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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Ideen aus der zweiten Reihe

 ·  Wenn Angela Merkel aus dem Sommerurlaub zurückkehrt, weichen die naiv-romantischen Träume der Linken wieder realer Machtpolitik. Sonst hätten Sigmar Gabriel und Peer Steinbrück schon längst Eurobonds eingeführt, um aus der Währungsunion möglichst schnell eine Schulden-Inflations-Transferunion zu machen.

Artikel Lesermeinungen (54)

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Werkmeister Wolfgang

16.8. Nur eine vernetzte Rundumversicherung bringt die Lösung

Die Rundumversicherung für Euro u Europa ist die Lösung.
Schuldentilgungsfond, so umschreiben deutsche Wirtschaftsgelehrte eine Möglichkeit, die europäischen Schulden gesamtschuldnerisch bis zu einem vorweg festgelegten Grad zu entsorgen. Eine Idee, die mit Charme dem Raubeinkapitalismus an die Wurzel geht. Würde da nicht wieder das Gespenst die Menschen im Lande verunsichern, dass wenige starke Länder für die Altschulden aller aufkommen müssten. Doch Irrtum, hier sind auch die Altschulden Deutschlands und der anderen starken Euronationen graduell einbezogen. Die Idee der Wirtschaftsgelehrten: Alle europäischen Länder im Währungsverbund für den Euro sollen über Sondereinnahmen aus gemeinschaftlichen Steuertöpfen ihre Altlasten Zug um Zug abbauen. So wird aus einer Badbank allmählich eine Goodbank für alle. Im Gegenzug könnte man unsinnige Subventionen der EU streichen. Da gibt eine Hand die andere. Dies wäre eine Art Solidaritätsbeitrag für Europa, wie wir ihn aus Deutschland zur Schu

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Torazzi Alberto

Frage an Herrn Monti

Das Beispiel Italien ist perfekt.. Nur fehlt zu sagen, dass ob wir in Lombardie von der politischen Union "Italien" zurückkehren könnten, machten wir mit Sichereits sofort.. Leider dass ist freiwillig und in Frieden nicht möglich. So die Frage an Herrn Monti sein sollte, wollen Sie wirklich die Deutschen unseren Schulden zu bezahlen zwingen so dass dannach Sie werden sich (genau wie die Leute der Nord Italien in der italienische Republik) Gefangener in der Union fühlen..? Wollen Sie wirklich dass Die Deutschen die Union und Bruxelles hassen? Denken Sie wirklich dass Das war di Union an die De Gasperi, Schumann und Adenauer dachten??

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Helga Zießler

Völlig egal

Es ist doch völlig egal, ob "Merkel dem teils erpresserischen Druck von Schuldenstaaten, Banken und Währungsfonds nur zögerlich nachgibt", wenn sie aus dem Urlaub zurückkehrt. Sie gibt jedenfalls nach, ob zögerlich oder schnell. Im Ergebnis bleibt es gleich, ob sie das tut oder einer der drei Musketiere von der SPD und ob es sich dabei um "reale Machtpolitik" der einen oder anderen Partei handelt. Denen geht es doch allen nur um die Macht. Und auch als "Euro-Retter" spielen sie sich alle auf.
Wenn es am Schluß dann auch noch heißt: "Da ist man froh, dass (noch) nicht Politiker der zweiten Reihe das deutsche Steuergeld ausgeben dürfen", bin ich endgültig ratlos. Erste Reihe, zweite Reihe - wo ist der Unterschied? Wer von denen mein Geld zum Fenster rausschmeisst, spielt doch keine Rolle. Mir ist es egal, ob Merkel oder der Erzengel dabei am Fenster stehen.

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bettina jung-stalmann

@ Oettl wir waren die ersten die die Huerde rissen …

Sehe ich das falsch oder richtig, wenn ich davon ausgehe, daß am Beginn 2000 die deutschen noch von der Wiedervereinigung finanziell belastet waren? - Wenn ich richtig liege, dann wäre es ein Zeichen von Solidarität unserer europäischen Partnern gewesen uns eine äusserst notwendige Ausnahme zu erlauben, und nicht diese Ausnahme als Freifahrtschein für partyfeiern ohne Ende anzusehen.- Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich von einem irischen Finanztyp darueber aufgeklärt wurde, daß ja alles gut laufen würde in Europa, wenn nicht die 'bloody Germans' mit ihren Schwierigkeiten den ganzen Betrieb aufhalten würden.- Das war 2003 im Sommer.- Ja, 'der kranke Mann Europas'. Wo blieb denn da die Solidarität? Stattdess Häme, genau, jede im zumindest anglophonen Ausland wohnende Deutsche weiss das. - Die Naivität gegenüber der offen eigensüchtigen Politik unserer Freunde in Europa ist - wie sie ist. - Wie bei Infividuen: Wenn einer Mangel an Selbstwertgefühl hat, draufhaun, ein Reflex ist das

