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Rekord-Spritpreise ADAC fordert höhere Pendlerpauschale

 ·  Der ADAC macht sich wegen der stark gestiegenen Benzinpreise für eine höhere Pendlerpauschale stark. Unterstützung findet er beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Der hat bereits eine konkrete Vorstellung davon, wie stark die Pauschale steigen müsste.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)

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Josef Kandl
Josef Kandl (Jakkede) - 24.02.2012 04:55 Uhr

ADAC fordert höhere Pendlerpauschale

Die Pendlerpauschale gehört abgeschafft. Wenn jemand arbeiten will, dann sollte er nicht nach dem Staat rufen wenn es darum geht wie er am besten zur Arbeit kommt und wer das bezahlt. Wenn einem das zu teuer ist, dann kann er ja zu Hause bleiben. Es gibt genug andere die auf den Job warten. Ggf. kann er sich ja mit der Firma auf eine Fahrtkostenunterstützung einigen. Diese Subvention durch den Staat ist ersatzlos zu streichen.

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Hans-Peter Werner

Alte Hüte vom ADAC

Nach 20 Jahren Mitgliedschaft im ADAC kann man nur noch den Kopf schütteln über die geistigen Ergüsse. Fahrverhalten ändern, neues Auto kaufen, Auto stehen lassen und die Pendler Pauschale erhöhen - danke ADAC- mir reicht es. Für wie dämlich halten diese Damen und Herren eigentlich uns Mitglieder. Warum wird dem Staat nicht empfohlen seine Besteuerung zurückzunehmen und einzufrieren? Warum lädt der ADAC uns nicht zu einem Autokorso bei Tempo 50 auf eine der meist befahrenen Autobahn?

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Michael Scheffler

Herr Bleiglass

Diese Art der "Erziehung" Anderslebender kenne ich aus der DDR. Wie wäre es denn, der Staat würde einfach mal keine Energie besteuern? Das wäre ja wohl fair! Aber nein, im Gegenteil. Auf jede Art von Energie wird noch etwas mit abstrusen Begründungen draufgesattelt. Ich habe z.B. eine Kollegin, die fährt etwa 2x15 Kilometer pro Tag (eine Strecke), weil sie auf dem Bauerhof wohnt, den ihre Familie seit Jahrhunderten in Besitz hat. Wollen Sie die enteignen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2012 17:08 Uhr
Art Bleiglass

Keine Enteignung...

... aber warum soll ich als Steurzahler den von ihrer Kollegin selbst gewaehlten Lebensstil auf dem Bauernhof finanzieren?

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Matthias ist Böse

Fordern!? wie immer, passieren tut nix.

Der größte Automobilclub, ist Zahnlos es wird gefordert um mal wieder in die Medien zu rutschen. Die Forderung geistert 3 Tage durch die Medien und passiert was? Nein! Das ist so belanglos wie der E10 Aufschrei und die dann noch dazukommenden Floskeln, in irgendwelchen Presse-Statements. Wenn Sie nicht mehr hinbekommen können, sollten Sie besser ruhig sein und weiter meine Mitgliedsbeiträge als Vielfahrer einziehen.

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Art Bleiglass

Pendlerpauschale gehoert abgeschafft...

Wieso soll jemand belohnt werden, wenn er aufs Land zieht wo die Mite oder Eigentum billiger ist. Wir muessen das Pendeln unattraktiv machen, Home-Office foerdern, nur so kriegen wir das taegliche Guten-Morgen Stauchaos in den Griff. Der alte Zopf der Pendlerpauschale, bei dem jeder Steuerbuerger leugt bis die Balken brechen und er zum Kleinkriminellen wird, gehoert endlich in den Muell um dazu beizutragen, endlich das Steuersystem mit all seinen Ausnahmen zu vereinfachen

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2012 08:42 Uhr
Hans Glück

Mal auf Argumente eingehen...

Sorry, aber was ist mit Personen, denen nichts anderes übrig bleibt, als zu pendeln? Ehepaare mit verschiedenen Arbeitsstätten, Menschen, die sich an einem um andere Personen kümmern müssen.

