07.02.2012 · Der deutsch-französische Vorstoß zum Schuldenabbau ist in Athen verhallt. In Brüssel wird mittlerweile offen darüber geredet, dass Griechenland aus dem Euroraum austreten könnte.
Von Rainer Hermann, Manfred Schäfers, Hendrik KafsackRichtlinien für Lesermeinungen
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Das ehrenhafte Volk der griechischen Politiker wurde in seiner Würde verletzt...
und das ist ungeheuerlich. Was man jeder deutschen Arbeiterwitwe, die
unverschuldet in Not gerät, zumutet, kann nicht auf Griechenland
angewendet werden. Blankoscheks müssen über den Tisch
geschoben werden, damit man sich bedienen kann. Dazu noch etwas Bargeld,
um sich persönlich die Taschen zu füllen. Ist es das, was die
in ihrer lächerlichen Anmassung ge-
strandeten gr. Politiker und einige kriminelle Banker wollen ? Aber
warum holt sich das griechische Volk nicht sein fehlendes Geld von den
2000 Familien, die im Besitz von 80 % des Vermögens Griechenlands
sind. Rettungsschirme aber, um die Banken zu retten, die fleissig
verdienten, uns mit Niedrigstzinsen abspeisten, die Gewinne
privatisierten und die die Verluste jetzt auf dem Rücken der
deutschen Arbeitnehmer, der fast mittellosen Arbeiterwit-
wen sozialiesieren wollen, kann und darf nicht sein. Lasst die Griechen
Pleite gehen, denn die nächsten lauern schon auf den
Präzedensfall Griechenland. Die Kriminellen Sp. oder It.
Die erzwungene Solidarität ist kurz vor einer totalitären Herrschaft. Die Euro Idee mag gut und schön sein. Aber WOLLEN die Griechen das? Und WOLLEN wir das? Das Festklammern an einer ideologischen Idee und der Zwang, andere damit ins Boot zu holen, wird nicht funktionieren. Oder nur unter hohem Aufwand, der auch Gewalt bringen wird. Das, was in Griechenland passiert, hat zumindest aus deren Sicht einen totalitären Charakter. Anstatt sie einfach machen zu lassen (und die Zahlungen vorerst einzustellen) pumpt man Geld in das Land, von denen die "unteren" Bevölkerungschichten nichts spüren und zwingt diese, rigide Sparmaßnahmen einzuhalten. Des weteren zeigen die Aufputsch- und Dopingversuche kaum Wirkung, dazu ist das alles zu kurzfristig. Durch die Zahlungen und Forderungen übernimmt D eine Verantwortung, die es nicht halten kann, Griechenland bewegt sich auf einen Bürgerkrieg zu und die EU zerfällt trotzdem.
Eins, zwei, drei, Griechenland ist frei
Wenn auch Merkel beteuert, sie tue alles, um Griechenland im Euro zu halten, wird man jetzt feststellen, dass GR aus der Eurofalle befreit wird. Kommt das Hilfsgeld auf ein Sperrkonto zur ausschließlichen Bedienung der Schulden, dann könnte man sich das Konto natürlich sparen und die Zahlung direkt an die Gläubiger leisten. Da das Geld der privaten Banken größtenteils futsch ist, bedeutet das Sonderkonto das Aus für GR. Die EZB bekommt als Gläubiger Geld von dem Konto und wird so befriedigt. Der deutsche Michel muss seinen Anteil zahlen. Was für eine Farce!. GR wird bald die Drachme einführen.
Warum gibt es denn Konkursverfahren?
Irgend wann giht die Spirale nur noch in eine Richtung. Bei GR war
dieser Punkt bereits beim "Comming-Out" vor 2 Jahren
überschritten...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den GR hilft, wenn der Bundestag
das was vieleicht in 20 (+ x) Jahren von meiner Rente übrig
wäre, in den Süde überweißt. Vieleicht sollten die
Damen und Herren mal über kaufmännische Grundkenntnisse
informieren. Denn in der freien Wirtscheft ist bekannt, dass es keinen
Sinn macht tote Pferde zu peitschen...
Aber aber, lieber Evangizelos. Wir alle müssen täglich
wählen, wofür wir unser Geld verwenden. Nur einige wenige
vielleicht nicht. Aber die deutschen Steuerzahler, die die Verschwendung
Griechenlands zahlen sollen, die müssen jeden Tag wählen.
