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Schuldenkrise Ökonomen verteufeln Zinsobergrenzen durch die EZB

 ·  Die Europäische Zentralbank erwägt, die Zinsen der Krisenländer mit radikalen Anleihenkäufen zu deckeln. Die meisten deutschen Ökonomen reagieren entsetzt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (100)

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Valentin xyler
Valentin xyler (xyler) - 21.08.2012 19:50 Uhr

Hätte da einen Geck:

Deutschland, Holland, Österreich treten aus dem €-Raum aus, weil sie die Kriterien nicht erfüllen, wie zB die 60% Schuldengrenze.
Das wär' doch was. Die Gesichter in Frankreich, Italien und Co. hätte ich dann gerne gesehen ;-))

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.08.2012 21:25 Uhr
Valentin xyler
Valentin xyler (xyler) - 21.08.2012 21:25 Uhr

Eine zweite

kurze Antwort ist:
Es ist ein Gedankenexperiment, das mir in den Sinn kam.
Ist die einzige Begründung mit der ich mir vorstellen könnte, dass AUT und D aus dem € eventuell, vielleicht, möglicherweise aussteigen könnten.

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Valentin xyler
Valentin xyler (xyler) - 21.08.2012 21:16 Uhr

Tja,

jetzt fällt mir erst mein peinlicher Rechtschreibfehler auf ... :-(
Ich kann dem Zitat zustimmen. Ich sehe uns Ösis in ähnlicher Lage. Warum NL mitmacht verschließt sich mir. Finnland lässt sich immerhin etwas Sicherheiten geben (ganz abgesehen davon erfüllen sie die 60%-Klausel.)
Mein Mitleid mit Deutschland hält sich in Grenzen. Warum? Weil ich es ihm nicht verzeihen kann, dass sie Vorreiter im Brechen der 3%-Regel war. Die lautesten Forderer dieser Grenze, die lautesten Forderer für automatische Strafen bei Nichteinhaltung widersetzten sich dann auch noch der Strafe! Ein Drama für den € zeichnete sich damals schon ab, denn:
Für mich war klar, dass dies das Ende für die Einhaltung der €-Regeln ist. Deutschland, das wichtigste Land diesbzgl. (AUT und NL sind zu klein) hat jegliche (moralische) Autorität verloren.
Merkel ist leider armselig. Vorher sagt sie nein, dann gibt es ein Treffen mit Frankreichs Staatschef und nachher wird verbremt, dass sie überall nachgegeben hat!

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Heinz-J. Schmitt
Heinz-J. Schmitt (Joe26) - 21.08.2012 19:00 Uhr

Kann mir jemand erklären, ....

... wehalb man nicht gegen diesen eklatanten Rechtsbrch durch die EZB klagen kann? Wenn geltendes Recht missachtet wrd, sogar das GG und EUVeträge, warum muss man sich das gefallen lassen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.08.2012 21:21 Uhr
Valentin xyler
Valentin xyler (xyler) - 21.08.2012 21:21 Uhr

Die Erklärung wird

ungefähr auf der Ebene liegen, warum die €-Kläger Deutschlands (Prof. Hankel und Co) trotz offensichtlicher Richtigkeit ihrer Grundrechtsklage, immer wieder abgewiesen werden.
Recht war einmal - jetzt wird politisch "Recht" gesprochen.

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Mathias Trinks

Die Zinsobergrenze gibt der EZB den Rest

Eine garantierte Zinsobergrenze ermöglicht allen Investoren den Ausstieg zu vertretbaren Kosten. Um so mehr dieses Geschenk annehmen, um so größer wird der Verkaufsdruck auf die Verbliebenen. Binnen kurzer Zeit könnten unglaubliche Volumina erreicht werden und die EZB zum Rückzug zwingen. Das wäre Zocken auf höchstem Niveau. Es setzt sich damit die Praxis fort, zur Erhaltung des Euro immer größere Risiken einzugehen. Durchmarschieren bis zum Ende.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.08.2012 20:08 Uhr
Valentin xyler
Valentin xyler (xyler) - 21.08.2012 20:08 Uhr

Sie bedeutet letztendlich,

dass über kurz oder lang die Anleihen von €-Ländern nur mehr die EZB kaufen wird bzw. nur dann, wenn der Staat zum Anleihenkauf zwingt (gab es ja schon öfters in der Geschichte).

