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Schuldenkrise Konzerne ziehen Geld aus dem Euroraum ab

 ·  Zahlreiche Großunternehmen rüsten sich für den Zerfall der Währungsunion. Der Ölkonzern Shell bringt sein Geld in die Vereinigten Staaten, die weltgrößte Werbefirma tauscht ihre Einnahmen täglich in Dollar um.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (88)

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Paul Rabe

Und wer kauft die Euros ? Alles nur Panikmache...

Was für eine Irreführung, jedesmal wenn ein Konzern Euros gegen Dollar tauscht, dann gibt es auch eine Gegengeschäft,also irgendjemanden der Dollar gegen Euros tauscht.
Wer hier so reisserisch nur von der einen Seite berichtet, betreibt ziemlich dünne Propaganda..man könnte die Geschichte auch genau anders herum erzählen..:-)

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Lee Brilleaux
Lee Brilleaux (Nomodo) - 07.08.2012 08:21 Uhr

Gut so

Vollkommen rational und verantwortungsbewußt den Eignern gegenüber. Bei diesen Leuten herrscht eben nicht die Realitätsverweigerung, die sich in unserer Politikerkreisen eingenistet hat. Man kann nur hoffen, dass die Märkte mit dazu beitragen dem Euro schnell den Garaus zu machen. Ich persönlich nehme gerne auch persönliche Opfer in Kauf um endlich den Club Med los zu werden. Eine widerliche Bande, mit denen ich nichts mehr zu tun haben möchte.

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Closed via SSO

Wenn alles aufgefressen ist,

verlassen die Ratten das sinkende Schiff.

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Manfred Nerlinger
Manfred Nerlinger (Kah7) - 07.08.2012 02:03 Uhr

Nicht nur Konzerne ziehen Geld ab.

Jeder, der mehr als 5,30Euro auf der Bank hat, sollte mal darüber nachdenken einen Teil seines Geldes ins außereuropäische Ausland zu transferieren. Innerhalb von 24h ist die Kohle an jedem beliebigen Ort. Nicht warten, bis die Titanic gesunken ist. In den Rettungsbooten sind noch Plätze frei.

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Winfried Böhme

Bei aller berechtigten Kritik am Fehlkonstrukt Euro und jenem unsinnigen Exportwunder auf...

Kosten des deutschen Steuerzahlers übersehen doch viele Foristen in ihrer Schadenfreude, dass das Scheitern des Euros uns nicht zwangläufig in ein Paradies ökonomischer Freiheit oder Unabhängigkeit katapultieren wird. Eine Währung muss exportiert werden, damit man mit ihr auch Auslandsgeschäfte machen kann. Das könnte bei einer Neuen Deutschen Mark anfänglich recht schwierig werden, denn diese wird es definitionsgemäß erst einmal nur in Deutschland geben.
Ich empfehle angesichts eines möglichen Endes des Euros auch die Beschäftigung mit dem Stichwort „Dollarimperium“, und dabei auch mit jenen Dystopien, die uns gar nach einem Zusammenbruch dieses Dollarimperiums, etwa von Seiten des IWFs drohen. Da ich hier keinen Link setzten kann, rate ich „Welteinheitswährung durch die Hintertür SZR“ zu googlen.

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Karl S. Walter

Anobium pertinax

»Während dort der Wolkensturm
Über Meer und Länder fährt,
Pickt ganz leis der Totenwurm –
Wer ihn wohl das Picken lehrt?«

Dichterin Friederike Kempner (1828-1904) stellte bereits 1898 diese berechtigte Frage. Unsere Antwort lautet: Es sind die Dres. Merkel und Schäuble. Und was will das sagen?

Der Bankrun hat begonnen. Da gilt es wieder mächtig, Systemelevanz zu retten. Das wird wieder einmal teuer, liebe Leut'! Die Totenuhr tickt ...

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 06.08.2012 23:42 Uhr

Pst, pst, pst !

Als ich vor über 1 Jahr zu tauschen begann, schüttelte man bei DeuBa offiziell den Kopf. Das ist
es, was Banken für einen tun können? Die "Fachleute" dort folgen nur ihrem Trott. Den Crash können sie sich einfach nicht vorstellen. Natürlich müssen die überzähligen Euronen einestags
wieder "abgeräumt" werden. Der Dumme ist dabei, der richtig hart dafür malochen musste.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 06.08.2012 23:35 Uhr

Es stellt sich wie immer, die Vermögensfrage -- @Herr Karsten Halangk

Was ist die erste Aufgabe eines Kapitäns, sobald er in einen Hafen einläuft, Treibstoff bunkern. Die Mole zum Löschen der Ladung könnte ja mit Bunken aller Art besetzt sein. Seit Sir Francis, Cortez und Pizarro wissen wir, wie es geht, wenn wir es denn vermögen. Andererseits wäre es nun angebracht, sich dem Rollgriff zu entziehen zu vermögen, eigentlich eine Aufgabe derjenigen, die die kleinen Leute zu schützen vorgeben.

