Home
http://www.faz.net/-gqe-6ytt1
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Eurogruppe stockt „Brandmauer“ auf 800 Milliarden Euro auf

 ·  Monatelang hatte sich die Bundesregierung gegen eine solche Dimension gesträubt, nun ist es beschlossen: Die „Brandmauer“ aus den Rettungsfonds EFSF und ESM, weiteren Krediten und Fördermitteln soll auf 800 Milliarden Euro erhöht werden. Das sind mindestens 200 Milliarden Euro mehr, als Berlin ursprünglich wollte.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (52)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Ulrich Knak
Ulrich Knak (duktus) - 31.03.2012 11:47 Uhr

Brandbeschleuniger

Der Quatsch wird immer noch quätscher...., sagte Renate Künast zur seinerzeitigen Gesundheitsreform, ich dachte nicht dass hierzu noch phänomenale Steigerungen möglich sind!

Empfehlen
Armin Schindler

Keine "Brandmauer", sondern Brandbeschleuniger ist das,..

denn Mißwirtschaft, Spekulation, weitere Verschuldung und Inflation werden damit gefördert.
Weiter Öl ins Feuer gießen, nennt man das!
Das Gegenteil ist notwendig: keine Rettungsschirme, sondern Insolvenz für alle, die Einnahmen und Ausgaben nicht in Deckung bringen.
Außerdem: Das Feuer greift über auf Deutschland, dessen Finanzen in verbrecherischer Weise ruiniert werden!

Empfehlen
Lee Brilleaux
Lee Brilleaux (Nomodo) - 30.03.2012 18:42 Uhr

Schade Deutschland, alles ist vorbei...

Deutschland wird mit dem ESM entgültig von unseren "Volksvertretern" zum Ausschlachten frei gegeben. Wer noch in dieses Land investiet kann nicht mehr bei Trost sein. Es geht für die Spekulanten jetzt darum möglichst schnell die noch vorhandene Substanz auszulutschen.
Wenn man sämtliche Bürgschaften, ESM Ausstände, Pensionslasten etc. von D zusammenzählt dürfte sich die Summe bereits gefährlich nahe dem geschätzten Volksvermögen nähern. Die genauen Zahlen werden bewußt verschleiert, damit der dumme Michel nicht schon bald die Banken stürmt um sein Erspartes zu retten.
Wer damit jetzt noch zögert, wird sich schon bald umschauen. Ist erst der ESM installiert, werden wir uns binnen kürzester Zeit mit horrenden Forderungen konfrontiert sehen und zwar in bar, nicht als Bürgschaft. Und dann werden unsere Politiker Krokodilstränen weinen, weil sie das Geld "leider" nur dur Enteignung von Sparvermögen und Zwangshypotheken aufbringen können. Schade Deutschland, alles ist vorbei....

Empfehlen
Karl Hammer

Ich würde echt was für einen Blick in die Zukunft geben

Ich wüsste zu gerne, welcher Platz dem Schäuble in hundert Jahren in der deutschen Geschichte gegeben werden wird.
Vorausgesetzt, es gibt dann noch eine deutsche Geschichte...
Oder werden wir die Generation sein die den Stab verliert, der uns von unseren Ahnen Generation für Generation bis heute weit über zweitausend Jahre weiter gegeben wurde?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2012 21:44 Uhr
Karl Hammer

@Karin Gossmann-Walter (sidana)

Ich fürchte, es ist um unsere Rücklagen schon geschehen, ebenso wie die demographische Katastrophe schon Realität ist. Diese wird nur erst in 10-20 Jahren ihre Wirkung entfalten, geboren ist sie schon, sie wächst gerade in den Kindergärten auf.
Daran, daß es, wenn ich in das Alter komme noch eine wirkliche Rente und ein Sozialsystem geben wird, glaube ich schon seit 10 Jahren nicht mehr. Wie ich wenigstens einen Teil unseres Vermögens retten kann, darüber zerbreche ich mir seit Monaten den Kopf.
Es wird eine Rentnerschwemme kommen, während der produktive Nachwuchs wegbrechen wird, die kulturfremde Einwanderung wird die sozialen Spannungen verschärfen. Gleichzeitig steigen die Staatsschulden ins Unermessliche. Welchen anderen Weg es als den einer Währungreform mit Vermögensentwertung und Zwangshypotheken, oder aber eine starke Inflation durch Eurobonds, soll es denn da noch raus geben? Jetzt haben wir einen Aufschwung, aber was soll da noch kommen, ausser ein dickes Ende?