Ich weiß nicht, wie viel Sie an Steuern zahlen - aber falls ich mehr als Sie zahlen sollte, dann möchte ich das ab sofort auch nicht mehr, denn warum sollte ich andere subventionieren? Oder fahren Sie Ski oder rauchen? Dann möchte ich nicht ihre Krankenkassenbeiträge subventionieren! Oder sind Sie übergewichtig? Auch dann werden Sie mit hoher wahrscheinlichkeit von meinen Krankenkassenbeiträgen profitieren.

Im übrigen: auch das Wohnen ist prinzipiell für jeden von der Steuer von vornherein abgesetzt. Dafür ist das Existenzminimum steuerfrei.

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Peter Ehrl
Peter Ehrl (pehrl) - 22.02.2012 21:54 Uhr

Sie sprechen mir aus der Seele

Es passt einfach nicht mehr in die Zeit, lange Arbeitswege mit Steuergeldern zu unterstützen. Und es ist ungerecht gegenüber denen, die das finanzieren sollen und selbst unnötigen Verkehr vermeiden. Es sei allen gegönnt, die auf dem Land oder Vorstädten wohnen wollen, aber sie sollten sich vorher überlegen, ob sie es sich ohne die Unterstützung anderer leisten können.

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Art Bleiglass

Dummerweise ist die Person keine Gesellschaft...

.. sonst koennte ich auch Miete absetzen (ich muss ja irgendwo wohnen um arbeiten zu koennen) usw.... Die erwaehnten "guten Gruende" bleiben mir verschlossen, und ich sehe nicht ein, guenstige Wohnorte anderer via meiner gezahlten Steuern zu finanzieren.

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Hans Glück

Dummerweise...

Dummerweise gibt es aber auch noch die Menschen, bei denen die (Ehe-) Partner in unterschiedlichen Städten arbeiten. Da bleibt nichts anderes übrig, als zu pendeln. Und die müssen ersteinmal Aufwendungen erbringen, um Einnahmen aus Arbeit zu erzielen - und diese dürfen aus guten Gründen nicht besteuert werden. Genauso gut könnte man Unternehmen verwehren, Logistikkosten zwischen zwei Werken abzusetzen - man hätte ja das zweite Werk direkt neben das andere setzen können.

Die Lösung lautet wohl viel mehr: weniger rasen, sparsamere Autos kaufen - und schon sinken die Kosten schneller, als der Benzinpreis zulegen kann. Nun ja, fast zumindest.

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Dr. Michael Menzel

Der schlimmste Preistreiber ist der Fiskus

und deshalb wird vom Staat das völlig offensichtliche Kartell der Mineralölgesellschaften immer wieder geleugnet und als nicht vorhanden erklärt.

Mit jeden 10 Cents/l – bald werden die Preissprünge in ganzzahligen Euro Beträgen stattfinden – "verdient" der Staat 80%. Eigentlich könnte man mit den Ölkonzernen und deren Preisen ganz gut leben, auch wenn die völlig willkürlich ihre Preise schon anheben, wenn im nahen Osten ein Kamel einen Furz läßt, bzw. wenn Blähungen gemeldet werden.

Eine Rücknahme von ungerechtfertigten Preiserhöhungen findet praktisch nie statt (siehe Prinzip GKV) und wenn, dann mit einer Verzögerung von Monaten. Bei irgendwelchen Vorahnungen einer Krise, finden dagegen die Erhöhungen in Millisekunden statt.

Deutschland hat die höchsten Abgaben auf Mineralölprodukte
Deutschland hat den teuersten Rundfunk der Welt
Deutschland hat die teuersten Medikamentenpreise der Welt
Deutschland hat die teuersten "Volksvertreter"

Wohin mit dem Geld, als nach Griechenland?

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Michael Scheffler

Der ADC sollte das Übel an der Wurzel packen und sich klar positionieren

Es ist vollkommen unverständlich, warum in Deutschland Energie in dieser Art und Weise besteuert und verteuert wird. Das betrifft nicht nur Erdölprodukte, sondern in gleicher Weise andere Energieträger. Das Übel sollte benannt werden und seites des ADAC eine klare Wahlempfehlung ausgesprochen werden. Zudem sollten die Deutschen mal auf die Straße gehen. So geht es nicht mehr weiter!

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