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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Angriff auf Hans-Werner Sinn

 ·  Deutschlands Ökonomen sind in Aufruhr. Gleich drei Gruppen von Wirtschaftswissenschaftlern haben sich in dieser Woche mit eindringlichen Aufrufen zum Thema Euro-Rettung an die Öffentlichkeit gewandt. Ein Überblick.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (143)

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Eric Arnesen

...wie kann der Wähler wieder mehr Einfluß gewinnen,...

...damit die Legislative aus der Umklammerung durch die Parteien befreit wird ?
Ein möglicher Ansatz wäre Kumulieren und Panaschieren bei allen Wahlen.
Damit könnte der Wähler eigene Akzente setzen.
Die Politiker könnten sich nicht mehr auf den sicheren Listenplatz verlassen und würden sich mehr um die Anliegen der Wähler kümmern.
Ein konkretes Beispiel:
» aktuell kann man auf Bundesebene keine Partei wählen, die gegen den Weg in die Schuldenunion eintritt.
» mit einer Kumulierung könnte man z.B. Herrn Schäffler wählen, der sich auf der Basis unserer rechtsstaatlichen Ordnung gegen den ESM einsetzt.
» gleichzeitig könnte man Herrn Westerwelle's Leistung mit 0 Stimmen bewerten.
Muß das wirklich ein Traum bleiben ?

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Reinhard Kreis
Reinhard Kreis (mullex) - 09.07.2012 18:32 Uhr

Wo ist der Text der Gipfelbeschlüsse?

Bitte den Text der Gipfelbeschlüsse veröffentlichen. Es sollten sämtliche Gesetzesvorhaben veröffentlicht werden. Was wissen wir, wie oft der deutsche Bürger bereits verschaukelt wurde?

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Hans Hausberger

Gegen SINN steht nur eine winzige Gruppe von Verbands-Volkswirten

Man muß es mal offen sagen:

Hinter Prof. Sinn steht praktisch die gesamte deutsche Volkwirtschaftslehre.

Und gegen ihn steht nur eine Handvoll Außenseiter. Wissenschaftler, die sich der Vertretung organisierter Interessen verschrieben haben.

Zieht man die "Chefökonomen" der Arbeitgeberverbände, der Gewerkschaften, des Instituts der Deutschen Wirtschaft, des Finanzdienstleisters AWD u.ä. einmal ab, sinkt die Zahl der Sinn-Kritiker sofort gegen NULL.

Und das ist logisch:

Denn die Gemeinschaftswährung stärkt auf kontraproduktivste Weise den Export der Starken und schwächt den Export der Schwachen. Und sie hemmt die Importe der Starken und begünstigt die Importe der Schwachen.

Exporteure und Importeure mögen an solchen Geschäften noch glänzend verdienen und diese Interessen von fügsamen Verbandsvolkswirten öffentlich vertreten lassen.

Aber alle diese Geschäfte gehen nur noch zu Lasten des Steuerzahlers.

Sie sind und bleiben gemeinwohlschädlich.

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Werner Bläser

Alle haben Unrecht

Früher sagten die "Werktätigen" in der DDR, "die tun so, als ob sie uns bezahlen, und wir tun so, als ob wir dafür arbeiten". Letztlich bedeuten die Rettungsschirme nichts anderes. Wenn es wirklich hart auf hart kommt, so dass die Rettungsschirme voll in Anspruch genommen werden müssten, bezahlen wir nicht mit unserem vollen Vermögen. Das halte ich für eine Übertreibung. Wir bezahlen dann in Euro, also in einer Währung, die in einem solchen Fall sowieso nur noch quasi das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt ist. Oder stellt sich jemand vor, dass dann deutsche Vermögenswerte von privaten Bürgern real in den Süden gekarrt werden? Das ist ebenso unvorstellbar wie die Idee, das Kolosseum zu pfänden, sollte Italien pleite gehen. Kein Vertrag, egal wie er ausgestaltet ist, wird dazu führen, dass Deutschland real Vermögen von Normalbürgern zur Garantie und zum Bailout des Südens transferiert. (Pacta non semper sunt servanda.) Die Fiat-Money-Falle funktioniert in beiden Richtungen.

