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Schuldenkrise Hollande will EU-Geld für Banken

 ·  Das Rettungspaket für Spanien hat nicht viel geholfen - jetzt fordert der französische Präsident abermals, dass Banken künftig direkt Geld vom Rettungsschirm bekommen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (17)

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Robrecht Brike

Zögernd

Die Deutsche Regierung, und Angela Merkel ins besonderen, hört nicht auf
Bremsen zu setzen auf die fast panikartigen Vorschläge anderer Ländern und Regierungsleiter
um härtere Maßnahmen zu nehmen und so die Euro-Krise endlich ein Halt zuzurufen.
Wie Präsident Obama und Premier Minister David Cameron schon oft gesagt haben, diese Politik
ist falsch. Die Deutsche Regierung macht, durch ihre Unentschlossenheit, die Krise immer schwerer
zu beseitigen. Ich habe den Eindruck dass die SPD mehr auf Augenhöhe steht mit den anderen
Mitgliedstaten als Merkel. Vielleicht liegt da eine Hoffnung für Europa; eine baldige Regierungswechsel in Berlin?

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bernd ullrich

Rajoy ist ein Konservativer, Hollande Sozialist.

Bei der Finanzierung beider Länder sind sie gemeinsam gegen Merkels "Kaputtsparpolitik". Nun plötzlich will auch die Bundeskanzlerin Geld für Wachstum in die Hand nehmen, was sie bisher vehement abgelehnt hat. Sie ist wieder umgefallen. Zum Glück hat sie die SPD und die Grünen, die dem Fiskalpakt und ESM zustimmen werden, wenn die Finanztransaktionssteuer endlich angepackt wird. Weiteres Taktieren wird ihr Ansehen kosten. Sie macht sich unglaubwürdig.

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Melita Zimmermann

Bei all diesen Forderungen muss man schon fragen, wann ist Deutschland sturmreif!

Hollande ist kaum im Amt und schon verbündet es sich mit den "Südstaaten". Das ist zwar geographisch naheliegend, doch sollte er seine Wahlversprechen (mehr Lehrer, mehr Mindestlohn, Rücknahme d. Renteneintrittalters) 1 zu 1 umsetzen, dann handelt es sich bei den heutigen Forderungen "um eine vorbeugende Maßnahme"! Aber er sollte eines bedenken, auch Deutschland stößt finanziell an seine Grenzen"! Mit der Vergemeinschaftung von Schulden verliert auch Deutschland seinen AAA-Status, was höhere Zinsen zur Folge hat. Höhere Zinsen führen dann automatisch zu noch mehr Schulden und dann ist die Schuldenbremse im GG nur noch Makkulatur! Wer kommt dann als Retter?

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Closed via SSO

Allianzen und Kanzler (in spé)

Nach dem landesverräterischen Ausflug unserer SPD-Troika nach Frankreich gestern, hoffe ich, dass Merkel so klug bleibt, wie Sie es derzeit ist.

Die Chancen, dass rot/grün 2013 bei den BuTa-Wahlen eine regierungsfähige Mehrheit hinbekommt, liegen unter 50%; die, das es eine GroKo geben wird, liegen über 50%. Das kann Merkel aber nur dann erreichen, wenn sie - nach der Einführung des christlichen Sozialismus in Deutschland - nicht auch noch dem europäischen Sozialismus die Bahn bricht.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 14.06.2012 11:32 Uhr

Gehirnwäsche

Die “Ansteckungsgefahr“ ist eine Gehirnwäsche der Banken, der sich die Politiker erfolgreich unterzogen haben.
Europa ist “overbanked“. Hier gibt es mindestens 30% Banken zu viel. Wer braucht z.B. in Deutschland eine KfW, eine HRE? Wer – außer den großspurigen Landesfürsten – braucht schon die Landesbanken? Sie sind überflüssig wie ein Kropf. Ähnliches gilt für unsere Nachbarstaaten.

Wir müssen endlich den Mut haben, marode Institute sofort plattzumachen. Dann wäre das System endlich bereinigt. Und die Abwicklung vieler unnützer Banken wäre eine heilsame Lehre für die Übriggebliebenen, weitaus wirksamer als jede Bankenregulierung.

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Holger Baade

Da schmiedet Hollande ja wirklich eine saustarke Allianz mit den Pleitiers I und ES,

die mich freilich das Fürchten lehrt im Wissen um die "Widerstandsfähigkeit" von Merkel und Schäuble.

Dahinter steckt gleichwohl mehr, als nur ein Vorsorgeinstrument für Bankencrashs zu schaffen, dessen Funktionalität im Falle eines Falles von den Steuerzahlern aus D, NL, A und SF garantiert wird. Keine Frage: Hier soll auf dem Umweg über die Bankenstützung die Refinanzierung der Staatsschulden erfolgen - quasi Euro-Bonds durch die Hintertür.

Worum geht es? F Leistungsbilanzdefizit (2011= 43 Mrd.€) steuert 2012 auf rund 55 bis 60 Mrd. € zu. Und da privat Kapitalzuflüsse zur Deckung der Lücke kaum noch zu generieren sind, braucht Hollande Euro-Bonds, will er nicht als linkspopulistische Pappnase ohne makroökonomische Kenntnisse bereits zu Beginn seiner Amtszeit auf Grund laufen.

In dieser für Frankreich ausweglosen Situation ist dem neuen Rädeslführer der Süd-Gang jedes neue Mitglied recht. Es geht um Sein oder Nichtsein, Euro-Bonds oder Ramschstatus für F.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 11:18 Uhr
Max Clemenson

SPD voll dabei ...

... und die 3 Daltons (Gabriel, Steinmeier & Steinbrück) lassen sich zum Schaden der Deutschen Steuerzahler einspannen... in ihrer Machtgier sind alle Mittel recht.