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Alexander Heim
Alexander Heim (Skylark) - 13.08.2012 15:18 Uhr

So weit ist es schon...

Die sogenannte Opposition ist so grottenschlecht, dass man fast froh ist, wenn die nur geringfügig weniger grottenschlechte Merkel und ihre Regierungsdarsteller wieder zurückkommen.
Aber das passiert eben, wenn man 4 Jahre schimpft und flucht und dann doch wieder treudoof sein Kreuzchen an immer derselben Stelle macht. Oder, wer den Rebell und Protestwähler in sich entdeckt, statt CDU dann FDP wählt ...
Der Deutsche mag es eben schön konservativ...

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 13.08.2012 14:41 Uhr

Nichtwahrnehmung als Abwehrmechanismus?

Da hat die SPD erstaunlich kräftig endlich ein ihr zukommendes ordnungspolitisches Feld betreten (Steuerhinterziehung, ungenügende Beteiligung der Spitzenvermögen an der Krisenbewältigung...) und Sie, Herr Steltzner, lassen das außen vor? Bemerkenswert!
Frau Wagenknecht hat mit noch konsequenteren Darlegungen und klar definierter Schrittfolge, wie endlich der sich in der Krise sich als Augiasstall enthüllt habende (Finaz-)Kapitalismus zu sozialer Marktwirtschaft zurückgeführt werden könnte, weit in odnungspolitisch-wertkonservativ orientierte Kreise hinein Achtung errungen und letztlich die Brisanz als auch Aktualität dieses nun auch bei Rot-Grün angekommenen Themas belegt.
Mit Ihrem populistisch-naivem Bild der aus dem Urlaub zurückkehrenden Kanzlerin zielen Sie offenbar auf die autoritätsabhängigen Seiten der Leser - diesmal wird, da zu offensichtlich, das aber wahrscheinlich nach hinten losgehen. Unterschätzen Sie die FAZ-Leser nicht!

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Ralf Kowollik

Ein Geschenk für Schwarz-Gelb

Die Äußerungen der SPD-Troika, die sich für eine Schuldenunion starkmacht, sowie von Jürgen Trittin, der im aktuellen "Spiegel" unverhohlen für eine Transferunion auf Kosten der deutschen Steuerzahler wirbt, sind ein Geschenk für die schwarz-gelbe Koalition, das sie im kommenden Bundestagswahlkampf ausschlachten kann. Von der CDU erwarte ich in dieser Hinsicht allerdings nicht viel. Ich persönlich gehe vielmehr davon aus, dass Merkel im Bundestagswahlkampf auf Schmusekurs zur SPD gehen wird - schließlich könnten sich Union und SPD nach der Wahl in einer Neuauflage der Großen Koalition wiederfinden.
Aber zum Glück gibt es ja noch das hässliche Entlein namens FDP. Mit Umfragewerten bei 4-5% hat die FDP nichts zu verlieren und sollte sich deshalb nicht scheuen, eine härtere Gangart einzulegen. Sie sollte die Eurokrise ins Zentrum ihres Bundestagswahlkampfes rücken und unmissverständlich klarmachen, dass es mit ihr eine wie auch immer geartete Schulden- und Transferunion nicht geben wird.

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Closed via SSO

Die lieben Blockparteien- die einzige Besatzungsregierung der Welt, die 'wählen'

läßt !

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Juan Llamazares
Juan Llamazares (Llamaj) - 13.08.2012 13:50 Uhr

Die Transferunion kommt - so oder so.

