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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Rüstungsindustrie Deutsche Waffen für die Scheichs

 ·  Die Militärmesse Idex wird zum Mekka der Rüstungsindustrie. An diesem Wochenende strömen Waffenhändler und Militärs auf die Schau in Abu Dhabi. Unter Rüstungskritikern macht sich hingegen Ernüchterung breit.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (38)

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Martin Bossung

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien auch wirtschaftlich nicht sinnvoll

Ganz abgesehen von der humanitär höchst bedenklichen Situation hat man es volkswirtschaftlich mit "broken window fallacies" (Bastiat) zu tun. Die Kosten für die Bekämpfung von Al Qaida und Salafisten dürften bei weitem die Erträge aus den Geschäften mit den Saudis übersteigen. Rüstungsgüter sollen der Sicherheit dienen. Wir produzieren durch Exporte nach Saudi-Arabien aber keine Sicherheit für unsere Werte, sondern gefährden diese und zementieren das Unrecht im Mittleren Osten, gerade in einer Zeit wo die Chance zum Aufbruch zu mehr Demokratie und Menschenrechten (Arabellion) wäre.

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Martin Bossung

Saudi-Arabien steckt hinter dem Terrornetzwerk Al Qaida

Daher ist es wenig sinnvoll der menschneverachtenden wahhabitischen Despotie Waffen zu liefern. Fürchtet man um einen Anstieg des Ölpreises oder sind in Washington und Berlin gar schon alle mit Petrodollars geschmiert?

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 17.02.2013 16:47 Uhr

Was machen eigentlich die entlassenen deutschen (Zeit) Soldaten?

Ich habe irgendwo gelesen die Mehrzahl der deutschen Soldaten trägt keine Uniform der Bundeswehr.

PS: Ich hoffe auf gute Geschäfte für Rheinmetall und Co

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 11:21 Uhr
Martin Bossung

Hallo Herr Keller

Die guten entlassenen Zeitsoldaten veröffentlichen in der FAZ Leserbriefe ;-)

Gruß

Leutnant Bossung

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Armin Quentmeier

Deutsche Waffen für die Scheichs - warum denn nicht?

Saudi-Arabien ist nun wirklich kein besonders angenehmes Land, aber es ist dem Westen zugeneigt und ein wichtiger und vor allem verläßlicher Öllieferant. Jeder weiß um die Menschenrechtssituation, aber am deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen Wenn die westliche Welt Saudi-Arabien nicht mit Waffen beliefert, dann werden andere Länder liefern. Deutsches Gutmenschen-Getue macht die Welt kein bißchen besser, es vernichtet nur Arbeitsplätze und Technologie in Deutschland.
Wenn deutsche Waffen einen ausgezeichneten Ruf in der arabischen Welt haben (das geht wohl noch auf den legendären Ruf von Erwin Rommel und des deutschen Afrikakorps zurück), dann sollte die deutsche Rüstungsindustrie diesen Vorteil nutzen. Verglichen mit umfangreichen Rüstungslieferungen der USA bleibt für Deutschland sowieso nur ein vergleichsweise kleines Stück vom Kuchen - aber das gilt es zu sichern!

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Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 17.02.2013 13:36 Uhr

Baut einfach in die Waffensysteme eine Hintertür ein und dann ab dafür

Waffen werden immer geliefert, egal von wem. Und gerade die Oberpazifisten haben bekanntlich die meisten Auslandseinsätze der Bundeswehr beauftragt (die Grünen!) und waren an allererster Front, als es darum ging, die Assad-Gegner mit Waffen beliefern zu lassen, um so "die Opposition" zu stärken. Meiner Meinung nach sollten die Deutschen weiterhin Waffen liefern, aber ein technisches Hintertürchen offen lassen, um diese Waffen aus der Ferne zu deaktivieren. Sollte technisch doch kein Thema sein ;-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 13:59 Uhr
Ulla Nachtmann

garantiert nicht!

,Sollte technisch doch kein Thema sein ;-)'
.
Man sollte nur darüber nur nicht öffentlich nachdenken.
Außer der Elektronik hat man ja auch die Ersatzteillieferungen in der Hand.

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Closed via SSO
Bert Reb (Berttreb) - 17.02.2013 12:37 Uhr

Koppelung: 2/3 der Anschaffungskosten von Waffen sollten in einen Mesnchlichkeits-Wiederaufbau-Fonds

einbezahlt werden müssen.

