. Weltkrieg zu reaktivieren.

Dann die Dauermärchen davon, wie sehr wir doch auf den Euro angewiesen seien.

Mittlerweile ist doch jedem klar, was hier gespielt wird, nämlich die organisierte Ausplünderung unseres Landes, immerhin.

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Joachim Schroeder

Koma!

Solange nicht einmal die Auswirkungen der Eurofehlkonstruktion mit
einem Auschluß Griechenlands bekämpft werden, wird man die ei-
gentlichen Ursachen der fehlenden Wechselkursanpassung mit den
Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der einzelenen EU-Länder die Kom-
plettabwicklung der Unglückswährung mit der Wiedereinführung
nationaler Währungen solange hinausschieben, bis der reguläre
Kapitalmarkt letztendlich jeden Kredit an die durch das ESM-
Ermächtigungsgesetz überschuldete BRD verweigert.
So kann davon ausgegangen werden, daß weder der Austritt
einzelner Länder aus der Desasterzone als auch ein Nord-Euro
der leistungsfähigen EU-Staaten eine Lösung der Krise ist,
sondern nur der lange Marsch in den Ruin.
Die einzige Lösung ist eine schnelle Währungsreform, wozu
aber offensichtlich Niemand bereit ist, bzw. Niemand dazu in
der Lage zu sein scheint diese durchzuführen, womit der Koma-
zustand des Eurosystems, mit all seinen Folgen, vorprogram-
miert sein dürfte!

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Ralph Metzger

Es wird langsam unerträglich !

Liebe Mitdiskutanten, auch ich danke Herrn Steltzner sehr für diesen Kommentar. Es ist in der Tat so, dass, viele „Mainstream – Medien“ dieses Thema nicht ehrlich anpacken, leider wird es aber demnächst noch unerträglicher, dann startet nämlich diese Aktion. ich-will-europa
Viele, die diese Kampagne erreicht, werden leider wieder Europa und Euro nicht auseinanderdividieren. Naja, auch das stehen wir durch. Grüße Ralph Metzger

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 21:12 Uhr
peter myer

....

naja die ist lächerlich, man durfe ja gestern im spiegel schon die "plakate " bewundern, selten so etwas peinliches gesehen. schuldenkönig und welterklärer schmidt, herzog und ein paar b oder c-promis mitalbernen floskeln

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otto kaldrack

grenzenlose rettung

der wahnsinn und die narretei nimmt kein ende. der EURO muß doch kaputt
zu kriegen sein. was haben wir da bloß in die parlamente gewählt. soviel
geballte dummheit auf einen haufen kann es doch gar nicht geben. das gleiche
spiel wie in den aufsichtsräten der landesbanken, da weiß man vor lauter
kompetenz auch nicht mehr wohin mit dem ganzen geist.

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Martin  Sore

Danke FAZ. Als einsamer Rufer i d Nacht

zeigt ihr Rueckrat und recherchiert und publiziert die - unbequeme - Wahrheit. Eines moechte ich dennoch zu dieser ihrer Analyse anmerken. Das - immer noch vertrauliche, doch Anfang August durchgesickerte - Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags hat eine eindeutige Expertise zu der Nichtkonformitaet des ESM zum GG abgegeben. Dies wird Fr. Merkel bekannt sein. Was nun, wenn das BVerfG diesem Gutachten folgt und den ESM (hoffentlich!) nicht ratifiziert sondern ablehnt? Daher glaube ich, das hinter den Tueren bereits an einer neuen Fassung des ESM mit veraenderten Statuten bzgl Vetorecht in Relation zu Beitrag gearbeitet wird. Die EZB muss nur diese Phase ueberbruecken, bnevor auch dort die groessten Beitragzahler ihren Einfluss an die geleisteten Beitraege koppeln lassen werden. Anders ist ein Auseinanderbrechen des Euro gar nicht zu verhindern. Parlamente und Buerger in Nordeuropa haben es mehr und mehr satt vorgefuehrt und beraubt zu werden.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 24.08.2012 14:56 Uhr

"Retten ohne Grenze"- gefällt mir

Und man könnte es erweitern und sagen: Retter ohne Grenzen.
Und früher gabs mal eine Eurovisions-Sendung namens "Spiel ohne Grenzen". Das ist es heute mit dem €.

