29.12.2011 · Die griechische Übergangsregierung will innerhalb der nächsten drei Monate 150.000 neue Arbeitsplätze schaffen und die Sozialleistungen stärken. Wie das Beschäftigungsprogramm genau aussehen soll, ist unklar. Der größte Geldgeber hingegen steht schon fest.
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Interessant ist nur die Reihenfolge
Erst mal fast eine Milliarde von der EU abgreifen und dann mal schauen, was sich mit dem Geld so machen lässt… Falls sich überhaupt mit planwirtschaftlichen Eingriffen so fix Arbeitsplätze schaffen lassen, dann sollte doch wenigstens ein konkreter Plan am Anfang stehen! Das riecht mal wieder nach Geldversenken in dem berühmten «Fass ohne Boden». Und die EU, d.h. Deutschland, spendiert es. Aber was soll’s, wir haben’s ja…
schafft man nicht mit Geld. Das fehlt dann halt irgendwo anders. Z.Bsp.
in D. Dann könnte man auch hier Arbeitsplätze mit dem Geld
schaffen. Was ich in diesem Fall für gerechter und sinnvoller
halten würde.
Wenn das Geld verbraucht ist, dann sind auch die Jobs wieder weg. Im
Prinzip Sozialhilfe.
Wirkliche Arbeitsplätze schafft man, indem man Waren und
Dienstleistungen zu einem akzeptablen Preis anbietet und
weiterentwickelt, und die deshalb dauerhaft nachgefragt werden.
Das "verstehen" die Griechen nicht. Sie denken nur in
EU-Geld-Kategorien. So wie viele Politiker auch bei uns.
So ungefähr habe ich mir das gedacht: Man hat immer noch nichts dazu gelernt
Diese Art der Arbeitsplatzbeschaffung ist an Dummheit kaum zu übertreffen und wurde bereits in vielen Ländern ohne Erfolg versucht. So kurzfristig können nur Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung und/oder Arbeitsplätze mit niedriger Qualifikation im Bausektor geschaffen werden. Wenn danach aber die Geldquelle nicht mehr sprudelt, sind auch die Arbeitsplätze wieder weg. Und das sollte man auch bei der lernresistenten EU mittlerweile begriffen haben: Einer griechischen Regierung kann man kein Geld so einfach geben, weil es mit gutklingenden Begründungen sofort wieder in vielen Taschen verschwindet und wie man sieht nicht nur in den Taschen der Reichen. Wann endlich begreift man, daß Griechenland im Euroverbund nichts zu suchen hat und Hilfen sind so langsam nun wirklich genug geflossen.
Ich bin schon gespannt, welche Jobs mit dem Geld geschaffen werden,
immerhin sollten sie der griechischen Wirtschaft dienen und sie ankurbeln.
Tsatsikigurkenschneider? Luxusyachtverkäufer?
Olivenpflückgehilfsassisstenten? Diplom-Ouzoflaschenverkorker?
Die Griechen haben dazugelernt: zuviele Stellen beim Staat brechen
natürlich wie man sah der Wirtschaft das Genick. Anders ist es
natürlich, wenn die Stellen von Dummen Dritten, wie der EU bezahlt
werden. Dann sind künstlich geschaffene Stellen hochproduktive
Arbeitsplätze für die griechische Volkswirtschaft.
Chapeau liebe Griechen, sehr guter Plan.
Hier der 1€uro Jobber. Dort, in Griechenland, weit mehr als das 15-fache
Schau Einer an. Die Griechen leben eben auf hohem Niveau. Das sind nicht 30€ pro Monat. Das sind 500€ pro Monat. Weit mehr als das 15-fache. Sehr aufschlußreich.
Dieses Experiment soll 900 Mio. Euro kosten. Natürlich durch den
europ. Steuerzahler finanziert. Richtige Jobs, in einer funktionierenden
Marktwirtschaft, erwirtschaften Geld, kosten aber kein Geld! Und die
griech. orthodoxe Kirche hat die EU selber um Milliarden betrogen.
Dieser Betrag reicht bei den hohen Ansprüchen der Griechen
(Prämien fürs Händewaschen, pünktlich sein usw.)
gerade mal für 6 Wochen. Und dann? Wahrscheinlich wieder Milliarden
um den Euro zu retten.
Nein, Griechenl. muß raus aus dem Euro, da es uns von Anfang an
betrogen hat (u. weiterhin mogelt!) und raus aus der EU, da es über
keine funktionierende Marktwirtschaft verfügt! Eine DDR-Süd
mit den Konsum-Ansprüchen der Schweiz kann sich keine Union
leisten. Würde man dieses Geld in der Slowakei, Estland oder Irland
investieren (die wieder mal leer ausgehen) bekäme man ein
Vielfaches davon zurück!
Ohne Euro, kein Europa? Aber mit Griechenland bestimmt kein Euro!