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Florenz Müller-Machens

Danke, Herr Professor Sinn

Danke, Herr Professor Sinn, Ihr Aufruf war überfällig!
Ich vermisse eine Unterschrift oder Stellungname von Herrn Sarrazin, der in seinem Buch: "Europa braucht den Euro nicht" die Situation so hrvorragend dargestellt und analysiert hat.
MfG Müller-Machens

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Florenz Müller-Machens

Schuldenkrise

Ein gründliches Studium des Buches von Herr Sarrazin: "Eropa braucht den Euro nicht", sollte Voraussetzung für jede Teilname an der Diskuusion sein. Damit wäre eine Gesprächsgrundlage vorhanden.
MfG

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Rolf-Dirk Maehler

Wenn man sich die Argumente ansieht, dann scheinen mir die von Prof. Sinn deutlich logischer

Ganz abgesehen von der Tatsache, daß die Gegenargumente immer sehr ähnlich aussehen: Es gäbe keine Alternative zum Euro und Vergemeinschaftung von Schulden sei halb so schlimm. Prof. Sinn liefert hingegen handfeste Tatsachen und Zahlen. Ohne ihn wären die Targetsalden immer noch in irgendwelchen obskuren Schubladen und auch die Tatsache, daß die Bankschulden noch vielfach größer als die Staatsschulden sind, wird überall gerne unter den Teppich gekehrt.
Wie dem auch immer sei: Die Bundesregierung sollte als der größte Zahler endlich klare Regeln aufstellen zu denen sie weiter mitmacht und auch die Schritte detailliert vorgeben. Und sie sollte auch klar machen, daß es sonst ein Nein gibt, was bei der verlangten Einstimmigkeit seine Wirkung nicht verfehlen wird. Die anderen wollen etwas. Und das sei auch festgehalten: Ein Scheitern des Euro ist keine Frage mehr, sondern die Frage ist nur der Zeitpunkt. Und gerade Deutschland könnte das jetzt noch besser überstehen als alle anderen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.07.2012 11:04 Uhr
Rolf-Dirk Maehler

@ Mara Konnelli (mara_kon) - Man kann sich alles schön reden, aber Goggle ersetzt keine ...

... fehlenden Kenntnisse. Volkswirtschaft kann man nicht bei Google studieren. Ihre Argumente erscheinen mir so ähnlich wie die unserer erlauchten Politiker. Auch dort versucht man mit ähnlichen "Hinweisen" Gerne zu vernebeln. Alleine solcher Unsinn wie Brutto- und Nettoschulden versucht nur sich an den Realitäten vorbeizumogeln. Übrigens: Nur zu Ihrer Information, ich lebe seit vielen Jahren in Spanien und sehe somit vielleicht auch hautnah wie dort mit den EU-Geldern umgegangen worden ist. Und ich habe auch gesehen wie die vielfältigen EU-Hilfen auch dort inden Konsum geflossen sind und in die Taschen von Günstlingen. Alles was dort nun zur angeblichen Gesundung getan wird, quetscht nur die kleinen Leute aus, wo aber kaum was ist, aber die Superreichen bleiben nahezu ungeschoren. Schauen Sie sich mal die Steuerschulden der großen Fußballvereine wie Real Madrid und FC Barcelona an. Und wenn Sie hier heute einen Handwerker ordern, lautet die Frage immer noch mit oder ohne (Iva=MwSt).

