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Grünen-Chef Habeck : Eine Steuer auf Wegwerf-Plastik?

  • Aktualisiert am

Robert Habeck auf dem Grünen-Parteitag in Schleswig-Holstein am 21. April. Bild: dpa

„Raus aus der Wegwerf-Plastikgesellschaft“: Robert Habeck sagt, was mit der Besteuerung von Öl aus seiner Sicht nicht stimmt.

          Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will Wegwerfprodukte aus Kunststoff über eine neue Steuer teurer machen. „Wir brauchen eine EU-weite Plastiksteuer auf Wegwerfprodukte“, sagte er der „Welt“. „So lässt sich eine Lenkungswirkung erreichen.“

          Wir machen mehr Müll - hier kommt die Erklärung.

          Auch an einer anderen Stelle will der Kieler Umweltminister an der Steuerschraube drehen, um „raus aus der Wegwerf-Plastikgesellschaft“ zu kommen. Es könne nicht sein, „dass Erdöl, das beispielsweise für die Produktion von Kunststoffen verwendet wird, anders als Öl für Kraftstoffe steuerlich bevorzugt wird“.

          Der Staat fördere die Plastikflut mit mindestens 780 Millionen Euro jährlich, sagte Habeck unter Hinweis auf eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). „Diese Plastiksubvention gehört abgeschafft.“

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