Und ich frage mich, wann sie endlich "wählen", keinen
Cent mehr nach GR zu transferieren.
Der €URO-Raum muss vorsichtig rückabgewickelt werden!
Wir erleben die Disparitäten grundverschiedener Volkswirtschaften in souveränen Mitgliedsstaaten in einem Währungsverbund. Ein Riesenfehler! Ein unbedeutendes, kleines Mitglied hat überzogen und schon fällt das ganze Gebilde in sich zusammen wg. der engen, nicht tragfähigen Verflechtungen und Abhängigkeiten, die bei den gigantischen Schuldenständen aller Mitglieder zum Exodus führen müssen. Eine EWG mit freiem Verkehr an Personen, Waren und Dienstleistungen unter Aufwendung von Solidarität von den Starken für die Schwachen in degressiver Form wird die unternehmerischen Kräfte entfalten. Nachhaltiger und organischer als eine mit Krediten aufgeblasene Struktur auf tönernen Füssen. Wolkenburgen, Luftschlösser, Potemkinsche Dörfer!
Respekt vor Neelie Kroes! - Endlich scheinen einige in Brüssel aufzuwachen.
Das unsägliche Verhalten weiter Teile der griechischen Gesellschaft und Politik - Griechenland hat sein eigenes Image (leider!) bereits nahezu irreparabel beschädigt - droht sonst auch noch die gesamte EU zu diskreditieren.
Die griechische Regierung......
wenn man sie noch als solche bezeichnen kann, nimmt eine erstaunliche
Haltung ein. Es mutet wie ein Mikado-Spiel an, wo keiner sich bewegen
will. Motto: Abwarten und Tee trinken, so als wenn die Zeit für GR
arbeitet. Nur kein Beitrag, wie sich GR seine Zukunft vorstellt. Sie,
die Politikerkaste kommt mir vor wie ein unmündiges Kind, das
darauf wartet, von seinen Eltern bemuttert zu werden. Zur Not
flüchtet dieses bei Nichtgefallen in seine Rolle als Nörgler
und erhebt ein großes Geschrei, wenn von ihm eigene Anstrengungen
erwartet werden.
Bisher habe ich von GR, respektive seiner Führung keinen
brauchbaren Vorschlag vernommen, wie es weiter gehen soll, außer
die Hand aufzuhalten wie ein Bettler, der Vermögen hat, aber
dennoch schnorren geht.
Die Trennung von schlechten Risiken erhöht die Bonität des Ganzen
Jeder Konzern verbessert seine Bonität dadurch, dass er sich von
seinen nicht sanierungsfähigen Verlustbringern trennt. Jeder
Kaufmann lernt, dass man schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen und
bei hoher Ausfallwahrscheinlichkeit nicht bürgen soll.
Warum sollen diese simplen Erfahrungssätze aus dem Wirtschaftsleben
ausgerechnet für die Eurozone nicht gelten? Fließt hier das
Wasser aufwärts?
So einfach ist das nicht...
Tja Karl Schade, leider kann sich eine Regierung nicht von Ihrem Volk trennen,
außer das Volk trennt sich von Ihr.
Früher haben sich Regierungen von Ihrem Gläubiger getrennt,
wie zum Beispiel die Habsburger von den Fuggers, in dem Sie Schuldtitel
an nicht solvente Regionen verschrieben.
Heutzutage geht das nicht mehr, sondern man muss endlich die
Verschachtelungsgrade in die Zukunft von angeblich strukturierten
Finanzprodukten, sowie wie das zocken mit Mikrosekunden im
Börsen-Computerhandel endlich angemessen besteuern.
Gutmensch13
Europäische Solidarität = zahlen und beschimpfen lassen müssen?
Wenn europäische Solidarität nur bedeutet, einem reformunwilligen Volk bis in alle Ewigkeit eine Apanage zu zahlen, dann sollten sich die EU-Politiker nicht wundern, wenn das deutsche Wahlvolk genau diese Solidarität irgendwann Leid ist. Das Projekt Europa wird nicht durch einen Mangel an Solidarität gefährdet, sondern durch falsche Solidarität.
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