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Schuldenkrise Euro-Staaten rechnen sich ihre Brandmauer hoch

 ·  Wie hoch ist die „Brandmauer“, welche die gefährdeten Euro-Staaten vor Finanzierungsschwierigkeiten schützen soll? Die Finanzminister des Euroraums sprechen mittlerweile von 800 Milliarden Euro oder „mehr als eine Billion Dollar“. Die Rechnung wird immer verworrener.

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Micha Siebert
Micha Siebert (michasb) - 01.04.2012 16:14 Uhr

Millionen gegen die Billion

Facebook Gruppe : Millionen gegen die Billion. Ziel Millionen Emails an die Abgeordneten. Und sie für Ihr Abstimmungsverhalten bei ESM in die Pflicht nehmen
Beitreten und mitmachen.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 01.04.2012 15:19 Uhr

Wir geraten in Altersarmut, bezahlen aber fremder Leute Gläubiger

Unsere politische Klasse muss den Verstand verloren haben. Kein Wunder, dass die Wähler sich in ihrer Verzweiflung den nobodies "Piraten" zuwenden.

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Viola Rosenkranz

Es ist nicht das Ende, denn man sucht nicht die Ursachen...

Man kann Schulden nicht mit Schulden bekämpfen. Nein es wird nur schlimmer, denn die Politiker sind die Getriebenen, da sie die nächsten Wahlen im Blick haben. Sie basteln an Scheinlösungen um ihre Klientel zu befriedigen. Die Frage ist, warum wir es so brauchen und für wen??? Deshalb wird die Billion bald geknackt werden. Die Folge Inflation, Bankenrettungen, sinkende Lebenshaltungskosten, sinkende Geburtenraten, geringe Renten usw. --- und Europa? wer nichts hat, kann nichts einzahlen ... Hauptsache es bleibt alles so wie es ist, Geld- und Ressourcenvernichtung und Schneeballsystem, wo genügend einzahlen...

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Frank Linnhoff
Frank Linnhoff (wulewuu) - 31.03.2012 11:43 Uhr

Politische Bankrotterklärung

Es gibt keine noch so hohe "Brandmauer", welche den Konstruktionsfehler der Geldordnung in der Eurozone beheben könnte. Ohne ein Geldsystem der Vollreserve, bei welchem das Privileg der Geldschöpfung allein bei der EZB liegt, die Staaten von der EZB zinslose Kredite erhalten, die Gewinne aus dem Geldschöpfungsprivileg den Staaten zufließen, kann es keine ökonomische Gesundung in der Eurozone geben. Solange dies nicht geschieht driften die Staaten der Eurozone auseinander. Ein absurderes Gebilde als die "Brandmauer" ist kaum noch vorstellbar.

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Closed via SSO
Zoufal Johann (Johanik) - 31.03.2012 11:23 Uhr

Ich warte...

Ich warte auf den großen Knall. Eigentlich wartet doch jede Regierung darauf, nur hofft jede Regierung, dass es erst die folgende Regierung trifft, und die folgende Regierung setzt auch wieder nur darauf, dass ihr der große Knall erspart bleibt. So gehen die Jahre wohl auf und ab, längst wölbt sich eine Billionenschuld über dem Land, na ja, man kann angesichts der demographischen Lage auch sagen: über dem Grab. Wer soll auch diese "Brandmauer" erstnehmen, wenn die betroffenen europäischen Staaten wegen ihrer demographischen Lage die Schulden gar nicht mehr abtragen können. Hasardeure allesamt.

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Dr. Michael Menzel

Eine Brandmauer aus Stroh und Zunder

zur schnellstmöglichen Verbrennung bestimmt.

Nachdem jeder Pleitestaat sich seine "Schnitte" aus der Mauer herausgebrochen hat, ist sie plötzlich verschwunden und man nennt das dann einen Schuldenschnitt.

Früher machte man "Bottlepartys" und jeder brachte eine Flasche mit. Heute bringt einer die Flaschen mit, die die er aus fremden Vorratskellern geklaut hat und jeder "Gast" nimmt so viele mit nach Hause wie er packen kann.

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Joachim Schroeder

Feuerwehr in der EU Ausführung!

So spricht doch unser wackerer Finanzminister ein wahres Wort gelas-
sen aus, wenn er von Strukturreformen spricht.
Sollte nicht in Kürze der Euro floatbar gestellt werden, so kann sich die
BRD baldigst mit diesem ''Schutzwall'' vom freien Kapitalmarkt verab-
schieden, denn eine EU die nur noch von einer EZB mit ihrer Noten-
presse finanziell über Wasser gehalten wird, ist auf diese Weise eines
Schneeballsystems bestimmt nicht mehr finanzierbar!!

