23.08.2012 · Die Europäische Zentralbank prüft einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Variante für Anleihekäufe. Demnach könnte die EZB zwar eine Zinsobergrenze für Staatsanleihen eines Landes intern festlegen, diese aber nicht veröffentlichen.
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Sozialistische Umverteilungsunion
Die machtbesessenen Euroholiker träumten anfangs von einem Superstaat, der es mit den USA aufnehmen könnte. Was sie statt dessen geschaffen haben, ist eine sozialistische Wohlfahrtsunion, in der die Reichen ihren Besitz mit den Armen teilen.
Gedankenspiele ohne Effekt für die Stabilisierung der EURO Union
Die EURO Union wird nicht daran scheitern, dass es nicht in allen Ländern billige Zinsen für Staatsanleihen gibt. Die hohen Zinsen sind nur Symptome der Ungleichgewichte in der Währungsunion, nicht die Ursache. Die Ursache der Ungleichgewichte ist die seit 10 Jahren zu hohe Inflation im Verhältnis zu den Nordländern, das lässt sich nicht mit irgendetwas hin manipulieren, das erfordert zumindest eine entsprechende Deflation in den Südländern, um zumindest den alten Zustand wieder herzustellen. Dabei muss man aber davon ausgehen, dass in den Nordländern weiter niedrige Inflationsraten existent sein werden. Ein Rennen wie Hase und Igel, das die Südstaaten nie gewinnen können, da sich, falls es tatsächlich erreicht werden sollte, in dem Augenblick gleich wieder Jo-Jo Effekte einstellen werden, die die Länder in den alten Trott fallen lassen, nach dem Motto, jetzt haben wir genug geleistet. Genau das werden findige Politiker schnell feststellen, dann ist der EURO so oder so Geschichte.
Klar doch, Heimlichkeit wird das Vertrauen der Märkte zurückbringen
Und da die Deutschen ja so ein Affentheater beim ESM machen, ist es doch
besser, die wesentlichen Punkte des ESM gleich direkt bei der EZB
unterzubringen. Moment mal, bloss nichts vergessen:
- absolute Heimlichkeit
- nicht demokratisch legitimierte Direktoren
- ewige Mitgliedschaft ohne Beendigungsrecht
- umfassende Immunität aller Beteiligten
- Bewegung im rechtsfreien Raum
- Unbegrenzte Nachschusspflicht wird ersetzt durch unbegrenzte
Selbstbedienung gegen wertlose Staatsanleihen
Voilà!
Geistige- u. Zinsobergrenzen verwandt, beides im Übermaß bei EZB vorhanden!
Die draghische EZB fällt ununterbrochen auf durch illegale
Aktionen, unverantwortliche voreilige Sprüche u. Kostproben aus der
unbrauchbaren, weil veralteten Waffenkammer Draghis.
Die braven dt. Bürger schmerzt vor Allem der angekündigte
illegale unbegrenzte Kauf wertloser Staatsanleihen gegen wertlose
Sicherheiten.
Bei so viel Dilettantismus der EZB fällt es nicht, wenn die EZB die
unsinnigen Zinsobergrenzen nicht veröffentlicht. Schließlich
ist jegliche Finanzierung von Staatsdefiziten in der EU verboten, egal
ob mit od. ohne Grenze.
Die unverantwortliche Führung der EZB glaubt, mit ihren
Glanzstücken von €-Rettungsdilettantismus den Markt zu
beeindrucken.
Das Gegenteil ist der Fall. Wo so wenig Sachverstand zu Hause ist wie in
der EZB u. selbst die Dt. Bundesbank mit ihren überzeugenden
Argumenten keine Zuhöhrer findet, da freut sich der Markt
über das nächste bedeutende Geschäft mit der EZB:
Dummheit gegen Billionen!
Verlierer: D u. seine fleißigen Bürger.
Best Practices der Eisernen Lady damals und heute
In Anlehnung an ein Bonmot von Mrs. Thatcher von 1976 über die
Ausgabendisziplin sozialistischer Regierungen ("The problem with
socialism is that eventually you run out of other people's money”)
kann man sagen, daß die EZB wohl noch nicht alles Geld ausgegeben
(und jeden Kredit vergeben) hat. Natürlich kann eine Notenbank Geld
„drucken“, weil die Amtsträger sich denken, daß
das Problem ausufernder Inflation wohl erst nach Ablauf ihrer Amtszeit
auftritt (es kommt so sicher wie das Amen in der Kirche).
Also kann man nur sagen: Wehret den Anfängen, es ist schon zuviel
Unsinn gemacht worden. Auch wenn uns alle als Buhmann darstellen wollen,
wir sollten diesen Unsinn nicht mehr mitmachen und darauf bestehen,
daß die Schuldnerländer ihre Hausaufgaben machen und ihre
selbstgemachten Probleme lösen. Dazu gehört allerdings auch
Deutschland: Statt die momentanen Überschüsse schon für
neue Wohltaten zu verteilen, sollten Frau Merkel dafür sorgen,
daß wir unsere Schulden tilgen.
Ich will meine Bundesbank zurück
In voller Unabhängigkeit.
Das einzige Mittel das die Union bisher kannte
ist sozialistische Planwirtschaft. Egal ob korrupte Glühbirnenverbote zugunsten einige Lobbygruppen, geplante Möchtegern-Quoten bei Firmen oder ähnlicher Schwachmatenlösungen. All diese ganzen planwirtschaftlichen Ansätze, die seinerzeit bereits der ehem. UDSSR oder auch der DDR grandiose "Erfolge" beschert haben, sind die einzigen Lösungsvorschläge die aus den derzeitigen Institutionen dieses kranken EU-Systems hervorgehen, jetzt sogar in der Schuldenkrise. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln, offensichtlich plant man jetzt schon per Dekret, das der Schwanz künftig mit dem Hund wedelt! Die Schuldner selbst sollen also im Prinzip künftig (unter dem Schutz der EZB) ihre Zinshöhe (gedeckelt) selbst bestimmen? Wie kann man nur einen einzigen Augenblick annehmen, solch ein gedanklicher Müll könne auf lange Sicht funktionieren. Bleibt zu hoffen, dass die "Märkte" bzw. die Geldgeber diesen Schwachsinn gebührend huldigen, indem sie dann die dann einfach keine Staatsanleihen mehr kaufen!
Alles nur noch ein hilfloses Gestrampel, wie das eines Ertrinkenden kurz vor dem Untergehen ....
Fakt ist, der EURO ist gescheitert! Der Außenwert ist für Deutschland zu niedrig, für die anderen zu hoch. Über den zu billigen Außenwert, sind solide deutsche Unternehmen für Käufer aus Nicht-EURO-Ländern zu Kaufschnäppchen geworden. Selbst für Käufer aus dem EURO-Währungsraum, da inzwischen innerhalb der EURO-Währungszone enorme Kaufkraftunterschiede existieren - wohlgemerkt für ein und denselben EURO. Nur so war es möglich, dass ACS sich HochTief einverlaiben konnte. Hätten die Peseten in DM umtauschen müssen, wäre der Kauf für ACS unbezahlbar gewesen. Und genau diese Kaufkraftunterschiede müssen, vereinfacht ausgedrückt, für eine- auch nur vorübergehende - EURO-Rettung eliminiert werden. Eine EURO-Rettung ist daher mit völlig irrwitzigen Kosten verbunden, ich denke, man wird von 7 bis 10 Billionen EURO ausgehen müssen. Danach beginnt das Spiel bei den PIIGS+F von neuem ...Zahlungsbilanzdefizite darauf folgende Staatsverschuldung usw. usf. - also alles wie gehabt = Dauerealimente!
Auf gutem Weg zum eigentlichen Ziel
Je höher die Rettungswälle und je größer die EZM-
und ESM-Bazookas werden, desto größer wird das
Mißtrauen sein, dass die Pleiteländer es alleine jemals
schaffen werden bzw. wollen.
Und desto geringer wird der Druck, tatsächlich Reformen im ClubMed
voranzutreiben und nicht nur anzukündigen.
Aber der Plan der Euro-Phantasten ist in Wirklichkeit:
Die Investoren sollen auch nicht den Pleiteländern vertrauen,
sondern darauf dass die totale Transferunion für alle Gelder bürgt.
Und da schnell auch der Transferunion nicht mehr vertraut wird und kein
Investor mehr hier investiert, wird per unbegrenztem ESM die allgemeine
Pleite veranlasst.
Und dann, nach Pleite, Währungsreform und Vernichtung aller
Ersparnisse (außer den ClubMed-Fluchtgeldern im Euro-Ausland) wird
gleich mit der finalen Transferunion neu angefangen.
... der nächste Taschenspielertrick. Freue mich schon auf den nächsten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.08.2012 13:13 UhrSo ist es, der Unterhaltungswert ist nicht hoch genug einzuschätzen...
.... und as alles ohne GEZ- oder Gema-Gebühren.
das spielt keine Rolle. Es bleibt der Versuch, den Markt - der Zins ist schließlich ein Preis! - mit planwirtschaftlichen Mitteln außer Kraft zu setzen, der schlussendlich, wie alle Preiskontrollen, erfolglos sein wird. Außerdem ist wegen des Schwafelbedürfnisses der Politiker zu bezweifeln, dass die Geheimhaltung funktionieren wird. Also was soll´s?
Geheime Zinsobergrenze, völlig pervers
Der einzig gerechtfertigte Zins ist der, dessen Höhe durch Angebot und Nachfrage festgelegt wird. Aber dazu müssten Scheingeldeinrichtungen wie die EZB aus dem Weg geräumt werden.
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