Dieser Tage werden letzte Scharmützel um die Rente mit 67 geführt, bevor das 2007 beschlossene Gesetz im neuen Jahr endlich greift: Dann beginnt zur Entlastung der Rentenkasse die stufenweise Anhebung des gesetzlichen Rentenbeginns. Das schafft Tatsachen, die schwer umzukehren sind. Die Bundeskanzlerin hat hier erfreuliches Stehvermögen bewiesen. Die SPD will von der mit ihren Stimmen gebilligten Reform nichts mehr wissen, die Gewerkschaften waren mit dem Schlachtruf „Rentenkürzung“ stets dagegen.
Niedrige Abschläge
Die Kritiker werden mit dem Jahreswechsel nicht aufgeben, sondern die Taktik ändern. So versuchen Sozialverbände, den Anstieg der Frühverrentungszahlen zu skandalisieren. Für sie belegen die Daten, dass Ältere entweder den Anforderungen der Arbeit nicht gewachsen sind oder keine Stelle finden. Tatsächlich ist der Zuwachs zunächst schlicht Ausfluss vermehrter Erwerbstätigkeit von Frauen. Herauslesen könnte man aber auch, dass die Abschläge, die bei vorzeitigem Rentenbeginn fällig werden, zu niedrig angesetzt sind. Versicherungsmathematisch korrekt müssten sie wohl etwa doppelt so hoch ausfallen. Noch immer ist der deutsche Vorruhestand also günstig zu haben.
Die Rentendiskussion würde anders laufen..
Reinhold Schmittke (2Espressi)
- 29.12.2011, 16:32 Uhr
Frau Göbel, wissen Sie es besser?
Guenther Bachteler (bachteler)
- 29.12.2011, 15:25 Uhr
Billionen für die Banken aber kein Geld für die Rentner ?
Paul Rabe (heidelpaul)
- 29.12.2011, 14:27 Uhr
Die Ordnung der Wirtschaft nicht nach dem äußeren Schein
betrachten.Irrtümer der Nochnichtrentner.
günther reichert (g.reichert)
- 29.12.2011, 14:17 Uhr
Die Ordnung der Wirtschaft nicht nach dem äußeren Schein
betrachten.Irrtümer der Nochnichtrentner.
günther reichert (g.reichert)
- 29.12.2011, 14:17 Uhr