02.08.2012 · Die Europäische Zentralbank dürfte sich bald dagegen stemmen, dass Europas Krisenstaaten immer höhere Zinsen zahlen müssen. Ihr Präsident Mario Draghi kündigte an, die EZB könne wieder Staatsanleihen kaufen. Aber offenbar nur von Staaten, die unter den Rettungsschirm geschlüpft sind.
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"cui bono?"- Wem nützt das alles?
In der Watergate-Affäre hieß es seinerzeit bereits
hinsichtlich der obigen Frage: "Just follow the money trail."
d.h. "Folge dem Geld."
In vielen Leser-Kommentaren zur EURO-Krise so auch hier besteht
Unklarheit, wem die gewaltige seit mehreren Jahren laufende Rettungs-
(oder besser:) Verschiebeaktion mit dem EURO nutzt. Klar ist lediglich,
dass bisher weder bei den Bürgern der Empfängerländer
noch erst recht bei den Bürgern der Geberländer ein erlebter
bzw. nachvollziehbarer Nutzen entstanden ist.
Vielleicht hilft es ja für die Gewinnung von Einsichten in die
Materie, sich via Net über das Mitglieder-/ Teilnehmerverzeichnis
der sog. "Bilderberg Group" zu informieren. Dort findet sich
auch die derzeitige EURO-Prominenz. Wie gesagt: "Just follow the
money trail."
Der Ankauf nützt den Inhabern fauler Staatsanleihen (vor allem den Banken) sowie den
vorsätzlich misswirtschaftenden Parteikadern in den
Defizitländern. Des weiteren dem Bürokratenapparat in der EZB,
dem EFSF und dem ESM, denn diese haben dann entsprechende, sehr gut
bezahlte Posten und können ihre Machtgelüste ausleben.
Den Schaden hat der normale Eurozonenbürger durch die mit dem
Gelddrucken einhergehende Inflation sowie insbes. die Bürger der
nicht-Defizitstaaten, insbes. Deutschland, die Niederlande & Co., da
sie durch die unweigerlich eintretenden Verluste den Schaden direkt
haben werden. Siehe zum Thema auch "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?".
Italien und Spanien zahlten vor der Euro-Einführung über 10%
auf Staatsanleihen. Mit Einführung des Euro haben die
Südstaaten mit der (von Deutschland) “geliehenen“
Bonität dank ungewohnt niedriger Zinsen soziale Wohltaten auf Pump
finanziert, Flughäfen gebaut, wo es keine Flugzeuge gab,
Immobilienblasen erzeugt und so mancher Regionalfürst hat sich sein
persönliches Denkmal gesetzt.
Vor ein paar Jahren haben die “bösen Märkte“
endlich erkannt, dass Bonität und Zins auch bei Staaten einen
Zusammenhang bilden (sollten), denn es könnte ja mal einen
Schuldenschnitt geben. Und so erhöhten sie – durchaus
vernünftig – die Zinsen.
Aber Super-Mario will nun die gleiche Droge Niedrig-Zins verabreichen,
die das Problem verursacht hat. Davon wird der Patient nicht gesund,
sondern abhängig.
Hat jemand das Umfallen des berühmten Sacks Reis gehört?
Vermutlich nicht einmal in China war etwas zu hören. Was Draghi wie
eine Enzyklika ankündigte war weniger als nichts. Kalter Kaffee,
Eiskaffee - na, im Sommer noch akzeptabel.
Nicht einmal das finnische Prinzip: Hilfen nur gegen Sicherheiten, hat
er in Betracht gezogen (welche Sicherheiten hätte er denn auch zu
bieten).
Auch sonstige à la mode de Merkel
"Konditionalitäten" wie "Geld gegen
Sparauflagen" wurden nur ganz peripher als wohl nötig, ja,
aber doch lästig und eigentlich zu umständlich, versteckt
angedeutet.