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 31.03.2012 10:22 Uhr

Einzahlung in ESM schönrechnen zu Ungunsten Deutschlands und anderer Geberländer!

Ist das möglich, mitreden wollen über Verwendung, Höhe,… des zweiten Krisenfonds(ESM) aber nix einzahlen. Klar ganz einfach, der vorherige Rettungsfond(EFSF) schießt Geld an die Staaten vor, die nix einzahlen wollen/können und schon haben sie nach den Regeln des Fonds eingezahlt. Also finanzieren real nur einige Staaten diese Rettungsfonds aber alle bestimmen über die Verwendung. Das schlimmste dabei ist, das der erste Fond gar nicht wie geplant aufgelöst werden kann, denn alle Gelder sind ja schon vergeben, also faktisch weg. 200 Milliarden verbraten in so kurzer Zeit und nichts hat sich inzwischen geändert. Also wird irgendwann der dritte Krisenfond kommen mit dem Versprechen die anderen beiden abzuschaffen. Der dritte Krisenfond wird sich wohl dann Gelder aus dem zweiten ziehen,…… Und weg sind die eigezahlten Summen Deutschlands und anderer Geberländer. Wahnsinn, dass man sich so etwas gefallen lässt.

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Ralf Vormbaum

Jargon der Ahnungslosen

Begriffe, wie Brandmauer, Rettungsschirm und Feuerkraft sind der Jargon der politischen Ahnungslosigkeit, die sich darin gefällt, markige Sprüche zu klopfen, um das eigene Unvermögen zu überdecken. Bloße Geldvernichtung wird sprachlich ins positive gewendet. Die Realität fügt sich aber nicht politischen Phrasen sondern hat ihre Gesetzlichkeiten. Die Akteure sind längst nicht mehr souverän Handelnde, für die sie sich ausgeben, sondern nur Getriebene, die von einer Aktion in die andere taumeln und meinen, durch wohlautende Beschwörungsformeln eine heraufziehende massive Krise unseres Systems bannen zu können. Statt finanzielle Resourcen zu wahren, um sie im Auseinanderbrechen des Währunsgverbundes klug zu nutzen, werden sie durch unnützen "Rettungsaktionismus" verbrannt. Wäre es nicht so ernst, man könnte über das aufgeführte Bühnenstück der Funktionäre nur herzlich lachen und es als Beleg ansehen, dass Parteifunktionäre nie etwas wirklich Taugliches auf die Beine stellen.

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Christian Duus

Die 'atomare Abschreckung' der gutmeinenden Schildbürger

so las ich es formuliert in einer anderen Zeitung.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 31.03.2012 09:23 Uhr

Perpetuum mobile, Alchemie

Der ESM, aus einer schwer verständlichen Grundlage mit den Finanzen fremden Begriffen wie Brandmauer, soll das ewige Funktionieren des Systems garantieren und Reichtum aus dem Nichts schaffen.

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Torsten Bauer

teurer PR Gag

Wesentlich für die Stabilität einer Mauer ist nicht ihre Höhe, sondern ihr solides Fundament. Und an dem fehlt es leider. Die Rezession in den Südländern der EU setzt sich fort, Leistungsbilanzdefizite, Arbeitslosigkeit, Haushaltsdefizite, steigende Zinsen auf europäische Staatsanleihen, Target2, EZB Anleihekäufe. Eine endlose Liste, die nur eines zeigt: die Fundamente sind marode und nicht mehr in der Lage, dem ganzen Konstrukt Stabilität zu geben. Diese Brandmauer ist nur ein teurer PR Gag, geboren aus der Verzweiflung und Hilflosigkeit ihrer Akteure. Er wird die Finanzmärkte nicht nachhaltig beeindrucken. Die Krise ist nicht vorbei, sie kocht im Untergrund weiter und wird mit Gewalt neu ausbrechen.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 31.03.2012 07:37 Uhr

Was sind schon 800 Milliarden?

Ist doch ein Klacks, sind doch nur Zahlen im Computer, also rein virtuell. (hahahaha)
Warum machen wir die Firewall nicht unendlich hoch, dann kann jeder in Saus und Braus auf Pump ohne Rückzahlung leben!? Dann haben wir ein neues Sodom und Gomorrah!
Und ein Neuanfang hat noch niemandem geschadet...wenns nicht so ernst wäre ☺☻

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Thomas Schneider

Sinnlose Frage nach der Höhe

Die alberne "Brandmauer" besteht tatsächlich doch nur aus ein paar Groschen plus einer Menge großmäuliger Versprechungen, die deren Emittenten im Ernstfall überhaupt nicht erfüllen können.