Es überrascht nicht, dass genau diejenigen, Vertreter der sog. "Civil Society" in ihrem Tun und Handeln sich als grösste Anhänger der "Scorched Earth" Methode feilbieten, mehr, als die Vermögensverwaltung des Elends oder auch Unvermögens, vermögen sie eben nicht.

So bleibt zunächst das Spiel zugunsten derer offen, die sich zu bewegen oder zumindest die Elektronen in ihren Geldspeichern, vermögen, trotz der Vogelscheuchen und deren Mummenschanz auf den Feldern, die es abzubrennen gilt.

Eben alles eine Vermögensfrage.

zum Grusse

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 06.08.2012 23:22 Uhr

Die Ratten verlassen

das sinkende Schiff.
Und wie wir seit dem Untergang der Concordia wissen,haut der Kapitän immer als erstes ab(also schön drauf achten wenn die deutsche Elite,zufällig, zur selben Zeit das Land verlässt)

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Jan Frisch

Wie zu erwarten...

die Ratten verlassen das sinkende Schiff! Warum ziehen eigentlich nicht auch die deutschen Bürger ihr Geld von ihren Konten ab, um den Banken zu zeigen, WESSEN Interessen diese in Wahrheit zu wahren haben? Bester Termin hierfür wäre der 11.9 - schon um dem BVG eine kleine Anregung zu geben, das Ermächtigungsgesetz namens ESM nicht einmal im Traum durch zu winken.

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Daniel Grün

@Bernd Winkler

Guter Kommentar! Allerdings ist es noch viel schlimmer. Der Euro und die EU wurden nur aus diesem grund geschaffen. Wer hat den Bilanzen Griechenlands gefälscht? Haben die EU Politiker wirklich nichts gewußt? Die Leute die die USA beherrschen beherrschen auch die größten Konzerne. Was man auch nie vergessen darf ist die US Army, wie Sie es schon erwähnt haben. Nach dem was da kommen wird, ist "Paneuropa" nur noch eine Kolonie des "internationalen" Geldadels und die Völker Europas, Zinssklaven auf lange Zeit.

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Hermann Eichhorn

Lehrstunde für Söder und Seehofer

Wenn man als Finanzminister des stärksten Bundeslandes und als Koalitionspartner der Regierung nach dem Motto handelt:" Wie kann ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage!" dann darf man sich nicht wundern, wenn der Eindruck bei Banken und Firmen entsteht, dass die Morgendämmerung für das Ende des Euros gekommen ist. Dabei ist kaum zu glauben, dass heute noch jemand der Meinung sein kann, mit solch "Grobschlächtigem" könnten die 50 % Wählerstimmen bei der nächsten Bayernwahl erreicht werden. Anscheinend verstehen die beiden Herren unter einer gut funktionierenden Wirtschaft den ununterbrochenen Bierfluss in der Gastwirtschaft

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Armin Quentmeier

Wundervolle Nachrichten – der Countdown läuft!

Der Euro war uns von einer abgehobenen Politikerkaste gegen den Willen der Mehrheit des deutschen Volkes aufgezwungen worden – alle Umfragen ergaben eine sehr deutliche Mehrheit für den Erhalt der DM. Wir wurden belogen mit Stabilitätsversprechen wie den Maastricht-Kriterien und der „No Bail out“-Klausel – kein Mitgliedland tritt für die Schulden eines anderen ein! Die Maastricht –Kriterien wurden schon bei der Einführung des Euro gebrochen – Italien und Belgien hätten wegen der hohen Staatsschulden gar nicht mitmachen dürfen! Griechenland hätte niemals Mitglied der Eurozone werden dürfen. Kaum wurde es ernst, traten unsere verantwortungslosen Politiker für die griechischen Schulden ein, mittlerweile mit 80 Milliarden Euro oder 1000 Euro pro Kopf. Das Geld ist weg, der deutsche Steuerzahler wird dafür aufkommen müssen. Und jetzt werden die Vorschläge zur Euro-Rettung immer absurder –hoffentlich ist bald Schluß mit dem Euro-Wahnsinn. Wir sehen, der Countdown zum großen Knall läuft!