Es ist wie immer - die SPD ist nur so dumm das vor der nächsten Wahl auszusprechen - deshalb wird sie die nächste Wahl auch verlieren. Die Union wird die Bevölkerung vor der Wahl wieder anlügen - das hat Tradition - und dann aufgrund von Sachzwängen die so vor der Wahl nicht vorhersehbar waren umschwenken. Dieses altbewährte Spiel ziehen die Konservativen jetzt seit Gründung der BRD durch und das hat bisher fast noch jedesmal geklappt. Auf die vor der letzen Wahl versprochenen Steuersenkungen warten bis auf die Hoteliers immer noch alle und was aus dem klaren Nein zu einer Mehrwertseuererhöhung beim vorletzen Mal geworden ist, ist allgemein bekannt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 18:11 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 13.08.2012 18:11 Uhr

Im Prinzip soweit richtig ...

... aber bezeichnen Sie doch bitte nicht diese Regierung oder CDU/CSU als Konservative. Das sind die nun wirklich nicht, es sind schlicht und einfach biegsame Figuren, die jedem lauen Lüftchen, das sich modern dünkt, hinterher hecheln. Nein, unter Konservativen verstehe ich etwas ganz anderes, dazu gehört Wertebewusstsein, Solidität, Geschichtsbewusstsein und eine gehörige Prise Skeptizismus gegenüber politischen Utopien. Das, was sich in Berlin auf den Regierungsbänken lümmelt, sind einfach nur völlig prinzipienlose "Macher", die glauben, alles in jeder X-beliebigen Richtung gestalten zu können, sofern sie es nur wollen. Leider gibt es dort keine konservative Partei. Einzelne Konservative wie Gauweiler, Steinbach, Willsch oder Schäffler werden angefeindet, ja geächtet.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 13.08.2012 13:17 Uhr

Wenn die Linken, unter den Kommentatoren hier, bei der Tata erwischt werden, zeigen sie auf die CDU

Der Bekitrag ist sehr gut. die Linken Vergessen Ihr dauerndes Gschwaetz von der Vergesellschaftung der Schulden und privatisierung der Gewinne!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 18:15 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 13.08.2012 18:15 Uhr

Und wann begreifen Sie endlich mal, werter Herr Bujtor ...

... dass Merkel-Gegner nicht grundsätzliche "Linke" sind. Es gibt auf der konservativen Seite inzwischen mehr Menschen, die dieser Kanzlerin wegen ihrer Prinzipienlosigkeit und ihren lächerlichen Worthülsen ablehnende Verachtung entgegenbringen als im linken Spektrum. Merkel macht ja immerhin linke Politik, nur benennt sie es anders, damit auch der typische BILD-Leser darauf reinfällt. Die meisten Linken haben an Merkel nur auszusetzen, dass sie ihnen die Themen klaut.

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Peter Pen

Frau Merkel wird es schon richten (?)

Mit realer "Machtpolitik". Glaubt Holger Steltzner. Wie er darauf kommt wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Denn ganz "real" hat Frau Merkel völlig versagt, und es spricht vieles dafür, dass sie auch weiterhin versagen wird.

Die Abkehr von jedweder Rechtsstaatlichkeit ist kein Erfolg. Die Besetzung aller EU Spitzenposten mit "Lateinern" ist kein Erfolg. Die Nicht-Umsetzung von Vorgaben z.B durch Griechenland ist kein Erfolg. Die eskalierende Entfremdung von Regierenden und Regierten ist kein Erfolg. Usw. usw. usw.

Und für all diese machtpolitischen Exzesse, hat Frau Merkel dadurch wenigstens die Krise in den Griff gekriegt? NEIN! Sie hat sie eher noch verschlechert. So etwas nennt man einen Komplettausfall. Frau Merkel möge zurücktreten, da sie offenbar überfordert ist. Das wäre das Positivste das sie Deutschland je tun würde.

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michael hergen

Staatsvernichter mit großer Klappe

Erste oder zweite Reihe spielt keine entscheidende Rolle, weil die SPD als Troika oder sogenannte Opposition einer Schuldenunion das Wort redet und dabei von der Mehheit der Deutschen bei der nächsten Bundestagswahl fürchterlich abgestraft werden wird. Dazu muss man nicht das Orakel von Delphi befragen. Dazu genügt das Ohr am Stammtisch. Selten zuvor hat sich eine ehemals große Volkspartei so aufs politische Nebengleis führen lassen wie die Partei von Willi Brandt und Helmut Schmidt. Damit ist wirklich kein Staat zu machen. Zumindest nicht nach dem Willen der Bürger in diesem Land. Und das ist, um mit Herrn Wowereit zu reden, auch gut so.