Deshalb wird dieses inzestuöse Kredit- resp. Bürgschaftskonstrukt bei erster Gelegenheit, nämlich dann, wenn wirklich nennenswert Cash fließen und "fiat" eingelöst werden muss, kollabieren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2012 10:54 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 31.03.2012 10:54 Uhr

"ein paar Groschen"

Die andere Frage ist, wo sollen die Groschen zu jeder Zeit bereit gehalten werden: Im Tressor? Im Sparbuch? In Staatsanleihen angelegt? Einfach auf dem Girokonto bei einer systemrelevanten Bank? Oder bei einer irrelevanten Bank?

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George Rauscher

Nix genaues weiß man nicht

Und, das ist der Knaller, die Damen und Herren die da mit Milliarden um sich werfen, die wissen es selbst nicht. Sie haben längst den Überblick verloren. Man sehe sich nur das Video auf tagesschau.de an, in dem Schäuble die Frage 'beantwortet' wie hoch Deutschlands Haftung denn nun sei.
Wie ein kleiner Junge, der sich aus dem Stegreif eine Geschichte aus den Fingern saugt um sich aus einem Schlamassel zu ziehen, und sich dabei um Kopf und Kragen redet. Je elaborierter eine Antwort ausfällt, umso mehr ist sie gelogen, sagt man.

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Gerhard Storm

Scheinstärke

Schäuble erhofft wohlwollende Reaktion der Märkte. Dieses Hoffen ist geradezu eine Einladung an die Spekulation, ihr Marktspiel fortzusetzen. Es spiegelt die Hilflosigkeit der Politik im verfahrenen Euro-GR-Schlamassel wider.

Denn weiterhin gefährlich schwach sind die wirtschaftlichen Verhältnisse in den PIIGS-Staaten. Es wurde sträflich versäumt, dieses Problem massiv zu lösen. Stattdessen setzt man - mit einem Schuss Größenwahnsinn - weiter auf Steigerung des Spieleinsatzes.

Es ist geradezu lächerlich, wie hier mit Hunderten Euro-Mrd ewas eingerechnet, anderes ausgerechnet oder nicht ganz eingerechnet wird. Jeder hat eine eigene Rechenmethodik entwickelt.

Damit das Ganz ein Gesicht bekommt und man auch wirklich alle Dummen damit beeindrucken kann, tauft man man das entstandene Euromonster auf "Brandmauer", wohl wissend, dass schon ein kleines Feuer dieses kraftmeierische Vehikel hinwegfegt. Denn dieses hat nur Scheinstärke u. kann sofort kippen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.04.2012 08:34 Uhr
Gerhard Storm

Euro-Retter auch Spekulanten

Hallo, Carolus Doomdey, (Domday) - 31.03.2012 16:17 Uhr

Danke für die Klarstellung. Natürlich marschiert Schäuble an der Spitze der €-Retter-Spekulanten. Dabei agierte er bisher völlig erfolglos, ständig muß der Spekulationseinsatz erhöht werden. Beschönigend sprechen er u. die in punkto Spekulation unerfahrene Merkel davon, dass man auf einem guten Weg sei.

Schäubles neuestes Vehikel, die Transaktionssteuer lahmt, u.a. die Briten wollen sich nicht von der Erfolglosigkeit Schäubles in Finanzfragen anstecken lassen. Es ist eine Schande, mit welchen kontraproduktiven Vorschlägen ein dt. Finanzminister hausieren geht, wo er noch nicht einmal de Hauptaufgaben bewältigt hat:

Verbesserung der wirtsch. Verhältnisse der Euro-Staaten u.
Installierung von Instrumenten, die eine nue Fin.-Katastrophe verhindern sollen.

Nur immer mehr Geld ins Feuer werfen, halte ich für die dümmste Methode, weil das Geld nie ausreicht. Ähnlich hat sich auch Schäuble geäußert, dennoch mach er weiter!

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 31.03.2012 16:17 Uhr

Wer ist denn 'die Spekulation'?

Doch wohl Herr Schäuble, der ein SIV (Special Investment Vehicle) nach dem anderen konstruiert und das mit einer Chupze, welche die Banker von Lehmann wie Leiter einer Kreissparkassengeschäftsstelle aussehen lassen.

