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Steuerschätzer senken ihre Prognose Weniger Steuereinnahmen als erwartet - trotzdem Rekord

 ·  Bis 2017 werden Bund, Länder und Gemeinden mit 13,2 Milliarden weniger Steuereinnahmen auskommen müssen als geplant. Der Finanzminister nimmt’s gelassen. Ein großer Teil der Ausfälle ist Folge von Rechtsänderungen.

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Caspar Mendrzyk

Fortschritt im totalitären Steuerstaat

Trotz Rekordeinnahmen und Anhebung des staatlichen Parteienbudgets reicht das den politischen Parteien nie. Um Abzulenken wird hysterisch eine Kriminalisierung aller Steuerpflichtigen betrieben. -
Im totalen Parteienstaat wie wir ihn haben gibt es jedoch keine Gegenmacht, die die Parteien an ihrem Treiben hindert. Ihre Rechtfertigung ist, sie seien demokratisch legitimiert. Da für 80%
der Steuern kaum 23% der Wahlberechtigten aufkommen, entscheidet immer eine Mehrheit
derjenigen, die keine Steuern zahlen, über die Höhe der Steuerbelastung. Ein schöne demokratische Entscheidung.

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heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 09.05.2013 12:58 Uhr

Unser Finanzminister ist doch ein alter Fuchs

Der Euro erodiert an allen Fronten,die Bundestagswahl steht vor der Tür,die Entwicklung an den Aktienmärkten lässt nur die Schlussfolgerung auf Blasenbildung zu.Die AfD ist ihm auf den Fersen und Schäuble gibt den Entspannten,dann ist etwas im Busch.Auf Spar-und unverzinsten Girokonten deutscher Volldeppen ist noch massig abzugreifen.Unser Finanzgenie Schäuble hat auch die Nachricht von der Ratingagentur :Deutschland verliert 350 Milliarden Euro aus Target2.Zahlmeister sind die Steuerzahler,während Schäuble sich entspannt zurück lehnt dürfen die deutschen Bürger bluten.

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Thomas Feige
Thomas Feige (Kyras) - 09.05.2013 12:31 Uhr

Solange...

... so viele Kommunen und Länder vor sich hin siechen, möchte ich von Schäubles Rechenfehlern als Erfolg nichts lesen (mal davon abgesehen das gegebene Hilfsleistungsgarantien sicher nicht im Haushalt verankert sind). Klingt für mich irgendwie nach Umverteilung zu Gunsten des Bundes um damit Wahlkampf machen zu können. Schafft endlich genug Lehrer in die Schulen und saniert/modernisiert diese.

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 09.05.2013 10:46 Uhr

Schäuble hat uns noch nie die Wahrheit gesagt, man schenkt uns bewusst nicht reinen Wein ein...

Ich möchte gar nicht wissen, was - offiziell teilweise anders etikettiert - in die aufgeblähten Sozialhaushalte bzw. in die Sozial- und Integrations-Industrie wandert. Wir nehmen Menschen aus Drittweltländern in großer Menge auf, die hier ohne Hab und Gut, dafür mit großen Familienclans und ein paar Tragetüten anrücken. Das ist keine Phantasie, sondern real und gerade wieder in der Nähe meines Wohnorts zu bestaunen. Meist vorübergehend, doch abgeschoben wird natürlich nicht im Fall der Zurückweisung der Asylanträge, da dann die Empörungs-Industrie alle Register zieht. In diese Töpfe wandert Geld ohne Ende. Vieles, was uns zudem als Fachkräfte-Zuzug verkauft wird, beginnt und endet in Hartz IV und wird von uns bzw. unseren Steuergeldern komplett finanziert. Jede Torheit der EU und ihrer wildgewordenen Kommissarin Malmström wird von deutschen Bürokraten dienstbeflissen umgesetzt. Im akribischen Umsetzen von Befehlen waren wir ja schon immer weltmeisterlich.

