16.02.2013 · Die Militärmesse Idex wird zum Mekka der Rüstungsindustrie. An diesem Wochenende strömen Waffenhändler und Militärs auf die Schau in Abu Dhabi. Unter Rüstungskritikern macht sich hingegen Ernüchterung breit.
Von Marcus TheurerRichtlinien für Lesermeinungen
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Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien auch wirtschaftlich nicht sinnvoll
Ganz abgesehen von der humanitär höchst bedenklichen Situation hat man es volkswirtschaftlich mit "broken window fallacies" (Bastiat) zu tun. Die Kosten für die Bekämpfung von Al Qaida und Salafisten dürften bei weitem die Erträge aus den Geschäften mit den Saudis übersteigen. Rüstungsgüter sollen der Sicherheit dienen. Wir produzieren durch Exporte nach Saudi-Arabien aber keine Sicherheit für unsere Werte, sondern gefährden diese und zementieren das Unrecht im Mittleren Osten, gerade in einer Zeit wo die Chance zum Aufbruch zu mehr Demokratie und Menschenrechten (Arabellion) wäre.
Saudi-Arabien steckt hinter dem Terrornetzwerk Al Qaida
Daher ist es wenig sinnvoll der menschneverachtenden wahhabitischen Despotie Waffen zu liefern. Fürchtet man um einen Anstieg des Ölpreises oder sind in Washington und Berlin gar schon alle mit Petrodollars geschmiert?
Was machen eigentlich die entlassenen deutschen (Zeit) Soldaten?
Ich habe irgendwo gelesen die Mehrzahl der deutschen Soldaten trägt
keine Uniform der Bundeswehr.
PS: Ich hoffe auf gute Geschäfte für Rheinmetall und Co
Hallo Herr Keller
Die guten entlassenen Zeitsoldaten veröffentlichen in der FAZ
Leserbriefe ;-)
Gruß
Leutnant Bossung
Deutsche Waffen für die Scheichs - warum denn nicht?
Saudi-Arabien ist nun wirklich kein besonders angenehmes Land, aber es
ist dem Westen zugeneigt und ein wichtiger und vor allem
verläßlicher Öllieferant. Jeder weiß um die
Menschenrechtssituation, aber am deutschen Wesen wird die Welt nicht
genesen Wenn die westliche Welt Saudi-Arabien nicht mit Waffen
beliefert, dann werden andere Länder liefern. Deutsches
Gutmenschen-Getue macht die Welt kein bißchen besser, es
vernichtet nur Arbeitsplätze und Technologie in Deutschland.
Wenn deutsche Waffen einen ausgezeichneten Ruf in der arabischen Welt
haben (das geht wohl noch auf den legendären Ruf von Erwin Rommel
und des deutschen Afrikakorps zurück), dann sollte die deutsche
Rüstungsindustrie diesen Vorteil nutzen. Verglichen mit
umfangreichen Rüstungslieferungen der USA bleibt für
Deutschland sowieso nur ein vergleichsweise kleines Stück vom
Kuchen - aber das gilt es zu sichern!
Baut einfach in die Waffensysteme eine Hintertür ein und dann ab dafür
Waffen werden immer geliefert, egal von wem. Und gerade die Oberpazifisten haben bekanntlich die meisten Auslandseinsätze der Bundeswehr beauftragt (die Grünen!) und waren an allererster Front, als es darum ging, die Assad-Gegner mit Waffen beliefern zu lassen, um so "die Opposition" zu stärken. Meiner Meinung nach sollten die Deutschen weiterhin Waffen liefern, aber ein technisches Hintertürchen offen lassen, um diese Waffen aus der Ferne zu deaktivieren. Sollte technisch doch kein Thema sein ;-)
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 13:59 Uhrgarantiert nicht!
,Sollte technisch doch kein Thema sein ;-)'
.
Man sollte nur darüber nur nicht öffentlich nachdenken.
Außer der Elektronik hat man ja auch die Ersatzteillieferungen in
der Hand.
Koppelung: 2/3 der Anschaffungskosten von Waffen sollten in einen Mesnchlichkeits-Wiederaufbau-Fonds
einbezahlt werden müssen.
Dann werden für jede Millionen an Waffen, 2 Millionen für die
Zerstörung miteinbezahlt.