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Ralf Wagner

Reines Schmierentheater

Mit „Exzessen der Märkte“ pflegt die Kanzlerin ihre Fehlinterpretation der Krisen zu beginnen. Nun, es sind eher die Exzesse der Politiker, die deren Ursachen beschreiben. Sind es 500, 800 oder 1000 Milliarden für die "Brandmauer", sind es Euro oder Dollar, in denen man rechnet?Ernst nehmen kann das keiner mehr. Jedes Horoskop hat mehr wissenschaftliche Grundlagen als diese Rettungsakrobatik. Wenn die Euro-Regierungen ernsthaft sparen wollten und würden, bräuchte es diese Gigantomanie nicht. Doch die Wahrheit ist: keiner will wirklich etwas ändern. Die Rettungsschirme sind der nächste große Fehlanreiz neben dem Euro selbst. Und als Beilage gibt es den „empörten Juncker“.

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wolf haupricht

Also ich komme lediglich auf 500 Milliarden.....

oder eine halbe Billion, wenn die österreichische Finanzministerin dies richtig dargelegt hat. Denn 300 Milliarden sind bereits an GR, Irland u. Portugal aus anderen Rettungsfonds verplant bzw verausgabt unter Anrechnung auf den ESM i.H. von nunmehr 800 Milliarden. Liege ich da falsch?

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Karin Gossmann-Walter

Alles was wir brauchen, ist die eine richtige Krise, und die Nationen werden die neue Weltordnung

akzeptieren, sagte mal D. Rockefeller.

Wer schützt uns in Europa vor den Brandstiftern, wenn wir es selbst nicht tun ? die uns etwas von Brandmauern erzählen, die die Märkte beruhigen sollen.

Ich bin mehr als beunruhigt, wenn ich sehe was Merkel und Co. treiben und die Männer von Goldman + Sachs sich in der EU, in Griechenland und Italien positioniert haben...denn die wollen alles unser Bestes.

Ich glaube vom Süden Europas her wird die Beunruhigung die Menschen noch mehr auf die
Strasse treiben; wie gestern wieder in Spanien.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2012 08:01 Uhr
Mark Sanders
Mark Sanders (zeon7) - 31.03.2012 08:01 Uhr

Gerade die Leute von Goldman Sachs haben sich politisch als totale Versager erwiesen

Man sollte sich von der Vorstellung befreien das es irgendwelche übergeordneten Interessen oder Institutionen (Bilderberger etc.) gäbe, welch in der Lage wären die Geschicke der Welt maßgeblich für die Zukunft zu beeinflussen. Es gibt niemanden der die Eurokrise im Griff hat oder gar aus ihr heraus eine neue Weltordnung (was für ein Quatsch) errichten könnte. Auch der Traum von den sogenannten "Vereinigten Staaten von Europa" ist absoluter Blödsinn. Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland etc. sind allesamt sehr traditionsreiche und national orientierte Staaten die einen Teufel tun werden und ihre Souveränität zugunsten einer politischen Vereinigung mit den verhassten Deutschen aufzugeben. Die Pleitestaaten in der Eurozone sind in Wahrheit nur am Geld der Deutschen interessiert und Deutschland wiederum schert sich ebenfalls keinen Deut um deren Probleme sondern versucht nur das eigene Bankensystem vor dem Kollaps zu bewahren.

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Gerhard Rohlfs

Rettungen sind noch nicht alles: Höhere Zinsbelastung durch Euro und Abflüsse an EU und EZB-System

D. Spethmann, 3.1.12, FAZ: „Buchstäblich gar nichts von unseren Überschüssen behalten wir. Sie gehen samt und sonders an die EZB, und diese bezahlt damit die ungedeckten Importe von Frankreich & Co. Machte in 2011 rd 150 Milliarden Euro aus oder 6% unserer Wirtschaftsleistung. Und nicht vergessen: Weitere 100 Milliarden Euro zahlten wir für überhöhte Zinsen an die Banken.“
In seiner Studie v. Nov. 2011: “Für Banken, die sich in größerem Umfang durch Ausgabe von Schuldverschreibungen am deutschen Kapitalmarkt refinanzieren, stieg 1999 der Zinsfuss um bis zu 2 Prozent pro Jahr an. ... Makroökonomisch gesehen machte die plötzliche Mehrbelastung der deutschen Volkswirtschaft mit Zinsen sicherlich jährlich bis zu 4 Prozent des Sozialproduktes aus. Bei einem Sozialprodukt von 2.500 Milliarden Euro sind das 100 Milliarden Euro pro Jahr. …
Die europäische Gemeinschaftswährung hat Deutschland bislang mehr als 2.500 Milliarden gekostet.“
Dieses Geld fließt weiter ab, noch VOR allen Rettungen.

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Jahrgang 1966, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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