Dann werden für jede Millionen an Waffen, 2 Millionen für die Zerstörung miteinbezahlt.

Krieg sollte so verdammt teuer gemacht werden, dass, wenn schon nicht an die Menschen, dann wenigstens an den eigenen Geldbeutel gedacht werden muss.

Und jede Genehmigung sollte mit privater Haftung gekoppelt werden.
Es muss ja nicht für 100 Tote ein Finger/Arm/Bein/Auge abgehackt werden. Aber pro 100 Menschen 10 % weniger Rente. Das Vermögen/finanzielle Schuld sollte bis zur 3. Generation weitergereicht werden, damit bei solch einer Entscheidung auch der Bedeutungshorizont der Folgen von Krieg samt Kriegsgerät klar wird.

Dienen die Waffen tatsächlich lediglich der Friendenssicherung - wer hätte dann etwas gegen persönliche Haftung, und einen gut gefüllten Menschlichkeits-Wiederaufbau-Friedens-Fonds.

Persönlich Haftung der Politiker kann durch die politische Durchsetzung von 8/9 Einzahlung in den M-W-F-Fonds umgelagert werden. Bitte, wer Krieg will, solls zahlen.

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Miriam Beicht

Ohne Waffen und Töten ginge es uns einfach schlechter!

Unsere Waffenlieferungen in die arabischen Länder gehen zumeist nicht an vom Volk legitimierte Regierungen, sondern an Diktaturen. Wenn man das Beispiel Syrien nimmt, wo bisher 70.000 Menschen durch größenteils Waffen fremder Staaten getötet wurden, ist es doch nicht verwunderlich, dass die Bevölkerung und auch die später von dieser legitimierte Regierung contra diesen Staaten eingestellt ist welche die Regime vorher versorgten. Wir schaffen uns durch unsere Lieferungen einfach die Probleme für morgen und außerdem töten wir indirekt tausende Menschen jährlich, haben nur den Finger nicht selber am Abzug. Eine große Mitschuld haben wir als Profiteure auf jeden Fall. Mit wirtschaftlichem Erfolg und Arbeitsplätzen kann man natürlich die Waffenindustrie rechtfertigen, nur sollte man sich dessen bewusst sein, dass dafür jedes Jahr einige Tausend Menschen sterben müssen, mal mehr mal weniger und ab und zu als Vergeltung leider auch in westlichen Staaten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 14:07 Uhr
Ulla Nachtmann

ohne ging es uns allen besser, Frau Beicht

nur ist die Welt nicht so wie man sie sich erträumt.
Viele Menschen sind böse, fanatisch, hirngewaschen, rachsüchtig und gemein und...machtgierig!
Viele Teile der Welt, besonders arabische Staaten, sind inzwischen überbevölkert und leicht entzündbar.
Auch unsere Politiker sind leider nicht frei von Machtgier. Und die Verhältnisse bei uns sind auch nicht ideal. Wir haben kein Recht über anderen die Moralkeule zu schwingen.

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joachim tarasenko

Schon Saddam wollte den Krieg in ihre Schlafzimmer tragen

Für das übersteigerte Ego der grössenwahnsinnigen Scheichs braucht es auch grosse Kanonen. Ausserdem müssen ihre Königshäuser ihren feudalen Lebenswandel schützen mit möglichst viel militärischer Hardware. Ihre Feinde sind zahlreich und das Heer der Prinzen und deren Luxusleben auf Kosten des Volkes muss geschützt werden. Ausserdem gilt es noch ein paar Nachbarländer zu unterwandern, deren Führer den Respekt vermissen lassen vor ihren Allmachtsphantasien. Sie haben viel zu tun, und viel zu viel Geld um weiter viel Unheil anzurichten.

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Samuel  Lang
Samuel Lang (Orendel) - 17.02.2013 09:06 Uhr

Was heist hier "Deutsche Waffen"?

Thyssen z.B.: war schon vor dem 2WK in ein Konglomerat eingebunden, dessen Fäden global gestrickt waren. Verdient wurde schon damals an einem langen Krieg und dem Wiederaufbau.

Das sind Kreise, welche am Krieg verdienen, wie auch an Wirtschaftskrisen und Aufschwüngen, das sind nicht "unsere" Waffen, das ist auch nicht "unser" Staat, oder "unsere" Bundesregierung.