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Karin Gossmann-Walter

Italien und Spanien freut sich

wie in ital. Blättern heute zu lesen, kann - laut Ratingagentur Fitch - die EZB ganz ohne Zustimmung der Bundesbank agieren !!!
und....in 2013 ist Italien aus der Krise

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 21.08.2012 14:46 Uhr

Nehmt den Draghi den Schlüssel zum Panzerschrank fort

Die Kanzlerin Merkel machte mit Draghi den Bock zum Gärtner und nun müssen wir uns nicht wundern, wenn sich in der EZB mafiöse Strukturen bilden.Die nur das eine Ziel haben, die Tüchtigen auszuplündern.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 21.08.2012 13:40 Uhr

Und Morgen kommt...

..der Weihnachtsmann und nimmt uns unsere Gaben weg.
Man sollte Feuer nicht mit Euros vergleichen. Dem Feuer kann ich das Oxygen abdrehen, dem Euro ist das egal.
Nur die Multimillioneuronarios, die sich fachmännisch am Abzocktisch der Börse bedient und die anderen einfach über den Tisch gezogen haben, werden sich freuen, wenn die "Löschmännchen" erneut ihr "Feuerwasser" in den Gully kippen. Der Gully ist das Auffangbecken der Fachmänner an der Börse. Das ist nicht der Anleger bei Mercedes Benz zB., sondern das sind die Oberspekulanten, die ganze Staaten den Bach runter verspekulieren lassen. Auf der einen Seite bin ich froh noch in den Spiegel sehen zu können, ohne daß dieser birst aus Scham, denn ich bin kein Spekulant. Auf der anderen Seite....nein, das ist nicht mein Stil.
Nach der Entzweiung der lieben Eurotrottelstaaten werden wir baldigst erfahren, wer die Gullymänner/frauen waren, denn sie werden dann die neuen reichsten/mächtigsten Menschen der Erde sein.

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Chris Chaix
Chris Chaix (Chaix) - 21.08.2012 12:50 Uhr

Würde funktionieren ohne halbe Wahrheiten v. Politik u. Wirtschaft

Pro- u. Contra-Lesermeinungen sprengen hier fast den Ramen, auch sonstige Beiträge. Div. Ansichten, Empfehlungen oder Warnungen von Finanzspezialisten u.a. hätten recht bzw. Empfehlungen würden funktionieren, wenn div. unbekannte Faktoren bei Politik/Banken usw. kalkulierbar wären. Nicht vergleichbar mit mathematische Unbekannte! Weil Politiker(Menschen) agieren/reagieren unter globale Lobby-Einflüssen und bisher immer noch nicht ALLE FAKTEN auf den Tisch liegen! Weder von den verschuldeten EU-Staaten, noch weniger von den Banken welche die globale Krise ausgelöst hatten. Banken agieren weiterhin zügellos entsprechend politische Reaktionen. Spiegelt sich wieder an der Börse welche trügerisch sind! Weiterhin ein Zickzack-Kurs wenn div. noch leistungsfähige EU-Staaten nicht konsequent div. EU- und ESM u.a.-Verträge umsetzen!!!

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Norbert Regin

Es genügt noch nicht, dass die EZB jahrzehnelang nichts gegen die Überschuldung der

südeuropäischen Länder unternommen hat, nein, jetzt wird diesem Staatsschmarotzertum
auch noch der Weg bereitet, weiterhin auf Kosten anderer sich ein schönes Leben zu machen.
Das sind die Konsequenzen, wenn Schmarotzer weltweit das Sagen haben.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2012 13:55 Uhr
Helmut Schut
Helmut Schut (hschut) - 22.08.2012 13:55 Uhr

Keine Beleidigungen!

Ich bin auch entschieden dagegen, dass die EZB entgegen ihrem Auftrag Staaten finanziert und Banken das Risiko begrenzt.

Das ist allerdings kein Grund, andere Völker zu beleidigen! Solche Herabwürdigungen sind primitiv und der Sache sicher nicht dienlich.

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Matthias Große
Matthias Große (Merwig) - 21.08.2012 15:15 Uhr

Herr Ross,

die Zahlen sind doch bekannt und wurden hier zur Genüge dargestellt und diskutiert. Aber vielleicht verschliessen Sie die Augen, weil nicht sein darf, was ist!

