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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Griechenland will von Sonderkonto nichts wissen

 ·  Der deutsch-französische Vorstoß zum Schuldenabbau ist in Athen verhallt. In Brüssel wird mittlerweile offen darüber geredet, dass Griechenland aus dem Euroraum austreten könnte.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 08.02.2012 17:24 Uhr

Das ehrenhafte Volk der griechischen Politiker wurde in seiner Würde verletzt...

und das ist ungeheuerlich. Was man jeder deutschen Arbeiterwitwe, die unverschuldet in Not gerät, zumutet, kann nicht auf Griechenland angewendet werden. Blankoscheks müssen über den Tisch geschoben werden, damit man sich bedienen kann. Dazu noch etwas Bargeld, um sich persönlich die Taschen zu füllen. Ist es das, was die in ihrer lächerlichen Anmassung ge-
strandeten gr. Politiker und einige kriminelle Banker wollen ? Aber warum holt sich das griechische Volk nicht sein fehlendes Geld von den 2000 Familien, die im Besitz von 80 % des Vermögens Griechenlands sind. Rettungsschirme aber, um die Banken zu retten, die fleissig verdienten, uns mit Niedrigstzinsen abspeisten, die Gewinne privatisierten und die die Verluste jetzt auf dem Rücken der deutschen Arbeitnehmer, der fast mittellosen Arbeiterwit-
wen sozialiesieren wollen, kann und darf nicht sein. Lasst die Griechen Pleite gehen, denn die nächsten lauern schon auf den Präzedensfall Griechenland. Die Kriminellen Sp. oder It.

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Ronny Schaffer

Lass Sie doch endlich los

Die erzwungene Solidarität ist kurz vor einer totalitären Herrschaft. Die Euro Idee mag gut und schön sein. Aber WOLLEN die Griechen das? Und WOLLEN wir das? Das Festklammern an einer ideologischen Idee und der Zwang, andere damit ins Boot zu holen, wird nicht funktionieren. Oder nur unter hohem Aufwand, der auch Gewalt bringen wird. Das, was in Griechenland passiert, hat zumindest aus deren Sicht einen totalitären Charakter. Anstatt sie einfach machen zu lassen (und die Zahlungen vorerst einzustellen) pumpt man Geld in das Land, von denen die "unteren" Bevölkerungschichten nichts spüren und zwingt diese, rigide Sparmaßnahmen einzuhalten. Des weteren zeigen die Aufputsch- und Dopingversuche kaum Wirkung, dazu ist das alles zu kurzfristig. Durch die Zahlungen und Forderungen übernimmt D eine Verantwortung, die es nicht halten kann, Griechenland bewegt sich auf einen Bürgerkrieg zu und die EU zerfällt trotzdem.

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Rüdiger Runge

Eins, zwei, drei, Griechenland ist frei

Wenn auch Merkel beteuert, sie tue alles, um Griechenland im Euro zu halten, wird man jetzt feststellen, dass GR aus der Eurofalle befreit wird. Kommt das Hilfsgeld auf ein Sperrkonto zur ausschließlichen Bedienung der Schulden, dann könnte man sich das Konto natürlich sparen und die Zahlung direkt an die Gläubiger leisten. Da das Geld der privaten Banken größtenteils futsch ist, bedeutet das Sonderkonto das Aus für GR. Die EZB bekommt als Gläubiger Geld von dem Konto und wird so befriedigt. Der deutsche Michel muss seinen Anteil zahlen. Was für eine Farce!. GR wird bald die Drachme einführen.

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Frank Gajek
Frank Gajek (frgajek) - 08.02.2012 08:09 Uhr

Warum gibt es denn Konkursverfahren?

Irgend wann giht die Spirale nur noch in eine Richtung. Bei GR war dieser Punkt bereits beim "Comming-Out" vor 2 Jahren überschritten...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den GR hilft, wenn der Bundestag das was vieleicht in 20 (+ x) Jahren von meiner Rente übrig wäre, in den Süde überweißt. Vieleicht sollten die Damen und Herren mal über kaufmännische Grundkenntnisse informieren. Denn in der freien Wirtscheft ist bekannt, dass es keinen Sinn macht tote Pferde zu peitschen...

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Paul Banaschak

... wählen zu müssen

Aber aber, lieber Evangizelos. Wir alle müssen täglich wählen, wofür wir unser Geld verwenden. Nur einige wenige vielleicht nicht. Aber die deutschen Steuerzahler, die die Verschwendung Griechenlands zahlen sollen, die müssen jeden Tag wählen.
Und ich frage mich, wann sie endlich "wählen", keinen Cent mehr nach GR zu transferieren.

