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Reise durch Südostasien Obama in Burma

 ·  Präsident Obama besucht Burma nicht aus reiner Menschlichkeit. Seine Reise durch Südostasien ist das Ergebnis globaler Strategiespiele – und der asiatische Staat ist eine der wichtigsten Stationen.

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Gerhard Dünnhaupt

Erste Auslandsreise seit der Wahl natürlich wieder Richtung Asien

Obama besucht wie alljährlich die ASEAN-Konferenz, weil er Mitglied ist. Sollte es möglich sein, dass wir nicht Mittelpunkt der Welt sind?

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Heinrich Seneca

Die Jagd um Burma ist eingeleutet oder wer zuspät kommt...

Obama reist heute nach Burma-Kambodscha-Thailand um den Chinesen nach der Rückkehr in den Pazifik Kontra zu geben.
Menschenrechte spielen jetzt nicht mehr die Rolle wie zuvor; denn man muß das Terrain für die USA sichern, nachdem man sich 1973/75 mit dem Ende des Vietnamkrieges aus dem Raum verabschiedet hatte.
Obama hat begriffen, dass das budh. Südostasien/Indo-China mehr Chancen für die USA zukünftig bieten als die aggressiven und antiamerikanischen Islam-Staaten.
Also ran an den Speck, Barack und tritt den Chinesen auf die Hühneraugen!

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Elisabeth Dreier

Toller Artikel, er hält uns aber auch den Spiegel vor.

Burma ist abgewirtschaftet. Und was wird mit Deutschland in einigen Jahren sein? Wir leben kaum Demokratie und werden von Schmarotzern regiert bzw. wählen diese. Und diesen Schmarotzern ist eine Währung, ist die eigene Perspektive wichtiger als die Zukunft der Wähler. Die Außenpolitik ist fast völlig blockiert, Deutschland kann seinen Platz nicht einnehmen. Ein gutes Beispiel dafür war der Wahlkampf in den USA, wo Europa nahezu keine Rolle spielte. Bruma spielt bei uns keine Rolle. Und das in einer Zeit wo sich die Mächteverhältnisse radikal ändern. Warum muss denn Deutschland den Euro retten Hr. Schäuble, Fr. Merkel, Hr. Steinbrück,…? Sie möchten künftig Europa regieren, Deutschland ist nicht genug.
Amerika ist außenpolitisch handlungsfähig, China und Indien strotzen vor Kraft, sie werden Europas, Deutschlands Platz besetzen. Hat Deutschland einmal zu große Probleme wird es keine Hilfe von seinen „Freunden“ bekommen.

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Volker Friedrich

To little to late?!

Wenn man sieht wie das Land fest im Griff aus China, Russland und Indien ist, muss man sich mal ernsthaft Gedanken über die langfristigen Wirkungen von Boykottmassnahmen machen - wenn nicht ALLE! die Massnahmen unterstützen.

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Manfred Kluge
Manfred Kluge (MK53) - 17.11.2012 11:35 Uhr

"We are back" -

dieser Ausspruch Hillary Clintons, getan vor 2 Jahren in Vietnam, gilt jetzt auch für Burma, eines der strategisch wichtigsten Länder in Südostasien. China bekommt schon seit längerem Gegenwind in der Region hier zu spüren - die Zeiten, in denen chinesische Firmen die Bodenschätze rücksichtslos und ungestört ausbeuten konnten, sind vorbei. Myanmar steht eine Zeit des Booms bevor - wirtschaftlich und auch politisch. Wer sich die Landkarte anschaut, der versteht, wie gross das Land in Wirklichkeit ist. Ganz besonders ist das sichtbar, wenn man in Nordthailand wohnt, wo die wichtigsten Handelswege von und nach Burma verlaufen. Die Regionalflieger von und nach Rangoon (Yangon) sind voll mit Geschäftsreisenden und Touristen, und die zahlreichen burmesischen Gastarbeiter in Thailand überlegen sich, ob sie nicht allmählich in ihre Heimat zurückkehren sollen, aber noch ist es nicht ganz so weit. China als Vormacht in Südostasien hat jedenfalls ausgedient, soviel ist klar.

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 17.11.2012 11:15 Uhr

Die Chinesen lächeln sicherlich

Ernsthaft: dieser Besuch wird Indien und China in keinster Weise beeindrucken - er wird zur Kenntnis genommen. Obama hat seine Außenpolitik vieeeeel zu lange schleifen lassen und keine klare Kante gezeigt.

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

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