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Paul Kirchhof im Gespräch „Der Rundfunkbeitrag ist wie eine Kurtaxe“

 ·  Die neue Rundfunkabgabe ist da - mit allem Ärger, der dazugehört. Selbst gehörlose oder blinde Menschen müssen zahlen. Der Vater des neuen Modells, Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof, lobt seine Idee trotzdem. Ein Interview.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (228)
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Johanna Müller

Die ÖR-Sender verschwenden unsere Beiträge, wie die Politik unsere Steuergelder!

Die hohen Herren und Damen haben den Bezug zu UNSEREM Geld verloren, Sie schmeisen es mit offenen Händen zum Fenster raus. Und wir als kleine Familie müssen sparen wo wir nur können.!

Muss es 22 Sender geben? Reicht für die Grundversorgung nicht ein Nachrichtensender ala NTV?

Gehört Verbotene Liebe, Lindenstraße, Tatort, Lotto, Musikantenstadl,Der Alte, Der Bergdoktor, Die Fallers, Bundesliga etc. zur Grundversorgung einer Demokratie?! Sicherlich nicht.

DER öffentlich-rechtliche Sender soll Nachrichten unabhängig recherchieren und senden nicht mehr und nicht weniger.
Und ich bin davon überzeugt, dass diese Aufgabe deutlich unter 500 Millionen EUR realisierbar ist.

Wenn die Rundfunkgebühren so immens wichtig sind und der Staat das so möchte warum werden die ÖR dann nicht einfach komplett aus Steuern finanziert? Dann könnte man die komplette GEZ mit Ihren 1000 Mitarbeitern komplett abschaffen

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Johanna Müller

Der Staat finanziert max .1 TV und 1 Radiosender mit Steuergeldern Max.500Mio.

chaut euch mal an wo ARD und ZDF die Mio nur so raushauen.
1. HD-Technik
2. 10,5Mio für Günther Jauch
3. Bundesliga Rechte
4. Daily Soaps, Musikantenstadel. tatort, Die Fallers, Lindenstraße
5. Neues Studio für ARD und ZDF für über 70 Mio
6 22 Sender und 65 Radiosender
7 elf Orchestern, vier Big Bands und fünf Chören (1000 Musiker 200 Sängern )

Mein Fazit:
Gehts noch ?!

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Rolf-Dieter Schwalm
Rolf-Dieter Schwalm (rdsc) - 23.01.2013 11:49 Uhr

Leitverfahren beim Bundesverfassungsgericht (BvG)

Wer führt ein Leitverfahren beim BvG ?

Der Mehrfach-Rundfunk-Beitrag ist verfassung- und rechtswidrig

Ein Haushalt oder eine Wohnung kann nicht beitragspflichtig sein!

Ein Beitrag kann nur von einer Person erhoben und bezahlt werden!

Städte und Gemeinden zahlen jetzt wesentlich mehr.

Ist dies im Sinne der Staatsministerien der Bundesländer, die hierfür verantwortlich zeichnen?

Der Mehrfachbeitrag für Betriebsstätten, Firmenfahrzeuge, Mietfahrzeuge, Hotels und Mehrfachwohnsitze ist rechts- und verfassungswidrig.

Die Personen in den Betriebsstätten etc. haben bereits den Beitrag gezahlt.

Jede Person kann nur einmal zeitgleich an dem Empfang teilnehmen.

Ein geringerer Beitrag (ca. 7-9 €) auf die Person bezogen, mit entsprechenden Ausnahmen, würde das Problem lösen und wäre gerecht.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 23.01.2013 10:20 Uhr

Es geht um Rettungspolitik

"Wäre die Presse in ihrer Existenz gefährdet und nicht nur einzelne Zeitungen, müsste der Staat ebenfalls handeln." --- "ebenfalls" sagt es: er sieht den öffentlich rechtlichen Rundfunk gefährdet und diese unbillige Regelung als Rettung. Rettung mit der Einnahmeseite, nicht mit der Konsolidierung der Ausgaben, was übrigens nach den Gebührenurteilen des BVerfG ausdrücklich zulässig wäre. Es geht um die Rettung eines durch Fehlinvestitionen aufgeblasenen Systems mit neuen Fehlinvestitionen, es geht um Rettung von Fehlinvestition mit Fehlinvestition. Es ist dieselbe Logik der Banken- und Staatenrettung. ICH WILL NICHT MITMACHEN!