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Jutta Rydzewski

Neoliberal ist nicht links

Wer Spezial- Egal- Fataldemokraten wie die Agenda-Schröderianer Gabriel und die beiden Steins ernsthaft als Linke bezeichnet, sollte sich vielleicht einmal als Sportreporter versuchen.;-) Die Kanzlerin könne sich mehr auf die SPD als die eigenen Reihen verlassen, war kürzlich aus der so genannten SPD zu hören. Verheerender kann sich eine Opposition selbst gar nicht einordnen. Die so genannte Troika besteht aus Opportunisten, Abnickern und grandiosen Wahlverlierern, und haben mit allem Möglichen aber nix mit Linken zu tun.

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Gernot Radtke

Bald steht er ganz nackt im Euro-Europa da, der deutsche Bürger

"Gibt es Hilfe ohne Verpflichtung? Das wollen jetzt gern auch Zypern und Slowenien wissen", fragt Steltzner mit Recht. Denn warum sich selber noch anstrengen, wenn die von Merkel und dem deutschen Euro-Rettungs-THW geschickten Sanitäter mit ihren Schuldenspürhunden schon vor der Tür stehen? Das wäre doch geradezu blöd.
.
Ja, aber es ist dt. Regierungs-Politik im Konsens mit einer völlig tristen Opposition, die jetzt - auch gestern im ZDF mit Gabriel - einem Unheil wehren will, das sie selber angerichtet hat.
.
Worauf sich der Bürger nach Steltzners Kommentar einstellen muß, was er aber eigentlich schon seit langem weiß: 'Seine' Parteien verkaufen nicht nur nach Gutdünken/auch mit EU-Vertragsbrüchen sein Fell, sondern dies demnächst auch noch allein aus wahltaktischen Gründen. Und das gleich mehrfach. Nackt steht er dann bald da, der dt. Bürger. Taschen, die er selber nicht mehr hat, dennoch randvoll mit Schuldscheinen aus dem Euro-Land gefüllt, von dem er angeblich so viel profitiert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 13:04 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 13.08.2012 13:04 Uhr

Schuldenspürhunde

"Denn warum sich selber noch anstrengen, wenn die von Merkel und dem deutschen Euro-Rettungs-THW geschickten Sanitäter mit ihren Schuldenspürhunden schon vor der Tür stehen?

Klasse, ein witziger und treffender, zugleich angesichts seines Wahrheitsgehalts aber auch bedrückender Vergleich!

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Klaus Fraedrich

Erste wie zweite Reihe - da gibt es keinen Qualitätsunterschied

Ob die zweite Reihe unserer Politiker - dieser Begriff allein lobt diese Kaste schon zu sehr - oder die erste Reihe Politik machen, ist egal. Das gleiche gilt für die Frage, ob Regierungskoalition oder Opposition entscheiden. Der Ausverkauf Deutschlands wird von allen betrieben, wobei der Kommentar von Holger Steltzner die Haltung von Merkel und Schäuble schönt. Die beiden und Ihre Nachgeplappergefolge sind für Deutschlans Zukunft nicht einen Deut besser als ihre vermeintlichen Gegenspieler.

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Horst Dettweiler
Horst Dettweiler (dettw) - 13.08.2012 12:13 Uhr

wo bitte liegt der qualitative Unterschied zwischen der ersten

und letzten Reihe bei unserem parteiübergreifenden Wahllisten-Prekariat ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 12:53 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 13.08.2012 12:53 Uhr

Herr Dr.Moser, Sie Irren, wie der Herr Dettweiler

Nicht das Einkommen Macht es. Wie hiess es in der SPD? "Gewinne privatisieren und Verluste verstaatlichen". Jetzt soll das richitig sein?

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Im Verdienst, inklusive 'Nebenverdiensten',



Herr Dettweiler .

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 13.08.2012 11:37 Uhr

Die erste Reihe ist auch nicht besser, Herr Steltzner

Es erstaunt mich doch ein wenig, dass hier AM besser wegkommt, als die sogenannte Opposition. Alle im BT vertretenen Parteien (außer der Linken) überbieten sich doch geradezu, die besseren Europäer sein zu wollen. Ob man das Kind nun Eurobonds nennt oder ESM, letztlich läuft es aufs Gleiche raus.

