10.05.2012 · Angela Merkel bleibt ihrer Linie treu: In ihrer Regierungserklärung vor dem Bundestag lehnte die Bundeskanzlerin den Wunsch von Frankreichs designiertem Präsidenten Hollande ab, die Wirtschaft durch schuldenfinanzierte Programme zu beleben.
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Merkel spricht mit gespaltener Zunge.
Ihre Antworten auf die Probleme unserer Zeit wirken alternativlos. Sind sie aber nicht. Wachstum auf Pump muss nicht sein. Wenn wir von den Reichen mehr Steuern für Gemeinschaftsaufgaben abverlangten, was gerecht wäre, und von den Reichen sogar akzeptiert, müßten wir keine weiteren Schulden machen. Wenn wir die steuerlichen Belastungen gerechter verteilten und eine Transaktionssteuer erheben würden, wären das wieder 50 Milliarden für die Eurozone mehr. Ohne Schulden. Merkel agiert äußerst unglaubwürdig. Das Betreuungsgeld in Deutschland wird auch durch Schulden finanziert. Das sind wiederum 1,5 Milliarden, die den deutschen Städten für die Renovierung von Schulen und Kitas zur Verfügung gestellt werden könnten. Jeder Steuerprüfer holt im Schnitt das achtfache dessen, was er kostet, in die Finanzkasse. Mehr Steuerprüfer einstellen wäre höchst rentabel. Steuerhinterzieher strenger bestrafen, die Selbstanzeige und die Straffreiheit abschaffen Und .. und .. CDU-Merkel tut es aber nicht.
Hollande wird, in trauem Einvernehmen mit seinen Club Med-Freunden,
demnächst entweder nach deutschem Geld oder nach der
Euro-Druckerpresse greifen wollen, um sein "Wachstums"-, also
Konjunktur- und Beschäftigungsprogramm bezahlt zu bekommen.
Wenn Frau Merkel ihm dann hart und konsequent auf die Finger klopft, hat
sie Respekt verdient.
Andernfalls die Abwahl.
Wir stoßen an die Grenzen unseres Wirtschaftssystems...
und die Frage lautet, Wachstum um jeden Preis? Hm, ich denke dies ist eine Betrachtung der individuellen Wahrnehmung. Muss ich immer mehr erwirtschaften, um dies als einzigen Erfolg anzusehn? Das Wachstum geht auf Kosten der Ressourcen sowohl der Umwelt als auch der eigenen finanziellen Substanz - eigentlich kontraproduktiv. Gut es gibt einige wenige Gewinner in diesem Wachstumssystem. Aber die Frage nach der Nachhaltigkeit und vor allem dem Nutzen wird immer lauter. Was nutzt ein auf akzelerierendem Pump fußendes Wachstum? Die hieraus resultierenden Belastungen werden immer größer. Erst wenn sich in den Köpfen verfestigt hat, das ein Unternehmen auch erfolgreich ist, wenn es einen Überschuss erwirtschaftet, ohne nur auf dessen Steigerung zu schauen, erst dann geht es in die richtige Richtung. Erfolg nur am ständig wachsenden Share Holders Value zu messen und sich zu wenig am Stake Holders Value zu orientieren, wird uns in das Chaos stürzen. Aber das überlassen wir ja dann den Kindern!
die sich klar gegen diese Transferleistungen positioniert hat sind die
Piraten. Aber für die ist es natürlich leicht sowas zu sagen.
Weil sie damit nicht in Zugzwang geraten.
Find ich aber interessant, daß es immer so hingestellt wird, als
ob sie keine Meinung dazu haben.
wenn den Worten, denen ich zuzstimme, auch tatsächlich TATEN folgen sollten, gewinnt Fr. M. bei wieder Achtung. Zweifel bleiben, leider
Warum macht dann die BRD seit mehr als 40 Jahren Schulden ?
Kein Wachstum auf Pump ? Ach Echt, warum werden dann so viele Sachen bei
uns Subventioniert ?.
Wachstum auf Pump und Extreme Subventionen sind bei uns doch ganz normal.