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Mara Konnelli

Sie dürfen nicht nur nach "Sinn" googeln

Wenn, dann legt Sinn überspitzte Halbwahrheiten auf den Tisch. Warum sagt er nicht welche Konsequenzen seine Renationalisierungsvorstellungen hätten? Die Gläubiger der Südländer sind wir alle (Rentenfonds, Kleinsparer, etc.). Er vernebelt es als die City of London. Er spricht von 9 Billionen Schulden für die Dt. angeblich haftet. Er bezieht sich auf Bruttoschulden statt Nettoschulden und nimmt den Totalausfall von GIPS Staaten und GIPS Banken an. Diese Annahme trifft aber nur zu, wenn man seinen Vorstellungen folgt (merken Sie was?). Er spricht auch nicht von Ansteckungseffekten, dem Ende des Krisenbooms in Dt. usw. Ich empfehle die ausländische, nichteuropäische Presse für eine ausgewogenere Darstellung zu verfolgen. Herr Sinn betreibt eine Hetzkampagne.

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Jörg Faber

handfeste Tatsachen und Zahlen

finden Sie unter "Haftungspegel", wenn Sie googeln. Und dabei werden Sie merken, daß Sinn auch Ihnen etwas voraus hat: er hat Zahlen bei der Hand und eben keine Klischees wie Sie.

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Torsten Klier

Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, Frau Konnelli

aber zu Ihrer Frage kann ich nur empfehlen, Google zu befragen.
Ich bin nicht mal ansatzweise Wirtschaftsfachmann. Deshalb lese ich gern, was die Fachleute so zu sagen haben.
Leider liest man von den Pro-Euro-Fachleuten so gar keine Fakten, sondern nur das ideologische Gesäusel von Solidarität, Friedensprojekt Europa und den ganzen Stuss. Der einzige (den ich kenne, vielleicht gibt es noch andere) der die Zahlen auf den Tisch gelegt hat war Sinn. Deshalb vertraue ich ihm am meisten.

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Mara Konnelli

Welche Argumente?

Ich würde gerne die "handfesten Tatsachen und Zahlen" sehen, die Herr Sinn angeblich liefert. Das hat er noch nie gemacht. Er bedient immer nur Klischees und Emotionen ("das grüne Paradoxon", "Basarökonomie", "Targetkredite"). Da ist er nicht anders als Sarrazin.

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Ingrid Hoyer

Hüther und Bofinger kritisieren namhafte Ökonomen????? Wer weiß wer sie sind - Verständlich.

Daß Hüther vom IW-Köln und der "Wirtschaftsweise" Bofinger sich nicht den Wirtschafsökonomen die kritisieren anschließen können ist klar. Die Großindustrie ist letztlich Hauptverantwortlich mit Kohl für diese ganze Misere , sie wollten auf Biegen und Brechen den Euro. Haben sich krumm verdient, nur die Gelder nich in Deutschland gelassen, sondern schön verteilt. Schäuble sollte sich auch mit seiner Empörung zurückhalten, er Merkel und die
anderen "Mitläufer" sind für dieses Desaster verantwortlich. Zinstief in Europa frißt Guthaben auf, es gibt kaum Auswege für Anleger. ES geht nicht nur ums große Kapital, auch der kleine Anleger ist betroffen. Der Altersvorsorgesparer zahlt die Zeche für die expansive Gelpolitik zur Stützung von Banken und Staaten. Das Geld der Sparer wird täglich weniger Wert. Das ist eine schleichende Enteignung. Durch die Verunglimpfung der Ökonomen, die uns die Wahrheit präsentieren, zeigt unsere Reg., wie groß ihre Ängste sind, das Volk könnte es begreifen.

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Hans  Wollschläger

...und was sagt uns der gesunde Menschenverstand???