Krieg sollte so verdammt teuer gemacht werden, dass, wenn schon nicht an
die Menschen, dann wenigstens an den eigenen Geldbeutel gedacht werden muss.
Und jede Genehmigung sollte mit privater Haftung gekoppelt werden.
Es muss ja nicht für 100 Tote ein Finger/Arm/Bein/Auge abgehackt
werden. Aber pro 100 Menschen 10 % weniger Rente. Das
Vermögen/finanzielle Schuld sollte bis zur 3. Generation
weitergereicht werden, damit bei solch einer Entscheidung auch der
Bedeutungshorizont der Folgen von Krieg samt Kriegsgerät klar wird.
Dienen die Waffen tatsächlich lediglich der Friendenssicherung -
wer hätte dann etwas gegen persönliche Haftung, und einen gut
gefüllten Menschlichkeits-Wiederaufbau-Friedens-Fonds.
Persönlich Haftung der Politiker kann durch die politische
Durchsetzung von 8/9 Einzahlung in den M-W-F-Fonds umgelagert werden.
Bitte, wer Krieg will, solls zahlen.
Ohne Waffen und Töten ginge es uns einfach schlechter!
Unsere Waffenlieferungen in die arabischen Länder gehen zumeist nicht an vom Volk legitimierte Regierungen, sondern an Diktaturen. Wenn man das Beispiel Syrien nimmt, wo bisher 70.000 Menschen durch größenteils Waffen fremder Staaten getötet wurden, ist es doch nicht verwunderlich, dass die Bevölkerung und auch die später von dieser legitimierte Regierung contra diesen Staaten eingestellt ist welche die Regime vorher versorgten. Wir schaffen uns durch unsere Lieferungen einfach die Probleme für morgen und außerdem töten wir indirekt tausende Menschen jährlich, haben nur den Finger nicht selber am Abzug. Eine große Mitschuld haben wir als Profiteure auf jeden Fall. Mit wirtschaftlichem Erfolg und Arbeitsplätzen kann man natürlich die Waffenindustrie rechtfertigen, nur sollte man sich dessen bewusst sein, dass dafür jedes Jahr einige Tausend Menschen sterben müssen, mal mehr mal weniger und ab und zu als Vergeltung leider auch in westlichen Staaten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 14:07 Uhrohne ging es uns allen besser, Frau Beicht
nur ist die Welt nicht so wie man sie sich erträumt.
Viele Menschen sind böse, fanatisch, hirngewaschen,
rachsüchtig und gemein und...machtgierig!
Viele Teile der Welt, besonders arabische Staaten, sind inzwischen
überbevölkert und leicht entzündbar.
Auch unsere Politiker sind leider nicht frei von Machtgier. Und die
Verhältnisse bei uns sind auch nicht ideal. Wir haben kein Recht
über anderen die Moralkeule zu schwingen.
Schon Saddam wollte den Krieg in ihre Schlafzimmer tragen
Für das übersteigerte Ego der grössenwahnsinnigen Scheichs braucht es auch grosse Kanonen. Ausserdem müssen ihre Königshäuser ihren feudalen Lebenswandel schützen mit möglichst viel militärischer Hardware. Ihre Feinde sind zahlreich und das Heer der Prinzen und deren Luxusleben auf Kosten des Volkes muss geschützt werden. Ausserdem gilt es noch ein paar Nachbarländer zu unterwandern, deren Führer den Respekt vermissen lassen vor ihren Allmachtsphantasien. Sie haben viel zu tun, und viel zu viel Geld um weiter viel Unheil anzurichten.
Was heist hier "Deutsche Waffen"?
Thyssen z.B.: war schon vor dem 2WK in ein Konglomerat eingebunden,
dessen Fäden global gestrickt waren. Verdient wurde schon damals an
einem langen Krieg und dem Wiederaufbau.
Das sind Kreise, welche am Krieg verdienen, wie auch an
Wirtschaftskrisen und Aufschwüngen, das sind nicht
"unsere" Waffen, das ist auch nicht "unser" Staat,
oder "unsere" Bundesregierung.
Natürlich haben wir derzeit keinen Einfluß darauf, wohin
"unsere" Armee marschiert, oder wer "unsere" Waffen
bekommt. Das hat mittlerweile auch der eher einfach gestrickte Charakter
verstanden.
