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Rüstungskonzern : Wird ein ehemaliger Minister Aufsichtsrat bei Rheinmetall?

  • Aktualisiert am

Franz Josef Jung bei einer Rede im Bundestag Bild: dpa

Franz Josef Jung war vier Jahre lang Verteidigungsminister. Jetzt zieht er offenbar in den Aufsichtsrat von Rheinmetall ein. Jung träfe auf einen alten Bekannten.

          Der frühere Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) soll einem Medienbericht zufolge in den Aufsichtsrat des Rüstungskonzerns Rheinmetall einziehen. Der 68 Jahre alte CDU-Politiker solle auf der Hauptversammlung am 9. Mai in das Kontrollgremium gewählt werden, berichtete die „Welt“ am Freitag. Ein Rheinmetall-Sprecher begründete die geplante Berufung demnach mit der Expertise von Jung im Verteidigungsbereich.

          Der CDU-Politiker war von 2005 bis 2009 Bundesverteidigungsminister und stand danach kurz an der Spitze des Bundesarbeitsministeriums. Rheinmetall ist sowohl ein Automobilzulieferer als auch ein Rüstungskonzern.

          Jung wäre nicht der erste Ex-Minister, der für Rheinmetall tätig ist. Seit Anfang 2015 ist der ehemalige Bundesentwicklungsminister und FDP-Politiker Dirk Niebel bei dem Düsseldorfer Unternehmen angestellt. Der 54-Jährige ist Leiter des Bereichs Internationale Strategieentwicklung und Regierungsbeziehungen des Konzerns.

          Quelle: bfch./AFP

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