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Heinz Kunz
Heinz Kunz (omgakawtf) - 22.01.2013 15:43 Uhr

Weltfremde, sinnentleerte Platitüden aus dem Elfenbeinturm! Wo sind Kienzle & Hauser?

Als großer Anhänger seiner Steuerideen bin ich fassungslos einen solchen weltfremden, sinnentleerten und absolut nicht nachvollziehbaren Unsinn von ihm zu lesen. Wie lange versucht sich nun schon das Bezahl-TV in Deutschland? Seit wann muss ich mich auf Webseiten mit meinem persönlichen Zugang einwählen, um die Angebote nutzen zu können? In welcher Welt leben diese Elfenbeinturmsitzer eigentlich? Ein Ort der immateriellen Abgeschiedenheit und Unberührtheit, fernab jeglicher Realität und Neuerungen? Die Rundfunkurteile dienten seinerzeit dazu, den Einfluss des Staates auf den rundfunk klar abzugrenzen. Mittlerweile ist durch die privaten Rundfunkanbieter eine Vielfalt in allen Bereichen geboten, die heute eine grundlegend andere Auslegung des Rechtsverständnisses in diesen Fragen auch unter Berücksichtigung er technischen Möglichkeiten rechtfertigen würde. Und wozu brauchen ARD und ZDF nachrichtenstudios für 20 Mio.? und mehr oder zig Nischensender mit 0,x% Nutzern? Illegale Abzocke

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.01.2013 07:22 Uhr
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Björn Hiemer (bhiemer) - 23.01.2013 07:22 Uhr

Bodo H. Hauser ist 2004 verstorben

Sie verbinden berechtigte Kritik mit allgemeinem Genörgel. Lässt es sich vielleicht machen, das Genörgel mal zu sortieren?

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Erik Schlonzberger

Technisch keine Ahnung !

Zitat: "Aber Rundfunk kann jeder empfangen. Deshalb brauchen wir eine andere Form des Entgelts."

Macht doch Verschlüsselungssystem für ZDF, ARD und die Webseite ! Nur mit persönlichem Passwort kann man die Webseite lesen.

Es geht alles - wenn man will ! Aber man will nicht.

Ich bleibe dabei. Rundfunkgebühr ist illegal. Wozu ZWEI Sender, ARD UND ZDF. Reicht doch einer. Gegen 2 Euro im Monat hätte ich nichts.

Es reicht ein einziger Sender, ohne Eigenproduktionen, ohne teuers Fußball und Tator und Queen-Jubiläum auf zwei Sendern !

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Klaus Wittbold

Hart gekocht

Ich gestehe! Jahrzehntelang habe ich ohne viel nachzudenken, den Moloch GEZ und deren Anhängsel fett gefüttert. An meinem Konto hat man sich bedient. Ich (Schaf) hatte zugestimmt, dass nie Mangel an Bimbes beim Rundfunk herrschte.
Ich habe darüber hinweggesehen, dass mir hauptsächlich Propaganda, Bruzzelshows, Zwei- und Dreifachmoderationen, mutantenstadl-ähnliche Unterhaltung, überbezahlte Labertaschen und Reklame ins Wohnzimmer geflimmert wurde.

Jetzt, wo die Serviceanstalt nicht nur von mir (Schaf) Geld haben will, sondern auch noch für meine Kinder, die an verschiedenen Orten studieren, ohne jedoch dafür BaföG-berechtigt zu sein, ist das Maß voll.

Die Serviceanstalt und deren Anhängsel (und nützliche Juristen) haben den Bogen überspannt.

Auf die Frage"Wie isset?" verlautbarte ich früher stets: " Ich kann nicht klagen".

Das wird sich sogleich ändern.

Handeln ist angesagt. Die Petition zu unterschreiben, ist jetzt Bürgerpflicht.
Klagen kann ich jetzt auch! Verlasst Euch drauf!

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Helga Zießler

Eine sehr dürftige Argumentation! Warum hat nur Deutschland eine solche Zwangsgebühr?