Gerade erleben wir ja wieder eine großartige Verlautbarung der
Griechischen Freunde, die sich zu einem "Sparprogramm"
durchgerungen haben. Oder besser die Sprachregelung für ein
Sparprogramm, welches im nächsten Jahrhundert ganz gewiss greifen würde.
Was sind das nur für endzeitliche Stammeleien?
Wie oft müssen wir noch feststellen, daß ES zu Ende ist, und
die Beatmung abgestellt werden kann und muß?
Macht was ihr wollt und quatscht sinnlos rum, - aber macht ein Ende!
Das ändert nichts an den Risiken
und dafür stehen die Zinssätze. So einfach ist das. Was sich ändert, ist unser Geldwert und damit wird unsere Wertschöpfung in D, erarbeitet in 41 Stundenwochen und 67 Arbeitsjahren, zu Gunsten der Liegeterrassen im Süden verramscht. Das nenne ich vorbildliche Solidarität. Danke Frau Merkel!
Die EZB bereitet sich vor................
Das heißt im Klartext, für alle Eurobesitzer dass bald wie in
alten Zeiten, ab und zu eine Null auf den Geldscheinen weg gestrichen
wird, damit die Schlamperei weitergehen kann.
Wenn der Euro unumkehrbar ist, bedeutet es, dass die
Nordeuropäischen Staaten sich jetzt auf diese Inflationswirtschaft
mit gestrichenen Nullen einstellen müssen.
Lasst uns gegen die EZB klagen!
Diese Politik ist nicht im Sinne Deutschlands und wiederspricht Europäischen Grundsätzen und dem Deutschen Grundsätzen. LAsst uns gegen die EZB Politik klagen, bevor es zu spät ist !
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.08.2012 18:30 Uhrdie EZB genießt Immunität
die schlauen Politiker haben der EZB - wie auch dem ESM - eine
weitgehende Immunität verpaßt. Soweit ich weiß
können nur Regierungen gegen die EZB klagen.
Im übrigen ist das Mandat sehr schwammig formuliert (warum wohl?),
sodaß es garnicht so sicher ist, ob die EZB das nicht vielleicht
doch darf, was sie gerade macht. Sie kann die Aufkäufe von
zweifelhaften Staatsanleihen am Sekundärmarkt im weitesten Sinne
als Mittel zur Stabilisierung des Wertes des Euro darstellen.
Was wir aber nun wissen ist, daß das höchste Ziel von Draghi
und Co ist, daß die Pleiteländer niedrige Zinsen bekommen und
nicht mehr die Geldwertstabilität. Wir haben Gelddrucker zum
Inflationsbekämpfer gemacht!
dann schwimmt eben die DM oder der NEuro auf dem Meer über den Haien.
Danach kommt dann irgendwann der Mondón.....bis zum Dolleur.
Hatten wir doch schon einmal, mit dem Reich welches tausend Jahre währen sollte. Gott sei Dank waren es dann nur Zwölf. Wann wurde nochmal gleich der EURO eingeführt? ---- nun, kommt ja dann ungefähr hin!
Wenn die EZB die Inflation anfacht und diese wirkt in 10 Jahren voll
durch, dann werden die Anlagen der zukünftigen Renter schlicht und
einfach verflüchtigt.
Damit wäre dann die spanische Rente sicher und die deutschen
Rentner dürften inn Spanien jobben gehen, weil die Spanier immer
noch mit 60 in Rente gehen.
Das die spanischen Abgeordneten immer noch mehr verdienen als deutsche
Abgeordnete steigert ja nur die Staatsverschuldung.
Wenn die Griechischen, Spanischen und Italienischen Abgeordneten weniger
verdienen als deutsche Länder-Abgeordnete, dann können die
MED-Länder irgendwann mal vorbeikommen um nach Geld zu betteln.
zZ verdienen die fast das dreifache eines Deutschen Bundestagsabgeordneten.
Was jetzt vorbereitet ist, kommt der Abschaffung der Notenbank in der
Form gleich, wie sie konzipiert war, um in die Fußstapfen der
Bundesbank zu treten. Stabilität wie unter der DM sieht anders aus,
als das Chaos, das die gemeinsame Währung angerichtet hat.