Um von "unseren" zu sprechen, muß man dann mehr
Verantwortung übernehmen, als seine Stimme alle 4 Jahre in einer
Urne auf dem Altar der Parteienjunta zu beerdigen.
Rückgrat wachsen lassen, selbst entscheiden, sich bilden, oder sich
weiter mit Mc Döner vollstopfen, zu IKEA gusteln, dumpfe Parolen
aus den Medien nachgackern und weiter dumm ins Bett gehen.
Sehr richtig
Es geht nur um den Gewinn für Banken und Eigner.
Mein Großvater lag Jahre vor Verdun. Beim öffnen
Französischer Handgranaten
fand er deutsche Zünder. Die wurden nach Spanien exportiert und
kehrten Via USA
zurück auf das Schlachtfeld.
Wer die Lunten auf dieser Welt löschen will muss die Banken zertreten!
"Waffen, die europäische, amerikanische und russische
Hersteller geliefert hatten"
Sonst wären es chinesische, iranische, nord-koreanische oder selbst
gebaute Waffen gewesen.
"Beispiel ist Syrien": Es fing mit den Waffenlieferungen an
die Aufständischen an.
Für den nutzlosen Preis eines Heiligenscheins sind diejenigen, die
zwar alles bestreiten können aber nichts zum Volkseinkommen
beitragen, jederzeit bereit, AKWs abzuschalten, sich an die CO2-Kette
fesseln zu lassen oder wie in diesem Fall einen weiteren Exportkanal zu schließen.
Es wird wirklich Zeit, dass die Entlohnungen am Ende der Nahrungskette
an das BIP gekoppelt wird. Den Heckenschützen aus den Bereichen
Staatsdienst, EEG-Umlagenempfänger und Co geht es zu gut.
Und von dem Herrn Schmidt ist bekannt, dass er glaubt, man können
die Verbrechen der Nazis durch einwandfreie Lieferung von
"Moral" abbezahlen. Eine genaue Taxierung oder einen
Zahlungsmodus benennt er dafür nicht.
Ich schätze Herrn Schmidt schon ...
... einiges sehe ich schon kritisch:
die unqualifizierte Auffüllung des Staats-Apparates in den 70ern
(Folge: Staatsquote und Pensionen, zuviel Staat, zuviel Steuern)
die zu weit gehende Stärkung der Gewerkschaften zb durch die
Mitbestimmung in Kapitalgesellschaften
der Glaube, die Menschen werden sich immer Vernünftig verhalten,
nachdenken und im Sinne der Gemeinschaft verhalten
und die Vorstellung, die Menschen werden die eigenen Gedanken schon
verstehen (mit einem Hang zum Leiden, weil keiner ihn Versteht)
und die Neigung, die Verbrechen, die von den Deutschen ausgegangen sind,
zu instrumentalisieren.
Die vielen positiven Eigenschaften kennen alle.
Er war einer der wichtigsten Staatsmänner der Deutsche.
Neben von Stein, Bismarck, Ebert, Stresemann, Erhard, Adenauer, Heuss
und Weizäcker
Herr Schmidt ist keine Kontrollinstanz für Moral m.E.
Man mußte im III Reich ggf Soldat werden aber nicht Oberleutnant.
Er hat Adolf Nazi eine Zeit lang offensichtlich treu gedient.
Es gibt den schönen Satz: Wer Oberleutnant geworden ist will auch
Oberstleutnant oder General werden. Der Kriegsverlauf hat weitere
Beförderungen Schmidts zunächst verhindert.
Er wurde später Verteidigungsminister und Bundskanzler und hatte
eine Zeit lang die Gewohnheit als mit seinem Senf zu bestreichen.
für den 3. Weltkrieg. In schöner Regelmäßigkeit
steht das Ende der Kontrolle
und Versklavung der Menschen durch Giralgeld bevor. Glaube niemand
Banker und Eigner würden nicht wirklich alles machen um von ihrer
Verantwortung abzulenken. Um Pferdefleisch gibt es einen riesen Bohai.
Bei Weltbetrug durch Banken (LIBOR)herrscht schweigen in den Medien.