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Miklas Ross

Es ist ganz einfach und unkompliziert,

andere Bevölkerungen in Europa herab zu qualifizieren und auf das Gröbste zu beleidigen, wenn man gänzlich frei von Fakten und Zahlen etwas in den virtuellen Raum blökt. Das ist niveaulos und beschämend.
Ich schäme mich mittlerweile sehr oft für meine Landsleute.

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Miklas Ross

@Paul Rabe Teil 2

Die eigenständige Zentralbank hat Großbritannien wohl vor einer Finanzkrise bewahrt. Die Bank of England hält, anders als die EZB, die Zinsen mit allen Mitteln so niedrig wie möglich. Das erleichtert es den Haushalten und Unternehmen, ihre Schulden abzubauen, senkt aber auch die Anreize die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und für den Staat, seine strukturelle Neuverschuldung unter Kontrolle zu bringen. Mittlerweile besitzt die Bank ein Drittel aller Staatsanleihen, obwohl sie wie die EZB den Staat nicht finanzieren darf.
Die freien Wechselkurse versagten dagegen als Erfolgsgarant. Obwohl Großbritannien vom Beginn der Finanzkrise im August 2007 bis Ende 2008 das Pfund Sterling um 30% abwerten konnte, hinkt das Land bei der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Ländern wie Spanien hinterher. Während Spanien sein enormes Handelsdefizit von bis zu 11% vom BIP in 2007 Anfang diesen Jahres in einen Überschuss verwandeln konnte, weil die Exporte wuchsen, plagt sich GB nach wie vor.

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Miklas Ross

@Paul Rabe Teil 1

Ganz meine Meinung.
Schauen wir uns doch mal GB an, da ja die Mehrzahl der Foristen mein, dass Kleinstaaterei- inklusive Kleinstwährungen, doch besser wäre.

Großbritannien war eines der am stärksten betroffenen europäischen Länder in der Finanzkrise 2007-2009.
Die britische Wirtschaft hat sich von der Lehman-Rezession auch nach 4 Jahren bisher genau so wenig erholt wie zum Beispiel die spanische, deren Probleme ähnlich gelagert waren. Mitte 2012 liegt die Wirtschaftsleistung 4,3% unter der vom 2. Halbjahr 2007, in Spanien sind es 3,9% weniger. Seit mittlerweile neun Monaten schrumpft die britische Wirtschaft weil der schwache Bausektor den fragilen Rest der Wirtschaft mit herunter zieht. Die Regierung, die bereits 2010 mit Sparprogrammen begonnen hatte, sieht sich mehr und mehr unter Druck, trotz immer noch enormer Haushaltsdefizite (2011: 8,3% vom BIP), vom Sparkurs abzukehren. Tatsächlich sind schon jetzt Staatsausgaben oft die einzig wachsende Komponente der Wirtschaftsleistung.

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Jan Frisch

Keine Überraschung!

Aus dem Artikel: "Die Gegenposition vertritt Holger Schmieding, der Chefvolkswirt der Berenberg-Bank, der schon länger für Anleihenkäufe eine Zinsobergrenze fordert. „Wenn das kommt, dann könnte das ein großer Schritt sein, um Spannungen in der Eurozone abzubauen und Zeit für die fiskalische Reparatur und Reformen für Wachstum zu kaufen“
Dann sehen wir doch mal nach: "Die Berenberg Bank hat ihren Hauptsitz in Hamburg und unterhält Niederlassungen in Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Stuttgart, London, Luxemburg, Paris, Salzburg und Wien sowie Repräsentanzen und Vertretungen in Braunschweig, Wiesbaden, Zürich und Shanghai."
Aha...Shanghai - ist das nicht genau das Steuerparadies, zu dem Schweizer Banken dieser Tage raten und Beihilfe zur Steuerflucht bieten? Schön, dass sich wenigstens eine Bank darum kümmert, ihre betuchten Kunden vor der gefräßigen deutschen Steuerfahndung zu schützen. Wo kämen wir da hin, wenn auf einmal alle Steuern zahlen müssten?