Die Kontrolle zurückbekommen muss unser Ziel sein
Was man derzeit sieht ist dass die gute Performance unserer Industrie vorwiegend vom Export in Nicht-EU-Ländern getragen wird. Was nutzt uns ein weiterer Zusammenschluss der EU wenn ein Land nach dem anderen wegen ausbleibender Reformen schlapp macht. Die meisten Reformen kosten kein Geld sondern nur den Willen sie gegen Gewerkschaften, Lobbyisten auch durchzusetzen. Insofern ist weiteres Schuldenmachen zur Ankurbelung der Wirtschaft nur ein Strohfeuer. Fehlt der Wille in Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien wirkliche Reformen einzuleiten, bleibt uns nur noch das Seil hinter uns zu kappen, ansonsten werden wir mit den Versagern in die Tiefe gerisssen. Nicht mehr zahlen ist die einfachste Lösung. Schwieriger ist es jedoch die Euro-Politik dem Club Med zu entwinden, der derzeit das sagen hat und die Druckerpresse auf Höchstleistung trimmt. Wer zahlt schafft an muss wieder das uneingeschränkte Prinzip werden.
Natürlich lehnt Merkel "Wachstum auf Pump" ab - sie will
ja bekanntlich eine Finanztransaktionssteuer in der Eurozone
einführen. Damit ließen sich dann Wachstumspakete für
Griechenland finanzieren. Das ist auch das, was die Grünen und die
SPD wollen. Und darauf wird es wohl letztlich hinauslaufen, wenn sich
Merkel demnächst mit ihrem neuen französischen Herzbuben
François Hollande trifft.
Der Zug ist schon längst abgefahren.
"Ich möchte darauf hinweisen, dass im Fall einer Genehmigung
des ESM Europa endgültig zur Transferunion wird;da werden diese Art
Diskussionen ohnehin hinfällig,weil nicht revidierbar. Der deutsche
Beitrag ist keinesfalls auf 190 Mrd. beschränkt,da D im Zweifel
für die kompletten 700 Mrd. einspringen muss. Zudem kann nach ESM
Genehmigung das 700 Mrd. Volumen jederzeit autonom erhöht werden; D
muss zahlen (wenn die anderen nicht zahlen können,müssen wir
deren Zahlungen innerhalb 7 Tagen übernehmen!!!). Zudem ist der ESM
eine Bank,mit entsprechenden Möglichkeiten, Risiken zu produzieren
(für die D auch gerade steht).Nicht nur Deutsche haben damit ein
Problem,sondern auch die anderen Geberländer.
Alles nachzulesen in der ESM Kommentierung durch den Europäischen Steuerzahlerbund.
Wir stehen schon jetzt weit höher im Risiko, allein gut 600 Mrd.
Euro aus den BB-Krediten richtung Süden, plus KfW,Bad Banks,
IWF-Anteil.
Was da mit D gemacht wird,ist erschreckend; nur leider kümmert es keinen."
Immunität
gehöhrt in Deutschland aufgehoben. Was unsere Politiker hier durch peitschen wollen gehört strafgerichtlich geprüft. Gleiches gilt für das Schweizer Abkommen. Das Maß ist voll und der Krug läuft bereits über. Weg mit der Immunität!!!
Wie sieht er denn aus, dieser Wachstumspakt?
Unabhängig davon, ob man die "Ideen" der Kanzlerin gut oder schlecht findet, ist es ein Zeichen von wahltaktischer Feigheit, den Menschen nicht reinen Wein einzuschenken. Denn hinter diesem Wachstumspakt steckt in erster Linie ein Programm zur Lohnsenkung und Arbeitsmarktflexibilisierung, welche die schrittweise Annäherung an hire&fire bedeutet. Das sollte Madame endlich einmal klar sagen, statt ihren berühmten Rhetorikschleier über ihre Reden zu legen. Ferner bin ich davon überzeugt, dass der andere Teil des Pakts noch gar nicht kommuniziert wurde, obwohl Merkel das schon bei den Planungen des Fiskalpakts andeutete: "Investitionsanreize für Unternehmen", d.h. die EU soll bevorzugt Wirtschaftsförderung betreiben (statt "Gedöns"projekte jeglicher Art). Aldi z.B. fährt ja ganz gut damit. Gut möglich, dass auch weitere Steuerentlastungen hinzukommen. Aber wen stört schon die Schwächung der Einnahmeseite, wenn ausnahmlos über Sparen (die Ausgabeseite) gesprochen wird.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2012 15:44 Uhrdas ganz wichtige ist, das "and"
denn ohne Strukturreformen wird oft gar nicht eingestellt. In guten
Zeiten stellen die Unternehmen bei dem restriktiven
Kündigungsschutz nur Leute ein, wenn die Aussichten auf lange Zeit
gut sind.
Wenn eine Lockerung der Arbeitsregeln zu Neueinstellungen führt,
weiss ich nicht, was daran schlecht sein soll. Könnten sie mich da
mal aufklären? Sind keine neuen Arbeitsplätze besser?
