23.11.2011 · Der Präsident der Europäischen Kommission hat sein Konzept für gemeinschaftliche Staatsanleihen präsentiert. Um sie zu ermöglichen, will die Kommission die Wirtschaftsaufsicht in der Union verschärfen.
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die Eurobonds kommen - ganz sicher
Man macht einen neuen Vertrag à la Maastricht. Wir erinnern uns
an den Inhalt. Dann wird der neue Vertrag genau so gebrochen, wie der
von Maastricht - nachdem die Eurobonds da sind.
Als kleiner Junge habe ich mehrere Jahre unseren alten Herd angeheizt.
Dazu habe ich immer Zettel aus Papier benutzt, auf denen Zahlen mit
vielen Nullen standen. Einen davon trage ich seit mehr als 50 Jahren in
meiner Brieftasche bei mir. Das haben offensichtlich schon zu viele
vergessen. Das Ende ist eindeutig und unvermeidlich.
leider wird es so kommen, CDU und inzwischen auch FDP werden sich den sozialisten anpassen und den bonds zustimmen. das bedeutet wie in "D" im kleinen bei hartz 4, die fleißigen werden die faulen, die dann immer mehr werden, finanzieren. eine ganz tolle neue welt, die immer weitere kreise zieht, und erst mit dem totalen zusammen- bruch enden wird. was glauben die geistig verarmten politiker denn, wie immer weniger arbeitende - durch überalterung und verblödung immer mehr jugendlicher - das schultern könnten. aber sozialisten schaffen das, wie herr gabriel gerade gestern mit großer pathetic im bundestag glaubhaft machte, im gleichklang mit schuldenabbau, wie sie das im bund und land und stadt bisher in ganz überragender weise schon immer geschafft haben. nur deshalb ist der deutsche schuldenstand ja so lächerlich gering, ha,ha,ha
Mr. Barroso, stop here, it is enough!
Offenbar mangelt es Herrn Baroso massiv an politischer Weitsichtigkeit, denn die Einführung von Euro-Bonds oder doch jetzt besser "Stabilitätsanleihen" genannt wäre als verstaatlichte Vergemeinschaftung der Schulden und damit auch des Vermögens vergleichbar mit der Einführung des Kommunismus in Europa. Wie dreist muss diese politische Elite in der Kommission sein, um anzunehmen, der Begriff der "Stabilitätsanleihen" lasse sich beim Kleinbürger besser verkaufen als die unbeliebten Euro-Bonds. Wie ungeschickt kann man nur sein, indem man mit den stabilsten Ländern in Europa auf Konfrontationskurs geht. Man würde sich wünschen, wenn Herr Barroso vor seiner Haustür kehrt und die längst überfälligen Reformen in Europa angeht. Aber das ist wohl ein weiteres Indiz dafür, dass man diese existentielle Krise auf Ebene der EU nicht lösen kann, daher rettet man sich offensichtlich von einem Tag zum anderen.
Euro-Bonds wären der finale Super-GAU
Eine gemeinschaftliche Haftung ist für den Gläubiger angenehm,
denn er kann seine Zahlungsforderung an denjenigen der theoretischen
Schuldner richten, der solvent ist, seine Forderung also befriedigen
wird. Dieser Zahlemann darf anschließend bei den
Pleite-Mitschuldner um deren Anteil bitten, welche in dem Falle
völlig unbekümmert auf ihre leeren Kassen verweisen werden.
Und welcher Schuldner wird dies wohl sein?
Leider ist zu befürchten, dass Merkel auch dieses Mal wieder
umfallen wird, wie so viele Male zuvor. Zunächst hieß es, es
gebe keine Übernahme der Schulden von Fremdstaaten, dann sollte die
Schuldenhaftung zeitlich begrenzt sein. Inzwischen haften wir
unbegrenzt, die EZB druckt ungeniert, die Bundesbank musste über
Target-Kredite bereits eine halbe Billion Euro verschenken.
Es gibt offenbar keine Schamgrenze – weder beim Schmarotzertum,
noch bei der Insolvenzverschleppung zu Lasten einiger weniger
Nettozahler und insbes. Deutschlands.
Die eigentliche Frage ist, wie viel Schulden kann ein Staat machen.
Antwort: Genau so viel, wie man "glaubt", dass er auch
zurückzahlen kann. Ohne diesen "Glauben" gibt es auch
kein Geld. Oder würden Sie als Verwalter eines Pensions-Fonds im
Moment in Staatsanleihen investieren?
Der "Glaube" ist aber weg. Der ist nicht wegen der Deutschen
weg. Die wissen, dass der deutsche Esel nicht ausreicht, wenn die
Rindviecher in die andere Richtung ziehen.
Die andere Richtung ist das Fehlen von glaubwürdigen
Sparplänen und Spartaten.