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Ralf Vormbaum

Schattenwirtschaft statt Marktwirtschaft

Die Beseitigung marktwirtschaftlicher Grundsätze in allen fiskalischen Bereichen in der EU wird zwar mit dem Staatsnotstand begründet, ist darum aber weder sinnvoll noch durch Gesetze und Verträge gedeckt. Im Zuge der Bankenkrise(!) werden bewährte Prinzipien, wie die strikte Trennung von Notenbank und Politik, nur darum über Bord geworfen, weil sie Politikern, die in einer stets wachsenden Neuverschuldung das Mantra politischer Gestaltungskraft sehen, unbequem geworden sind. In erstaunlicher Unbekümmertheit werden die Bürger entrechtet, ihr Vermögen zwangssozialisiert und eine Bürokratie etabliert, die rechtlich nicht fundiert ist, dafür aber über schier unbegrenzte Kompetenzen verfügt. Am Ende eines solchen vom scheinbaren Notstand diktierten Prozesses kann kein demokratisch legitimiertes geeintes Europa stehen, sondern nur eine bürokratisierte Herrschaft der Parteien, was nichts anderes ist als eine neue Spielart des Sozialismus, die sich wieder einmal an der Geschichte abarbeitet.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.08.2012 12:44 Uhr
Ralf Vormbaum

Sehr geehrter Herr Frisch,

es war schon immer ein Wesensmerkmal des "realen" Sozialismus, dass in ihm eine kleine Elite aus Parteifunktionären die alleinigen Nutznießer des System sind und die breite Masse den "Selbstbedienungsladen" der Funktionäre zu finanzieren hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wirtschaft privatwirtschaftlich organisiert oder verstaatlicht ist. Defacto handelt es sich, wenn alle Marktmechanismen außer Kraft gesetzt werden, immer um eine bürokratisierte Planwirtschaft, die sich nur noch formal im Eigentum abstrakter Gesellschafter/Aktionäre befindet. Ich sehe diese Entwicklung auch noch nicht als abgeschlossen an (ich schrieb ja von "am Ende") sondern im Werden. Man wird sehen, wie stark Brüssel noch in die Eigentumsrechte eingreifen wird.

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Jan Frisch

Wenn Sie das was da auf uns zukommt...

allen Ernstes "Sozialismus" nennen, haben Sie aber sehr schlecht in der Schule aufgepasst! Im Sozialismus besitzt der Staat die Produktionsgüter - können Sie mir erklären, wo der deutsche Staat noch solche Güter besitzt? Die sind alle im Zuge des Neoliberalismus verhökert worden, um für vergemeinschaftete Schulden reicher Einzelpersonen und Banken zu haften.
Das hat so wenig mit Sozialismus zu tun, wie es noch mit sozialer Marktwirtschaft zu tun hat. Das ist schlichtweg ein fiskalter Selbstbedienungsladen für die Eliten, nicht mehr und nicht weniger.

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Petra Herfert
Petra Herfert (kglh) - 21.08.2012 08:43 Uhr

EZB

Es wird immer deutlicher, dass unsere Politiker ein Haufen selbstverliebter .... sind, die nicht einmal jetzt merken, dass sie von EZB-Bänkern und Lobbyisten vorgeführt werden. Seien wir froh, dass nicht am Wochenende gewählt wird. Die Situation erinnert fatal an die Zeit der Weymarer Republik und deren Ende. "Der Mensch wiederholt die Geschichte". Leider!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 09:32 Uhr
Petra Herfert
Petra Herfert (kglh) - 24.08.2012 09:32 Uhr

Antwort an Herrn Wupper EZB

Ich sehe die Ähnlichkeit mit der WR mehr in der allgemeinen Stimmung der Menschen. Es gibt wieder eine riesige Schere zwischen arm und reich. Mit einer wachsenden Zahl an Arbeitslosen wird der Anteil der Armen nicht geringer werden. Die Dekadenz einiger extrem Reicher ist kaum noch zu übersehen und wird auch noch durch die Medien breit getreten. Das kann nicht gesund sein. Im Augenblick gibt es auch noch einen "Mittelstand" der auf einem sehr guten Standard lebt. Das kann ganz schnell kippen, und dann wird es gefährlich. Man kann nur hoffen, dass dann kein "Ich kann alles besser" parat steht. Ich wollte mit der Vergleich mit der WR mehr auf die zukünftige Gefahr hinweisen.