Es ist sehr erfreulich, dass sich kompetente Wirtschaftswissenschaftler mit ihren Sorgen so deutlich zu Wort gemeldet haben. Vielleicht sollte die Kanzlerin mit diesen Herren mal eine Geburtstagsparty im Kanzleramt feiern und nicht nur mit Herrn Ackermann. Möglicherweise käme sie dann zu Erkenntnissen, die ihr auch jede „schwäbische Hausfrau“ sagen könnte: die Versuche, souverän gebliebene Menschen sprich Staaten mit unterschiedlicher Mentalität / Lebensauffassung / Leistungsfähigkeit über ein gemeinsames Konto sprich Währung zusammen zu zwingen, werden nicht funktionieren…
Und vielleicht auch noch: dass Menschen nun einmal dazu neigen alles Mögliche zu versprechen, wenn sie an das Geld ihrer Zeitgenossen kommen wollen…
Die “schwäbische Hausfrau“ weiß sicherlich: ein gemeinsames Konto funktioniert vielleicht noch innerhalb einer intakten Familie sprich in einem souveränen Staat, aber schon nicht mehr zusammen mit der Verwandtschaft sprich innerhalb souveräner „Einheiten“.

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Günter Düsterhus

Bei aller Kritik am €

sollte eine Tatsache nicht vergessen werden !

1. Das Problem bleibt , egal wie
man das Kind nennt ,auch bei einer Abschaffung des Euro erhalten!

2. Die Banken schöpfen das Geld und betrügen die Kunden ! (LIBOR)

3. Nur ein verändertes System (Zinsfreies-Geld) könnte das Problem
lösen.

Aber die Politik ist Büttel der Banken und die Bevölkerung liebt ihr
Spielgeld, c´est ca !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.07.2012 20:33 Uhr
Alexander Eicke

FALSCH!

Das Problem bleibt... es wird sogar unhandharbbarer. ABER, es ist nicht mehr das unsere. Und die hunderte Milliarden bis Billionen von Zahlungsverpflichtungen, die wir für die PFIIGS übernehmen sollen, übersteigen um das xfache den zu erwartenden Ausfall der Absatzmärkte dieser Staaten. Sollen wir mehrere Hundert Milliarden Euro in Länder stecken, damit wir einen Exportgewinn i.H.v. zig Milliarden retten? Quatsch. Mit dieser Ökonomie, gehen, die, die auf Sie hören verdient unter.

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Walter Gerhartz

Wahre Volkspartei

LINKE IST DIE WAHRE VOLKSPARTEI

Adenauer und Kohl haben unser Land nicht vertreten, sondern die Interessen der USA-GB-FR und absichlich keinen Friedensvertrag abgeschlossen.

Wenn Adenauer damals (1952) den von Russland angebotenen Friedensvertrag geschlossen hätte, hätte es keine DDR und all deren Leid und Kosten gegeben!!

Auch 1990 hat Gorbatschow den Friedensvertrag angeboten...auch hier wurde dieser von Kohl aus den gleichen Gründen abgelehnt.

Über die LINKE kann man sagen was man will.......aber:
.
1.) Lafontaine hat schon sehr früh vor der Entfesselung der Finanzmärkte gewarnt und wurde deshalb von Schöder rausgemobbt.

2.) Ebenfalls war Lafontaine der einzige Politiker der in der "Wiedervereinigungsbesoffenheit" den Deutschen klar gemacht hatte, dass das mit den "blühenden Landschaften" zunächst mal Essig ist und das ganze ne Menge Asche kosten wird.

3.) Es war die Linke die im Bundestag gegen den Rettungsschirm geschlossen gestimmt hatte, während sich SPDCDUFDPCSU und Grün

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2012 11:29 Uhr
Reinke Alexander

Antikommunistischer Reflex ?

Leider finde ich in Ihrem Text nur Polemik. Informatives oder Auseinandersetzung mit dem Thema ? - Fehlanzeige. Die Antwort hätten Sie sich sparen können.

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Hugh Greene

Genau, und die Menschen in Nordkorea leben alle glücklich

Schöne rote Weisheiten, die Sie da verbreiten. Das haben mir meine kommunistischen Lehrer in der Schule auch genauso erzählt. Neben dem friedliebenden Menschenfreund Stalin, mit dem jeder Mensch gerne einen "Friedensvertrag" geschlossen hätte, den heiligen Saarländern, die sich gerne auf beiden Seiten der als "Friedensgrenze" bezeichneten Mauer verbrüdert haben, fehlen in ihrer Aufzählung noch die großen Kommunisten Nordkoreas (suchen Sie einfach einen der drei Kims aus) mit ihrem vorbildlichen Wohlfahrtsstaat und auch der Menschenfreund Robert Mugabe, Freund aller Menschen, darunter besonders westdeutscher Kommunisten.