Alles was Draghi einsetzen will, muss zu einer massiven Kapitalflucht
des gesamten Auslandes aus Europa führen. Da die wirtschaftlichen
Entscheider über hinreichend Sachkompetenz verfügen ist klar,
dass Draghis Maßnahmen der Sargnagel für die
Glaubwürdigkeit des Euroraumes ist. Die Abwertung des Euro des
letzten Jahres wird weitergehen. Setzen sich Monti, Hollande und Draghi
durch, und machen den ESM und die EZB zur Gelddruckmaschine, um die
Sünden der Vergangenheit finanzieren zu lassen, ist das die
größte wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkei die auf
einem Kontinent je erzeugt wude. Die Pleitestaaten genießen ex
post die nachgereichte Finanzierung für das, was sie über ihre
Verhältnisse konsumiert haben.
Was stört es den Mond, wenn ihn der Hund ankläfft
Die Macht der Institution und die Ohnmacht der Demokratie ist das wirklich bedrückende Problem Europas. Alles was wir bisher dachten zu Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie ist uns abhanden gekommen. In Wirklichkeit sind wir alle gemeinsam längst zu Sklaven diverser Institutionen geworden. Es nützt doch nichts Herrn Draghi -dessen Fan ich nicht bin - zu beschimpfen. Ein anderer an seiner Stelle hätte ähnlich gehandelt. Es ist nicht die Aufgabe der Institution EZB ein besseres System zu schaffen - diese Aufgabe obliegt uns allen. Es ist die Aufgabe der EZB den Euro stabil zu halten. Der Supergau (=maximale Instabilität) ist der Zusammenbruch der Währung - im Rahmen der gegenwärtigen Banken -und Staatsfinanzkrise ein durchaus ernstzunehmendes Szenario - nicht Draghis alleinige Schuld. Diese rückwärtsgewandte Diskussion! Raus aus dem Euro ist eine politische Entscheidung. Die müssen wir herbeiführen, wenn wir sie wollen, statt wieder die Verantwortung einer Institution zu überlassen.
Was soll eigentlich das Gejammere darüber, daß Schuldenstatten immer höhere Zinsen zahlen müssen?
Egal ob Griechenland oder Spanien, wenn jemand insolvent ist oder als
insolvent eingeschätzt wird, dann reagieren die Märkte auf
eine ganz normale Art: Wenn man überhaupt noch Kredite bekommt,
dann zu deutlich höheren Zinsen. Der Grund hat überhaupt
nichts mit Spekulation zu tun, sondern sollte so verstanden werden,
daß der Markt verhindern will, daß die Schuldenlast am Ende
untragbar wird. Abgesehen davon, daß sie das im Falle
Griechenlands schon ist, weil EZB, IWF und EU-Kommission mit ihren sinn-
und wirkungslosen Hilfsaktionen immer neues Geld in Form von neuen
Krediten hineingepumpt haben. Würden auch die europ.
Autoritäten auf den Vater des Wohlstandes, Ludwig Erhard hören:
"Der Markt ist der einzig demokratische Richter, den es
überhaupt in der modernen Wirtschaft gibt."
und
"Der Markt ist besser als der Staat."
Und auch das "Kesseltreiben" gegen die Bundesregierung ist
schwachsinnig, weil sie keine Rettungseinrichtung ist, sondern nur ihren
Bürgern verantwortlich. und dem BVG.
Warum nicht heimisches Privatvermögen anzapfen?
Wieder einmal scheint es dass die Kreditwürdigkeit der
Nordländer herhalten muß.
Genauer gesagt, die Regierungen der Nordländer werden es ihrer
steuerzahlenden Bevölkerung zumuten Kosten und Risiken für
Verschwendungen im Süden zu übernehmen.