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Wolfgang Richter

Esperanto-Währung

Der Euro ist, wie von seinen Gegnern vorhergesagt, eine unsichere und zunehmend unseriöse Währung geworden. Sein Schicksal wird von Italienern und Franzosen bestimmt. Damit ist alles gesagt.
In einem überschaubaren Zeitraum sollte man sein Vermögen (bis auf etwa einen Monatsbedarf) in eine sichere Währung oder andere Vermögensgüter gebracht haben.
Eine Währung, die von Draghi, Juncker, Hollande und Barroso beeinflußt wird, ist nur noch ein kurzfristiges Zahlungsmittel, aber kein Wertaufbewahrungsmittel, wie es die DM war.
Danke, Herr Kohl und Herr Mitterand!

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Friedrich Fahlbusch

Wo sind die Beweise?

“ Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube”. Meinungen der Art des Herrn Keitel sind täglich zu hören, mit Beweisen hapert es dann, zumindest mir ist noch keiner zu Gesicht gekommen.

Wie heißt es doch“ Bange machen gilt nicht“, schlimmer als 1945 kann es nicht werden, höchstens besser, denn was auf Deutschland zukommen kann , wenn die guten Freunde aus dem Süden statt ihre Schulden zu bezahlen Bankrott erklären kann nicht schlimmer sein.

Ein schlichter Beweis für die Hiobsbotschaften würden es tun, keine leeren Worte.

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Monika Lorenz

Nach Adam Riese und den Regeln der Logik

passiert folgendes, wenn "die Konzerne Geld aus dem Euroraum abziehen":
a) Der Konzern verkauft Euros, geht also raus aus dem Euro.
b) Sein Gegenpart kauf die Euros und verkauft dem Konzern sagen wir Dollars; er geht folglich rein in den Euro.
c) für den Euro hat ein "Halterwechsel" stattgefunden, mehr nicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.08.2012 10:05 Uhr
Monika Lorenz

Nein, nichts vergessen, Herr Noll

Egal ob der Euro bei diesen Transaktionen billiger oder teurer wird (also, ob Angebot oder Nachfrage höher ist), wenn jemand Euros abgibt, kauft sie ein anderer. Sonst käme der Verkauf ja gar nicht zu stande.
Somit stimmt es schon: einer geht raus, der andere geht rein. Zu welchem Preis, ist eine andere Frage.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 07.08.2012 08:29 Uhr

Sind Sie sicher, dass Sie nicht irgendetwas vergessen haben? Denn nach Ihrer These ......

..... dürfte es weder in Währungen, Aktien, Derivaten oder Sonstigem Kursveränderungen geben.

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Joachim Schroeder

Europ. Gemeinsamkeiten!

So müssen sicherlich viele erkannt haben, die ihre Euros wagemutig in Dollars
umtauschen, daß die größte Gemeinsamkeit Europas nicht aus dem Eurokorsett
besteht, sondern ein unkontrollierbarer Schuldenberg geworden ist!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.08.2012 12:40 Uhr
Rolf Horstig

Ein unvoreingenommener, aufmerksamer Blick auf die Bilanzen hülfe weiter!

Wer sich mal mit der Menge der Staatsschulden der USA beschäftigen würde, könnte schnell erkennen, daß die Schuldensituation in den USA nicht besser ist.
Warum sollte man sein Geld da in Dollar tauschen? Oder gar in japanische Yen?
Versteh' ich nicht!

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Edda Kuhlmann

Die Flucht ist doch schon seit ein paar Jahren im Gange, nur dass die Flut jetzt anschwillt

Multinationale Unternehmen konsolidieren schon seit langem ausserhalb Europas und viele US amerikanische Firmen lassen schon seit Jahren ihre Gelder lieber unverzinst aber sicher (die Einlagensicherung garantiert unbegrenzt) als Bargeld auf ihren amerikanischen Konten herumliegen als Geldmarktpapiere zu kaufen. Diese waren in grossem Umfang in europaeischen Schuldverschreibungen engagiert, die Rendite aber stand in keinem Verhaeltnis zum Risiko. Das ist einer der Gruende, warum der europaeische Geldmarkt so geschrumpft ist, die EZB nun fleissig Liquiditaet einpumpen muss um den weggegraulten freien Markt zu ersetzen und somit das Risiko auf den Steuerzahler uebertragen wurde. Niedrige Zinsen sind eben nicht umsonst zu haben.

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Gerhard Dünnhaupt

Nun doch keine Euro-Ölwährung?

Einer der Ersten, die das sinkende Schiff verließen, war übrigens Iran's Ahmadinedjad, der seine sämtlichen Ölmilliarden in US-Dollar umtauschte, obwohl gerade er es doch war, der einst den Euro als "neue Ölwährung" propagierte.

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Norbert Dr. Leineweber

Erst die gute Botschaft: Der Euro ist eine stabile Weltwährungsreserve-Währung

Jetzt die schlechte Nachricht: Das haben uns Eurokraten und Trichet erzählt.
Jeder weitere Kommentar überflüssig (noch 863 Zeichen frei).

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Jahrgang 1972, Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

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