"Freie, staatsferne, nichtkommerzielle Medien sind eine Existenzbedingung des Verfassungsstaates"
"Rundfunk kann jeder empfangen"
"Das ist vergleichbar einer Kurtaxe"
"Der Rundfunkbeitrag garantiert kein gehaltvolles Programm"
"Wir zahlen nicht für den Empfang einer konkreten Sendung. Das wäre nicht kontrollierbar" "Wir zahlen für das Recht, überall und jederzeit ein breites Programm von Information und Unterhaltung verlässlich empfangen zu können"
"Ob der Einzelne das Angebot nutzt, ist seine Sache"
"...dass Rundfunk unabhängig von Wirtschaftsinteressen sein muss"
"datenschutzrechtlich ein Freiheitsgewinn", denn
"Kein Prüfer sucht im Schrank verborgene Empfangsgeräte"

All diese und weitere Argumente Kirchhofs sind an den Haaren herbeigezogen, unsinnig oder leicht zu widerlegen. Herr Kirchhof beweist damit nur, dass sein Gutachten weder "frei" noch "staatsfern" erstellt wurde.
Der Empfang einzelner Sendungen wäre durchaus kontrollierbar - warum sagen Sie das nicht, Herr Professor?

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Miklas Ross

Wenn man

diesen affigen Shitstorm hier so liest, könnte man versucht sein, den schönen Slogan der FAZ umzudrehen.

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Kai-Uwe Lensky

Also auf gut Deutsch:

Wir müssen zahlen, aber welcher Quark gesendet wird und für welche B..F-Promis Weltreisen für Taumschiff und Traumhotel bezahlt werden, entscheiden die Sender selbst.
Auf den digitalen Spartenkanälen werden natürlich häufig gute Dinge sendet, aber diese nehmen den geringsten Teil des Budgets in Anspruch.

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günther reichert

Das große Mißverständnis von Juristen:Ob Richter oder Rechtsanwalt,sie betrachten sich als Organ der

Rechtspflege u nehmen dabei hoheitliches Verständnis in Anspruch,wo dieser Anspruch allerdings nicht mehr gerechtfertigt ist.Das führt eben zum Mißverständnis ,dass hier eine neutrale, sachlich orientierte Rolle vorhanden sei.Kirchhoff ist zudem nicht mehr im Amt u kann deswegen das Liquidationsrecht für Professoren für durchgeführte Aufträge entgegennehmen.Er erledigt also Auftragsarbeiten im Sinne des Auftragsgebers.Wer sich noch erinnern kann,wollte Kirchhoff bei der Dt Bank als Aufsichtsrat(?) einsteigen;dann hätte er im Sinne des Kapitals handeln müssen-und Kapital ist e andere Kategorie wie Recht,siehe Finanzkrise.Ein zuletzt bekannterer Fall ist d Übernahme e Bundesrichterin in den Vorstand der Daimler AG im Zusammenhang mit Ungereimtheiten mE v Managern in d USA.Auch diese ehemalige Richterin (Gebiet Compliance,Rechtstreue)unterliegt praktisch d Weisungsrecht des Vorstandsvorsitzenden( bzw indirekt dem Kapital,sprich Aufsichtsrat).Auch hier liegt bezahlte Auftragsarbeit vor.

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Rolf-Dieter Schwalm
Rolf-Dieter Schwalm (rdsc) - 20.01.2013 20:58 Uhr

Pay-ÖRR

Mit einem Pay-ÖRR-Vertrag sollten sie sich am Markt behaupten! Wer sie empfangen will, zahlt den geforderten Betrag! Das wäre eine korrekte Lösung des Problems!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 09:56 Uhr
Franz Holzinger

@Sophia Orti: Paul Kirchhof ist nicht weltfremd

Paul Kirchhof ist ein Profi Jurist. Er ist sehr geschickt im Umgang mit der Sprache. Er weiß genau, was er wie sagen muss, um dabei die Interessen seiner Auftraggeber ARD und ZDF zu vertreten. Selbstverständlich kennt er auch die Bezahlmöglichkeiten des Pay-TV. Er darf es aber nirgendwo erwähnen, denn sonst bekäme er Schwierigkeiten mit seinen Auftraggebern. Fast jeder würde genauso wie er handeln und lieber das Geld nehmen als die Interessen der Bevölkerung zu vertreten. .

Es gibt Statistiken, die behaupten, dass der Fernsehkonsum generell zugunsten des Internets stark zurückgeht. Insbesondere Youtube und andere kostenlose Online Video Anbieter erfahren einen großen Zulauf. Für das Fernsehen bleibt dann gar keine Zeit mehr.