Warum wird die ESM-Katastrophe im Bundestag von fast allen Parteien totgeschwiegen?
Die einzige Partei,die klar und deutlich Stellung zur ESM-Katastrophe
bezieht,sind die Piraten.Nur wird das von den Medien nicht aufgegriffen.
Aus einem Beitrag der NRW-Piraten:
"Die Piratenpartei NRW hat sich auf ihrem Parteitag einstimmig
gegen die kriminelle ESM-Bank ausgesprochen,siehe
"ESM-Ermächtigungsgesetz: Landesparteitag der Piratenpartei
NRW lehnt ESM einstimmig ab und fordert Volksentscheid".Die
ESM-Bank, die der Bundesbank noch diesen Monat abnicken will (siehe dazu
auch "Das ESM-Finanzierungsgesetz beinhaltet zusätzliche
Bankrottrisiken für Deutschland in Höhe von hunderten
Milliarden Euro"), wird Deutschland zugunsten von
ausländischen Parteifunktionären bis auf Hemd
ausplündern, sie stellt de facto eine
Blanko-Einzugsermächtigung für die Geldbörsen der
Einwohner Deutschlands dar.Diese Bank widerspricht ALLEN
europäischen Grundwerten,dem Grundgesetz, dem Recht.Sie muss unter
allen Umständen verhindert werden."
"Wir halten uns ans Grundgesetz. Da sind wir konservativ"
Mit Erhöhung von Staatsschulden und Steuern wird kein Wirtschaftswachstum geschaffen.
Da hat Frau Merkel sicher Recht. Staatlich verordnetes Wachstum
funktioniert schwerlich. Das Geld für staatliche
Konjunkturprogramme fällt nicht vom Himmel, sondern müsste den
Bürgern weggenommen oder durch noch stärkere
Staatsverschuldung finanziert werden. Schon bestehende gewaltige
Probleme können aber nicht durch deren Ausweitung bekämpft
werden. Außerdem wären staatliche Konjunkturprogramme
unwirtschaftlichen Vorstellungen der Politik unterworfen mit einem
großen Risiko fehlerhafter Steuerung der Marktentwicklung.
Noch exzessivere Staatsverschuldung oder Wegnahme von Geld bei Sparern
und anderen
Bürgern durch den Staat rechtfertigt derartige staatlich verordnete
Wachstumsfiktion objektiv nicht.
Merkel oder Gabriel - Haben die Deutschen eigentlich eine Alternative ?
So schwarz man sich jeden Tag über die Kompriomisse vom Team Merkel
/ Schäuble ärgern kann, sie versuchen wenigstens etwas Ordnung
in den Landen zu bekommen. Heute erklärt die Bundesbank dass
Deutschland wohl eine zeitlang mit einer höheren Inflation leben
muss (4% ?). Da kann einem schlecht werden. Wir sollen Inflation
bekommen, damit die Fehler der Anderen ausgebügelt werden
können! Lieber Inflation und Vermögensverluste bei uns als
Sparen bei den Anderen. Toll!
A b e r: was ist denn die Alternative? Gabriel und Konsorten führen
doch gleich Eurobonds ein, legen schuldenfinanzierte Konkunkturprogramme
auf, usw.
Wieso die FDP es nicht schafft in so einer Lage mit einem guten Programm
unter Wahrung der deutschen Interessen mindestens 20% der Stimmen zu
bekommen muss man erst einmal verstehen. Die Menschen warten doch
regelrecht darauf dass wir mal auf den Tisch hauen in diesem Saustall
Europa. Leider bleibt uns zur Zeit nur Merkel, die Anderen sind noch
schlimmer. sic.
Alternativen gäbe es da schon.
Die FDP hat sich in dieser Regierung derartig unglaubwürdig gemacht
und verfügt über so wenig qualifiziertes Personal, dass sie
Geschichte ist. Auch eine Große Koalition wäre mir nicht
weniger ein Grauen, als eine Rot/Grün Regierung. Um beizutragen das
zu verhindern, werde
ich die Piraten wählen. Persönlich halte ich sie für mehr
liberal, als links, aber will das gerne abwarten.
Besonders interessant ist, dass sie unsere Blockparteien endlich
aufmischen und zum Überdenken ihrer Positionen zwingt. Als
Wegweiser in Richtung Basisdemokratie taugen sie allemal und sind mir
daher willkommen. Das könnte in Zukunft auch zu
Minderheitsregierungen
führen, was mir zusagen würde, denn dann müssten wichtige
Themen und Anliegen im Bundestag und den Länderparlamenten
ausdiskutiert und nicht wie bisher, abgenickt werden.