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Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 08.07.2012 11:57 Uhr

Danke Herr Sinn

Herr Sinn ist der einzige Mensch in der Öffentlichkeit der die Interessen der einfachen deutschen Steuerzahler vertritt. Dieser Mann ist für mich ein Held, weil er gegen den die Euro Lobby und Exportlobby kämpf. Danke Herr Sinn, bitte machen Sie so weiter!!!

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Karin Gossmann-Walter

Aufruf: "Wollt ihr den totalen Euro" ? oder ähnl.....wer macht mit ??????

es soweit möglich es selbst in die Hand zu nehmen. Nicht nur darüber sprechen, Taten sprechen lassen.
Da ich e. Mensch der Tat bin, sehe ich das als e. Möglichkeit; noch haben wir Demokratie.

Es bräuchte nur 50, 100 Foristen, je mehr umso besser.
Eine Anzeige zu schalten in mehreren Zeitungen, gut formuliert u. unübersehbar, was sicher einige hier viel besser können als ich.
Die Kosten wäre doch tragbar für Jeden, der mitmacht - und sollte nicht daran scheitern.

Es kann doch nicht sein, dass wir zuschaun, nichts tun!
Ich möchte mir nicht selbst eines Tages vorwerfen: zugeschaut und nichts gemacht.

Wer macht mit ??????????????
wäre alles zu organisieren u. bedarf nicht mal grossen Mut.

Vielleicht werde ich dann aus Italien v. Monti-Conti hinausgeworfen ;-)....wäre mir egal,
der Rubikon ist überschritten !!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.07.2012 16:05 Uhr
Dirk Müller
Dirk Müller (DM2011) - 08.07.2012 16:05 Uhr

Bürger auf die Strasse

Hallo Fr Gossmann,

ich bin nicht der Dirk Müller ,

aber ich bin ein Kritiker dieser eurokrise und ein Befürworter der DM!

und mir fehlt die glaubhafte , akzeptierte , respektierte Bewegung und die

passende Führung .

Die Kommentare in der faz , Fr , handelsblatt und FT

wenn ich sie richtig interpretiere , sind sehr viele Kritiker und Gegener zu finden !!

Mehr zu Demokratie und die Linke sind marginal am agieren .

Die Deutschen Bürger müssen nun auf die Strasse gehen !!!

Da die SPD , Grünen und die Gewerkschaften für den euro sind ,

fällt diese Oposition komplett aus .

Jetzt geht es um mehr .

Am Dienstag muß in Karlruhe Stärke und Präsenz gezeigt werden .

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Martin Gutensohn

Und er hat Sinn-volle Vorschläge gemacht!

Herr Sinn hat sehr wohl detaillierte Vorschläge gemacht. Es gehört nur zur Medienschlacht dazu, zu behaupten, sie würden fehlen. Auf Herrn Bofinger können wir verzichten, und zwar völlig. Er schmeißt inzwischen nur noch mit Dreck.

Die Logik, die Herr Sinn ausführte, war zwingend: Ein Patient wird vorübergehend zur Heilung aus dem Verkehr gezogen. Reha-Klinik nannte er das, ohne Euro, mit eigener Währung, Abwertung und einer Roßkur, die zwei Jahre dauert und schmerzhaft ist. Für alle übrigens. Die Alternative für die "Alternativlosen" ist die Agenda 2010, die ebenfalls schmerzhaft, aber erfolgreich war. Das Dilemma ist nur, dass es in Europa nur Köche gibt, die allesamt nicht verhindern konnten, dass der Brei verdarb. Es braucht tatsächlich eine Instanz, die sagt was Recht ist und was nicht. Operieren können die Richter nicht, aber hoffentlich einen Plan entwerfen, und zwar unabhängig davon, ob sich über dem OP- (Gerichts-)Saal gerade ein heftiges Gewitter entlädt.