Die reale Machtpolitik von AM sieht doch nur vor, erstens das Amt zu erhalten, zweitens nicht ganz so offen, wie es die SPD macht, deutsches Steuergeld der europäischen Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Jeder will mehr Europa, was auch immer das heißen soll. Da wird gefordert, Souveränität abzugeben und man fragt sich, an wen denn bloß. Dass wir dazu nicht gefragt werden, wundert mich grundsätzlich nicht. Das Volk ist nur lästiges Beiwerk, dem zur Beruhigung eine Volksbefragung irgendwann in Aussicht gestellt wird, die aber, sollte Karlsruhe sie nicht ausdrücklich fordern, nie kommen wird.
Da ist es fürchterlich egal, ob das Sommertheater aus der ersten oder zweiten Reihe kommt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.08.2012 23:57 Uhr
Helga Zießler

Das sehe ich genau so, liebe Frau Simon

Auch mich hat dieser Kommentar von Herrn Steltzner etwas überrascht, wie ich das weiter oben auch schon ausgedrückt habe. Da hatte ich Ihren Beitrag noch nicht gelesen. Aber macht ja nichts, wenn man das nochmals betont, denke ich.
Es ist so, wie Sie es formulieren: "fürchterlich egal, ob das Sommertheater aus der ersten oder zweiten Reihe kommt".

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Peter Öttl
Peter Öttl (oettlhp) - 13.08.2012 11:28 Uhr

So nicht

Wenn man andere kritisiert sollte man das sachlich tun, und nicht mit Rechthaberei und Schulmeisterei. - Seit Wochen lese ich nur was nicht geht , aber nicht wie es gehen könnte. - Die Kommentare im Wirtschafts-/Politikteil gipfeln oft in Verunglimpfungen Andersdenkender und scheinen darauf aus Beifall zu erheischen, statt, wie ich es gewohnt war und mir wieder wünsche, sachlich zu informieren und kommentieren. - Ausnehmen von meiner Schelte möchte ich ausdrücklich den Feuilletonteil ! - Der Artikel von Nils Minkmar in der gestrigen FAS - ´Früher war mehr Europa` - sollte für allen Redakteure und Herausgeber Pflichtlektüre sein. - Patentlösungen zur Bewältigung der ´Krise` gibt es nicht - der Wunsch der Antieuropäer in Deutschland dies alles mit einem Federstrich, und dann noch in Stein gemeiselt, zu beenden hilft sicherlich Niemandem. Man hat aber den Eindruck eine wachsende Zahl der Bürger möchte gerne wieder in die schmale Gestalt der Bundesrepublik West schlüpfen - ich nicht!

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 22:08 Uhr
bettina jung-stalmann

Hass, Herr Oettel, wo denn bitte

Hier werden doch, gottseidank, Argumente genannt. - Wo kann man denn sonst wirklich Argumente austauschen. Ich muss sagen, von Ihrer Seite ist nicht viel gekommen und den Streit haben glaube ich die Freunde unseres Budgetrechts gewonnen und nicht Sie, der anscheinend doch die Abgabe dieses Urrechts der Demokratie in Europa, an Bruessel und die Banken gutheisst.- Wir sind hier gegen ein Ermaechtigungsgesetz und Sie? - Da waere es verstaendlich, wenn mal einer hier an seinem keyboard ausrasten wuerde. - Aber das wuerde ja auch gar nicht erlaubt. Also seien Se nich so wehleidig sondern geniessen Sie tapfer Ihre Einzelkaempferposition und kommen mal mit ein paar Argumenten - nicht mit Steinen.-
Cheers aus GB

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Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 13.08.2012 21:44 Uhr

@ Peter Öttl: Respekt ja - verpulverte Milliarden für Südländer nein!

Herr Öttl, Sie unterstellen den Kritikern der Euro-Rettungspolitik Hass und Respektlosigkeit gegenüber den südlichen EU-Staaten. Sie unterliegen damit wohl einer Fehleinschätzung. Vermutlich hegen die allerwenigsten Foristen die o. g. Gefühle. Selbstverständlich habe ich Respekt vor den spezifischen Leistungen jedes einzelnen Volkes. Und Hass gegenüber z.B. Franzosen oder Spaniern ist mir völlig fremd. Aber ungeheuerlich überzogene Forderungen an Deutschland weise ich mit Nachdruck zurück. Und ich erwarte von meiner Regierung, dass sie das gleichfalls tut. Sonst fühle ich mich von ihr nicht mehr vertreten. Ich spüre, dass Regierung und Opposition meinen Willen nicht beachten und stattdessen ständig den Forderungen der anderen EU-Länder nachgeben. Da kann es dann schon mal passieren, dass sich gegenüber den EIGENEN Politikern etwas Ähnliches in mir entwickelt wie Hass, nämlich Verachtung.