Alle Waffen die wir exportieren werden uns früher oder später
vor die Füße
geworfen und wir werden den Gewinn beim Verkauf mit Blut bezahlen müssen.
Genau so ging es den Menschen im 1. und 2. Weltkrieg.
Man liest den Artikel und traut seinen Augen nicht…
„Ich befürchte, wirtschaftliche Motive spielen bei deutschen
Waffenexporten eine zunehmende Rolle, auch wenn das immer abgestritten wird“
Wahnsinn ! Wirklich? Wer hätte sowas gedacht!
„In dem seit zwei Jahren tobenden Bürgerkrieg sind
Schätzungen zufolge bisher rund 70 000 Menschen ums Leben gekommen.
Mit Abstand wichtigster Waffenlieferant des Assad-Regimes ist Russland.“
Aber ja doch, die 70.000 starben ausschliesslich durch Assads Waffen,
und die andere Seite hat ihre in Heimarbeit erstellt. In Bahrain, wars
natürlich nur rein zufällig gerade umgekehrt.
Der Sipri-Friedensforscher Wezeman: „Wir hätten erwartet,
dass Waffengeschäfte nach diesen Ereignissen auch in Deutschland
restriktiver gehandhabt werden. Aber ein Umdenken ist nicht zu erkennen.“
Immerhin erklärt dies uns warum keine Änderung der
Zustände kommen werden. Wenn sogar jemand der sich allen ernstes
Friedensforscher nennen darf, von solcher Entwicklung überrascht wird!
Der junge Taliban-Staat "Islamisches Emirat Afghanistan" wurde von nur 3 Staaten anerkannt
Zwei aus dieser Gruppe fordern aktuell deutsche Waffen: Pakistan und Saudi-Arabien.
So langsam fühlt man sich an die Weisheit und Bündnislogik der
deutschen Obersten Heeresleitung ( OHL) im ersten Weltkrieg erinnert.
Um das zaristische Russland ( als Kriegsgegner ) zu schwächen,
versorgte die deutsche OHL damals politische Gegner des Zaren mit
millionenschweren Hilfen.
Insbesondere ein führender Zarengegner wurde von der OHL samt
Gefolge aus dem schweizer Exil zurück nach Russland transportiert.
Sein Name: Lenin .
Seine auf Betreiben der OHL üppig mit Finanzmitteln ausgestatte
Bewegung: Die Bolschewiki .
Wie die Geschichte weiterging, das wissen Sie.
Auch heute drängt es offenbar Berliner Illusionisten, sich mit
dubiosesten Kräften zu verbünden. Nur um anschließend
deren Schatten zu jagen.
arabische Streitkräfte gibt es nicht - alles nur OperettenTruppen.
Die gewaltigen Summen täuschen. Kein Oil Sheik ist so verrückt
"sein" Volk mit Waffen auszustatten. Die arab. Armeen sind
allesamt nur Papertiger. Kein Soldat dieser Armeeen kann unfallfrei
eine Kette wechseln- geschweige den Panzer bedienen. Es gibt in Nahost
nur zwei real Forces: Türkei und Israel.
Trotzdem ist es nicht ungefährlich die Sheiks (Saudis) zu
beliefern. Denn die haben u.a. (pakistanische) Söldner für die
Drecksarbeit. Zuletzt in Bahrain. So landet das knowhow dt.
Waffentechnik nicht in KSA, sondern direkt in den Händen
professioneller Killer aus PAK.
Für USA kein Problem. Über den Atlantik kommen die nicht.
Für Israel auch nicht- denn es gibt für Söldner
einfachere Ziele. Die einzigen die damit Probleme kriegen könnten
sind Türkei/EU.
Wie weit eine Söldnertruppe kommen kann sieht man in Syria.
Natürlich kann man immer sagen "if we do not deliver- then
others will do". Aber die andren sind eben nicht in der Nachbarschaft.
Vielleicht ist es für sie interessant das auch durch Rüstungsgeschäfte ihr Hartz4 bezahlt...
...wird. - Ich nehme an das Sie nun durch diese Erkenntnis in Zukunft
auf Hartz4 verzichten werden. Von Waffengeschäften, direkt oder
indirekt scheinen Sie nämlich aus moralischen Gründen nicht
provitieren zu wollen.