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Michael Ginster

63 Mrd. mehr Steuern in 2013,

Ca. 12% höhere Steuer-Einnahmen als im Vorjahr und dann wagt Schäuble es noch, von geringeren Einnahmen als erwartet zu sprechen. Das ist Unverschämt.
Ich hätte folgende Schlagzeile erwartet: "Deutschland baut seine Schulden um 63 Mrd.ab!"

I want my money back!

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Lieschen Müller

Steuern - wo werden die denn verwendet, außer für Blamage-Projekte?

Wo werden die Steuern denn eingesetzt? Die Straßen werden - gerade im ländlichen Bereich, wo 50% der Bevölkerung leben - nur geflickt! Neue Beläge müssen die Leute teilweise selbst bezahlen! Ein Armutszeugnis für eine zivilisierte, führende Nation!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 12:21 Uhr
gisela Sieber

Wir tragen derzeit

27% plus unbekannte Summe an den Europa-Kosten. DA sind sie....

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Peter Goetz

Fahren Sie mal nach Frankreich....

die Straßen dort, die gebührenfinanzierten Autobahnen sowieso, aber auch die häufig autobahngleich ausgebauten Routes Nationales, bis herunter zu den Département-Straßen, befinden sich überwiegend in ausgezeichnetem Zustand. Und das in einem flächenmäßig um ca. 1/3 größeren, aber bevölkerungsmäßig um ca. 20 % kleineren Land. Irgend etwas läuft hier grundsätzlich verkehrt.

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Manfred Wehner

Da hilt nur eins...

Grün wählen, dann wird die Lücke schnell geschlossen, die Steuern weiter erhöht. Der Einfachheit halber können wir jedem Bürger ein Mindesteinkommen garantieren und alles was drüber liegt weg-steuern.
Wählt Grün - Grün wirkt!

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Martin Schmidt

Abgaben (u.a. EEG), Inflation, Bürgschaften, ausbleibende Gehaltserhöhungen...

alles Mittel, die genauso wie Steuern wirken: Sinkende Kaufkraft. Man bedenke wie viel Geld jährlich für den Schuldendienst draufgeht. Was wäre, wenn dieser ausbliebe? Und wofür man sich verschuldet hat... Wieso dürfen einige wenige dafür sorgen, dass Generationen verschuldet sind? Für mich ist das kriminell.

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Reinhold Wuest

Weitere Ausgabenkürzungen sind notwendig - nein, längst überfällig!

Es grenzt an Scharlatanie, wie uns das Solidarprinzip von der Politik verkauft wird, dazu ein Beispiel: Solidarisch ist es, wenn ein Arbeitnehmer den Höchstbeirag in die Krankenversicherung einzahlt, er kaum Zeit hat und dazu auch lediglich Arzt-Termine bekommt, die sich dann in überlangen Wartezeiten auflösen. Wenn er Glück hat, bekommt er eine vergleichbare Leistung wie der ihm gegenübersitzende Kreis von Hartz-IV-Empfängern und atypisch Beschäftigten, die nichts oder nur Minibeträge in die Sozialkassen einzahlen. So wird in Deutschland Ungleiches gleichbehandelt. Der eine macht sich krumm und finanziert das Gemeinswesen mit 50% Abgaben mit, und beim Empfang der Wohltaten reiht er sich still und brav in die Reihen ein. Vorne - am Markt herrscht das Leistungsprinzip - hinten bei der Ausgabe der Belohnungen bekommen alle das Gleiche, egal, wieviel sie geleistet haben. Das höhnische Lachen der beschenkten Nichtstuer ist nicht zu überhören. Das ist der schwarz-rot-grüner Kommunismus.

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Falko Steinbach

Doppelsteuer

Angesichts der Unfähigkeit der Politiker, kommunal, national und auf europäischer Ebene mit dem anvertrauten Steuergeldern hauszuhalten, sind die Finanzämter angewiesen, jeden möglichen Steuergroschen aus den steuerzahlenden Bürgern herrauszupressen und in Auslegungsfällen, von denen es viele gibt immer die für den Steuerzahler ungünstige Auslegung durchzusetzen. Hierbei kommt z.B. die Bankenkrise den Finanzämtern sehr entgegen, da mit Hilfe von Steuergeldern gerettete Banken sich scheuen, ihren Kunden beispielsweise dringend benötigte Bestätigungen zur Abzugsfähigkeit von Kreditzinsen für das FA auszustellen. Auf diese Weise bezahlt der Steuerzahler sogar dafür, daß er noch mehr ausgepreßt wird, wobei zu Unrecht eingezogene Steuern nicht als Steuerhinterziehung seitens des Staates gelten.

