Schlechte Nachrichten von zusätzlichen Haushaltslücken und nicht eingehaltenen Sanierungsversprechen der griechischen Regierung sind allgegenwärtig. Auch die jüngste Nachricht klingt dramatisch. Wenn nun aber Gerüchte von einem angeblich 20 Milliarden Euro großen Haushaltsloch gestreut werden, darf auch gefragt werden, ob womöglich Institutionen wie der Währungsfonds die Griechenland-Krise für Profilierungswünsche, Machtkalküle und Karrierepläne Einzelner benutzen. Denn dass die Rezession in Griechenland, die viel tiefer ist als gedacht, die ursprünglichen Zahlen des Sanierungsplans schon wieder alt aussehen lässt, dürfte Fachleute nicht überraschen.
Dabei ist es kaum sinnvoll, mit immer neuen Korrekturen den konjunkturell bedingten Lücken hinterherzulaufen und so den Abwärtsstrudel noch zu verstärken. Worauf es wirklich ankommt, ist schwer genug: Griechenland muss endlich die ursprünglichen Pläne erfüllen. Und das muss mit größtmöglicher Seriosität geschehen. Denn solange auch bei der Erfüllung der alten Versprechen eine große Lücke klafft, bleibt Griechenland zwangsläufig Spielball der Märkte und der internationalen Politik.
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Ronald Gruenebaum (bruxman)
- 25.09.2012, 09:51 Uhr
keine Überraschung
Roland Müller (Nebelkerze)
- 24.09.2012, 15:33 Uhr
20 Mrd oder 40 Mrd oder 100 Mrd DEUTSCHLAND zahlt doch wieder und
Griechenland lacht ...
Peter Slater (Wales-Rhondda)
- 24.09.2012, 13:17 Uhr
Griechenland soll nicht mehr Griechenland sein, ein frommer Wunsch
fritz Teich (fazfazfaz123)
- 24.09.2012, 12:20 Uhr
Griechenland soll endlich ohne unser Geld glücklich werden !
Closed via SSO (Dr.Moser)
- 24.09.2012, 11:49 Uhr