Papadingsbums beweist hier fehlende Sachkenntnis. Es macht
überhaupt keinen Sinn, nach neuen Jobs zu schreien, solange die
marktwirtschaftlichen Grundlagen für eine Gesundung der
griechischen Volkswirtschaft nicht gegeben sind. D.h. umfassende,
nachhaltige Bekämpfung der völlig korrupten und verkrusteten
Strukturen, die den ganzen Staat seit Jahrzehnten lähmen, die
Revision der völlig ineffizienten Steuerbehörde, die
Abschaffung der Ständegesellschaft usw. Aber wie soll das gelingen
in einem Land, in dem Korruption, Betrug und Bestechung Volkssport sind?
Völlig sinnloses Unterfangen!
Es gibt hier nur 2 Wege, entweder 100%ige Fremdverwaltung verbunden mit
fortdauernder EU-Alimentierung oder eben - Abschied vom Euro sowie
Staatsbankrott mit allen damit verbundenen Schreckensszenarien. Die
Griechen haben genug Geld von der EU erhalten, unter welchen
Umständen, danach fragt man am besten nicht. Da müßte
man sich nicht schlecht fühlen, wenn dieser Zustand dann endlich
mal beseitigt würde.
150.000 "neue Jobs", und diese in Hellas, Hort des antiken "Barons von Münchhausen" ? ? ?
Interimsbaron Papademos, als Geschichtenerzähler ebenso begabt wie
sein Vor-Vorgänger Homer und dessen Nachfolger v. Münchhausen,
will uns ein neues Trojanisches Pferd in unsere Zitadelle - den Tresor
der Deutschen Bundesbank - schmuggeln.
Nach all den bisher an GR verlorenen Target2-Krediten dürfte diese
Initiative dennoch beste Aussichten auf Erfolg haben: In der regierenden
Konstellation CDUCSUFDP - mit Ausnahme Herrn Schäfflers und einer
Handvoll Gleichgesinnter - hat man die Kassandrarufe auch der
angesehensten Experten in den Wind geschlagen. Warum sollte man in
Berlin (und Paris, Brüssel, LUX etc.) nun anders agieren als noch
vor wenigen Monaten? Daher: "Macht hoch die Tür . . ."
[für das nächste Trojanische Pferd]
Die Leute, die aufgrund der vom IWF verordneten Sparmaßnahmen entlassen wurden, die werden jetzt, finanziert von der EU, wieder eingestellt.
Solch ein Unsinn - nachdem beim Staat leider viel zu wenige Stellen gestrichen werden
sollen jetzt auch noch mit Subventionen Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft geschaffen werden. Schlimmer geht es nimmer. Von Griechenland ist eben nicht ein vernünftiges Zeichen zu erwarten.
Solch ein Unsinn - nachdem beim Staat leider viel zu wenige Stellen gestrichen werden
sollen jetzt auch noch mit Subventionen Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft geschaffen werden. Schlimmer geht es nimmer. Von Griechenland ist eben nicht ein vernünftiges Zeichen zu erwarten.
Ein Volk kann sich nur den Lebensstandard erlauben, der durch seine
Produktivität bedingt ist. Es ist eine schlimme
Rattenfängerei, wenn man den Leuten vorgaukelt, man könne mit
"Programmen" Arbeitsplätze per Erlass und mit Schulden
aus dem Nichts zaubern.
Das griechische Problem ist an der Wurzel, der unproduktiv organisierten
Wirtschaft und dem verfilzten Staat zu packen. Jeden Cent, den man in
dieses unreformierte Griechenland gibt, verschleppt das ganze Unheil
lediglich.
In Griechenland geht garnichts mehr
und in Portugal ist es ähnlich. Auch in Irland müssen die
Menschen enorme Wohlstandsverluste hinnehmen, ohne dass sich ein Licht
am Ende des Tunnels zeigt.
Die griechische Politik kündet immer nur an; es geht um Zeit, Zeit,
die von den Reichen genutzt wird, ihr Vermögen außer Landes
zu bringen und Zeit, die von Bankern benutzt wird, die Risiken ihrer
Spekulationen auf die Steuerzahler zu verlagern. Ist erst einmal alles
in trockenen Tüchern, wird das Land fallengelassen und den Menschen
dort die Schuld gegeben, dass es nicht geklappt hat. Zynisch...wer die
Hoheit über das Geld hat, regiert die Welt.
Titel eingeben
Aber die Merkel hat doch eh durchgesetzt, dass es für solche Fälle dann Anklagen beim EUGH gibt. Ich finde zumindest das eine gute Entwicklung.
Sozialindustrie nach deutschem Muster
Die Griechen werden mit dem Geld eine Sozialindustrie nach deutschem
Muster aufbauen:
"49 Milliarden Euro haben der Bund und die Kommunen 2010 für
Hartz-IV-Empfänger ausgegeben, etwa drei Milliarden Euro mehr als
im Jahr zuvor. Doch nur ein Teil des Geldes, 24 Milliarden Euro, ist
unmittelbar für die Betroffenen bestimmt. Der Rest fließt in
eine Branche von Fortbildungseinrichtungen, privaten Arbeitsvermittlern,
Rechtsanwälten und Wohlfahrtskonzernen. Hartz IV ist zum Motor
einer florierenden Armutsindustrie geworden. Umsatz der Branche: 25
Milliarden Euro."