PS: Die Welt ist nicht perfekt, aber man muß zumindest versuchen
das beste daraus zu machen. Im übrigen wäre ich sowieso
dafür Sozialleistungen mal kräftig zu kürzen, damit
Menschen wie Sie endlich mal kapieren das Geld bzw. unser Wohlstand
nicht nur durch betteln oder Geld drucken, sondern nur durch Innovation
und Fleiß erzeugt wird.
Wir schaffen es noch nicht einmal...
daß sich die hier Lebenden aus aller Herren Länder unserem Empfinden von Moral und Recht in unserem eigenen Land beugen, und dann wollen wir diese Maßstäbe gleich an ganze Staaten anlegen? Mir erscheint das wie eine Mischung aus Dummheit und Größenwahn.
Mal ein Agitationsvorschlag für die Gegner dieses Geschäfts:
Man solle doch einfach die deutschen Fabrikate in den entsprechenden Käuferstaaten mit dem Hoheitsabzeichen der Bundeswehr für Gefechtsfahrzeuge zu Lande, zur See und in der Luft vorführen; also mit dem >Eisernen Kreuz<. Es handelt sich zurückgehend schließlich über die preussische Tapferkeitsauszeichnung der Befreiungskriege gegen Napoleon um ein Symbol Preussens, welches direkt aus dem zu Preussen säkularisierten Deutsch Ritterorden entstammt; mithin also ist es es Zeichen der Kreuzritter, die einst aufbrachen, das muslimisch eroberte Jerusalem zurück zugewinnen. Vorstellbar, dass das speziell arabische Käufer abschrecken könnte. ;-)
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 13:26 UhrPeanuts
,Vorstellbar, dass das speziell arabische Käufer abschrecken
könnte. ;-)'
.
LOL. Glaube ich nicht. Die legen 1 Million drauf und dann ist das
Eiserne Kreuz übermalt!
Wenn keine Waffenlieferungen erlaubt sind, dann bitte auch keine Entwicklungshilfe, da keiner kontrollieren kann, für was das Geld ausgegeben wird.
Widersprüchliche Argumentation der Gegner von Waffenlieferungen an die Golfstaaten
Wenn man den Kritikern der Waffenexporte folgt, sollen keine Waffen in die Golfstaaten geliefert werden. Konsequent wäre dann aber auch, kein Öl dort zu kaufen, denn mit den Petrodollars von uns kaufen diese Staaten dann Waffen in den USA, FRA, GRB, RUS usw. Erreicht würde dadurch nur, dass unsere Energiekosten noch mehr steigen 8und wir uns wirtschaftlich selbst schaden (Arbeitsplätze, Steuereinnahmen usw.) Also mehr Rationalität als Ideologie. Diese hat uns in der Vergangenheit schon immer geschadet!
Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 15:02 Uhrtut mir leid herr hoffmann
ich meinte natürlich herrn wolf
@ Andreas Müller: "Wie kommt Ihre Ideologie damit klar?"
Ich versuche mit so wenig Geld als irgend möglich auszukommen, weil - wie Sie richtig schildern - an unserem Geldkreislauf extrem viele wirtschaftliche Transaktionen hängen, die weder Moral noch Ethik kennen (nicht nur Waffengeschäfte, sondern vor allem auch der resourcenvernichtende und die Lebensgrundlagen zerstörende Überflusswachstumswegwerfwahn). Leider wird von mir auf gesetzlicher Grundlage gefordert, dass ich für Grundrechte (z.B. Nutzung von Lebensraum) Geld bezahlen muss. Dieses Geld möchte ich auf gar keinen Falll mit noch mehr sinnentleerter oder gar Leiden schaffender Produktion organisieren. Aus diesem Grund lasse ich mir das von mir zu Unrecht eingeforderte Geld geben. Das ist, auch wenn diese Geld aus dem gleichen schäbigen Kreislauf kommt, noch immer das kleinere Übel weil ich in meinem Tun wenigstens passiv bleibe und NICHTS mache. Aber Sie haben natürlich Recht: Mir persönlich wäre es auch lieber wenn ich nicht gesetzlich zur Geldbeschhaffung genötigt werden würde!
