http://www.faz.net/-gqe-8m6nf
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 08.10.2016, 15:40 Uhr

Rating S&P bestätigt Deutsche Bank trotz Rechtsrisiken

Die Ratingagentur hat ihre Einschätzung zur Kreditwürdigkeit der Deutschen Bank trotz der drohenden Milliardenstrafe in den Vereinigten Staaten bestätigt. Der Druck ist jedoch weiter hoch.

© Reuters Die Deutsche Bank ist seit Wochen unter Druck.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat ihre Einschätzung zur Kreditwürdigkeit der Deutschen Bank trotz der drohenden Milliardenstrafe in den Vereinigten Staaten bestätigt. Sie beließ ihre Einstufung am Freitag bei „BBB+“. Das ist noch drei Stufen über Ramschniveau, bei dem die Kreditexperten die Anleihen von Unternehmen als riskant bewerten. Allerdings steht die Deutsche Bank weiter unter Druck bei S&P. Der Ausblick bleibt negativ.

Damit droht dem größten deutschen Geldhaus weiter eine Verschlechterung der Bonitätseinstufung. Laut S&P-Schätzungen braucht die Deutsche Bank wohl mehr Geld für die Beseitigung der zahlreichen Rechtsrisiken, als das Institut derzeit zurückgestellt hat. Die viel diskutierte Zahlung im Streit um windige Hypothekengeschäfte dürfte aber deutlich niedriger ausfallen als die von den US-Justizbehörden zunächst verlangten 14 Milliarden US-Dollar, glaubt S&P.

Maschinen und Daten

Von Carsten Knop

Die deutschen Maschinenbauer wollen künftig einheitliche Schnittstellen für den Datenaustausch verwenden. Was technisch klingt, ist ein Meilenstein auf dem Weg in die digitalisierte Fabrik. Mehr 6 26

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Geldwäsche kommt immer häufiger vor

Wolfgang Schäuble will die Anti-Geldwäscheeinheit zukünftig beim Zoll ansiedeln. Viel zu tun gibt es definitiv. Mehr 14

Zur Homepage