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Max Clemenson

Hollande ist konsequent...

..er hat noch nie einen Tag im Privatsektor gearbeitet und sein ganzes Leben lang nur vom Geld anderer Leute gelebt (Steuergelder)... ein Vorzeige-Schmarotzer, wie er im Buche steht

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 14.06.2012 10:18 Uhr

Direkte Kapitalisierung von Banken

Wenn man schon deutsche Steuergelder zur Finanzierung spanischer Banken einsetzen will, warum dann nicht so:
Die spanische Bank beschließt eine Kapitalerhöhung; die Bundesrepublik gibt im Vorfeld eine Übernahmezusage ab. Wer will, kann die neuen Aktien kaufen. Alle, die nicht gekauft werden, übernimmt die Bundesrepublik. Die Bank bekommt das Geld aus der Kapitalerhöhung, und der BRD gehört danach ein entsprechender Anteil an der Bank, je nachdem, wie viele andere sich an der Kapitalerhöhung beteiligt haben. Damit hätte der deutsche Steuerzahler jedenfalls eine Beteiligung an der Bank für sein Geld bekommen.

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Siegfried Kellner

Hollande "WILL"

und so geht es jeden Tag weiter mit Hollande "fordert".

Ich warte nur auf den Tag, wo Hollande endlich mal etwas leistet und "gibt".
Dieses Benehmen ist typisch für die Roten; nur dauernd fordern und selber alles verpulvern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 12:04 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 14.06.2012 12:04 Uhr

Demnächst kommt: "Hollande droht ..."

.... mit der "Force de Frappe" vielleicht? Der völkerverbindende EURO, bin ich froh, dass wir ihn haben. Insbesondere unsere Polit-Komiker sollten auch darüber einmal nachdenken.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 14.06.2012 09:54 Uhr

Die Forderung Hollandes ist an Chuzpe einfach nicht mehr zu überbieten!

Ein Junior-Händler einer französischen Bank versemmelte mal so 5 Mrd. und bis zum Schluss hats keiner gemerkt. Da fragt man sich natürlich, wie gross die Verluste nun sind und ob Hollande nun dermaßen der Frack brennt, dass er sich genötigt fühlt, für die "Grande Nation" Spenden einwerben zu müssen. Gerüchte im Markt sprechen von ca. einer halben Billion für nur 2 Großbanken - dies halte ich durchaus für eine nicht unrealistische Größenordnung. Aber vielleicht sollte man Hollande den Wunsch nach einer Spende nicht sofort abschlagen, aber erst, wenn aus den Fonds die Verluste unserer Landesbanken, der CoBa, der Aareal-Bank, der HRE, und der KfW abgedeckt wurden - er kann dann gerne das was, was dann noch übrig bleibt bekommen ….....bzw. überweisen, was noch fehlt.

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Barus Mertes
Barus Mertes (MsRai) - 14.06.2012 09:52 Uhr

Offensichtlich ist mittlerweile auch der Sozialismus insolvent

Eine Finanzierung von Banken durch den Steuerzahler um deren aktuelle Zockerverluste zu decken und zukünftige Zockergewinne zu ermöglichen, ist nicht nur ein Nagel auf den Sarg der freien Marktwirtschaft, sondern beerdigt auch den Mythos des Sozialismus als Hort von sozialer- und wirtschaftlicher Gerechtigkeit. Denn was kann ungerechter sein als die Verursacher eines Schadens zu schützen und die Geschädigten den Schaden bezahlen zu lassen. Im Zuge der Eurokrise werfen mittlerweile alle politischen Strömungen ihre einstigen Ideale über Bord. Alle dienen nur noch den Interessen des Kapitals. Eine Volksvertretung findet hüben wie drüben nicht mehr statt. Das ganze politische System aus Rechten und Linken die repräsentativ für das Volk entscheiden hat sich überlebt und ist reif für die Schrotthalde. Zukünftig könnte man auf diesen ganzen Parteienquatsch verzichten und alle wichtigen Regierungsentscheidungen mittels monatlicher Internetabstimmung vom Volk selbst legitimiert lassen.

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Joachim Schroeder

Bankrotteur!

Sie dürfen ganz alleine pleite gehen, Monsieur Hollande!!
Sonst noch Fragen?

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Mathias Raschke

Ist das Solidarität?

Unsere "Partner" wollen uns gerade über den Tisch ziehen. Wir sollen für deren Fehler zahlen. Warum macht Frankreich nicht den Vorschlag, die Agrasubventionen abzubauen und in Zukunftsprojekte zu investieren? Vielleicht sollten wir besser aus dem Euro austreten.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 14.06.2012 09:35 Uhr

Wir haben keine geeigneten Instrumente,

um Ansteckungsrisiken einzudämmen. Das wäre dann die Vergesellschaftung der Bankschulden zu Lasten hauptsächlich deutscher Bürger. Der Club Med schreckt anscheinend vor nichts zurück, um an deutsches Geld zu kommen.

Es wäre m.E. sinnvoller, die Länder könnten sich direkt bei der EZB Geld leihen. Der Umweg über die Banken, die daran gut verdienen, müsste geschlossen werden.

Wenn die EZB mit Bankenlizenz ausgestattet wäre, wie stellt sich Hollande vor, wie die Bankenaufsicht durch die EZB dann funktionieren soll?

Es gibt anscheinend nichts, was es nicht gibt. Man kann nur noch den Kopf schütteln und sich fragen, was kommt als nächstes.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 10:02 Uhr
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 14.06.2012 10:02 Uhr

Man kann nur noch den Kopf schütteln und sich fragen, was kommt als nächstes.

eine kräftige Inflation!

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