12.01.2008 · Die Riester-Rente wird verteufelt, seit es sie gibt. Trotzdem haben schon zehn Millionen Sparer einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Sie liegen richtig damit.
Von Stefan RuhkampSeit es die Riester-Rente gibt, wird sie verteufelt. Anfangs als bürokratisches Monster, nun als Falle für Arme und Dumme. Trotzdem haben schon zehn Millionen Sparer einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Sie liegen damit richtig. Auch die jüngste Variante der Kritik - Geringverdiener hätten nichts von der Riester-Rente, weil sie auf die Grundsicherung angerechnet wird - läuft ins Leere.
Selbstverständlich darf Sozialhilfe nicht gezahlt werden, wenn es ausreichend andere Einnahmen aus einer Riester-Rente oder einer Betriebsrente gibt. Das gilt für alle Arten der privaten Vorsorge wie Eigenheim, Sparbuch oder Lebensversicherung. Warum sollte es mit der staatlich geförderten Zusatzrente anders sein?
Daraus den Rat abzuleiten, dass Geringverdiener das Geld lieber für Urlaub und Auto ausgeben sollten, ist falsch und entlarvend für den Ratgeber. Niemand kann die Höhe künftiger Sozialhilfesätze abschätzen. Noch weniger kennen die Sparer ihren Lebensweg im Voraus. Wer heute wenig hat, kann morgen gut verdienen. Die private Absicherung ist ein Wert an sich, auch für Geringverdiener. Sie macht unabhängiger von staatlicher Fürsorge, sie macht jeden Sparer ein Stück freier.
Was ist das denn?
Arnfried Reinisch (habe_nix)
- 11.01.2008, 18:19 Uhr
Für wen halt?
Gottfried Mackinger (zacki)
- 11.01.2008, 18:24 Uhr
ich habe mal nachgerechnet....
Marko Hrbat (Hrbat)
- 11.01.2008, 18:50 Uhr
"Wer heute wenig hat,..."
Karl Mielke (karo02)
- 12.01.2008, 11:08 Uhr
Grundversorgung
Marcel Meier (MarcelMeier)
- 12.01.2008, 15:00 Uhr
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