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Closed via SSO
Erich Ziehon (Leao) - 24.08.2012 14:42 Uhr

Demokratie würde bedeuten: Frau Merkel dreht den Geldhahn zu

Wieso halten sich Politiker eigentlich dann für besonders edel, wenn sie das Gegenteil von dem tun, was der sie wählende Souverän will?
Freunde entfremden sich dann voneinander, wenn das Geben und Nehmen aus dem Gleichgewicht gerät. Wenn die Bundesregierung nicht aufpasst, wird Deutschland von der treibenden Kraft in der EU zu einem Euroskeptiker. Bei der deutschen Neigung, alles besonders gründlich zu machen, wäre DAS die große Katastrophe, nicht das Eingeständnis der Insolvenz Griechenlands. In dieser Einsicht scheint das Volk seinen Häuptlingen voraus zu sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 16:16 Uhr
Harald Bayreuther

Wieso

wäre das die große Katastrophe?
„Deutschland von der treibenden Kraft in der EU zu einem Euroskeptiker wäre DAS die große Katastrophe“

Die größte Katastrophe war, entgegen allen ökonomischen Sachverstandes, die Einführung des €-Experimentes. Es wurden Klagen vor dem BvG gegen die €-Einführung eingereicht. 155 Ökonomen warnten „Der Euro kommt zu früh“. Und was machten die Medien? Sie verbreitete die Parolen der Visionäre und Realitätsverweigerer (Politiker).
Die allergrößte Katastrophe wird passieren, wenn dieses System entweder bald, oder später nach weiterem Souveränitäts -und Demokratieverlust, zusammenbricht.
Wir können nur hoffen, dass es dann nur (schlimm genug) den fiskalischen Teil betrifft.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 24.08.2012 14:41 Uhr

Eng monokausal gedachte Rettungsbemühungen sind augenscheinlich komplexem Geschehen nicht angemesse

Merkwürdigerweise gehen Sie, Herr Steltzner, nicht auf das Beispiel Island ein (s. FTD und plus-minus der ARD), welches erfolgreiche Krisenbewältigung belegt. Sicher hat die Abwertung der Währung Gewicht, die weiteren Maßnahmen (z.B.:"Durch Notgesetze am Vorabend des Zusammenbruchs 2008 räumte das isländische Parlament Sparern beim Anspruch auf das Vermögen kollabierter Banken Vorrang ein. Für die Beilegung der Krise erwies sich dieser Schritt als zentral. ..."FTD) jedoch wären schon im Beginn ebenfalls von Griechenland zu fordern gewesen. Warum drängt die Troika nicht auch auf eine Kürzung im überdimensionierten griechischen Rüstungshaushalt? Warum gibt es keine konzertierte Aktion der übrigen Eurostaaten zu im Ausland gebunkerten griechischen Vermögensmillionen?
Statt immer wieder die bisherigen Maßnahmen bei sichtlich geringer Wirkung zu fordern, sollten doch bei wirtschaftswissenschaftlich korrektem Herangehen genau solche Erfahrungen genutzt werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 15:30 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 24.08.2012 15:30 Uhr

Alle diese Dinge würden die Griechen auch GANZ VON ALLEINE tun, wenn ihnen die rechts-

widrige Geldzuschanzung verwehrt wird. Insofern hat Herr Steltzner schon Recht.
Es ist alleinige Aufgabe der Griechen, diese Aufgaben durchzuführen und in Kenntnis aller Fakten vor Ort die richtigen Prioritäten zu setzen. Man kann und darf das nicht von aussern aufzwingen.

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fridolin hinterhuber

Nest.

Deutschland sitzt in einem Schlangennest,aus dem es offenbar nicht mehr so leicht herauskommt.

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Thomas Meyer

Mario Draghi nicht verdammen, er hält nur den Kopf hin...

...denn das was er jetzt macht und weiterhin in Zukunft zu machen gedenkt, ist nichts anderes als den Kopf für die Unfähigkeit und Versäumnisse der Euro-Politiker hinzuhalten. Sind doch alle froh, daß es einen wie Draghi der die Drecksarbeit macht, gibt. Nicht Draghi ist der böse Bube, nein Schuld haben in aller erster Linie Frau Merkel, die Herren Hollande, Trichet, Barroso, Juncker und viele andere mehr. Wenn der europäische Bürger sie zur Rechenschaft ziehen könnte wäre dies perfekt. Aber auf diesem Gebiet sieht es in der Europa-Justiz aus wie in der schwärzesten Nacht. Da müßte angepackt werden, vor Gericht stellen und ins Gefängnis mit all diesen selbsternannten Euro-Rettern.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 16:08 Uhr
Thomas Meyer

Richtig...

...der eigentliche Gauner war Trichet, also ein Franzose. Das war von Anfang an so beabsichigt. Draghi setzt diese "Drecksarbeit" nur weiter fort. Dabei stellt sich die Frage: Muß Deutschland das akzepieren, wollen wir immer weiter "lateinisiert" werden oder ist in unserem Unterbewußtsein noch so etwas wie ein Mindestmaß an Germanität, das sich der lateinischen Finanzkultur nicht unterwirft?

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fridolin hinterhuber

Sollte.

Sollte,müsste,könnte.Ich verstehe eines nicht in Ihrem Beitrag:Plötzlich wird Herr Draghi als unschuldiges Opfer hingestellt,das nur die Drecksarbeit für die Politiker verrichtet.Warum erklären Sie dann nicht konsquenterweise auch Draghis Vorgänger Trichet zum Unschuldslamm? Der tat ja auch nichts Besseres und nichts Schlimmeres als sein italienischer Nachfolger....

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Jahrgang 1962, Herausgeber.

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