Empfehlen
Karin Gossmann-Walter

ich möchte gar nicht wie Sie Herr Hammer wissen,

was in 100 Jahren in der dt. Geschichte steht.

Meinen Zukunftsblick hätte ich lieber auf die nächsten 5, 10, 20 Jahre...um zu wissen, ob wir das noch "überleben" und unsere Ersparnisse, Renten, Versicherungen ecc. nicht platt gemacht worden sind von dieser EU-Clique.

Empfehlen
Karl Hammer

Machen wir der Sache ein Ende...

setzen wir die "Brandmauer" einfach per "Mechanismus" automatisch immer auf X+1 Euro als irgendjemand denkt, sagt und fühlt, und gut ist. Dann kann man sich auch diese albernen Berichte und Konferenzen sparen.
Das ist billiger und gut und gedeihlich für alle.

Empfehlen
eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 30.03.2012 18:24 Uhr

Es ist doch genug von dem Zeug da.

Fand Schäuble nur mal 50 Milliarden, von denen er gar nicht wusste, dass sie da waren, suchen nun die Engländer und Amerikaner gleich nach 15 Billionen $US, die zwar überall auftauchen, aber dann doch nicht zu finden sind. Mit diesem Betrag spekulierten englische und amerikanische Banken massiv gegen den Euro, obwohl das Geld gar nicht existiert.
Involviert in diesem wohl größten Betrug aller Zeiten, der einem den Atem verschlägt, die Bank of New York, FED, Reserve Bank Federal Reserve Bank of NY und die Royal Bank of Scotland.
"Lord James von Blackheath hat in einer Rede vor dem Parlament, den sicherlich größten Betrug aller Zeiten zur Sprache gebracht und diesen Betrug mit Dokumenten belegt. Involviert sind auch die amerikanische und die englische Regierung. Es geht um Lügen über Hunderttausende Tonnen von imaginärem Gold, illegale Überweisungen und Darlehen in Höhe von 15 Trillionen (Billionen hier) $US."
Lord James of Blackheath googeln und sich seine Rede ansehen. Atemberaubend!

Empfehlen
Lee Brilleaux
Lee Brilleaux (Nomodo) - 30.03.2012 18:05 Uhr

Weiter so!

Ich bin hochzufrieden mit dem Aufstocken des Schutzschirms. Wenn der Euro jetzt schon kracht, ist mein Erspartes futsch. In sieben Jahren kann ich mir meine Firmenrente auf einen Schlag auszahlen lassen. So lange muss der Euro noch halten. Dann geht's ab mit der ganzen Familie nach Australien. Dann kann der Laden von mir aus zusammen krachen. Meine gesetzliche Rente habe ich sowieso schon abgeschrieben.

Empfehlen
Gerhard Storm

Anstatt Grenzzaun des Pudels Kern gefunden

Schäuble u. Merkel sind mit ihrer Grenzvorstellung gescheitert u. haben klein beigegeben. Jetzt entdeckt Schäuble, dass es nicht auf die Höhe des Geldes, sondern auf des Pudels Kern, der Wirtschaftsverbesserung, insb. bei den PIIGS-Staaten, ankommt.

Diese Einsicht ist zu loben, auch wenn sie zu spät kommt u. die Billionengeburt kaum noch verhindern kann, auch wenn Juncker sich noch ziert.

Denn die Euro-GR-Schuldenkrise lebt von Überraschungen.