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Peter Öttl
Peter Öttl (oettlhp) - 13.08.2012 14:07 Uhr

Wille

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich - akzeptiere ich ja. Aber was ist ihr Wille?
Dagegen sein, allein reicht nicht. Das habe ich versucht auszudrücken - Patentrezepte gibt es nicht, weder von der FAZ noch von Prof. Sinn. Aber was es geben sollte bei all den Problemen ist Respekt und den vermisse ich mehr und mehr bei der Diskussion um den richtigen Weg.

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Peter Öttl
Peter Öttl (oettlhp) - 13.08.2012 13:59 Uhr

Respekt

Danke, dass Sie mir eine eigene Meinung zugestehen. Ich weiß natürlich in der Minderheit zu sein, aber die teilweise haßerfüllten Kommentare bestärken mich in meiner Meinung.
Den von Ihnen proklamierten Respekt kann ich leider vielfach nicht erkennen.
Ich empfehle auch Ihnen den Artikel von Nils Minkmar zu lesen - evtl. verstehen Sie dann meine Haltung.

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Peter Öttl
Peter Öttl (oettlhp) - 13.08.2012 13:45 Uhr

Empfehlung

Erstaunlich - wo bekommen Sie um Gottes Willen Ihre Informationen her?
Empfehle erneut den Artikel von Nils Minkmar zu lesen.
Darf darüberhinaus höflich daran erinnern (traue mich schon fast gar nicht mehr es zu erwähnen, bei diesen Reaktionen, die ich erhalte)), daß wir Deutsche es waren die die 60 %-Hürde zuerst gerissen haben und vor 8-10 Jahren als ´der kranke Mann Europas` galten. Es dauerte einige Zeit bis wir danach unsere Hausaufgaben gemacht hatten.
Wie wir Respekt einfordern , so sollten wir auch den anderen Völkern zumindest Respekt entgegenbringen - das dort Fehler gemacht wurden/werden bestreitet doch niemand.

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Reinhard Wilhelm

Für mich stellt sich die Gretchen-Frage:

Will ich wirklich mit den Südeuropäern die Zukunft bestreiten ? Ich sehe, dass dort gegenüber den Nordeuropäern eine hohe Anspruchshaltung besteht. Ich sehe dort Selbstmitleid im Übermaß, den Hass, insb. gegen Deutsche. Viele südeurop. Vertreter benehmen sich frech. Man kriegt als kreditunwürdiger Schuldner Gratiskredit, um sich zu sanieren, aber man lehnt das Sanieren im Herzen ablehnt, bezeichnet die Geber als Hitler. Ich schaue die letzten sechzig Jahre zurück und stelle fest, dass der deutsche Staat, aber auch deutsche Konzerne - auf Kosten hisieger Produktionsstandorte - sehr viel Geld investiert haben, insb. in die Infrastruktur und Produktionsstätten. Die armen südeuropäischen Länder sind reich(er) geworden, sehr viel reicher. Ich stelle hingegen fest, dass in schwierigeren Zeiten über Deutschland gelacht u. gehämt wurde. Die Solidarität bestand darin, den Deutschen die eigenen Fesseln hämisch zu erlassen (was sich jetzt rächt). Nein, das sind nicht die richtigen Partner...

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Lutz von Peter

So gehts, Herr Örtl:

Griechen, Spanier, Iren, Zyprioten, Griechen aus dem Euro rausschmeissen, Kompetenzabtretungen nach Europa rückgängig machen, eigenen Haushalt in Ordnung bringen, gutes Verhältnis mit anderen Europäern kitten.
Alternativ, falls andere Eurostaaten die Schuldenperipherie drinnen behalten wollen: Austritt aus dem Euro, Austritt notfalls auch aus der EU. Abschreiben der START-Guthaben, Konzentration auf unsere eigenen Angelegenheiten, z.B. Wettbewerbsfähigkeit, Schuldenniveau, rapide verschlechterndes Schulsystem, Hochschulwesen, medizinische Versorgung, zurückgehende Bevölkerung, Überfremdung, Politikverdrossenheit, Demokratiedefizite, Abkapselung des politischen Systems von der Wählerschaft, Wirtschaftsstruktur in schwachen Bundesländern.
All das könnte man mit den eingesparten Milliarden und der freiwerdenden Aufmerksamkeit tun.
Zufrieden?