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Rolf Huchthausen

Der €URO-Raum muss vorsichtig rückabgewickelt werden!

Wir erleben die Disparitäten grundverschiedener Volkswirtschaften in souveränen Mitgliedsstaaten in einem Währungsverbund. Ein Riesenfehler! Ein unbedeutendes, kleines Mitglied hat überzogen und schon fällt das ganze Gebilde in sich zusammen wg. der engen, nicht tragfähigen Verflechtungen und Abhängigkeiten, die bei den gigantischen Schuldenständen aller Mitglieder zum Exodus führen müssen. Eine EWG mit freiem Verkehr an Personen, Waren und Dienstleistungen unter Aufwendung von Solidarität von den Starken für die Schwachen in degressiver Form wird die unternehmerischen Kräfte entfalten. Nachhaltiger und organischer als eine mit Krediten aufgeblasene Struktur auf tönernen Füssen. Wolkenburgen, Luftschlösser, Potemkinsche Dörfer!

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Hermann F. Sack

Respekt vor Neelie Kroes! - Endlich scheinen einige in Brüssel aufzuwachen.

Das unsägliche Verhalten weiter Teile der griechischen Gesellschaft und Politik - Griechenland hat sein eigenes Image (leider!) bereits nahezu irreparabel beschädigt - droht sonst auch noch die gesamte EU zu diskreditieren.

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wolf haupricht

Die griechische Regierung......

wenn man sie noch als solche bezeichnen kann, nimmt eine erstaunliche Haltung ein. Es mutet wie ein Mikado-Spiel an, wo keiner sich bewegen will. Motto: Abwarten und Tee trinken, so als wenn die Zeit für GR arbeitet. Nur kein Beitrag, wie sich GR seine Zukunft vorstellt. Sie, die Politikerkaste kommt mir vor wie ein unmündiges Kind, das darauf wartet, von seinen Eltern bemuttert zu werden. Zur Not flüchtet dieses bei Nichtgefallen in seine Rolle als Nörgler und erhebt ein großes Geschrei, wenn von ihm eigene Anstrengungen erwartet werden.
Bisher habe ich von GR, respektive seiner Führung keinen brauchbaren Vorschlag vernommen, wie es weiter gehen soll, außer die Hand aufzuhalten wie ein Bettler, der Vermögen hat, aber dennoch schnorren geht.

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 07.02.2012 18:51 Uhr

Die Trennung von schlechten Risiken erhöht die Bonität des Ganzen

Jeder Konzern verbessert seine Bonität dadurch, dass er sich von seinen nicht sanierungsfähigen Verlustbringern trennt. Jeder Kaufmann lernt, dass man schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen und bei hoher Ausfallwahrscheinlichkeit nicht bürgen soll.

Warum sollen diese simplen Erfahrungssätze aus dem Wirtschaftsleben ausgerechnet für die Eurozone nicht gelten? Fließt hier das Wasser aufwärts?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2012 21:51 Uhr
Gutmensch 13

So einfach ist das nicht...

Tja Karl Schade, leider kann sich eine Regierung nicht von Ihrem Volk trennen,
außer das Volk trennt sich von Ihr.
Früher haben sich Regierungen von Ihrem Gläubiger getrennt, wie zum Beispiel die Habsburger von den Fuggers, in dem Sie Schuldtitel an nicht solvente Regionen verschrieben.
Heutzutage geht das nicht mehr, sondern man muss endlich die Verschachtelungsgrade in die Zukunft von angeblich strukturierten Finanzprodukten, sowie wie das zocken mit Mikrosekunden im Börsen-Computerhandel endlich angemessen besteuern.

Gutmensch13

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Closed via SSO
Erich Ziehon (Leao) - 07.02.2012 18:48 Uhr

Europäische Solidarität = zahlen und beschimpfen lassen müssen?

Wenn europäische Solidarität nur bedeutet, einem reformunwilligen Volk bis in alle Ewigkeit eine Apanage zu zahlen, dann sollten sich die EU-Politiker nicht wundern, wenn das deutsche Wahlvolk genau diese Solidarität irgendwann Leid ist. Das Projekt Europa wird nicht durch einen Mangel an Solidarität gefährdet, sondern durch falsche Solidarität.

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