Sei es seitens der Griechen mit ihrem Zahlensalat, sei es, dass Frankreich Schäuble mit einem Billionenschirm verfolgt, sei es, dass auch die Amerikaner plötzlich den Teufel an die Wand malen und nach mehr Abschirmung verlangen.

Keine Überraschung stellt dar, dass sich die dt. Regierung ständig überraschen lässt. Denn nicht sie managed die Schuldenkrise, sondern es sind die Schuldnerländer, die den Takt vorgeben u. den willfährigen Schäuble lenken, wohin sie wollen. Das ist notwendig, denn ihm fehlen Durchblick u. Weitsicht.

Empfehlen
eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 30.03.2012 17:12 Uhr

In Zeiten von Tsunamis.

Es ist auch ein Versagen der Medien der Bevölkerung nicht klar und deutlich mitzuteilen, was Merkel und Schäuble beim gegenständlichen ESM-Vertrag unterschrieben haben:

"Wenn die Forderungen des ESM-Gouverneursrates gegen die Mitgliedstaaten von einem, oder mehreren Ländern innerhalb sieben Tagen nicht erfüllt werden, wird die Ausfallsumme auf die zahlungswilligen bzw -fähigen Staaten umgelegt."

Wir befinden uns bereits im freien Fall und kaum einer weiß oder sagt bescheid.

Empfehlen
Joachim Beilich

Die Konsequenz - Inflation

Die Staaten (einschließlich Deutschland) leben weiterhin über Ihre Verhältnisse. Die Schuldenbremse entpuppt sich als Aprilscherz und schlechte Schuldner bürgen für noch schlechtere. Die Targetforderungen der Bundesbank wachsen weiter und die EZB leiht Staaten Geld, die dieses nicht auf dem freien Markt zu diesen Konditionen bekommen können.

Wir Pumpen immer mehr neues Geld ins System, ohne es zu haben und erhöhen damit die Geldmenge.

Noch kann die Inflation mit Tricks abgewendet werden. Aber mal ehrlich - mittlerweile ist eine sehr starke Inflation der einzige Weg, mit dem es Deutschland gelingen kann, seine bestehenden und neu aufgenommenen Verbindlichkeiten zurückzuzahlen. Das gilt auch für die anderen EU Staaten.

Sind unsere Politiker wirklich so naiv?

Empfehlen
Alina Bergmeier

Eine „Brandmauer“ aus Papier…

Das ist so lächerlich wie erbärmlich. Die Politik schreckt vor keiner Lüge zurück und sei diese noch so dümmlich und durchsichtig. Sie haben gelogen, als der Euro gegen den Willen des Volkes eingeführt wurde, sie logen, als die Fehlentwicklungen sichtbar wurden, und sie lügen im Zusammenhang mit der sog. Rettung immer dreister. Dabei war der Euro von Beginn an bereits unrettbar verloren. Es ist eine Illusion, mittels Gelddruckerei und deutschem (echtem) Geld das Umverteilungs- und Ausplünderungs-Projekt EURO zugunsten eines einigen Europas der einheitlichen Lebensverhältnisse aufrechterhalten zu können. Derzeit wird in erster Linie auf unsere Kosten Zeit gekauft. Die sich ständig ausweitenden Haftungsrisiken unter Berücksichtigung der uneinbringlichen Target 2 – Forderungen übersteigen die Leistungsfähigkeit der Deutschen. Das Volk ist zu alt und zu unqualifiziert, um noch einmal von vorne anzufangen zu können.