Natürlich haben wir derzeit keinen Einfluß darauf, wohin "unsere" Armee marschiert, oder wer "unsere" Waffen bekommt. Das hat mittlerweile auch der eher einfach gestrickte Charakter verstanden.

Um von "unseren" zu sprechen, muß man dann mehr Verantwortung übernehmen, als seine Stimme alle 4 Jahre in einer Urne auf dem Altar der Parteienjunta zu beerdigen.

Rückgrat wachsen lassen, selbst entscheiden, sich bilden, oder sich weiter mit Mc Döner vollstopfen, zu IKEA gusteln, dumpfe Parolen aus den Medien nachgackern und weiter dumm ins Bett gehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:52 Uhr
Günter Düsterhus

Sehr richtig

Es geht nur um den Gewinn für Banken und Eigner.
Mein Großvater lag Jahre vor Verdun. Beim öffnen Französischer Handgranaten
fand er deutsche Zünder. Die wurden nach Spanien exportiert und kehrten Via USA
zurück auf das Schlachtfeld.
Wer die Lunten auf dieser Welt löschen will muss die Banken zertreten!

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Klaus Letis

So ein Quatsch

"Waffen, die europäische, amerikanische und russische Hersteller geliefert hatten"
Sonst wären es chinesische, iranische, nord-koreanische oder selbst gebaute Waffen gewesen.

"Beispiel ist Syrien": Es fing mit den Waffenlieferungen an die Aufständischen an.

Für den nutzlosen Preis eines Heiligenscheins sind diejenigen, die zwar alles bestreiten können aber nichts zum Volkseinkommen beitragen, jederzeit bereit, AKWs abzuschalten, sich an die CO2-Kette fesseln zu lassen oder wie in diesem Fall einen weiteren Exportkanal zu schließen.

Es wird wirklich Zeit, dass die Entlohnungen am Ende der Nahrungskette an das BIP gekoppelt wird. Den Heckenschützen aus den Bereichen Staatsdienst, EEG-Umlagenempfänger und Co geht es zu gut.

Und von dem Herrn Schmidt ist bekannt, dass er glaubt, man können die Verbrechen der Nazis durch einwandfreie Lieferung von "Moral" abbezahlen. Eine genaue Taxierung oder einen Zahlungsmodus benennt er dafür nicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 22:03 Uhr
Klaus Letis

Ich schätze Herrn Schmidt schon ...

... einiges sehe ich schon kritisch:

die unqualifizierte Auffüllung des Staats-Apparates in den 70ern (Folge: Staatsquote und Pensionen, zuviel Staat, zuviel Steuern)

die zu weit gehende Stärkung der Gewerkschaften zb durch die Mitbestimmung in Kapitalgesellschaften

der Glaube, die Menschen werden sich immer Vernünftig verhalten, nachdenken und im Sinne der Gemeinschaft verhalten

und die Vorstellung, die Menschen werden die eigenen Gedanken schon verstehen (mit einem Hang zum Leiden, weil keiner ihn Versteht)

und die Neigung, die Verbrechen, die von den Deutschen ausgegangen sind, zu instrumentalisieren.

Die vielen positiven Eigenschaften kennen alle.
Er war einer der wichtigsten Staatsmänner der Deutsche.
Neben von Stein, Bismarck, Ebert, Stresemann, Erhard, Adenauer, Heuss und Weizäcker

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 17.02.2013 16:42 Uhr

Herr Schmidt ist keine Kontrollinstanz für Moral m.E.

Man mußte im III Reich ggf Soldat werden aber nicht Oberleutnant.
Er hat Adolf Nazi eine Zeit lang offensichtlich treu gedient.
Es gibt den schönen Satz: Wer Oberleutnant geworden ist will auch Oberstleutnant oder General werden. Der Kriegsverlauf hat weitere Beförderungen Schmidts zunächst verhindert.
Er wurde später Verteidigungsminister und Bundskanzler und hatte eine Zeit lang die Gewohnheit als mit seinem Senf zu bestreichen.

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Günter Düsterhus

Deutschland bereitet das Feld

für den 3. Weltkrieg. In schöner Regelmäßigkeit steht das Ende der Kontrolle
und Versklavung der Menschen durch Giralgeld bevor. Glaube niemand
Banker und Eigner würden nicht wirklich alles machen um von ihrer
Verantwortung abzulenken. Um Pferdefleisch gibt es einen riesen Bohai.
Bei Weltbetrug durch Banken (LIBOR)herrscht schweigen in den Medien.
Alle Waffen die wir exportieren werden uns früher oder später vor die Füße
geworfen und wir werden den Gewinn beim Verkauf mit Blut bezahlen müssen.
Genau so ging es den Menschen im 1. und 2. Weltkrieg.