Mit dem Abwälzen der Zahlungspflicht auf die Unternehmer sind die meisten Fernseh-Zuschauer einverstanden, weil sie nicht begreifen, dass sie das über erhöhte Produktkosten am Ende alles selber bezahlen müssen.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 21.01.2013 08:46 Uhr

"Mit einem Pay-ÖRR-Vertrag sollten sie sich am Markt behaupten!"

Gerade das wollen sie nicht, weil sie denken, die Menschen werden ÖRR nicht mehr konsumieren und nur Privaten Der ÖRR ist aber da, um mit den Privaten zu konkurrieren (und nicht mit den Zeitungen wie mit diesem Beitrag geschehen wird). Deswegen wird ständig die Möglichkeit der Verschlüsselung geleugnet. Kirchhof wiederholt ständig, dass es nicht geht: da die Unwahrheit so offensichtlich ist, ist es weniger wahrscheinlich, dass er lügt, er ist, obwohl er Fernsehen so mag, einfach weltfremd und hat keine Ahnung über die Technik. Abe die Rundfunkanstalten, die immer im Stand der Technik sind, wissen es. Wie gesagt: sie wollen es nicht. Durch Fehlinvestitionen ist die Gebühr zu teuer und haben sie Angst, dass die Leute ihre Geräte abmelden, dann kam die tolle Lösung: Zu teuer? Pech! Du bist jetzt gezwungen zu zahlen!

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Rolf-Dieter Schwalm
Rolf-Dieter Schwalm (rdsc) - 20.01.2013 20:13 Uhr

Mehrfachbeitrag

- leider wurden die grundsätzlichen Fehler nicht benannt:

Städte und Gemeinden zahlen in der Zukunft insgesamt wesentlich mehr Rundfunkbeitrag (siehe Deutscher Städte- und Gemeindebund).

Gegen folgenden gravierenden Fehler bei der Erhebung des Rundfunkbeitrages muss vorgegangen werden:

Es wird rechts- und verfassungswidrig vielseitig ein Mehrfachbeitrag erhoben!

Jede Person kann nur einmal zeitgleich am Empfang teilnehmen.

Der Mehrfachbeitrag bringt den Geldsegen für die ÖR!

Personen in einer Betriebsstätte, im Hotel, im Mietfahrzeug, im Firmenfahrzeug und im Mehrfachwohnsitz haben bereits den Rundfunkbeitrag gezahlt.

Hierzu wurden beim BVG (1 BvR 1700/12 und 1 BvR 2603/12) Verfassungsbeschwerden durch den Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) eingereicht.
Popularklage beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof (Vf. 24-VII-12)

Ein geringerer Beitrag auf die Person bezogen würde das Problem lösen und wäre gerecht!

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Björn Palazzo

Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Rundfunkgebühren fallen!

Steuerfinanzierter Rundfunk ist also verfassungsmäßig unzulässig? Rundfunk muß also politisch unabhängig sein?
Es gibt keine freien Medien, sie gehören immer jemandem!
Die Behauptung, daß der ÖrR frei und unabhängig ist, wenn er zwangsweise und unkontrolliert von den Wohnungs- und Werkstattbesitzern Deutschlands finanziert wird, ist so hirnverbrannt wie der Glaube an die Unabhängigkeit der so finanzierten Insassen dieser Sender.
Meinungsbildung setzt Vielfalt der Informationen und Selbstbestimmung voraus - und die werden eindeutig durch Expansionbestrebungen und Zwangsfinanzierung des ÖrR eingeschränkt!
Wenn nur ein einziger Zahlungsunwilliger den Klageweg bis zum Ende geht, werden letztlich alle Rundfunkgebühren für frei empfangbare Sendungen fallen.
Warten die Politiker die erwartbaren Urteile noch ab, oder fangen sie gleich mit den Planungen für den nötigen Umbau des ÖrR zur staatlich garantierten Grundversorgung an?
Ist Herr Kirchhof so betriebsblind oder hat er genau das gewollt?

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René Kaiser

Rundfunkabgabe als Kurtaxe sehen?

Ist das ein Versuch der Ausbürgerung, Herr Professor Kirchhof? Ob ich mich in Deutschland an einem Ort aufhalte, an dem ich Kurtaxe zahle, kann ich mir aussuchen - es gibt genügend Alternativen erholsamer Orte. An der Rundfunkabgabe komme ich innerhalb Deutschlands jedoch nicht mehr vorbei - es sei denn, ich stelle mich außerhalb derzeit geltenden Rechts oder wandere aus. Ist Letzteres der verborgene Ratschlag?