Der Glaube kommt auch nicht wieder, wenn eine demokratisch nicht
legitimierte Bürokratie könne krieselnde nationale Haushalte
prüfen und verhindern will. Da wird ja der Bock zum Gärtner.
Und man stelle sich vor, Präsident Obama würde den
Haushaltsplan des Staates Californien untersagen. Oder Angela Merkel den
des Saarlandes. Oder Madrid den von Katalanien.
Die Ami´s sind ein schönes Beispiel. Ist kein Geld da, dann
schließen die Behörden. Es lebe der €
Und wie darf man die Qualifikation der EU-Kommission beschreiben?
Alles was der Herr Barroso beschreibt können die Mitgliedsländer doch zunächst alleine schaffen oder erfüllen - und danach könnte man weitersehen. Faule Versprechungen haben wir doch schon reichlich erhalten. Ohne Druck geht da garnichts und den können nur die Märkte schaffen. Und wer soll denn die Wirtschaftsaufsicht in der Union ausüben? Aber bitte nicht die Kommission. Tatsache ist und bleibt nun einmal, daß die Schuldenstaaten massiv über ihre Verhältnisse gelebt haben und das, obwohl sie auch noch erhebliche "Strukturhilfen" erhalten hatten. Und wenn uns nun jemand Glauben machen will, daß die Regierungen der Schuldenstaaten nun ihren Wähler Sparsamkeit in der Form vermitteln können, daß der Lebensstandard auf das Maß zurückgenommen wird, das man erwirtschaftet, der glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann. Da schaue man doch mal nach Griechenland, Italien und vermutlich bald nach Frankreich. Leider ist Deutschland nur geringfügig besser.
Barroso tut seinen Job - wie er ihn versteht
und daß Herr Barroso nicht von deutschen Interessen geleitet wird, ist anzunehmen. Ich sehe kein Menetekel darin, daß Deutschland sich zu 1,99% nicht 6 Mrd leihen konnte. Aber Merkel und die Koalition sollten die Tatsache fest im Blick behalten, daß wir 2315 Milliarden Schulden haben und daß auch für uns der "normale Zins eher 5% als 2% betragen wird. Ohne Eurobonds. 2% auf 10 Jahre ähneln ohnehin einer Enteignung, wenn man in D Zinsabschlagssteuer bezahlt.
Leichtfuessig tanzt der Elefant im Porzellanladen
Wie sehr die Aussicht auf Eurobonds die "hochnervoesen Finanzmaerkte" beruhigen wird laesst sich jetzt schon aus der zunehmenden Flucht der Anleger aus dem Europaraum und der katastrophalen Auktion der Bundesanleihen wunderbar ablesen. Offensichtlich ist weder Herrn Barroso noch anderen Vollblutpolitikern klar, welches Porzellan hier zerschlagen wird, und wie lange es dauern wird, das Vertrauen der Anleger wieder herzustellen.
Zunächst: ich bin für ein geeintes Europa! Weil ich vor dem 2.
Weltkrieg geboren bin. Und ich bin überzeugt, dass die Menschen in
den europäischen Staaten vernünftiger sind als ihre Staatsrepräsentanten.
Was aber jetzt von den Euro-Ignoranten des letzten Jahrzehnts (Juncker,
Barroso, van Rompoy, Rehn etc., aber auch Schröder, Eichel)
für ein Kesseltreiben gegen die Kanzlerin Merkel i.S. Eurobonds
getrieben wird, ist nicht nur ein höchst unanständiges sondern
gefährliches Verhalten. Gerade jetzt vor dem Hintergrund des
Versagens deutscher Verfassungsschützer. Und die deutschen
Sozialdemokraten sollten sich im Blick auf ihre Geschichte schämen,
sich an diesen Demontageversuchen zu beteiligen, statt ihr im nationalen
Interesse den Rücken zu stärken. Was hier von Deutschland
verlangt wird – für die Schulden aller anderen zu zahlen -
läuft im Ergebnis auf „Reparationszahlungen“ hinaus.Das
würde Deutschland und Europa zerreißen. Staatsmänner
Europas:Wiederholt nicht den Fehler vom 28.06.1919
Verspätete Reparationszahlungen, diesen Gedanken hatte ich auch, aber
man wagt ja garnicht daran zu denken - oder das Wort gar auszusprechen. Denn damit würde der ganze europäische Einigungsprozess der letzten Jahrzehnte in Frage gestellt. Zu Recht? Diese Frage sollten sich Barroso und alle diejenigen mal stellen, die eine Vergemeinschaftung der Schulden insbesondere zu Lasten der Deutschen anstreben.
Dieser Barroso geht mir langsam auf den Keks!
Wie dumm und dreist muss man eigentlich sein, um immer wieder die gleichen Vorschläge, nur unter anderem Namen, zu machen. Da können wird nur inständig hoffen, dass Merkel sich nicht doch noch erweichen lässt und eine "eiserne Lady" bleibt.