Dabei wäre eine Lösung in den meisten Südländern
einfach. In Summe ist die Vermögenslage der privaten Haushalte, z.B
in Spanien und Italien, nämlich gar nicht so schlecht. Es gibt auch
dort Reiche und das Verhältnis von Privatvermögens zur
Staatverschuldung ist dem deutschen gar nicht so unähnlich.
Warum wird den Vermögenden in diesen Länderen nicht
auferlegt, etwa per Zwangsanleihen zu zwei bis vier Prozent Zinsen ca.
zehn bis fünfzehn Prozent der Staatsschulden zu finanzieren?
Das würde wahrscheinlich nur um die als fünf Prozent der
heimischen Privatvermögen (verzinst!) beanspruchen und die Zinsen
für neue Staats-Anleihen vermutlich deutlich unter das Niveau
drücken das in diesen Länderen vor Euro-Einführung vorherrrschte.
Privatvermögen
Da haben Sie schon Recht, aber wer hier in der spanischen Regierung hat den Mut dies laut zu sagen? Wer "hängt der Katze die Schelle um"?? Hier gibt es superreiche Leute, aber an die traut sich doch keiner ran! Hier gehts nur der Mittelklasse an den Kragen, die müssen alles ausbaden, leider! Und solange hier die "Subventionen" an die Gewerkschaften, dem spanischen Kino, dem Unternehmertum, den offiziellen Luxusautos mit Schoffören usw., nicht gestrichen werden, den korrupten Autonomiepräsidenten nicht die veruntreuten Gelder zurückverlangt werden, solange kann sich dieses Land auf keinen Fall erholen!!
Wer soll Spanien und Italien noch retten?
Alleine der spanische Finanzhunger würde jeden Rettungsschirm
sprengen. Italien kann unmöglich aufgefangen werden. Beantragt ein
Land Hilfe, ist es faktisch vom Finanzmarkt abgeschnitten. Es ist
völlig illusorisch Anzunehmen, die letzten liquiden Nordstaaten
könnten dreistellige Milliardenbeträge jährlich
Schultern.
Kauft die EZB in diesem Umfang Staatsanleihen, dürfte die
Inflationsrate innerhalb von wenigen Wochen dreistellig ansteigen.
Inflation
Sie meinen nur von der Inflaktion und haben keine Ahnung von der echten Situation der Personen in anderen europaeischen Laendern. Ist das echtes deutsches Verstaendnis der Sache?
Stimmt nicht so ganz
Allein nur um Spanien drei Jahre vom Anleihemarkt zu nehmen braucht man
ca, 650 MRD. Euro. Aber das soll ja nicht so sein, das Spanien vom
Anleihemarkt abgeschnitten ist.
Und was macht Spanien in der Zwischenzeit. Spanien hat keine
nenneneswerte Werte eigene Industrie. Aber bürokratische Ausgaben
die nicht einmal ansatzweise wirtschaftlich gerechtfertigt sind.
Die Schulden sind aber noch da, auch wenn sie bei der EZB gelagert sind,
oder ist der allgemeine Konsens das Schuldtitel die bei der EZB liegen
nicht zurückgezahlt werden müssen. Muss, kann , soll
überhaupt noch einer von den PIGS etwas zurückzahlen.
Machen wir uns bitte nicht vor - was Griechenland im kleinen ist Spanien
in großen Stil. Möglicherweise aber mit einer realistischeren
Bevölkerung als die der Griechen.
Größenordnung
Bisher wurde jedes Land vom Finanzmarkt abgeschnitten, welches Hilfen
beantrage. Irland konnte sich fast zwei Jahre nicht selbst am Markt
refinanzieren. Jetzt zeichnet sich eine leichte Erholung ab, dennoch
wird man wohl um weitere Hilfen nicht umhinkommen.
Es scheint den agierenden Politikern fehlt das Verständnis für
Größenordnungen. Spanien ist die viertgrößte
Volkswirtschaft der Eurozone! Bis Ende 2014 muss Spanien annähernd
300 Milliarden Euro refinanzieren. Wie sollen dies die wenig liquiden
Nordstaaten schaffen?