Die FDP ist die Finanz-Desaster-Partei schlechthin
Der FDP haben wir doch den ganzen Mist mitzuverdanken. Keine Steuern
eintreiben wollen, aber dennoch den Staat melken. Den Staat zum Verkauf
seines Familienporzellans zwingen, dann aber für die privatisierten
Vermögenswerte nochmal Steuererleichterungen bzw. Subventionen
verlangen. Mit diesem Neoliberalismus hat die FDP unserem Land ein
Finanzdesaster beschert und dafür sollen die auch noch 20% der
Stimmen bekommen?
Kein Wunder, wenn dieses Land bald als riesige "Irrenanstalt" endet.
Das UN-Wort "Kaputtsparen" auf Pump“
Ich vermisse in der gesamten "Schulden"-Diskussion den
Politiker, der sich traut die Modewortschöpfung
"Kaputtsparen" als dummdreiste Wahlkampfparole anzugreifen.
Haben denn die meisten Europäer nicht die letzten Jahrzehnte
exzessiv "Wachstum auf Pump" exerziert? Genau das hat doch zur
EUR Krise geführt!
Und da gibt es tatsächlich Politiker, die lauthals weiteres
"Wachstum auf Pump" fordern - weil sonst ja alles
"kaputt" gemacht wird?
Ist es denn wirklich so schwer, den Herren Gabriel, Trittin oder Gysi
(etc. etc.) diesen Sachverhalt einmal "öffentlichwirksam"
näher zu bringen?
Merkel lehnt "Wachstum auf Pump" ab.........
Das wäre viel zu schön um wahr zu sein, das glaubt ihr doch
FAST keiner mehr. Läßt sich das überhaupt noch
zählen, wie oft sie schon ihre Meinung änderte ?
Und dann kommt HOLLANDE der seine Wahlversprechen wahr machen MUß,
sonst ist er weg vom Fenster. Es heißt : Weil Frankreich kein
Geld mehr für Ausgabenprogramme hat, sollen die Konjunkturspritzen
aus europäischen Kassen kommen.
Das ist ein ECHTER Sozi der sein Handwerk gelernt hat, in dem er in
andere Taschen greift.
Und Gabriel wird ihn auch noch unterstützen.
Es wird spannend werden, mit anzusehen wie standhaft die STANDHAFTIGKEIT
der Frau Merkel diesmal ist.
Dieses ganze Gerede über stetiges Wirtschaftswachstum in Deutschland......
......geht doch völlig an den zukünftigen Gegebenheiten vorbei.
Selbst wenn wir mal außer Acht lassen, dass es immer schwerer wird
auf einem hohen BIP-Niveau (auf dem Deutschland sich nun mal
"noch" befindet) 2% Wirtschaftswachstum zu erzeugen als
"reale" Eurosumme, so kann ich nicht verstehen wie unter den
jetzigen demographischen Vorzeichen Überhaupt noch Wachstum zu
erzielen ist?
Der Bevölkerung Deutschlands steht eine Schrumpfung um ca. 13-14
Millionen Einwohner bis 2050 bevor. Da sind rund 17 % der
Bevölkerung und damit rund 17% der arbeitenden Bevölkerung,
die komplett wegbrechen werden allein aus demographischen Gründen.
Die Rechnung ist auch nicht so einfach als das wir sagen könnten
hey die 17 % sind auf 40 Jahre ja nur 0,425 % fehlendes Wachstum pro
Jahr, das kann kompensiert werden. Neben einen Wegfall an
Ideenträgern und Talenten werden im Binnenmarkt auch diese
fehlenden 14 Millionen bitter fehlen. Und mit diesem Euro auf den Export
hoffen? Naja...
LG,
Kwich
Was mich am meisten ärgert ist inzwischen
der Grad an Dummheit, den die Politik uns unterstellt. Alle Aktionen, gleich welcher Art, mit Bezug zu Europa und Euro sind krasse Fehlentscheidungen mit horrenden Kosten und ohne Zukunftsperspektive. Und wenn ich Politik sage, dann meine ich - mit unterschiedlicher Prägung -die gesamte Parteienlandschaft mit ihrem jeweiligen Komödiantenstadl. Ich schäme mich bereits heute dafür, meinen Kindern einmal erklären zu müssen, wie das geschehen konnte.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2012 14:29 UhrDer EURO wird als Alternative zu Dollar und Yuan dringend gebraucht
Nur mit einer gemeinsamen Währung werden wir uns über die
derzeitige Krise hinaus gegenüber dem Dollarraum und den Chinesen
behaupten können. Dass Deutschland bis zur Verwirklichung der
politischen Union die höchste Last trägt, wird so bleiben,
macht aber nichts. Der EURO ist insbesondere den USA ein Dorn, da die
Vereinigten Staaten über diese Leitwährung ja bisher am
meisten Kredit von der Welt bekamen.