Empfehlen
Ronny Schaffer

Was für eine Schlampereiwirtschaft

Kein Unternehmen, keine Familie, kein/e Privatmann/frau darf sich dermaßen weit verschulden. In dem Sinne machen diejenigen, die Kredite zur Umschuldung aufnehmen, doch alles richtig: der Staat lebt vor, wie man laut gesunden Menschenverstand NICHT handeln sollte. Rücklagen bilden? Etwa wie Bauern Saatgut für die nächste Ernte zurücklegen? Lieber nicht. Amerikanische Pumpwirtschaft ist in, deren negative Auswirkungen bekommt Europa als Finanzkrieg nun in voller Wucht zu spüren. Leben auf Kosten anderer, im Kleinen wie im Großen, nach mir die Sinflut.
Die Spekulanten reiben sich schon ie Hände, kommen die politischen Wichtigtuer mit einem Brandmäuerchen von 800Mrd€ gegen die horrenden Blasensummen der Banken nicht im Geringsten an.
Und irgendwie ist es auch müßig, sich damit zu beschäftigen. Hinter verschlossenen Türen wird verfassungswidrig entschieden, vielleicht würden mal einige aufwachen, wenn es hieße, Deutschland zieht wieder in den Krieg. Obwohl das schon eine Art Krieg ist.

Empfehlen
Christoph Rohde

Währungsreform droht

Die gute Konjunktur, die inflationsangstbedingte Konjunktur etc. sind Verdrängungsmechanismen, die die Aktualisierung der Schuld noch verhindern. Noch... Die Währungsreform und ihre sozialen Folgen, ich möchte nicht dran denken...

Empfehlen
eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 30.03.2012 16:15 Uhr

Übrigens, Frau Merkel,

nach Griechenland will jetzt auch die spanische Regierung ihrer Fußballliga die angehäuften Steuerschulden und unbezahlten Sozialabgaben erlassen, wobei es sich nur um den geringen
Betrag von etwa 1 Milliarde Euro handelt. Verlangen Sie von mir, dass ich jetzt auch Messi und Ronaldo mit bezahle? Bekomme ich dann Freikarten für die spanische Liga von Ihnen oder übernimmt das Herr Schäuble?

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2012 12:04 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 31.03.2012 12:04 Uhr

Vor ein paar Jahrzehnten noch hieß es in China: "Das Auto ist ein Massenverkehrsmittel ...

.... in dem sich das Volk in Gestalt seiner Vertreter fortbewegt." So wird das auch mit Ihren Freikarten laufen.

Empfehlen
Wolfgang Töpler

Tricksen, tarnen, täuschen

Wer blickt da noch durch? Unglaublich, wie die Bundesregierung versucht, das Anschwellen des Rettungsrings von 500 auf 800 Mrd als «keine Erhöhung» zu verkaufen:
1. Sprachtäuschung: Das Horrorwort «Erhöhung» wird ersetzt durch «Ausweitung», klingt so harmlos nach Plattklopfen.
2. Salamitaktik: Ursprünglich sollten nicht verbrauchte EFSF-Anteile verfallen, dann sollten sie «vorübergehend» zum ESM hinzukommen, am Ende war’s Dauererhöhung auf 700 Mrd.
3. Misester Trick: Ursprünglich sollte das Griechenland-Hilfspaket aus der Gesamtsumme finanziert werden, jetzt schlägt man erst mal 100 Mrd drauf, macht 800 Mrd, damit nach Abzug der Hilfen noch 700 Mrd übrig bleiben.
4. Die OECD und den franz. Finanzminister lässt man 1 Billion fordern. Wenn’s jetzt «nur» 800 Mrd sind, glaubt der deutsche Michel schon, ein super Schnäppchen gemacht zu haben und feiert Merkel & Schäuble als Retter Deutschlands.
Resultat: EU, Pleiteländer, Regierung, Opposition, Bürger: alle zufrieden. Deutschland bankrott.

Empfehlen
Edda Kuhlmann

Fest in Europas Klauen

Die erste Griechenlandhilfe sollte die letzte bleiben. Der EFSF sollte nur voruebergehend sein. Der ESM sollte auf 500 Mrd. Euro begrenzt sein, einschl. der Reste des EFSF. Die zweite Griechenlandhilfe wurde vergeben, als man bereits wusste, dass eine Dritte gebraucht wird. Der ESM steht noch nicht einmal, das musste er schon erhoeht werden. Der ESM steht immer noch nicht, das musste er schon wieder erhoeht werde. Der Kapitalbedarf Spaniens und Italiens alleine in den naechsten Jahren betraegt 1.2 Bln. Euro. Steht der ESM ersteinmal, kann die Fondshoehe jederzeit erhoeht werden. Laut ESM Satzung muessen zahlungsfaehige Mitglieder den Anteil derjenigen uebernehmen, die unter dem Rettungsschirm sind. Noch Fragen?