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Rainer Mergell

Steuereinnahmen von 552 Mrd. (2012) um 63 Mrd. (+ 11,4 %) auf 615 Mrd. EUR (2013) erhöht

Bund und Länder haben im vergangenen Jahr 2012 so viele Steuern eingenommen wie nie zuvor. Insgesamt verbuchte der Fiskus knapp 552 Milliarden Euro in den Kassen, wie aus Daten hervorgeht, die das Bundesfinanzministerium veröffentlichte.

Für das Jahr 2013 wird jetzt mit 615 Milliarden Euro Steuereinnahmen gerechnet. Das sind 63 Milliarden Mehreinnahmen oder 11,4 Prozent!

In den Medien wird eine Mindereinnahme ( 3 Mrd.) gegenüber der vorigen Steuerschätzung veröffentlicht. Die erwarteten Mehreinnahmen 2013 von 63 Mrd EUR (+ 11,4 %) gegenüber den tatsächlichen Einnahmen des Vorjahres 2012 werden weitestgehend verschwiegen.

Was ist von dieser Informationspolitik zu halten?

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Sönke Peters

Wohin gehen eigentlich so die Gelder der Steuerzahler in Deutschland?

Die staatlichen Behörden kreieren da so Manches und Vieles. Steuergeldverschwendung hat viele Facetten. Der anerkannte Prof. Gunnar Heinsohn schrieb hier diesbezüglich auf einem in der FAZ-online veröffentlichen Gastbeitrag vom 25.06.2010: "Eine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 für Migranten, die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie einzahlen können. ..."

Das heißt NUR ALS BEISPIEL für Steuergeldverschwendung: Die Einwanderungspolitik der Bundesrepublik hat dem Steuerzahler bis dahin und in wenigen Jahrzehnten über eine Billionen €uro unterm Strich; netto und abzüglich aller Gewinnbringung gekostet.

Ich denke, ich Deutschland ist Zeit, die Fakten auf den Tisch zu legen. Und übrigens: Worunter leiden die Kassen der Kommunen in D.?: Hauptsächlich an den explodierenden Sozialkosten. Wer wird aber davon wieso, weshalb und warum eigentlich in summa finanziert?

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Rainer Mergell

Steuereinnahmen von 552 Mrd. (2012) um 63 Mrd. (+ 11,4 %) auf 615 Mrd. EUR (2013)

Bund und Länder haben im vergangenen Jahr 2012 so viele Steuern eingenommen wie nie zuvor. Insgesamt verbuchte der Fiskus knapp 552 Milliarden Euro in den Kassen, wie aus Daten hervorgeht, die das Bundesfinanzministerium veröffentlichte.

Für das Jahr 2013 wird jetzt mit 615 Milliarden Euro Steuereinnahmen gerechnet. Das sind 63 Milliarden Mehreinnahmen oder 11,4 Prozent!

In den Medien wird jedoch nur eine Mindereinnahme ( 3 Mrd.) gegenüber der vorigen Steuerschätzung veröffentlicht. Die tatsächlichen Mehreinnahmen von 63 Mrd EUR (+ 11,4 %) gegenüber dem Vorjahr werden verschwiegen. Stattdessen wird über "Ausfälle" berichtet. Das finde ich nicht redlich. Das Verschweigen wesentlicher Tatsachen (hier: Mehreinnahmen von 11,4 % gegenüber Vorjahr) grenzt aus meiner Sicht an Manipulation bzw. Täuschung der Öffentlichkeit.

