Home
http://www.faz.net/-gqp-74w1k
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Urteil Schwangerschafts-Vertretung - und dann selbst schwanger?

Wenn eine Frau als Schwangerschaftsvertretung eingestellt wird - muss sie dann vorher sagen, dass sie selbst ein Kind erwartet? Nein, urteilt ein Kölner Gericht.

© dpa Vergrößern

Das Landesarbeitsgericht Köln hat die Rechte von schwangeren Frauen im Beruf gestärkt. Eine Frau, die befristet zur Vertretung einer schwangeren Mitarbeiterin eingestellt wird und selbst schwanger ist, müsse ihren Arbeitgeber erst nach Abschluss des Arbeitsvertrages über ihren Zustand informieren, entschied das Gericht in einem am Freitag veröffentlichten Urteil.

Die Richter orientierten sich am Antidiskriminierungsgesetz „AGG“, wonach eine Schwangerschaft grundsätzlich als Benachteiligung wegen des Geschlechts bewertet werde.

Mehr zum Thema

„Eine schwangere Frau braucht deshalb auch weder von sich aus noch auf entsprechende Fragen vor Abschluss des Arbeitsvertrages eine bestehende Schwangerschaft offenbaren“, heißt es in dem Urteil. Ein befristeter Vertrag stelle keine Ausnahme dar. Eine Anfechtung des Arbeitsvertrages durch den Arbeitgeber wegen angeblicher Täuschung erklärte das Gericht in dem zugrunde liegenden Fall für unwirksam.

Quelle: FAZ.net / dapd

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Taxi-Konkurrenz Gericht verbietet Uber deutschlandweit

Etappensieg für Deutschlands Taxifahrer. Das Landgericht Frankfurt hat in einer einstweiligen Verfügung dem Konkurrenten Uber die Vermittlung von Fahrern untersagt. Bei Verstößen drohen bis zu 250.000 Euro Strafe je Fahrt. Mehr

02.09.2014, 03:24 Uhr | Wirtschaft
Frauen kämpfen um ihre Rechte

Am 30. April wird im Irak ein neues Parlament gewählt. Ein wichtiges Thema im Wahlkampf sind die Rechte der Frauen. Seit dem Ende der Herrschaft von Saddam Hussein hat sich ihre Lage nicht verbessert. Mehr

22.04.2014, 23:30 Uhr | Politik
Jürgen Fitschen Gericht verschickt Anklage an Deutsche-Bank-Chef

Jürgen Fitschen und seine beiden Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer haben die Klageschrift aus München bekommen. Es geht um Aussagen im Prozess mit dem verstorbenen Medienunternehmer Leo Kirch. Mehr

16.09.2014, 12:41 Uhr | Wirtschaft
Suarez wehrt sich gegen FIFA-Urteil

Der Nationalspieler Uruguays ist am Freitag vor einem Gericht in Lausanne erschienen. Der 27-jährige hatte Berufung gegen das Urteil eingelegt. Suarez hatte seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini beim WM-Vorrundenspiel gegen Italien gebissen. Mehr

08.08.2014, 14:47 Uhr | Sport
Streit um Sorte Voll-Nuss Stiftung Warentest verliert gegen Ritter Sport

Die Stiftung Warentest darf nicht mehr behaupten, Ritter Sport verwende für seine Sorte Voll-Nuss ein chemisch hergestelltes Aroma. Die Prüfer unterliegen im Berufungsverfahren. Mehr

09.09.2014, 15:15 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 07.12.2012, 10:15 Uhr

Bus mit Vollbremsung

Von Thiemo Heeg

Der erste Fernbus-Anbieter streicht den Fahrplan - weil so viele mit Kampfpreisen in den Wettbewerb treten. Schade für die Kunden, die künftig wohl mehr zahlen müssen. Mehr


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Amazon vor Otto vor Zalando

Der Platzhirsch im deutschen Online-Handel heißt Amazon. Er setzt mehr um als seine unmittelbaren Verfolger zusammen. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden