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Schuldenkrise Italien: Krisenfonds sollen Staatsanleihen kaufen

 ·  In der Schuldenkrise müssen angeschlagene Staaten immer höhere Zinsen zahlen. Um die Kosten für die Kreditaufnahme in Grenzen zu halten, will die italienische Regierung, dass die Euro-Krisenfonds EFSF und ESM künftig Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (85)

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Antonio Sinigaglia

Ja, ich verstehe immer wenig ueber die Oekonomie


Trotzdem, Herr Monti, es lasst mich nie hoffen dass etwas in Italien und Europa wird wieder am wenigstens normal. Vielleicht bin ich vertrauenlos, trotzdem nichts lasst jemanden erwarten auf solchen oekonomischen Wiederaufschwung. Niemand kann auf ein Verwundern von Ihrer Regierung erwarten. Es ist richtig auch dass wenn die Leute haben fuehlen ganz nicht sicher um ihrem Zukunft, viele Buerger sind arbeitslos, andere die ein Job noch haben fuehlen nicht sicher daran. Alles wird gut und besser wieder zu gehen, denken Sie, nur ob viele, alle Menschen gut vertrauen und dann haben die keine Angst ihre Geld auszugeben.

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Matthias Jehn

Halbwertszeit

Die Halbwertszeit der Euro-Rettungsaktionen scheint immer kleiner zu werden. Erschreckend bei der Sache finde ich, dass man von Seiten der politischen und wirtschaftlichen Eliten keinerlei Ideen für die Zeit nach dem Crash zu entwickeln scheint. Ich hoffe nur, dass entsprechend Pläne im Geheimen bereits durchdacht werden bzw. schon existieren. Dass der Crash kommt, scheint inzwischen sicher zu sein. Die Frage ist, wie ein Neuanfang aussehen wird. Ich würde mich wohler fühlen, wenn ich unseren Eliten intellektuell und in Sachen Anstand und Ehrlichkeit in dieser Krise mehr zutrauen könnte.

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Peter Kroll
Peter Kroll (pekrop09) - 20.06.2012 18:43 Uhr

Schwer verständlich

Dass sich ausgerechnet der Finanzfachmann Mario Monti in die Reihe derer einreiht, die Staatsschulden EU-weit sozialisieren wollen, ist von der sache her schwer verständlich. Das ist ein Basar-Denken, das Europa einfach nicht mehr brauchen kann. Das war gestern. Heute muss endlich ein Weg zu Verlässlichkeit und Stabilität beschritten werden, um die so genannten Märkte zu überzeugen. Und wenn Monti an seinem Konzept festhalten will, dann soll er Schrottanleighen doch der größten "Sozialorganisation" seines Landes, der Mafia, anbieten. Die hat am meisten von den EU-Geldern profitiert, die nach Italien geflossen sind. Das kann jeder Italiener bezeugen, der im Mezzogiorno wohnt. Unzählige mit Eu-Geldern anfinanzierte Bauruinen sind nur eines der Überbleibsel der ttenwirtschaft dieser "ehrenwerten Gesellschaft". Es wäre an der Zeit, dass sie endlich etwas davon zurückgibt. Italien könnte das Geld gut gebrauchen.

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Max Mahlheim
Max Mahlheim (Akkin) - 20.06.2012 16:57 Uhr

Politik auf Guthabenbasis

wäre die Lösung des Finanzproblems, Ausgaben reduzieren und Einnahmen steigern, dabei Produktivität und Produktion fördern, dann wird das was.

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Enrique Mechau
Enrique Mechau (EnMec) - 20.06.2012 15:22 Uhr

Italien: Krisenfonds sollen Staatsanleihen kaufen

Mich ekelt das von den Banken ausgelöste Getöse an. Lassen wir doch endlich mal ein paar dieser "Institute", die sich nur weiter aus dem Steuerrsäckel bedienen möchten, an Ihren Spekulationen kaputtgehen. Das hat Konsequenzen; auch endlich einmal für die Vorstände, Aufsichtsräte und diesen gesamten Klüngel.

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Ferdinand Groß

Wir sind alle schuld !

Mein Profilbild zeigt eine "normale" Familie beim Betteln in Athen. Daß es in Europa immer mehr solcher Szenen gibt, ist unsere gemeinsame Schuld. Ich bin Volkswirt. Habe in Spanien, England und Deutschland studiert und bin bekennender Europäer. Seit 2 Jahren beschäftigt sich mein Arbeitgeber ( übrigens, ein spanisch-deutsches Unternehmen ) mit der Analyse der Eurokrise. Seit 2 Jahren bin ich tagtäglich mit Fakten und Daten zu diesem Thema konfrontiert. Bei aller Rechtfertigung einer kritischen Sichtweise, ist das meiste was ich in diesen Foren lese, sowas von realitäts- und faktenfern, daß man sich fragen muß, ob man in Deutschland überhaupt noch bereit ist, sich objektiv mit der Eurokrise auseinanderzusetzen. Neben einer Aneinanderreihung von Diskriminierungen , Vorurteilen und teilweise sogar rassistischen Anmerkungen, die sich durch die diversen Foren zieht, haben demagogische Populisten und Rattenfänger wie Sarazin immer mehr Zulauf. Mir macht diese Entwicklung Angst.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 18:32 Uhr
Ulla Nachtmann

Wir haben, Herr Gross, eine interne Abwertung hinter uns...die Spanier nicht!

weshalb wir auch nicht ,konsumfreudig' sein konnten! Mit Konsumfreude meinen Sie sicher auch die vielen flat TVs die spanische Banken für Kontoeröffnungen und dann irre VERBRAUCHERKREDITE spendierten?
Ist es nicht so, dass die Privaten in Spanien sich überverschuldet haben weil das Geld zum ersten Mal zu dt Zinsen zu haben war? Und dafür wollen Sie Deutsche verantwortlich machen?
Hinzu kommt die notorische Korruption, die 17 überverschuldeten Fürstentümer.
Und noch was: Ich war oft auf den Kanaren. Wann immer ich die Straße jährlich hochfuhr, waren neue Häuserreihen entstanden - alle leer. Es wurde aber trotzdem weitergebaut nur nichts verkauft. Keine Infrastruktur, schlechte Qualität aber Preise fast doppelt wie hier.
Spanier, die keinen cent hatten kauften Wohnungen und dann noch eine zum vermieten.
Heute belasten diese die Bankbilanzen!
Haben wir nicht ca. alle 20 Jahre sowas in Spanien?
Die Banken müssen weg von face value und marktgerecht bewerten und DAS wollen sie nicht!

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thomas schulz

Wer ist wir alle ?

Merken Sie denn nicht, daß Sie den Fehler begehen, den Sie anderen vorwerfen ? Sie werfen allen, die nicht ihre Begeisterung für ein vereinigtes Europa teilen, pauschal Ignoranz und Unwissenheit vor bzw. unterstellen ihnen dumpfe Volktümelei. Erklären Sie einem Unwissenden wie mir doch noch einmal, warum ich an der Misere dieser Familie schuld sein soll, da in ihrem Kommentar jedliche Begründung fehlt. Appropo Objektivität, mit einem derartigen Foto Schuldgefühle wecken und damit die Zahlungsbereitschaft erhöhen zu wollen, ist ein uralter Trick von Spendensammelorganisationen.

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Mara Eggers
Mara Eggers (MaraE) - 20.06.2012 18:22 Uhr

Meinungen sind keine Lösungsideen

Ich lese hier eine harte und ehrliche Meinung. Allerdings viel heiße Luft und wenig Klarheiten.
Daher eine Frage: Sie sagen viele Beiträge seien realitäts- und faktenfern, aber wie sehen denn für Sie die Fakten und die Realität aus?
Wie stellen Sie sich die noch bestmögliche "Lösung" vor? Was schlagen Sie vor wie wir weiterhin gemeinsam in der Krise agieren sollten?

Ich verabscheue diese rassistischen Äußerungen und Beleidigungen. Ich weiß wie sehr die Menschen in diesen Ländern leiden. Dennoch bin ich der Ansicht, dass die Hilfen über Jahre hinweg - und sie wären mit Sicherheit über viele Jahre - keine Lösung sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass man erst nach ganz unten (weiter als jetzt) muss um wieder nach oben zu gelangen. Ich spreche mich klar für einen Austritt Griechenlands aus. Es würde den Euro nicht zerbrechen lassen. Viel eher einen Ansporn notwendige Veränderungen voranzutreiben.
Ich könnte noch viel schreiben, aber es fehlt der Platz.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.06.2012 17:57 Uhr

Herr Gross, die einzige Gerechtigkeit,

die ich mit meinen 66 Jahren kenne, ist die, dass wir allesamt einmal sterben werden. Ansonsten gibt es keine.

An der spanischen Immobilienblase haben sicher nicht nur Deutsche verdient oder? Wie wollen Sie das umverteilen? Spanien und Italien haben den bei uns nicht verfassungskonformen ESM nicht mal zur Ratifizierung vorbereitet, möchten aber Geld daraus. Einzahlen werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach nichts. Dass die Staatsverschuldung Spaniens niedriger als unsere ist, geschenkt. Sind wir verantwortlich für den Schlendrian in Italien? Sind wir verantwortlich für den Zustand französischer Banken? Wir haben eine Bankenkrise, in zweiter Reihe eine Schuldenkrise.

Wir hatten Schröder und seitdem die Agenda 2010. Das Lohnniveau ist auf dem Stand von 1991, finden Sie das gerecht?

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Ferdinand Groß

Frau Simon, wir sind nicht die einzigen, die sich beschweren dürfen !

Ich verstehe den Artikel in der WiWo anders als Sie aber sei's drum: Ende 2001 rutschte Deutschland in eine schwere Wirtschaftskrise. Allen Warnungen zum Trotz senkte die EZB auf Drängen der Bundesregierung und der Bundesbank die Zinsen und legte ein expansives Offenmarktprogramm auf, um die deutsche Wirtschaft zu aktivieren. Diese verhängnisvolle Entscheidung wurde zum Desaster für die dynamischen Ökonomien in Europa, wie z.B. Spanien. Während Deutschland an der Geldpolitik der EZB begleitet von entsprechenden Reformen gesunden konnte, suchte das billige Geld rentable Anlagemöglichkeiten. Spanien bot ein ideales Profil: dynamisches Wachstum, Konsumfreude, hohe Investitionsbereitschaft und eine Schuldenquote von 38% des PIB. So eine Liquiditätsschwemme kann nur von einer Blase absorbiert werden. Deutsche Banken und Pensionsfonds finanzierten die spanische Immobilienblase mit über 215 Milliarden mit. Den Schaden sollen jetzt die spanischen Steuerzahler alleine tragen. Ist das gerecht?

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Ulla Nachtmann

Nein, sind wir nicht

Sie meinen wohl, dass Angriff die beste Verteidigung ist? Darauf fallen wir nicht herein, Herr Gross.
Wie wäre es, wenn Sie Ihr Bildchen austauschten gegen steuerfreie Jachten nicht nur in Marbella?
Wie wäe es, anstatt Thilo Sarrazin als RATTENFÄNGER zu bezeichnen, Sie die Wahrheit anerkennen:
Nämlich dass der unausgegorene € uns ALLE arm macht.
Dass unsere Politiker reihum Rechtsbeugung begehen, bisher ungestraft lügen und offen Verträge brechen?
Dass Deutsche NIE gefragt wurden und uns ein ganz ANDERER euro und eine ANDERE EZB versprochen wurde stört Sie auch nicht?
Sollte das so sein, hängt Ihr job vielleicht von EU Aufträgen ab?

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Karin Gossmann-Walter

Herr Groß, dass hier von DEN SÜDLÄNDERN , ecc. zu lesen ist, die allesamt

keine Steuern bezahlen, finde ich auch nicht gut. Weil es eben so nicht stimmt ! Leider ist festzustellen, dass zunehmend die Vorurteile auf ganze Länder übertragen werden.
Man muss immer beide Seiten sehen, ich versuchs zumindest bzw. komme auch nicht umhin, da ich in einem sog. PIIG-Staat wohne. In diesen Länder wurde bis dato Sparprogramme umgesetzt, die viele an ihre Grenzen bringen, der Konsum bricht ein. Es leiden nicht nur
die Deutschen an dieser Eurosauce, viele in den Südländern tun es schon permanent wirtschftl.. u. sehen keine Besserung ihrer Lage.

Ich finde es sehr bedauerlich, wenn Völker gegeneinander "losgehen" mit Diskriminierung u. Vorurteil. Hier im Forum teilt man gegen die Südländer in Gesamtheit aus, in italienischen Foren genau umgedreht. Tolle Sache ist das, u. was installiert werden soll, wo es letztlich hinführen soll, wird übersehen - die Dritten lachen sich ins Fäustchen.
Und..Monti repräsentiert nicht d. ital. Volk in s. Gesamtheit, sowenig wie Merkel D.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.06.2012 16:01 Uhr

Herr Gross, was kommt denn bei der Analyse raus?

Bettelnde Familien werden wir irgendwann nicht nur in Griechenland haben, Spanien ist nicht weit davon entfernt. Uns Deutschen geht es noch gut, Betonung auf noch. Wenn ich dann aber in der WiWo das lese: Theodor Weimer, Vorstandssprecher der italienischen UniCredit, meint: „Langfristig wird kein Weg vorbeiführen an einer Harmonisierung der Einlagensicherungssysteme.“ Selbstverständlich würden die Deutschen für einen Teil der kontinentalen Verbindlichkeiten bezahlen müssen, schließlich hätten sie auch am kräftigsten vom Euro profitiert. Finanziell sei das nicht mal ein Problem, rechnet Weimer vor: Das Geld- und Immobilienvermögen der Deutschen betrage – nach Abzug der Kredite – 8500 Milliarden Euro. „Das ist mehr als alle Schulden im Euro-Raum.“ frage ich mich, wollen wir das? Siehe Artikel: Manuel Barroso wird vom Partner zum Gegner.

Auf Ihre Antwort bin ich sehr gespannt.

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Roland Magiera

Tolles Signal an die Anleger, Staatsanleihen gehören in Krisenfonds!

Das soll eine Technokratenregierung sein? Oha!

Erzählen die ganze Zeit einen vom Vertrauen der Märkte und dann zertrampeln sie es in aller denkbaren Gründlichkeit jedesmal, wenn das zarte Pflänzchen des Vertrauens aufs Neue sein Köpfchen erheben mag.
Hurra, die Politiker haben‘s echt drauf.
Und die Anleger haben gelernt, dass Staatsanlehen, die bis zur Griechenlandkrise die sicherste Anlageform überhaupt waren, jetzt zu den toxischsten Papieren gehören.

Tja, da wird auch der ESM nicht helfen, denn wenn ein Unternehmen dermaßen "clever" ist und die Märkte quasi vor seinen Produkten warnt, dann braucht es sich auch nicht wundern, wenn niemand diesen Müll kaufen mag.

Und um aus diesem Chaos auch eine praktische Anwendung abzuleiten, werde ich das noch bis zum Spätherbst beobachten und dann die gut 200€ im Monat für die Zusatzrente streichen.

Da die Schuldenstaaten keine Ehre haben und nur danach trachten, sich ihrer Schulden zu entledigen, ist der Krisenzenit noch lang nicht erreicht!

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Wolfgang Weinmann

Deutschland, Deutschland, immer wieder Deutschland

Aha - Italien will also für Anleihen die Rettungsschirme als Abnehmer von Anleihen, die am normalen Markt nur mit viel Zinsen absetzbar wäre. Warum viel Zinsen? Weil das Ausfallrisiko des Emittenten hoch ist. Italien und Co. ist also nicht bereit, angemessene Risikozuschläge zu zahlen. Ist ja klar - dann nimmt man die Rettungsschirme und ladet dort potentielle Schrottanleihen ab. Wenn dann welch Wunder, Italien und Co. die Anleihen am Ende nicht zurückzahlen können, dann bleibt der Rettungsschirm auf wertosen Schrottpapieren sitzen. Wer von den Euro-Staaten soll dann für diese Ausfälle aufkommen? Italien? Spanien? Richtig, die können ja nicht zahlen. Wer also? Deutschland, immer wieder Deutschland.

Scheinbar läuft in der Euro-Zone ein Wettbewerb der lautet? Wie konstruieren wir etwas, wo am Ende Deutschland dafür zahlen muß. Die Eurokraten überbieten sich an Ideen.

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ERICH HUMPLIK

Das Proben sind unsere POLITIKER, arbeiten wir halt alle für 1€, oder USA

Deutsche Politiker haben den Vertrag unterschrieben, obwohl Wissenschaftler sie davor gewarnt haben - mit allen jetzt auftretenden Problemen.
Kann man es den Griechen usw. verdenken, wenn sie es ausnutzen?

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Karl-Heinz Steinhoff
Karl-Heinz Steinhoff (KHZS) - 20.06.2012 13:04 Uhr

Not macht erfinderisch,

doch diese Energie sollte nicht einzig dazu genutzt, zu überlegen, wie man an das Geld anderer kommen kann, sondern dazu, welche Reformen umzusetzen sind, um langfristig wieder einen stabilen Haushalt zu haben - in dieser Hinsicht kommt aber nicht viel.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.06.2012 12:35 Uhr

Der ESM wird schon umgebaut,

dabei haben Italien und Spanien noch nicht einmal die Ratifizierung eingeleitet. Wohl aus dem Grund, weil sie gar nicht einzahlen können.

Brüssel ist dabei, den ESM umzubauen, die Subordination hatte dazu geführt, dass in dieser Woche die Investoren begonnen haben, sich massiv aus allen europäischen Staatsanleihen zurückzuziehen. Also wird ein Vertrag, der noch nicht einmal von allen unterschrieben ist, umgebaut. Die EU hofft, die Märkte gnädig zu stimmen, indem sie auf den bevorzugten Status verzichtet.

Das bedeutet aber, dass der ESM von allen neu zu ratifizieren wäre. Und wie ich AM einschätze, ist das so alternativlos eilig, dass der Bundestag mal wieder nicht informiert wird und die Hanseln werden ihr trotzdem den Gefallen tun und nicken.

Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, sondern auch Weltmeister im vorauseilenden Gehorsam. Das war schon immer so, aus Geschichte nichts gelernt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 21:35 Uhr
Ulla Nachtmann

dito, Frau Simon

B. war doch immer schon unser Gegner!
Schauen Sie sich den letzten Nigel Farage auf zh an! Altmaoist ist noch eine freundliche Bezeichnung für Barroso.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.06.2012 15:56 Uhr

Liebe Frau Nachtmann, meinetwegen kann sich

der Euro morgen erledigen. Je länger der Zirkus dauert, umso teurer wird es doch für uns. Haben Sie den Artikel in der WiWo "Manuel Barroso wird vom Partner zum Gegner" gelesen?
Ebenso interessant die DMN: Konstruktionsfehler bei der Spanien-Rettung: Zurück an den Start

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Ulla Nachtmann

Subordination

ist das Übelste was man Gläubigern antun konnte! Daran kann man auch sehen, welche Art von Deppen sich über uns allen etabliert haben.
Aber inzwischen ist es ja leider so, dass Gläubiger verlacht und einfach betrogen werden durch das in der EUdSSR neu eingeführte ,Klassenrecht' - auchnSpanien subordiniert bereits! - und Sonderbehandlungen.
Kommen die ,unintended consequences' dann zum Tragen, wird panisch reagiert was das vielleicht noch vorhandene Restvertrauen vollends zerstört.
Das wird auch diesmal nicht anders sein. WER ist noch bereit der EUcracy zu trauen und deren miesen ,Finanzinstrumente' zu kaufen? Jemand der noch allemTassen immSchrank hat bestimmt nicht, Frau Simon.

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Matthias Schwarzer

Live-Ticker aus Südeuropa:

12:14 Hundertausende spanische und italienische Immobilienbesitzer streichen wie jeden Monat 10.000 Euro Miete für ihre Geschäfts- und Wohnhäuser in besten Lagen ein.