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Tyler Durden Volland

Man liest den Artikel und traut seinen Augen nicht…

„Ich befürchte, wirtschaftliche Motive spielen bei deutschen Waffenexporten eine zunehmende Rolle, auch wenn das immer abgestritten wird“

Wahnsinn ! Wirklich? Wer hätte sowas gedacht!

„In dem seit zwei Jahren tobenden Bürgerkrieg sind Schätzungen zufolge bisher rund 70 000 Menschen ums Leben gekommen. Mit Abstand wichtigster Waffenlieferant des Assad-Regimes ist Russland.“

Aber ja doch, die 70.000 starben ausschliesslich durch Assads Waffen, und die andere Seite hat ihre in Heimarbeit erstellt. In Bahrain, wars natürlich nur rein zufällig gerade umgekehrt.

Der Sipri-Friedensforscher Wezeman: „Wir hätten erwartet, dass Waffengeschäfte nach diesen Ereignissen auch in Deutschland restriktiver gehandhabt werden. Aber ein Umdenken ist nicht zu erkennen.“

Immerhin erklärt dies uns warum keine Änderung der Zustände kommen werden. Wenn sogar jemand der sich allen ernstes Friedensforscher nennen darf, von solcher Entwicklung überrascht wird!

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 17.02.2013 03:36 Uhr

Der junge Taliban-Staat "Islamisches Emirat Afghanistan" wurde von nur 3 Staaten anerkannt

Zwei aus dieser Gruppe fordern aktuell deutsche Waffen: Pakistan und Saudi-Arabien.

So langsam fühlt man sich an die Weisheit und Bündnislogik der deutschen Obersten Heeresleitung ( OHL) im ersten Weltkrieg erinnert.
Um das zaristische Russland ( als Kriegsgegner ) zu schwächen, versorgte die deutsche OHL damals politische Gegner des Zaren mit millionenschweren Hilfen.
Insbesondere ein führender Zarengegner wurde von der OHL samt Gefolge aus dem schweizer Exil zurück nach Russland transportiert. Sein Name: Lenin .
Seine auf Betreiben der OHL üppig mit Finanzmitteln ausgestatte Bewegung: Die Bolschewiki .
Wie die Geschichte weiterging, das wissen Sie.
Auch heute drängt es offenbar Berliner Illusionisten, sich mit dubiosesten Kräften zu verbünden. Nur um anschließend deren Schatten zu jagen.

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Kevin Bond
Kevin Bond (00Kevin) - 16.02.2013 22:20 Uhr

arabische Streitkräfte gibt es nicht - alles nur OperettenTruppen.

Die gewaltigen Summen täuschen. Kein Oil Sheik ist so verrückt "sein" Volk mit Waffen auszustatten. Die arab. Armeen sind allesamt nur Papertiger. Kein Soldat dieser Armeeen kann unfallfrei eine Kette wechseln- geschweige den Panzer bedienen. Es gibt in Nahost nur zwei real Forces: Türkei und Israel.

Trotzdem ist es nicht ungefährlich die Sheiks (Saudis) zu beliefern. Denn die haben u.a. (pakistanische) Söldner für die Drecksarbeit. Zuletzt in Bahrain. So landet das knowhow dt. Waffentechnik nicht in KSA, sondern direkt in den Händen professioneller Killer aus PAK.

Für USA kein Problem. Über den Atlantik kommen die nicht. Für Israel auch nicht- denn es gibt für Söldner einfachere Ziele. Die einzigen die damit Probleme kriegen könnten sind Türkei/EU.

Wie weit eine Söldnertruppe kommen kann sieht man in Syria. Natürlich kann man immer sagen "if we do not deliver- then others will do". Aber die andren sind eben nicht in der Nachbarschaft.





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Thomas Weber

Vielleicht ist es für sie interessant das auch durch Rüstungsgeschäfte ihr Hartz4 bezahlt...

...wird. - Ich nehme an das Sie nun durch diese Erkenntnis in Zukunft auf Hartz4 verzichten werden. Von Waffengeschäften, direkt oder indirekt scheinen Sie nämlich aus moralischen Gründen nicht provitieren zu wollen.