Sollte sich Deutschland wieder auf sich selbst zurückziehen und mit
der Mark weitermachen, dann werden wir erleben, dass sich die Chinesen
der Reihe nach Portugal, Spanien, Italien etc. kaufen, dort ihre
Zivilisation etablieren und uns dazu zwingen, die gleichen Fehler zu
machen, wie die USA.
Deshalb bitte nicht soviel ärgern, denn Ihre und die anderen Kinder
sind intelligenter, als sie glauben.
Wenn Merkel sich nochmal durchsetzt, dann wird es für Deutschland gefährlich
Merkels Hinweis auf fällige Strukturreformen ist doch nur eine
geschönte Umschreibung dafür, dass sie auch weiterhin gedenkt,
den "Laden Europa" durch die Etablierung von
Niedriglohnsektoren in den südlichen EU-Ländern
zusammenzuhalten. Was dann passiert, will sie sich einfach nicht
vorstellen oder ihr begrenzter Horizont hindert sie daran.
Wahrscheinlich erinnert sich Merkel ja an die Milliardenkredite, die der
DDR einst das Überleben für ca. weiter 7 Jahre sicherten,
bevor sie dann doch zusammenbrach.
Wahrscheinlich ist sie deshalb bis heute nicht gut zu sprechen auf
Franz-Josef Strauss, weil sie gern 7 Jahre früher frei gewesen
wäre. Leider muss man aber heute auch fragen, welche Freiheit uns
droht, wenn wir Zustände wie in Griechenland herbeiführen.
Deutschland kann nicht daran gelegen sein, den Konsum in diesen
Ländern auf ehemaliges DDR-Niveau abzusenken.
Man muss sich doch auch fragen, wie lange Deutschland noch günstige
Kredite bekommt, wenn die anderen uns nix abnehmen?
"wenn die anderen uns nix abnehmen?"
Einerseits sinkt die Bedeutung der Eurozone für die deutsche
Wirtschaft rapide und andererseits kauft die Welt verstärkt in
Deutschland ein wenn ringsum der Sozialismus auf Schuldenbasis
eingeführt wird. Haben Sie das bedacht?
Wollen Sie ernstlich behaupten, es wäre für uns ein gutes
Geschäft, wenn wir den Griechen erst 100 € schenken, damit die
75 € davon nehmen um bei uns einzukaufen? Genau so läuft es
aber momentan und wenn es nach Schwarz Gelb geht noch sehr lange und
nach Rot Grün für immer.
Wie können Sie nur Politikern Glauben schenken, die Ihnen in
Abhängigkeit vom Einkommen bis zu 75% Ihrer Arbeitsleistung stehlen
und zwar schon bei einem mittleren Einkommen ab etwa 40.000€?
Ich bleibe Optimist. Selbst Europas Sozialisten werden erkennen, dass es für die dauerhafte Fitness nicht reicht, mehr Fett (Konsumschulden) aufzubauen, sondern, dass man mehr Muskelmasse braucht. Deutschland ist relativ muskulös und klein. Europa ist fetter und größer. Das Europa Kohls war nie dauerhaft lebensfähig. Für die Zukunft gilt: Weniger Kalorienbomben, mehr Training. Das kommende Europa wird Fett ab und Muskeln aufbauen und in der Welt eine maßgebliche Rolle spielen, neben den USA, China etc.
"Wachstum auf Pump" ist ein Verstoß....
gegen den Eid, den die Kanzlerin geschworen hat, um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden. Erst wenn alle anderen Möglichkeiten (Reformen usw) ausgeschöpft sind und zur Behebung einer Krise sind zusätzliche Konjunkturmaßnahmen für Zukunftsinvestitionen zielführend, wenn die aufgenommenen Schulden dann auch in wirtschaftlich guten Zeiten abgebaut werden. Da diese Voraussetzungen in FR u.a. nicht vorliegen, muss die BK` ìn folgerichtig ein Veto einlegen. Auch J.M. Keynes setzt voraus, dass nach einer Wachstumsstimulation Schulden entsprechend zurück zu führen sind.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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