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Andreas Ritter

Schäuble

die Schattenhaushalte vergessen ?? Da hilft es auch nicht die Zigarettensteuer zu erhöhen und die Autofahrer weiter zu schröpfen....Schäuble, haben Sie eine Ahnung wie viele Schulden die Länder und Kommunen haben ? Einfach mal schlau machen...Schäuble !!
AfD und fertig.

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thomas schulz

Rechtsänderungen

Für eine detaillierte Auflistung nach Ueberblick_BilMoG(dot)pdf googeln.

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 08.05.2013 18:01 Uhr

Genau das habe ich vorhergesagt

als man damals in der BRD zusätzliche Steuereinnahmen in Milliardenhöhe(140+ entdeckt haben wollte.Damals habe ich auch vorhergesagt dass auf Deutschland sehr bald forderungen in ähnlicher Milliardenhöhe zukommen(kurz darauf kam der Rettungsschirm in höhe von 200milliarden).
Ich habe auch vorhergesagt dass die Zahlung an Griechenland nicht die einzige sein wird,sondern nur der Beginn einer Konkursverschleppung,ebenso dass Rückzahlungen Portugals u Irlands verlängert u verschleppt werden.
Das hat nichts mit hellseherei zu tun oder dass ich vom Fach bin,nur ganz simple Logik.
Dabei sind diese fehlenden 13 milliarden nur die Spitze des Eisbergs der sich gerade entfaltet da 50% der EU länder wegen Überschuldung,hoher Arbeitslosigkeit u mangels Kaufkraft für die exportnation BRD wegbrechen.
Man lügt im Augenblick so gut man kann um Leute u Märkte zu beruhigen(niedriger Leitzins,schöngerechnete Arbeitslosenzahlen)damit nicht alles kollabiert bevor die Macht der in der EU zentralisiert ist.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 08.05.2013 17:59 Uhr

Verträge

sind dazu da, gebrochen zu werden und Bürgschaften sind dazuda, nicht eingehalten zu werden. So einfach ist das.

Der Bruch der Maastrichtverträge und die bewußte Entscheidung, nicht zu den Vereinbarungen zurückzukehren (nach dem ersten Bruch) - das bedeutet: Nichts ist mehr was wert.
Es zählts nichts, jeder macht was er will und beschimpft die anderen.

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Werner Busch

Selbst Herr Schäuble

müsste wissen,dass die Bundesrepublik Deutschland ein Ausgabe-,nicht ein Einnahmeproblem hat.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2013 22:30 Uhr
Alex Grendelmeier

Einnahme - Ausgabe

Das Fokussieren aufs Einnahmeproblem lenkt eben wunderbar von der eigentlichen Katastrophe ab: Im Ausgabensektor werden laufend Milliarden verprasst und verpulvert, ohne dass jemand auch nur im Ansatz zur Rechenschaft gezogen werden kann. Kurz: Der Staat nimmt zuviel ein, gibt noch mehr aus und versagt in der Umverteilung.

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Heike Schneider

Da kommt ja...

...das Betreuungsgeld noch wunderbar drauf. ich gebe dieser Regierung schriftlich, dass es nur um Machterhalt geht und dass sie derartig an dieser Fehlpolitik zu Grunde gehen, es ist unerträglich. sich so die Augen zu wischen, es ist mehr als beschämend. Und Leute in Privatleben zu unterstützen, viel Glück für die ins uferlose wachsenden Sozialleistungen. Sie belügen sich selbst. Sie leben nicht in der Realität. Die Märchenwelt derjenigen, die sich ein Privatleben auf Kosten anderer gönnen und den Kindern Schulden vererben, aber keinerlei Sicherheit geben können. CDU ade! Das Land wo Milch und Honig fließen, ala Merkel und Gauck.

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Mitch Connor

Freuen Sie sich!

Nach kurzer Beratung ist der Arbeitskreis Steuerschätzung zu einer weiteren Vorhersage gekommen: Heute in genau 2 Wochen gibt es wolkenlosen Sonnenschein bei 25 Grad Außentemperatur!

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08.05.2013, 15:28 Uhr

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