Man kann sich mit Franzosen, Spaniern und Griechen auch verstehen, ohne einen gemeinsamen Staat zu haben.

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Closed via SSO

'Schmale Gestalt' ????? Pardon, das schmale Etwas soll jetzt den Schlendrian und die Wahlgeschenke



der ganzen, von Ihnen hochgelobten EU bezahlen !

Ich glaube aber, da haben Sie und die Kamarilla zu Brüssel und Berlin sich verrechnet. Noch döst der Michel vor dem Fernseher, aber die Unsummen deutschen Geldes, das gar nicht da ist, werden sich plötzlich materialisieren, zu Einschränkungen, die gerade dem KLEINEN Mann wehtun.
Und dann können Sie Ihre 'Friiiiiedensunion' sauer einmachen !

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 13.08.2012 12:32 Uhr

Weshalb eigentlich "so nicht"?

Ihre Meinung sei Ihnen natürlich gegönnt, Herr Öttl. Aber verstehen Sie nicht, wie groß der Unmut angesichts jener dreisten, zynischen Eurokratenclique geworden ist, die sich und ihre Günstlinge mit Unsummen zu Lasten der leider allzu biederen und braven Deutschen bedient? Ebenso die Unzufriedenheit über eine Regierung inklusive nur formal vorhandener Opposition, die liebedienerisch einknicken, wo immer es möglich ist, und klare Positionen scheuen wie der Teufel das Weihwasser?
Ich meine, es macht keinen Sinn, wegen einer wohlkingenden, blumig umschriebenen Idee die eigene Existenz aufs Spiel zu setzten. Um den Moloch EU sowie die komatöse Kunstwährung Euro ist es nicht schade. Und Europa geht gewiss nicht vor die Hunde, wenn die Eurokraten und die ideologisch verbohrten Rettungseuropäer von der Bühne abtreten.
Im Gegenteil, die Völker könnten einander wieder näherkommen, Blockaden würden gelöst. Dem respektvollen Umgang miteinander haben Eurokratie und Rettungswahn nur geschadet.

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Horst Müller

Wo habe ich Ihre Sachinformation übersehen, Herr Öttel?

Im Übrigen werden wir Alle (JEDER auf dem Planeten) in zwanzig Jahren mit dann etwas 10 mio deutschen Menschen unter 45 ein Deutschland mit ganz, ganz, ganz schmaler Gestalt erleben. Und das ist in Stein gemeißelt.

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Horst Müller

Die Begriffsprägung "gemeinsame Haftung" bleibt ein Rätsel, denn das Wort ist falsch belegt.

Es gibt keinen Grund, über eine gemeinsame Haftung für 1945 bis heute zu sprechen. Welchen denn? Auch nicht über eine gemeinsame Haftung für die sogenannte "Finanzkrise". Ist es nicht in jedem Staat anders? Es gibt hingegen Gründe, die Frage so zu stellen, ob man sich vorstellen kann ab 2019 bestimmte gemeinsame Finanzierungen zu schaffen. Für die Neu - Schulden ab 2019. Den Schaden der alten Generation wird die junge Generation nicht tragen. Die gewinnt auch in dieser Frage ... aus nahliegenden Gründen. Die Begriffsbildung ist ein Schwindel, sogar ein Betrug. Es ist eine einseitige Schuldzuweisung. Eine Gemeinsamkeit ist gar nicht erkennbar. Auch keine Haftung, denn die kann nur erbracht werden, wenn die Neuverschuldung auf Null sinkt: vorher ist es auch ein Verschiebebahnhof, um eine Haftung möglichst abzuwälzen. Das eine deutsche Partei darauf anspringt ist ein Skandal der Extraklasse.

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Volker Kulessa

Pest und Cholera

gäbe es nicht die FREIEN WÄHLER, wir hätten nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Im sinnlosen Verschleudern deutscher Vermögen sind die einen nun endlich ehrlich, die anderen lügen uns noch an.

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Jahrgang 1962, Herausgeber.

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