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Konstantin Schneider

Sinns perverses Ablenkungsmanöver

Der Mann vom Ifo ist doch mit seinem Latein am Ende. Er hat der Austeritätspolitik so lange das Wort geredet, bis klar wurde, dass Deutschland sich mit seinem Niedriglohnsektor eine riesengrosse Zwickmühle gebaut hat. Denn per Niedriglohn wurde Deutschland insgesamt zwar wettbewerbsfähiger, per Kreditvergabe verbesserte es seine Exportchancen, doch schliesslich haben wir damit die anderen nur "beschenkt". Wie aber heisst es so schön: geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen. Deshalb wehrt sich Südeuropa.

Sinn trägt Mitschuld an diesem EURO-Drama. Sein Expertenstatus half ihm dabei, unendlich lange Unsinn verzapfen zu können, dessen massenhafte Verbreitung durch die Medien dann auch noch zu seiner ultimativen Überhöhung als "Chefökonom" führte.

Die Banker wiederum haben auf diese Weise die Chance erhalten, ein Schattenreich der Schulden zu errichten. Monti stiess in dieses Schattenreich, in dem auch Sinn unterwegs ist, vor und entriss Merkel ihre Diskurshoheit. Bravo!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.07.2012 12:06 Uhr
Ellen Schreiber

Toll!

Ihre verqueren Analysen haben mittlerweile schon Kultstatus, Herr Schneider!

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Ingrid Hoyer

Bravo Klaus Schmidt sie haben leider so Recht mit Ihrem Artikel.

Vor allem der letzte Absatz bringt alles auf den Punkt. da gibt es eigentlich garnichst mehr zu sagen. wir können alle nur noch hoffen, daß Finnland aussteigt und das das BVG nicht einknickt. Auf unsere Politiker können wir uns nicht mehr verlassen. Sie lügen alle schneller als Rennpferde laufen können. Denn A. Merkel kritisiert sogar die Wirtschaftsökonomen, als wenn sie Ahnung hätte. Herr sinn wurde leider nie gehört, daran sieht man auch welche Wege unsere gewählten Politiker beschreiten. Nicht zum Wohle des deutschen Volkes!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.07.2012 19:27 Uhr
Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 08.07.2012 19:27 Uhr

@ Walter Schmitt

Eine Umfrage zu manipulieren, dürfte ja wohl eine der leichtesten Übungen sein. Schon abhängig von Standort oder Tageszeit bekommt man andere Ergebnisse. Wenn ich mich in der Verwandtschaft, Bekanntschaft und in Internetforen umhöre, dann komme ich zu dem Schluß: Die behauptete Beliebtheit von Frau Merkel ist ein Märchen

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walter Schmitt

und doch..

siehe ARD Umfrage: Sie ist vor Schäuble die beliebteste Politikerin! Woher kommt das? Begreift eigenlich die breite Masse die Tragweite dieser abgrundtief-falsche Fiscal- und Wirtschaftspolitik. Ich glaube kaum! Es wird weiter gehen unter Fraktionsdruck und Howruckverfahren. Unsere Volksvertreter sind ein Spiegelbild der Volksinteligenz nicht besser, nicht schlechter. Somit sind sie Teil der 60% die Merkels Politik gut finden. Hat doch SPD und Grunen auch für den ESM und Fiscalpackt gestimmt...oder war das vielleicht ein Deal!?

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Simon Alexander

Welche Argumente haben die Gegner von Prof. Sinn vorgetragen?

Ich konnte keine Argumente lesen. Ausser dass ihn seine Gegner diffamiert haben und Populismus vorgeworfen, ja sogar Stammtischniveau unterstellt haben.
Auf welcher Stufe aber haben die Gegner von Prof. Sinn geantwortet? Ich würde es Latrinengewäsch nennen, bestenfalls.

