René Obermann geht, Timotheus Höttges übernimmt den Vorstandsvorsitz der Deutschen Telekom. Auch wenn es noch ein Jahr dauern wird: Der wie aus heiterem Himmel angekündigte Führungswechsel ist ein Paukenschlag für den Konzern und seine überraschten Aktionäre. Seit dem Jahr 2006 steht Obermann an der Spitze. Er hat in dieser Zeit einiges erreicht und vieles auf den Weg gebracht. Es läuft nicht alles rund, aber die Telekom steht besser da als bei seinem Amtsantritt.
Natürlich hätte sich manch einer mehr Tempo und noch mehr Nachdruck gewünscht. Aber einen Riesentanker wie die Telekom umzusteuern, ist ein mühsamer Prozess, der mehr Hartnäckigkeit und Geduld erfordert, als Obermann für den Konzern noch aufbringen mag.
Eine neue Herausforderung
Er sucht eine neue Herausforderung, was ihm nicht zu verdenken ist. Andere Motive für den vorgezogenen Rücktritt sind nicht zu erkennen; im Aufsichtsrat genießt Obermann großes Vertrauen.
Vor wenigen Tagen hat er einen Strategiewechsel ausgerufen, an dessen Erfolg sich sein Nachfolger Höttges wird messen lassen müssen. Die beiden arbeiten seit langem eng zusammen. Der Neuanfang an der Spitze sollte daher gelingen.
Was mir Herr Obermann als werthaltigen Inhalt verkaufen wollte
klaus keller (klkeller)
- 20.12.2012, 19:46 Uhr
KEIN Paukenschlag -- eine GUTE Nachricht
Volker Kulessa (solelite)
- 20.12.2012, 19:17 Uhr