12:11 Hunderttausend Ferraris, Lamborghinis und Ferraris auf dem Weg zur wöchentlichen Autowäsche in Italien.

12:00 Zehntausende Spanier, Griechen und Italiener wienern das Parkett ihrer Luxusyacht.

11:50 Das spanische Königshaus hat gerade festgestellt, dass sein Privatvermögen auf 2 Mrd. Euro angewachsen ist.

11:30 Etwa 20 griechische Reeder, deren Unternehmen noch nie Steuern gezahlt haben, treffen sich zum Luxus-Frühschoppen in Cannes.

11:15 Die rund 30.000 spanischen, italienischen und griechischen Fußballfans, die für den Besuch der Fußball-EM über 5.000 Euro hinblättern, wachen nach durchzechter Nacht auf.

10:53 Griechische Eisenbahner meckern, dass sie nur 130.000 Euro im Jahr verdienen, während spanische Fluglotsen 300.000 Euro im Jahr bekommen.

10.22 Südeuropa will Deutschland seine Schulden aufladen.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 20.06.2012 12:22 Uhr

Festgebissen, einschliesslich einer Kiefersperre, --

so versuchen gewisse "Staatsmänner" ihr Heil beim Nachbarn zu suchen. koste was es wolle.
Das diese Künstler sich, auf Jahre hinaus und in jeder erdenklichen Weise, selbst tödlich beschädigen, kommt ihnen nicht in den Sinn.
Gut, Reisende soll man nicht aufhalten.

Mit solchen Leuten eine Gemeinschaft aufzubauen und aufrecht zu erhalten, gleicht einem Suizid. Die Weltgeschichte, deren Entwicklung wartet nicht und stellt Aufgaben, umfassend mit Recht und Energie beschrieben, die zu bewältigen sind. Dies wird alle Kräfte, physisch wie psychisch erfordern.

Von mafiösen Strukturen, einer Umkehrung des Wortes "Primat der Politik -- Politik der Prim..." sind die Finger zu lassen, dies sollte nicht nur der Wirtschaft, sondern jedem klar sein.

Eine Prolongation der Wechselreiter sollte man diesen selbst überlassen. Gläubige Narren produzieren letztlich Gewalt, mehr nicht.

Man kann Gesetze, die hinreichend von hier bis hinter dem Orion gelten, nicht ausser Kraft setzen.

zum Grusse

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Gerhard Storm

Die Katze lässt das Mausen nicht,

anders kann man die fortwährenden Tricksereien der €-Spitzen-Dilettanten nicht verstehen, gegen die für die EU grundlegende Regelung der No-bail Out-Klausel zu verstoßen, um zum scheinbaren Wohl von schlecht wirtschaftenden u. über ihre Verhältnisse lebenden Schwachschuldländern niedrigere Schuldzinsen herauszuschlagen.

Zur Zeit ist Frau Merkel die einzige starke Politikerin, die zu Recht auf Einhaltung der aktuellen Rechtslage besteht.

Ihr hieraus entspringendes Nein zu Eurobonds, Euro-Bills, Banken- bzw. Transferunion verhindert, dass Schwachschuldländer sich zulasten von D bei der Verbesserung ihrer schwachen Wirtschaftsverhältnisse ausruhen können.

Die unzulässiger Vergemeinschaftung der Einzelstaatenschulden verstößt nicht nur gegen die o.a. No-bail Out-Klausel, sondern auch gegen jede Marktlogik.

Schwachschuldnerländer können nur durch erfolgreiches hartes Arbeitan als Belohung den den kostengünstigen AAA-Status zu erlangen, sow wie D das auch getan hat.

