Von den 9,5 Milliarden Euro Liquidität im Gesundheitsfonds sind 5 Milliarden Euro für Rücklagen reserviert. Der Rest sollte als Puffer für Zeiten bleiben, in denen die Arbeitslosigkeit wieder steigt und die Einnahmen zurückgehen.
Die Gewinne der Kassen wiederum beruhen vor allem auf dem rigiden Preisstopp und Zwangsrabatt auf Arzneimittel. Der läuft 2013 aus.
Strukturell hat sich an den Ausgaben der Kassen sonst wenig geändert: Die Ausgaben für ärztliche und zahnärztliche Behandlung, für Krankenhaus und Krankengeld steigen. Bei konstanten Zuweisungen aus dem Fonds werden die Reserven von nun 10 Milliarden Euro in wenigen Jahren weggeschmolzen sein.
Doch sollte das die Kassen, die es sich leisten können, nicht davon abhalten, Prämien an ihre Mitglieder auszuschütten. Das muss nicht Bargeld, das können auch freiwillige Leistungen sein. Auch diese beleben den Kassenwettbewerb, den die Politik mit Einführung des Gesundheitsfonds 2009 blockiert hat.
Transparenz ist angesagt,
Franz Mechernich (my-goodness)
- 05.03.2012, 11:23 Uhr
...wie groß ist denn die Reserve in Relation zu den laufenden
Ausgaben ?
Eric Arnesen (Offenes_Wort)
- 05.03.2012, 10:58 Uhr
Unfug, Reserven anzugreifen
Christoph Rohde (prediger1)
- 05.03.2012, 10:41 Uhr
Typisch
Closed via SSO (Johanik)
- 05.03.2012, 09:56 Uhr
An Mitglieder verteilen ist auch behehrlichkeit
Josef Bujtor (Mramorak)
- 05.03.2012, 09:55 Uhr