Empfehlen
Volker Kulessa

unverantwortlich

allesamt Laienspieler, die glauben, Märkte beruhigen zu können machen sich lächerlich. Sie sollten die Ursachen des Problems angehen. Davon aber ist nicht die Rede.

Empfehlen
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 30.03.2012 16:02 Uhr

EINE BILLION reicht tatsächlich noch nicht .......

Dieser pathologische EURO-Rettungswahn gebiert eine Fehlentscheidung nach der anderen - für die finanzielle Stabilität Deutschlands ist dies der direkte Weg zum Schafott. Um den Euro-Raum auch nur vorübergehend zu stabilisieren braucht es ca. 6-7 Billionen € !! Nur vorübergehend wohlgemerkt. Die NICHT MÖGLICHEN, aber ERFORDERLICH gewesenen Abwertungen aus den letzten 10 Jahren müssen "durchfinanziert" werden, um die verlorengegangene Wettbewerbsfähigkeit der PIIGS+F wieder auf aktuellen Stand zu bringen. Inzwischen ist Frankreich auch schon mit ca. 100 Mrd. im Target2-Dispo. Zum Schluss werden die kleinen Staaten NL, FIN, A zusammen mit Deutschland alleine auf dem riesigen Schuldenberg sitzen. Der EURO muss weg, sofort. Das wird zwar auch sehr teuer, befreit uns aber vor einer dauerhaften Alimentierung der PIIGS+F mit hunderten von Milliarden über die nächsten Jahrzehnte und einer endgültigen Vernichtung unseres Vermögens.

Empfehlen
Andreas Hendel
Andreas Hendel (hendela) - 30.03.2012 15:32 Uhr

Die EFSF - / ESM-Rettungsfonds sind typische Vertreter für politische "Problemlösungstrategien"...

1) Die eigentlich das Problem auslösenden Ursachen werden verniedlicht oder gar komplett verdrängt (=> z.B. EU-Strukturprobleme => überhöhte Verschuldung),

2) Die Symptome werden mit den sie auslösenden Ursachen bekämpft (=> z.B. Mehrverschuldung), die wahren Ursachen aber nicht angemessen adressiert,

3) Die vermeintliche Problemlösung wird in der Öffentlichkeit als "alternativlos" gepriesen (=> Zurückweisung von persönlicher Verantwortung + Legitimation von möglichen Verstößen gegen die Verfassung),

4) Punkt 3) rechtfertigt bzw. begründet bereits im Vorfeld den zu erwartenden Fehlschlag der unter Punkt 2) eingeleiteten Therapie...

5) Bei konsequenter Umsetzung der Punkte 1) - 4) einer "Endlosschleife" steht dann einer Wiederwahl nichts entgegen...

Empfehlen
Monika Schmidt
Monika Schmidt (Thandu) - 30.03.2012 15:14 Uhr

Salamitaktik

Immer schön kleine Häppchen noch dazu, in ein paar Monaten wieder, und in ein paar Monaten wieder. Dies scheint der frustrierte Wähler irgendwie leichter zu akzeptiert als zwei größere Happen. Sehr schade, denn mit der Salamitaktik fühle ich mich als Wähler ein weiteres mal übergangen.

Empfehlen
Weitersagen

Protektionismus nach Brüsseler Art

Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Die Europäische Kommission will Strafzölle auf Solarmodule aus China erheben. Zahlreiche Unternehmen warnen vor der Reaktion Chinas. Davon darf sich die EU nicht beeinflussen lassen – trotzdem sollten die Mitgliedsstaaten alles daran setzten, die Kommission von ihren Plänen abzubringen. Mehr 27 13

Umfrage

Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Umfrage

Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --
Umfrage

Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.