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Lee Brilleaux
Lee Brilleaux (Nomodo) - 20.06.2012 11:50 Uhr

Hoffnung auf schnelles Ende

Hoffentlich beginnen die Märkte bald gegen Deutschland zu wetten. Dann werden die Rettungsaktionen auch für uns unbezahlbar. Nur so kann das Euro-Kasperltheater beendet werden. Dann sind wir kollektiv pleite und fangen alle wieder bei Null an. Ohne den Euro und die EU. Ich habe keinen Bock noch jahrelang den PIGS ihre Fettlebe zu bezahlen und mich selber immer mehr zu bescheiden. Je früher das Kartenhaus einstürzt, umso mehr bleibt jedem Deutschen sich wieder etwas aufzubauen. Wer klug ist schafft es in der verbleibenden Zeit vielleicht noch Fragmente seines Vermögens zu retten, indem er sämtliche Produkte, die in europäischen Staatsanleihen investiert sind auflöst und sich mobile Sachwerte zulegt. Wer den Irren in der EU auch noch Geld zur Verfügung stellt, kann nicht mehr bei Versttand sein.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 20.06.2012 11:44 Uhr

Frieden? Krieg? Freunde? Feinde?

Das was jetzt in Europa stattfindet ist lediglich eine neue Variante der Kriegführung:

Krieg hat traditionell den Zweck Resourcen und Arbeitskraft des Gegners für sich arbeiten zu lassen.

Genau dasselbe ist jetzt im Gange - nicht mehr militärisch sondern wirtschaftlich. Und das was früher "Gegner" hieß heißt jetzt "Freund der Solidarität fordert". Das Ziel ist aber unverändert - den anderen, in diesem Falle Deutschland für sich arbeiten zu lassen, zu eigenen Gunsten auszubeuten.

Und außerdem treten die Banken jetzt auch als eigenständiger Kriegsteilnehmer auf, der ganz einfach die "kleinen Bürger" für ihre Boni bluten lassen will.

Und Kollaborateure hat es auch schon immer gegeben.
Und wahnsinnige Visionäre die nur ihren Dogmen folgen ebenfalls.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 13:13 Uhr
ERICH HUMPLIK

SPITZE, genau dies ist es

wozu brauchen wir eigentlich POLITIKER, wo POSTEN nach parteipolitischer FARBENLEHRE verteilt werden - da sie in der Wirtschaft keinen gut bezahlten JOB finden würden.

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Dr. Michael Menzel

Tausche sauberes Papier gegen gebrauchte Banknoten, – sagt Italien

Ja, wer möchte das nicht? Aber dieses "Geschäft" ist Monopol der "Euro-Gruppe". Sie nehmen es mit vollen Händen vom Ersparten ihrer Staatsbürger und stapeln dann die brandneuen Staatsverschreibungen aus aller Herren Südländer in den Kellern ihrer Banken. Der nächste Winter kommt bestimmt und das Öl geht angeblich weltweit zu Ende.

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Horst Henn
Horst Henn (glufa) - 20.06.2012 11:24 Uhr

Nur bei der EURO dürfen wir gewinnen!

Dafür sind die branchenüblichen Zahlungen an Italien und Spanien mit dem Faktor 10000 zu multiplizieren. Damit sind ja 90% der Deutschen schon zufrieden. Details um welchen EURO es sich da handelt stören da nur.

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Rolf-Dirk Maehler

Was für einen Titel man sich bei den Schuldenkünstlern auch ausdenkt, es läuft immer auf das ...

... Gleiche hinaus: Man will die Wahrheit vor der eigenen Bevölkerung verschleiern und die Schuldenhaftung zum großen Teil auf andere Schultern packen. Die Märkte tun aber genau das Richtige: Überschuldete Staaten verlieren immer mehr an Bonität, weil die Rückzahlungsfähigkeit zu Recht angezweifelt wird. Und darüber hinaus führt das zu steigenden Zinsen, um die mangelnde Eigenverantwortlichkeit zu ersetzen. Wenn die Staatengemeinschaft sich nun anschickt einmal mehr die Märkte zu beeinträchtigen, dann wird alles so weitergehen wie gehabt und ausgeglichene Haushalte rücken in eine unerreichbare Ferne. Wie ein Zurückgewinnen einer Wettbewerbsfähig gehen soll, wenn man permanent für steigende Kosten sorgt verdrängt man einfach. Die Wahrheit mag unbequem sein, aber sie ist der Schlüssel zu einer finanziellen Gesundung, im Großen wie im Kleinen. Auch überschuldete Familien müßen den harten Weg der Einschränkungen gehen und da findet man das aber richtig und normal.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 16:43 Uhr
Rolf-Dirk Maehler

@ Alexander Berndt (Alessey) - Gerne räume ich ein, daß auch Deutschland sich seltsam ...