@ Wolfgang Nottebaum: Ich halte Sie sehr gerne auf dem Laufenden:
Das Amt ist sehr wohl über meine Einstellung informiert! Es handelt
sich bei meinem Fall in keinster Weise um Mißbrauch! Ich
erkläre immer wieder ganz deutlich, dass ich nicht arbeiten will,
mich aber gemäß der gesetzlichen Vorschriften
uneingeschränkt und bedingungslos zu jeder Arbeit unabhängig
von der Bezahlung "bereit erkläre". Von Seiten des Amtes
wird von mir aber zusätzlich ein "wollenmüssen"
verlangt, das ich aber nicht erfüllen kann.
Ich habe auch schon mehrmals schriftlich darum gebeten die Zahlungen des
SGB-II-Leistungsbezuges an mich einzustellen und mir stattdessen ein
freies Leben zu gewähren. Dieses mehrfach vorgebrachte Anliegen
wird leider immer wieder verworfen. Die Folge: Ich erhalte jetzt seit
nunmehr 7 Jahren unterbrechungsfrei Hartz-IV-Leistungen. Das ist auch
Folgerichtig: Tiere in Gefangenschaft müssen gefüttert werden!
Falls Sie Interesse an dem Schriftwechsel mit dem Amt haben, dann
köntaktieren Sie mich diesbezüglich bitte unter 42wolf@web.de
@ Otto Kaldrack: Ja, ich vertrete sehr wohl die Auffassung:
Weniger Waffen = Weniger Tote!
Ich weiß, dass klingt sehr trivial ... aber die Wahrheit ist
manchmal sehr trivial ;-)))
Das sind die Richtigen!
Ehtik und Moral verteidigen, während man von den Abgaben der
Menschen lebt, die etwas für die Gesellschaft tun, indem sie
Steuern und Sozialbeiträge zahlen.
Was Herr Hoffmann sagt mag moralisch verwerflich sein, aber es ist die
Realität. Darüber hinaus ist Saudi-Arabien ein wichtiger
Erdöllieferant und ein Bollwerk gegen viele andere westfeindliche
Kräfte dieser Region.
Außerdem hat der arabische Frühling gezeigt, dass die
Situation in den Ländern nicht besser wird nach einer
"Revolution". Weder für uns, noch für die
Bürger dort, die nicht blind einer Ideologie der Schariah hinterherlaufen.
Und wo wir davon reden, wem eigentlich das Geld aus den
Waffenlieferungen in Deutschland nützt: Denken Sie ihr Hatz IV wird
aus einem Topf genommen, in dem nur moralisch gute Gelder reinkommen?
Nein - alles Geld aus Waffengeschäften und anderen wirtschaftlichen
Transaktionen, die weder Moral noch Ehtik kennen. Sie sind der
eigentlich Nutznießer - wie kommt ihre Ideologie damit klar?
Jeder Penner faellt in Deutschland weich
Herzlichen Glueckwunsch, Sie sind ja ein Ausbund an Cleverness....lassen
sich u.a. von den Arbeitnehmern der Ruestungsindustrie das
Schmarotzertum finanzieren.
Klar, Sie sind nicht allein....die "Ponaders" dieser Republik
nehmen weiter zu und machen sich ueber die rechtschaffenden Arbeitnehmer lustig.
Solange die Politik in Deutschland diese Art von Missbrauch nicht
verfolgt, ja sogar mit Geld unterstuetzt, solange koennen Sie sich auf
Kosten anderer weiter maesten....
Halten Sie uns doch bitte weiter auf dem Laufenden....
hartz-front
eine tolle einstellung, gar nichts mehr zu machen, andere für sich arbeiten
zu lassen und dann den moralapostel zu spielen! solche leute braucht das
land! als ob es auf dieser welt einen toten weniger gäbe, wenn
"D" keine
waffen mehr liefert, dafür dann eben andere. und 220.000 mehr hartzer
helfen dem land und besonders seiner moral natürlich ungemein, da liegen
sie mit rot und grün genau auf einer wellenlänge, die
moralisch und wirt-
schaftlich gesehen nicht anders ticken und sich dann genauso großartig
vorkommen wie sie herr hoffmann.
@ Ekke Hoffmann: Richtig: Was wir nicht machen, das macht ein Anderer!