Quelle: Der Spiegel 1/2011
PS: Im Unterschied zum deutschen Vorbild fließen in GR 40% des
Betrages vorab in die Korruption.
Schon wieder so ein unsäglicher Griechen-Trick den anderen
Ländern das Geld aus der Tasche zu ziehen ohne die katastrophalen
Strukturen im Land zu ändern, und vor allem ohne die eigenen Bonzen
und Steuerhinterzieher endlich zur Kasse zu bitten.
Vermutlich handelt es sich bei den 150.000 um weitere einzustellende Beamte.
Aber wer hat von diesem Papademos, der Griechenland in die Eurozone
hineinbetrogen hat etwas anderes erwartet?
Orthodoxe Kirche: Abt des Klosters Vatopedi ( Berg Athos) wegen Geldwäsche festgenommen
Die Anklage gegen Abt Ephraim und weitere 31 Klosterbrüder lautet
auf Geldwäsche, Betrug, Urkundenfälschung und Bildung einer
kriminellen Vereinigung. Der durch die Gottesmänner angerichtete
Schaden für den griechischen Staat wird staatsanwaltlich mit 100
Millionen Euro angegeben. Hintergrund war in den Jahren 2006 bis 2008
das Verschieben öffentlicher Liegenschaften durch konservative
Politiker. Die Liegenschaften wurden unter Wert an das Kloster
abgegeben, um anschließend von dort zu Marktpreisen verkauft zu
werden.
Beispielhaft ist die Abgabe eines Verwaltungsgebäudes auf dem
Olympiagelände, das als Kompensation mit 19,9 Mio.€
gegenüber dem Kloster abgerechnet wurde. Wenig später
veräusserte das Kloster das Gebäude für 41 Mio. € an
eine frisch gegründete Briefkastenfirma auf Zypern.
Man darf gespannt sein, wo die neuen Fördergelder versickern ...
Trauerspiel und letzter Vorhang
Ein echtes Trauerspiel … für wen, Herr Keefer?
Zeitgleich berichten die Medien von Nachforderungen griechischer
Parlamentarier. Diese pochen auf rückwirkende Zusatzzahlungen ihrer
Diäten. In Rede ist ein dreistelliger Millionenbetrag.
Sie stimmen gewiss mit mir überein, daß schnell der letzte
Vorhang fallen sollte und diese Vorstellung nicht einen Euro
Eintrittsgeld wert ist.
Wie heilt man einen Junkie - nur der Entzug ist wirksam
Natürlich ist es am einfachsten diese neuen Jobs in der Verwaltung zu schaffen, denn mit dem Aufblähen des Beamtenapparates hat man ja hinreichend Erfahrung. Von allen Reformversprechen der Regierung wurde nichts aber auch gar nichts bis heute umgesetzt. Kein Beamter wurde entlassen. Taxis und LKW-Fahrer haben immer noch ihr Transportmonolpol. Kein Staatsunternehmen wurde privatisiert und auf griechischen Locks fahren nachwievor 3 Lockführer mit. Die Regierung hat keinen Durchgriff mehr zu ihrem Beamtenapparat, denn dieser macht zusammen mit den militanten Gewerkschaften was er will. Griechenland ist auf Speed und das ist unser Geld das über die EU zu ihnen kommt. Clean werden sie nur wenn man ihnen das Rauschgift brachial entzieht. Die Staatspleite und die Rückkehr zur Drachme ist die einzige Lösung. Jede andere Lösung wäre nur mit einem Souveränitätsverlust verbunden und die Griechen hätten wieder jemanden dem man die Schuld an ihrer Misere voll zuschreiben kann.
Griechen wollen mit EU-Geld 150.000 Jobs schaffen - und bei uns werden die 1€-Jobs gestrichen
Hoffentlich wird diesem Unsinn ein Riegel vorgeschoben - Griechenland
braaucht Arbeitsplätze in der produzierenden (am besten: Export-)
Wirtschaft sowie im Tourismus.
.
Doch diese Arbeitsplätze sind ja durch den irrwitzigen Anstieg der
Lohnstückkosten und - zuletzt - die wilden Streiks verloren gegangen.
.
Da wir Nordeuropäer aber niemals durchsetzen können, dass die
Bürger der GIPSI-Staaten auf breiter Front Lohnsenkungen
akzeptieren, bleibt nur eine Lösung: unsere Löhne und Renten
müssen kurzfristig in einer konzertierten Aktion um ca. 20%
angehoben werden. Dann dürften die Preise um ca. 5% (in wenig
lohnintensiven Branchen) bis ca. 15% (im Dienstleistungsbereich)
ansteigen - aber die Deutschen könnten dann wenigstens in den
Südstaaten wieder einkaufen.
.
Die Wettbewerbsfähigkeit im Nicht-Euro-Raum dürfte kaum
gefährdet werden, da sich der Außenwert des Euro in diesem
Fall voraussichtlich abschwächen würde.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?