Er geht klar in die Richtung eines Zentralstaates. Die Kommission ist dringend an die Zügel zu nehmen. Es ist doch so einfach: Die Staatshaushalte werden von den Staaten erstellt, verabschiedet und verantwortet. Daras entstehende Folgen haben ergo auch die jeweiligen Staaten - und nur diese - zu tragen. Wenn sie sich nicht mehr verschulden können, weil niemand ihnen mehr Mittel geben will oder kann, dann wissen sie, dass der Bogen überspannt worden ist. Das ist das einzige Mittel, sie wieder zur Vernunft zu bringen. Das hat nichts damit zu tun, dass der eine oder andere Staat Mittel bereit stellt. Das heutige Gezänk ist ebenso überflüssig wie schädlich. Jeder wirkliche Anleger weiß - und wusste das auch schon immer - dass auch Staatsanleihen durchaus gefährdet sein können. Also müssen sie Folgen ihres Tuns auch tragen und die Verantwortung dafür übernehmen.
Was wollen Sie noch alles Herr Barroso?
Fakt ist, dass bereits bei Nichteinhalten der Maastricht-Kriterien Sanktionen drohten. Sie wurden in der Vergangenheit nie ausgesprochen, weil angeblich nicht durchsetzbar. Wieso gab es denn die Sanktionen überhaupt? Auch in Zukunft nicht dies nicht anders gehandhabt werden. Eurobonds sind eine weitere Gaunerei des eitlen Portugiesen. Der Graben zwischen den Nationalstaaten wird immer tiefer, der Ton immer gehässiger und das Ende der EU rückt immer näher….. Der Mann geht uns allen auf den Wecker.
Barroso schlägt EURO-Anleihen vor
Gemeinschaftliche Schulden sind nur dann möglich, wenn jeder
EURO-Staat sich mit seinen Haushaltsregeln sich von EUROPA aus
kontrollieren und regieren lässt. Das ist NOCH kein Recht in EUROPA.
Wir haben in EUROPA im Gegensatz zu anderen Ländern ein
DREI-stufiges Bankensystem: EZB, Zentral-Banken der Staaten,
Geschäfts-Banken. Nur die Zentral-Bank des Staates kann in den
Haushalt irgendwie eingreifen. Verschuldung bei der EZB ist daher wie
Verschuldung bei einem dritten Land, wie wenn ein Staat sich bei China
verschuldet. . Da wollen die Chinesen Sicherheiten haben.
Eurobonds wären ideal, WENN der Staat dafür Sicherheiten gibt.
Nicht etwa das schon mehrfach abgetretene Gold (wie Kauder vermutet)
sondern Z.B. Abtretung der AUTOSTRADAS Italiens an eine Treuhandstelle,
die der EZB eine Garantie, ein Collateral, ausstellt. Soo kann der
EURO-Bond möglich werden.
Das würde auch dazu führen, dass die EURO-Staaten ihre
gebunkerten produktiven Aktiva aus der Kameralistik herausnehmen.
Barroso "glänzt" mit immer mehr Versuchen....
einen Weg zu finden. Aber er will nur an den Symptomen kurieren und
nicht an den Ursachen.
Jetzt redet er ungeniert von einer Schuldenaufteilung, als ob damit die
Probleme gelöst werden könnten. Ich hätte gerne von ihm
gehört, wie die Staatsverschuldungen verringert werden sollen, was
auch der IWF fordert. Dieser Mann ist unfähig und sollte
schnellstens entsorgt werden, ehe er mehr Unheil anrichtet, was andere
bezahlen müssten.
Hiesige Politkaste wird zustimmen: Wir sollten uns auf den Tag danach vorbereiten
Da geht noch was: Privatvermögen deutscher Haushalte 6.600 Mrd.
Euro (lt. DIW 2007), deutsches reinvermögen ca. 10.000 Mrd. Euro
(lt. BuBa), da ist noch was zum Verfeuern da.
Und die Politkaste wird zustimmen, so wie 85 % der MdB's dem EFSF
zugestimmt haben.
.
So wie es aussieht, wird der erwartete "Knall" (Altbankier
Ludwig Poullain) wohl kommen, in maximal zwei Jahren, "dann ist
Schluss" gem. Prof. Starbatty.
Man kann jetzt nur noch zusehen, dass man sein Erspartes in Sicherheit
bringt und sich auf die Zeit nach der Katastrophe einstellt.
Der Zentralstaat fällt dann für eine Weile aus. Zu
pessimistisch? Nein, realistisch.
Herr Barroso, Sie können Ihre Euroanleihen behalten - die will niemand
Heute bekam Deutschland!!! seine Anleihen nicht komplett los - Herr Barroso, behalten Sie Ihre Euro-Bond-Anleihen. Da ist ein Ato ja bald eine vernünftigere Anschaffung. Und das will was heißen.
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