Stimmt nicht so ganz
1. Irland hat vor weniger als zwei Jahren Hilfe beantragt und hat sich
vor kurzem doch wieder auf dem Markt finanzieren koennen
2. Eigentlich braeuchte die EZB nur ein Teil der Anleihen Spaniens und
Italiens auf dem Sekundaermarkt zu kaufen, wie sie es im letzten Jahr
bereits getan hat (ohne dass die Inflationsrate "innerhalb von
wenigen Wochen dreistellig" angestiegen sei), um es zu erzielen,
dass diese Laender nicht vom Finanzmarkt abgeschnitten bleiben.
Beruhigen Sie sich doch ein bisschen...
Die Südländer können doch nichts dafür, dass die Bundesbank viel zu viel Geld verliehen hat,
nur damit unsere Produkte dort reissenden Absatz finden, deren
Herstellung nebenbei gesagt Deutsche Arbeiter in Lohn und Brot brachte.
Wenn Merkel nicht endlich ehrlich ist und auf diesen wichtigen Punkt
aufmerksam macht, also auch klar aufzeigt, dass es sich lohnt, mit
Bankern Streit anzuzetteln statt ihnen immer nur mit unschuldigem Blick
Geld nachzuschiessen, dann soll sie 2013 erst gar nicht wieder antreten.
Die eigene Mitschuld einzugestehen, statt sich als schwäbische
Hausfrau aufzuspielen ist das Mindeste. Man fasst sich doch langsam an
den Kopf und fragt sich wie Umfrageergebnisse zustande kommen, nach
denen 70% aller Bürger glauben, dass die EURO-Rettung bei Merkel in
den besten Händen ist.
Oder macht sich die Demoskopen-Gilde etwa mit wissenschaftlich
unhaltbaren Methoden langsam lächerlich?
Die Bundesbank hat dort gar nichts verliehen. Sondern die dortigen Geschäftsbanken und
staatlichen Banken sowie ausländische Banken.
Und dafür können sie ALLES, siehe z.B. "Wer ist Schuld an
der Überschuldungskrise?".
Wenn Sie es schaffen, bei diesem Text auch nur 1% zu widerlegen, dann
Hut ab.
Es war nicht die Bundesbank ...
... sondern die Landesbanken und die bereits pleite gegangene HRE, die jetzt ein Schattendasein im Bundeshaushalt führt.
Selbstverständlich kann der arme Schuldner nix dafür,
wenn ihm der fiese Gläubiger ständig Geld aufdrängt. Ist
es das, was Sie uns sagen wollen, Herr Schneider ?
Oder wollen Sie nur dezent auf eine den dort üblichen mafiösen
Staatsstrukturen geschuldete Geschäftsunfähigkeit der
bedauernswerten Südländer hinweisen ? Müssen diese
Länder gar unter Kuratell gestellt werden wie weiland die etwas
verrückte Erbtante ?
Es darf keinen wundern, der die Karriere dieses Herrn verfolgt hat. Er
und die restlichen involvierten, levantinischen Schlitzohren werden Frau
Merkel und ihre von monumentaler Naivität
strotzende Entourage locker über den Tisch ziehen. Target2
lässt grüssen.
???
Wieso TARGET 2? Herr Schäuble, unser Finanzminister ließ doch wissen, das die Salden keine Kredite wären. Er ist Finanzminister, und sollte es wissen? Oder?
halten weder Ochs noch Esel auf...." Mehr gibt es nicht zu sagen. Hier wird noch ein wenig Theater geboten, der eine dafür, der andere dagegen....Brot und Olympische Spiele...wo Konkursländer in der Mehrheit sind, werden die anderen gehäutet...alles Demokratisch, einfache Mehrheit reicht...Alle wollen weginflationieren, außer denen, auf die es in unserem ach so demokratischen Staat ankommt und die es büßen: Das Volk. Man würde sich wünschen, dass die Menschen wieder Montags auf die Straße gehen und zeigen wem die Herrschaften in Berlin rechenschaft schuldig sind. Aber solange sich die Masse mit iPhones/iPad, der Einheitsoße unseres Staatsfernsehens zudröhnt, treiben wir fröhlich dem Untergang entgegen. Sich hier Luft zu machen ist auch nur Alibi. Egal, wenn Schäuble im Bundestag den Mielke macht und sagt "...aber ich liebe Euch doch alle" fällt der Vorhang. Es sind eh nur noch Parallelen zum Ende der DDR, die einem einfallen....Gut Nacht, Deutscheland..