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Bertram Wieland

Ende der Salami-Taktik

Die mutige Aktion von Sinn, Krämer und weiterer 170 Wirtschaftswissenschaftler hat die Diskussion auf den wesentlichen Kern des letzten EU-Gipfels gelenkt. Plötzlich wird klar, dass die bisherige Salami-Taktik auf Widerstand stößt: Ordnungspolitisch harte Positionen werden schon seit mehr als zwei Jahren sukzessive aufgeweicht; aber so, dass zunächst noch keine finale Entscheidung getroffen wird. Zu einem späteren Zeitpunkt werden dann Fakten geschaffen: der Weg ist dann alternativlos und unausweichlich. Erstmals kommt es noch rechtzeitig zu einer Gegenreaktion. Sinn und Co haben verstanden, dass man genau so auf der PR-Klaviatur spielen muss, wie es bisher nur die alternativlosen Euro-Retter verstanden. Vielleicht ist es dieses Mal noch nicht zu spät. Vielleicht haben die 170 Wirtschaftswissenschaftler aus der zu zaghaften und zu späten Opposition der Ökonomen um Renate Ohr gegen die Euro-Einführung die Lehren gezogen. Jetzt brauchen sie die Unterstützung der Öffentlichkeit.

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Bernd Brandes
Bernd Brandes (fuchur1) - 08.07.2012 09:15 Uhr

Wollt ihr den totalen Euro?

Wenn sich für jede Zielsetzung "Expertengruppen" finden, so beweist das nur, das unsere Politiker die Lage noch im Griff haben. Nicht beim Euro, aber bei der Verwirrung des Volkes.
Noch
Aus der Politik kommen "ganz ruhig und sachlich" Tatsachenbehauptungen mit immer kürzerer Halbwertzeit. Man könnte denken, so wird €pa verheizt.
Der Euro ist nicht ganz €pa und das Leben läuft ausserhalb völlig normal. Beneidenswert...
In der Wirtschaft werden Fehlentwicklung durch Konkurs korrigiert. Weil eine Verschleppung den Schaden unbegrenzt ausweitet und im wahrsten Sinne "unabsehbar" ist. So wie es jetzt Lehrbuchhaft geschieht, bis die letzte Reserve verpulvert ist. Schön für den, der die Reste billig kauft. Wer wird es sein? China?
Es wird die größte Pleite der Erdgeschichte und wir in die Sklaverei verkauft. Weil wir alle, Täter wie Opfer gleichermaßen, zum Schlußstrich zu feige sind?
Vor dem Untergang zurück zu ehrlichen Regeln - Verträge müssen endlich gehalten werden oder €pa hat fertig!

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 08.07.2012 09:09 Uhr

@ Hr.Spencer! Übrigens die anderen beiden Gruppierungen sind äußerst mickrig, jeweils ...

..zwischen 5-10 Personen. Die Gruppe um Prof. Sinn beträgt inzwischen fast 180 Wissenschaftler. Herr Weidmann von der Bundesbank gehört zwar nicht zur Unterstützergruppe (das verbietet ihm sein Amt), aber er stimmt Prof. Sinn im wesentlichen zu. Doch Merkels Agitation- und Propagandamaschinerie ist angelaufen. Es wird diffamiert, es wird lächerlich gemacht. Sendezeit in den ÖR und Raum in vielen, leider nur allzu willfährigen Zeitungen, wird für die Indoktrination des Volkes beansprucht. Dies erinnert mich fatal an frühere DDR-Gebräuche, es fehlt nur noch die Zersetzung. Beispiellos dürfte auch sein, dass der Intendant eines großen Senders sich als "His misstress-voice" outet und keinerlei journalistische Distanz mehr zeigt. Tja, wenn man von Merkel´s Gnaden auf diesen Stuhl gekommen ist, dann muss man auch "Wuff" machen, wenn Frauchen es will. Nur bei Herrn Weidmann hat dies nicht so recht geklappt (Gott sei Dank), denn der gönnt sich, für Merkel überraschend, eine eigene Meinung.

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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