PS: Die Welt ist nicht perfekt, aber man muß zumindest versuchen das beste daraus zu machen. Im übrigen wäre ich sowieso dafür Sozialleistungen mal kräftig zu kürzen, damit Menschen wie Sie endlich mal kapieren das Geld bzw. unser Wohlstand nicht nur durch betteln oder Geld drucken, sondern nur durch Innovation und Fleiß erzeugt wird.

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 16.02.2013 21:25 Uhr

Wir schaffen es noch nicht einmal...

daß sich die hier Lebenden aus aller Herren Länder unserem Empfinden von Moral und Recht in unserem eigenen Land beugen, und dann wollen wir diese Maßstäbe gleich an ganze Staaten anlegen? Mir erscheint das wie eine Mischung aus Dummheit und Größenwahn.

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Sönke Peters

Mal ein Agitationsvorschlag für die Gegner dieses Geschäfts:

Man solle doch einfach die deutschen Fabrikate in den entsprechenden Käuferstaaten mit dem Hoheitsabzeichen der Bundeswehr für Gefechtsfahrzeuge zu Lande, zur See und in der Luft vorführen; also mit dem >Eisernen Kreuz<. Es handelt sich zurückgehend schließlich über die preussische Tapferkeitsauszeichnung der Befreiungskriege gegen Napoleon um ein Symbol Preussens, welches direkt aus dem zu Preussen säkularisierten Deutsch Ritterorden entstammt; mithin also ist es es Zeichen der Kreuzritter, die einst aufbrachen, das muslimisch eroberte Jerusalem zurück zugewinnen. Vorstellbar, dass das speziell arabische Käufer abschrecken könnte. ;-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 13:26 Uhr
Ulla Nachtmann

Peanuts

,Vorstellbar, dass das speziell arabische Käufer abschrecken könnte. ;-)'
.
LOL. Glaube ich nicht. Die legen 1 Million drauf und dann ist das Eiserne Kreuz übermalt!

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 16.02.2013 20:31 Uhr

Konsequenz

Wenn keine Waffenlieferungen erlaubt sind, dann bitte auch keine Entwicklungshilfe, da keiner kontrollieren kann, für was das Geld ausgegeben wird.

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Ekke Hoffmann

Widersprüchliche Argumentation der Gegner von Waffenlieferungen an die Golfstaaten

Wenn man den Kritikern der Waffenexporte folgt, sollen keine Waffen in die Golfstaaten geliefert werden. Konsequent wäre dann aber auch, kein Öl dort zu kaufen, denn mit den Petrodollars von uns kaufen diese Staaten dann Waffen in den USA, FRA, GRB, RUS usw. Erreicht würde dadurch nur, dass unsere Energiekosten noch mehr steigen 8und wir uns wirtschaftlich selbst schaden (Arbeitsplätze, Steuereinnahmen usw.) Also mehr Rationalität als Ideologie. Diese hat uns in der Vergangenheit schon immer geschadet!

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 15:02 Uhr
Otto Kaldrack

tut mir leid herr hoffmann

ich meinte natürlich herrn wolf

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Reinhard Wolf

@ Andreas Müller: "Wie kommt Ihre Ideologie damit klar?"

Ich versuche mit so wenig Geld als irgend möglich auszukommen, weil - wie Sie richtig schildern - an unserem Geldkreislauf extrem viele wirtschaftliche Transaktionen hängen, die weder Moral noch Ethik kennen (nicht nur Waffengeschäfte, sondern vor allem auch der resourcenvernichtende und die Lebensgrundlagen zerstörende Überflusswachstumswegwerfwahn). Leider wird von mir auf gesetzlicher Grundlage gefordert, dass ich für Grundrechte (z.B. Nutzung von Lebensraum) Geld bezahlen muss. Dieses Geld möchte ich auf gar keinen Falll mit noch mehr sinnentleerter oder gar Leiden schaffender Produktion organisieren. Aus diesem Grund lasse ich mir das von mir zu Unrecht eingeforderte Geld geben. Das ist, auch wenn diese Geld aus dem gleichen schäbigen Kreislauf kommt, noch immer das kleinere Übel weil ich in meinem Tun wenigstens passiv bleibe und NICHTS mache. Aber Sie haben natürlich Recht: Mir persönlich wäre es auch lieber wenn ich nicht gesetzlich zur Geldbeschhaffung genötigt werden würde!