EZB Fokus sind niedrige Zinsen für Pleitestaaten und nicht mehr Geldwertstabilität!
Wir müssen Herrn Draghi dankbar sein:
1. er hat noch vor der BVerfG Entscheidung klar gemacht, daß der
ESM Aufkäufe von Staatsanleihen plant und so (in Zusammenspiel mit
der ETB) die Haftung auf das unendliche gehebelt werden kann. Genau das
aber ist beim BVerfG als Aushebelung des Haushaltsrechts des Bundestags
immer als Verfassungsbruch bezeichnet worden. Meine Hoffnungen für
den 12.9. steigen!
2. er zeigt mit aller Deutlichkeit die Prioritäten der EZB:
niedrige Zinsen für Pleiteländer sind wichtiger als
Geldwertstabilität. Jetzt sollte dem letzten Politiker klar werden,
was wir mit der DM und der Bundesbank aufgegeben haben und daß wir
lupenreine Gelddrucker als Währungshüter haben.
Tun Sie Ihre Aufgabe Hr. Draghi? Nein. Also Raus aus dem Euro, Ende mit diesem Rettungswahn.
Die Aufgabe der EZB ist vor allem die Währungsstabilität.
Der Dollar dürfte wegen der Schulden der USA keinen Pfifferling
wert sein, aber der Euro verliert zum Dollar an Wert, mit Recht, denn er
ist noch weniger wert. Basis sind nur Lug und Trug. Die Steuereinnahmen
und die Wachstumseinschätzungen der Südeuropäer sind
nicht realistisch. Aber es werden weiter Schulden gemacht. Mit den
Target II Salden werden unter der Hand Werte aus den starken
Volkswirtschaften abgezogen. Deutschland wird als einziger gewichtiger
Gläubiger völlig ausgenommen. Und darauf soll eine
Währung basieren die man unbedingt retten muss. Fr. Merkel, dieser
Tanz wird zu heiß für Sie und Deutschland. Der Euro muss weg
oder Deutschland muss raus.
Anm.: Wenn Spanien bei hunderten Mill. € Schulden für 30
– 50 Mill. mal mehr als 6 % Zinsen zahlen soll, geht die Welt
nicht unter, sondern von den stetig neuen Schulden. Spanien kann seine
Probleme nur selbst lösen.
Herr Pinto,
Deutschland kann Spanien "nur" helfen...nicht aber für seine Schulden haften, sonst sind wie alle im Orkus!
Selbst
"Spanien kann seine Probleme nur selbst loesen". Warum ist Deutschland noch im Europaeischen Union? Es ist selbstaendig und hat keine Ahnung vom echten Leben in anderen Laender. Stimmt es?
Die Finanzmärkte haben der europäischen Währungszone ...
...und mit ihnen den steuerzahlenden deutschen Bürgern den Krieg erklärt. Als Abwehrmaßnahme will nun die EZB die 'Dicke Bertha' mit ihrer Feuerkraft in Stellung bringen. Das Risiko einer Inflation und somit einer Vermögensvernichtung ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Wer jetzt noch spart ist es selber Schuld. Jetzt noch leben und so wie die Südeuropäer kräftig Schulden machen und über die Verhältnisse leben, denn nach uns die Sintflut. Und was geht uns die nachfolgende Generation an. Das scheint jetzt die Devise bei vielen zu sein. Das die Banker den Einsatz der 'Dicken Bertha' gut finden ist doch klar, weil sie nun unbegrenzt weiter zocken und Boni abgreifen können.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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