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Günter Blümel

alles wie gehabt

Parteipolitiker machen lieber neue Schulden als Überkonsum oder Fehlinvestitionen zu verringern. Spekulanten und Finanzhaie freuen sich darüber. Wer will schon mühsam Waren produzieren müssen, wenn er mit Finanzaktionen viel leichter viel mehr verdienen kann? Das Problem ist nur, dass Wohlstand auf längere Sicht nicht von Feigheit und Betrug genährt wird. Wir werden nicht darum herum kommen, dies den herrschenden Parteivertretern klar zu machen.

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Rudolf Helling-Junghans

Schuldenkrise

Deutschland braucht endlich eine neue konservative Partei, die die deutschen Interessen entschlossen wahrnimmt. Die Parteien des Bundestages, voran CDU und SPD sind allesamt Europa- Illusionisten, die nicht begriffen haben, dass die anderen nicht Europa, sondern nur unsere Euros wollen. Die sind dazu nicht in der Lage. Viele gerade älter Meschen können dieses tägliche Kasperle- Theater um den Euro nicht mehr ertragen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.08.2012 11:03 Uhr
Jens Darup
Jens Darup (luxlynx) - 21.08.2012 11:03 Uhr

Die Parteien sind das Problem.

Wenn die Abgeordneten direkt gewählt werden würden, wären diese dann auch nur dikrekt ihren Wählern gegenüber verantwortlich. Die 'Vereinsdemokratie' (Bismarck) ist das Problem. Die Fremdsteuerung findet doch auf Fraktionsebene statt.

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Olaf Köhler
Olaf Köhler (oki1811) - 21.08.2012 08:07 Uhr

Theorie vs. Praxis

Keiner kennt die Namen, die sich auf einmal und das auch noch widersprüchlich, zu Wort melden.
Die Herren Professoren, die Doktoren und Volkswirte.

Die Ökonomie dieser Welt ist in keinem Lehrbuch vorhanden. Und Politiker müssen reagieren, nicht dozieren!

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 21.08.2012 07:35 Uhr

Hatte schon in einem vorherigen Forum geschrieben...

... "die Zielführung ist ein Europa mit einer Regierung". Das einzige was dies verhindern kann ist im Moment eine riesen Katastrophe, wie wir sie schon hatten in Europa. (WK2)
Denn an die Vernunft unserer Regierenden zu glauben ist den letzten Schritt vor dem Abgrung zu vollenden gleich zu setzen.
Ich hoffe dennoch innbrünnstig, daß der edle Ritter auftaucht und unseren noch Regierenden den Schneid abkauft und sie somit zum Teufel jagt.

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Kristian Krieger
Kristian Krieger (dyon75) - 21.08.2012 07:35 Uhr

Deutsche Oekonomen

Da die meisten deutschen Volkswirte ja bislang bei Krisenanalyse und der Entwicklung von Gegenmassnahmen falsch lagen, gibt die Reaktion eine schoene Richtschnur fuer eine sehr positive Bewertung der vorgeschlagenen Interventionen vor :-)

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Ulrich Voigt
Ulrich Voigt (uvoigt) - 21.08.2012 07:16 Uhr

Entsetzen ????

Ich verstehe das aktuelle Entsetzen über die weitere, quasi logische Fortführung von Fiskalpolitik der EZB überhaupt nicht! Diese Grenze ist schon vor vielen Monaten, spätesten Sommer 2011 ohne großes Aufbegehren gefallen.
Folgen hier dem politischen Grundsatz der letzten Jahre....wenn man schon nichts machen kann, sollte man wenigsten was tun !

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Ignaz Wrobel

pssst! Ganz im Vertrauen :-) & :-(

.. liebe Mitforenten. Eigentlich sollte ich es gar nicht weitererzählen aber es läßt mir keine Ruhe. Ich bin Mitarbeiter in einer bedeutenden deutschen Vermögensverwaltung bei der eine Reihe der obersten Politiker der Bundesrepublik D ihre Assets in der Erwartung kontinuierlich hoher Zuwächse anlegen lassen. Mittlerweile hat unsere gesamte Politikerkundschaft aber ihre enormen Vermögen in Immobilien und Edelmetallen angelegt. Welche Schlüsse sollten wir kleinen drögen Steuermichel daraus ziehen? Wie sagte Frau BK Dr. Merkel nocmal: Der Euro ist unser Schicksal.

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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