... und deswegen dürfen wir auf gar keinen Fall das Nachsehren
haben! Pfeift auf Ethik und Moral: Es geht um Arbeitsplätze!
Apropos Arbeit: Das war mein Lieblingsspruch, wenn ich ihn von meinen
Vorgesetzten zu hören bekommen habe: "Wenn Sie es nicht
machen, dann macht es ein Anderer! Supi! Raten Sie mal was ich jetzt
mache? Richtig: Gar nichts mehr! ... und ich finde es großartig
... und ganz nebenbei muss auch mein Arbeitsplatz nicht gerettet werden.
Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass es auch noch ein
paar andere gibt, die (so wie ich) sehr gerne ihren Arbeitsplatz zur
Disposition stellen wenn dadurch weniger Rüstungsgüter in
Umlauf kommen!
Bestimmte Arbeitspätze werden nämlich bestimmt nicht
gebraucht.
Grüße von der Hartz-IV-Front!
PS: Ganz rational betrachtet: Meine Ideologie hat mir bisher noch nicht
wirklich geschadet!
Höchst unklug ist es Ländern wie Saudi-Arabien auch noch Waffen zu liefern
Saudi-Arabien ist schon heute der größte Förderer der mohammedanischen Glaubenseiferer, denn überall wo diese in Erscheinung zu treten pflegen, sei es nun auf dem wilden Kaukasus oder im beschaulichen Bonn, immer und überall findet man das saudische Geld hierbei am Wirken; daher ist es höchst töricht einer solch feindseligen Macht auch noch Waffen liefern zu wollen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß man dann eines Tages mit seinen eigenen Waffen bekriegt wird; gegenwärtig streitet Saudi-Arabien, gemeinsam mit der Türkei und Ägypten, mit den Persern und deren Parteigängern um die Vorherrschaft im Morgenland; wobei man sich gegenwärtig noch mit einem Stellvertreterkrieg in Syrien begnügt, aber dies kann sich rasch ändern. Deutschland aber kann hier keinerlei Interesse daran haben die überlegene Koalition auch noch mit Waffen zu versorgen, viel eher wäre es hier geboten Persien dabei zu helfen jenen Mächten zu widerstehen, denn siegen diese, so werden sie sich gegen Europa wenden.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:09 UhrAbschreckungseffekt
Ihre Boote, Gewehre, Panzer und ganzen Waffen bringen ihnen gegen den
Westen nichts. Wir haben den Finger auf dem Knopf unseres
Atomwaffenarsenals und diese Waffen verkaufen wir nicht - dieser Effekt
sichert seit nun fast 70 Jahren den Frieden für den Westen.
Die Gefahr die also daraus erwächst ist für uns relativ
gering, neben den anderen Gründen, die hier schon aufgeführt wurden.
ja, ja aber...
.."denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß man dann
eines Tages mit seinen eigenen Waffen bekriegt wird;"
.
Die eigenen Waffen (es ist selten das neueste Modell im Verkauf!) kennt
man jedoch und hat sie selbst programmiert.
Ist das eine Überlegung wert?
Warum?
Iran ist deutlich technisch besser entwickelt und hat wesentlich mehr Einwohner als Saudi-Arabien.Desweiteren wird es von China und Rußland militarisch unterstützt (Waffenlieferungen).Für Deutschland ist es nur rational an Saudi-Arabien Waffen zu verkaufen.Erstens um das Handelsbilanzdefizit gegen über Saudiarabien zu verringern(Erdölimporte) zweitens um die Kosten der deutschen Rüstung zu veringern durch die Senkung der durchschnittlichen Produktionskosten(die Entwicklungskosten eines Waffensystems werden durch höhere Stückzahlen pro Stück geringer).Das spart deutsches Steuergeld und sichert Know-How und Arbeitsplätze in Deutschland.Drittens wenn wir nicht liefern,liefert ein anderer!Desweiteren sehe ich keine Gefährdung Deutschlands durch Saudi-Arabien.S.A. kann ohne Ersatzteillieferungen aus Dtl. soetwas nicht lang durchhalten.Die Waffensysteme in arabischen Ländern werden meistens schlampig gewartet und sind ohne westliche Techniker dauerhaft nicht einsetzbar (kurze Lebensdauer).
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?