... verhält. Auch Deutschland gehört zu den Schuldenstaaten, weil selbst bei brummender Konjunktur und Rekordsteuereinnahmen die Neuverschuldung ungebremst weiter geht. Auch das Messen des Schuldenstandes am BIP ist völliger Unsinn wie übrigens die meisten "staatl. Messlatten" z.b. auch wie die Inflation immer danach gemessen wird, daß es für die jeweilige Regierung gut aussieht. Der einzige Unterschied zwischen Deutschland und den übrigen Schuldenkünstlern ist, daß Deutschland noch eine ausreichende Wettbewerbsfähigkeit hat, um derzeit seine Ausgaben auch noch zu erwirtschaften. Ihr Beispiel Island ist mit den im Fokus stehenden Ländern nicht vergleichbar: Nach einer Bankenpleite kann man Hilfszahlungen dann verantworten, wenn die Wirtschaftskraft erhalten bleibt oder sofort zurück gewonnen wird. Genau das ist aber weder bei Griechenland, noch bei Italien oder Spanien abzusehen, weil die Kostenstruktur nicht zurück gefahren wird. Und das nennt man Staatspleite.

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Alexander Berndt

Zum Teil gebe ich ihnen Recht

"Überschuldete Staaten verlieren immer mehr an Bonität, weil die Rückzahlungsfähigkeit zu Recht angezweifelt wird. Und darüber hinaus führt das zu steigenden Zinsen, um die mangelnde Eigenverantwortlichkeit zu ersetzen. "

Deutschland profitiert aber durch extrem niedrige Zinsen und dies obwohl Deutschland noch nie einen Cent aus eigener Tasche zurückbezahlt hat. Deutschland hat auch nicht in Zukunft vor, seine Schulden aus eigener Tasche zu begleichen. Höchstens lautet der Plan, dass die Wirtschaftswachstum damit so der Schuldenstand gemessen an dem BIP sinkt. Da dies die bisher einzige Methode den Schuldenstand zu messen, hinkt der Vergleich mit der verschuldeten Familie sehr.
Man sollte sich ein Beispiel an Island nehmen, die haben 2008 einen kompletten Bankenbankrott erlitten und haben dieses Jahr schon bekommene Hilfszahlungen zum Teil zurückgezahlt. Mal schauen wie lange Griechenland oder Irland benötigt.

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Gerhard Both
Gerhard Both (g.both) - 20.06.2012 11:10 Uhr

Quidquid agis prudenter agas et respice finem!

Das kann ich unseren Regierenden und auch den Parlamentariern nur mit auf den Weg geben. Denn das "dicke Ende" wird mit Sicherheit kommen und wir werden die Verantwortlichen, die unsere Ersparnissse, unsere Lebensversicherungen und Alterssicherungen verspielt und verbürgt haben, zur Rechenschaft ziehen.
Deutschland wird brennen und die Verantwortlichen werden wir hängen!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 11:44 Uhr
Siegfried Mattern

Verstehen

Shg Both,
ich bin mir nicht sicher, ob unsere Regierenden und insbesondere unsere Parlamentarier Ihren kräftigen Hinweis aufgrund ihres Bildungshintergrundes verstehen können. Zumindest meine eigenen Erfahrungen als Wissensvermittler im Hochschulbereich stimmen mich nicht optimistisch.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 20.06.2012 11:39 Uhr

Rechenschaft?

Das mit dem "zur Rechenschaft ziehen" wird sicher nichts:

Entweder
- werden unsere Blockparteien mit Hilfe des Parteibuch-dominierten Bundesverfassungsgerichts eine Amnestie für die Schuldigen beschließen

oder

- Alle Schuldigen flüchten unerreichbar in die Südländer die sie lange genug begünstigt haben

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Closed via SSO
Jochen Wegener (Malchik) - 20.06.2012 11:20 Uhr

Dann ist es zu spät,

jetzt, vor dem ESM.

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Weitersagen

Jahrgang 1965, Wirtschaftskorrespondent in Washington.

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