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Reinhard Wolf

@ Wolfgang Nottebaum: Ich halte Sie sehr gerne auf dem Laufenden:

Das Amt ist sehr wohl über meine Einstellung informiert! Es handelt sich bei meinem Fall in keinster Weise um Mißbrauch! Ich erkläre immer wieder ganz deutlich, dass ich nicht arbeiten will, mich aber gemäß der gesetzlichen Vorschriften uneingeschränkt und bedingungslos zu jeder Arbeit unabhängig von der Bezahlung "bereit erkläre". Von Seiten des Amtes wird von mir aber zusätzlich ein "wollenmüssen" verlangt, das ich aber nicht erfüllen kann.
Ich habe auch schon mehrmals schriftlich darum gebeten die Zahlungen des SGB-II-Leistungsbezuges an mich einzustellen und mir stattdessen ein freies Leben zu gewähren. Dieses mehrfach vorgebrachte Anliegen wird leider immer wieder verworfen. Die Folge: Ich erhalte jetzt seit nunmehr 7 Jahren unterbrechungsfrei Hartz-IV-Leistungen. Das ist auch Folgerichtig: Tiere in Gefangenschaft müssen gefüttert werden! Falls Sie Interesse an dem Schriftwechsel mit dem Amt haben, dann köntaktieren Sie mich diesbezüglich bitte unter 42wolf@web.de

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Reinhard Wolf

@ Otto Kaldrack: Ja, ich vertrete sehr wohl die Auffassung:

Weniger Waffen = Weniger Tote!

Ich weiß, dass klingt sehr trivial ... aber die Wahrheit ist manchmal sehr trivial ;-)))

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Andreas Müller

Das sind die Richtigen!

Ehtik und Moral verteidigen, während man von den Abgaben der Menschen lebt, die etwas für die Gesellschaft tun, indem sie Steuern und Sozialbeiträge zahlen.

Was Herr Hoffmann sagt mag moralisch verwerflich sein, aber es ist die Realität. Darüber hinaus ist Saudi-Arabien ein wichtiger Erdöllieferant und ein Bollwerk gegen viele andere westfeindliche Kräfte dieser Region.

Außerdem hat der arabische Frühling gezeigt, dass die Situation in den Ländern nicht besser wird nach einer "Revolution". Weder für uns, noch für die Bürger dort, die nicht blind einer Ideologie der Schariah hinterherlaufen.

Und wo wir davon reden, wem eigentlich das Geld aus den Waffenlieferungen in Deutschland nützt: Denken Sie ihr Hatz IV wird aus einem Topf genommen, in dem nur moralisch gute Gelder reinkommen? Nein - alles Geld aus Waffengeschäften und anderen wirtschaftlichen Transaktionen, die weder Moral noch Ehtik kennen. Sie sind der eigentlich Nutznießer - wie kommt ihre Ideologie damit klar?

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Weitere Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen
wolfgang  nottebaum
wolfgang nottebaum (notti) - 17.02.2013 04:46 Uhr

Jeder Penner faellt in Deutschland weich

Herzlichen Glueckwunsch, Sie sind ja ein Ausbund an Cleverness....lassen sich u.a. von den Arbeitnehmern der Ruestungsindustrie das Schmarotzertum finanzieren.
Klar, Sie sind nicht allein....die "Ponaders" dieser Republik nehmen weiter zu und machen sich ueber die rechtschaffenden Arbeitnehmer lustig.
Solange die Politik in Deutschland diese Art von Missbrauch nicht verfolgt, ja sogar mit Geld unterstuetzt, solange koennen Sie sich auf Kosten anderer weiter maesten....
Halten Sie uns doch bitte weiter auf dem Laufenden....

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Otto Kaldrack

hartz-front

eine tolle einstellung, gar nichts mehr zu machen, andere für sich arbeiten
zu lassen und dann den moralapostel zu spielen! solche leute braucht das
land! als ob es auf dieser welt einen toten weniger gäbe, wenn "D" keine
waffen mehr liefert, dafür dann eben andere. und 220.000 mehr hartzer
helfen dem land und besonders seiner moral natürlich ungemein, da liegen
sie mit rot und grün genau auf einer wellenlänge, die moralisch und wirt-
schaftlich gesehen nicht anders ticken und sich dann genauso großartig
vorkommen wie sie herr hoffmann.

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Reinhard Wolf

@ Ekke Hoffmann: Richtig: Was wir nicht machen, das macht ein Anderer!

