Das rund 55 Milliarden Dollar schwere Dreiecksgeschäft zwischen Rosneft, BP und einer Gruppe russischer Oligarchen ist die größte Transaktion in der internationalen Ölindustrie seit 13 Jahren.
Für BP, Europas zweitgrößten Energiekonzern, bedeutet dies vor allem einen heiklen Partnerwechsel. Statt wie bisher mit den unberechenbaren Oligarchen verbandelt zu sein, setzt das Unternehmen nun auf einen Schulterschluss mit Wladimir Putin. Knapp 20 Prozent will BP an dem börsennotierten Moskauer Staatskonzern Rosneft halten, der vom Kreml gelenkt wird.
Zwei Vorteile hat das Geschäft für BP: Erstens manövrieren sich die Briten aus der strategischen Sackgasse ihres von Gesellschafterkonflikten zerrütteten bisherigen russischen Gemeinschaftsunternehmens TNK-BP heraus. Zweitens dürften netto rund 12 Milliarden Dollar in bar in die Kasse fließen und BP kann auf einen bilanziellen Buchgewinn von 16 Milliarden Dollar hoffen.
Die Schattenseite des großen Geschäfts: Statt wie bisher gleichberechtigter Partner ist BP nun in Russland Juniorpartner von Putins Rosneft. Dieses ungleiche Bündnis mit dem russischen Bären eröffnet Chancen - aber auch gewaltige Risiken.
Russland?...............
nikolaus hesse (firenzass)
- 23.10.2012, 13:53 Uhr
BP versucht mit einem blauen Auge davon zu kommen m.E.
klaus keller (klkeller)
- 22.10.2012, 20:24 Uhr
Da muss BP PLP aber gut taktieren und wird trotzdem kaum profitieren.
Elisabeth Dreier (EDreier)
- 22.10.2012, 17:07 Uhr
Danke!
Jan Hoffmann (Jaho)
- 22.10.2012, 16:50 Uhr