... und deswegen dürfen wir auf gar keinen Fall das Nachsehren haben! Pfeift auf Ethik und Moral: Es geht um Arbeitsplätze!

Apropos Arbeit: Das war mein Lieblingsspruch, wenn ich ihn von meinen Vorgesetzten zu hören bekommen habe: "Wenn Sie es nicht machen, dann macht es ein Anderer! Supi! Raten Sie mal was ich jetzt mache? Richtig: Gar nichts mehr! ... und ich finde es großartig ... und ganz nebenbei muss auch mein Arbeitsplatz nicht gerettet werden.
Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass es auch noch ein paar andere gibt, die (so wie ich) sehr gerne ihren Arbeitsplatz zur Disposition stellen wenn dadurch weniger Rüstungsgüter in Umlauf kommen!
Bestimmte Arbeitspätze werden nämlich bestimmt nicht gebraucht.
Grüße von der Hartz-IV-Front!
PS: Ganz rational betrachtet: Meine Ideologie hat mir bisher noch nicht wirklich geschadet!

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Lope de Aguirre

Höchst unklug ist es Ländern wie Saudi-Arabien auch noch Waffen zu liefern

Saudi-Arabien ist schon heute der größte Förderer der mohammedanischen Glaubenseiferer, denn überall wo diese in Erscheinung zu treten pflegen, sei es nun auf dem wilden Kaukasus oder im beschaulichen Bonn, immer und überall findet man das saudische Geld hierbei am Wirken; daher ist es höchst töricht einer solch feindseligen Macht auch noch Waffen liefern zu wollen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß man dann eines Tages mit seinen eigenen Waffen bekriegt wird; gegenwärtig streitet Saudi-Arabien, gemeinsam mit der Türkei und Ägypten, mit den Persern und deren Parteigängern um die Vorherrschaft im Morgenland; wobei man sich gegenwärtig noch mit einem Stellvertreterkrieg in Syrien begnügt, aber dies kann sich rasch ändern. Deutschland aber kann hier keinerlei Interesse daran haben die überlegene Koalition auch noch mit Waffen zu versorgen, viel eher wäre es hier geboten Persien dabei zu helfen jenen Mächten zu widerstehen, denn siegen diese, so werden sie sich gegen Europa wenden.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:09 Uhr
Andreas Müller

Abschreckungseffekt

Ihre Boote, Gewehre, Panzer und ganzen Waffen bringen ihnen gegen den Westen nichts. Wir haben den Finger auf dem Knopf unseres Atomwaffenarsenals und diese Waffen verkaufen wir nicht - dieser Effekt sichert seit nun fast 70 Jahren den Frieden für den Westen.

Die Gefahr die also daraus erwächst ist für uns relativ gering, neben den anderen Gründen, die hier schon aufgeführt wurden.

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Ulla Nachtmann

ja, ja aber...

.."denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß man dann eines Tages mit seinen eigenen Waffen bekriegt wird;"
.
Die eigenen Waffen (es ist selten das neueste Modell im Verkauf!) kennt man jedoch und hat sie selbst programmiert.
Ist das eine Überlegung wert?

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Torsten Gingemeyer

Warum?

Iran ist deutlich technisch besser entwickelt und hat wesentlich mehr Einwohner als Saudi-Arabien.Desweiteren wird es von China und Rußland militarisch unterstützt (Waffenlieferungen).Für Deutschland ist es nur rational an Saudi-Arabien Waffen zu verkaufen.Erstens um das Handelsbilanzdefizit gegen über Saudiarabien zu verringern(Erdölimporte) zweitens um die Kosten der deutschen Rüstung zu veringern durch die Senkung der durchschnittlichen Produktionskosten(die Entwicklungskosten eines Waffensystems werden durch höhere Stückzahlen pro Stück geringer).Das spart deutsches Steuergeld und sichert Know-How und Arbeitsplätze in Deutschland.Drittens wenn wir nicht liefern,liefert ein anderer!Desweiteren sehe ich keine Gefährdung Deutschlands durch Saudi-Arabien.S.A. kann ohne Ersatzteillieferungen aus Dtl. soetwas nicht lang durchhalten.Die Waffensysteme in arabischen Ländern werden meistens schlampig gewartet und sind ohne westliche Techniker dauerhaft nicht einsetzbar (kurze Lebensdauer).

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Jahrgang 1972, Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

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