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Bernd Chufu
Bernd Chufu (Raneb) - 20.01.2013 18:50 Uhr

Mein konkreter Vorschlag zum Handeln: ...

senden Sie Ihre Beschwerde, wie ich, direkt an den Lehrstuhl von Prof. Kirchhof. Die Anschrift oder E-Mail-Adresse kann leicht über Google gefunden werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 08:49 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 21.01.2013 08:49 Uhr

Haben Sie ihm den Link zu dieser Seite per Email geschickt?

Kirchhof redet über PCs und alle möglichen Geräte, die ich nicht kenne, als neuartige Rundfunkempfangsgeräte, ist es aber höchst unwahrscheinlich, dass er mit einem PC etwas tun kann. Nicht mal Email lesen.

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Rolf-Dieter Schwalm
Rolf-Dieter Schwalm (rdsc) - 20.01.2013 20:15 Uhr

Nicht nötig

Herr Professor wird hier alles lesen!

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Stephan Müller

Meckert nicht, sondern verweigert die Zahlung. Klagen statt meckern & zahlen. Kommentare im Internet

interessieren niemanden - und schon gar nicht diese Subjekte im Elfenbeinturm. Der digitale Shitstorm tut niemanden weh, wenn nicht aktiv gehandelt wird.

"Aus nichts tun wird nie was."

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 20.01.2013 18:29 Uhr

Die Enttäuschung

Manche Bewunderer Kirchhofs zeigen sich hier enttäuscht. Nur mit Kirchhof? Es gibt Sachen, die mehr oder weniger Tabu sind und nicht ausgesprochen werden. Kirchhof, als Professor aus Heidelberg und ehemaliger Verfassungsrichter, sollte diese inakzeptable Abgabe rechtfertigen, ihr Plausibilität verleihen, Akzeptanz geben: und damit hat er selbst an Akzeptanz verloren. Je mehr diese Abgabe mit Verfassung und Demokratie zu rechtfertigen versucht wird, desto mehr wird das Vertrauen in die Demokratie und Verfassung dieses Staates untergraben: der Schaden dieser Abgabe ist riesig. Auch wenn diese Abgabe mit dem Gesetz vereinbar wäre, wäre es klug von der Politik, unverzüglich den Staatsvertrag zu kündigen. Nicht alles, was recht ist, ist billig und bringt uns vorwärts.

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thomas pritzl
thomas pritzl (gaitox) - 20.01.2013 18:29 Uhr

EInfach nur sklerotisch

Bereits 2006 habe ich in meinem Sachbuch "Fake Faktor" auf die ungeheure Höhe der GEZ-Gebühr hingewiesen. Wieviel Gewinn machen eigentlich VW, Mercedes und BMW pro Jahr zusammen im Jahr und wieviel Menschen werden dort beschäftigt ? Ich erinnere mich, wie schwer es war, den Betrag, der nur geringfügig unter dem aktuellen lag, zu recherchieren. Bereits zu diesem Zeitpunkt habe ich auch darauf hingeweisen, dass das ÖR-TV sich stetig dem Programm der Privaten annähert - Konvergenz eben. Jetzt 7 Jahre später scheint die Nation aufzuwachen - oder sind es wieder einmal nur die Renitenten? Ich kann kaum glauben, was in diesem Land möglich auf dem Rücken der Bürger ist. Nebenbei: die Protagonisten von damals sind auch heute noch dieselben: selbstreferntiell und sklerotisch!!!

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Hajo Hinrich
Hajo Hinrich (HHinrich) - 20.01.2013 18:05 Uhr

Die augenscheinliche Überlegenheit


Die Rundfunkgebühr beträgt 60 Cent pro Tag.

Die Gegenleistung umfasst (fast werbefrei) 20 Fernseh- plus 60 Hörfunk-Programme.

Der örR ist jedem Kommerzfunk überlegen, schon allein weil er Spielfilme ohne Unterbrecherwerbung zeigen kann.

Der örR ist dem Pay-System überlegen, weil er jedem Bürger klassenlos einen diskrimminierungsfreien Zugang gewährt.

Im Hauptprogramm läuft, was sich über die Quote legitimieren kann — akzeptanzgeschuldet.

Für Qualität zuständig sind die kleinen feinen Spartenkanälen (BR-Alpha, Phoenix, 3sat).

Braucht's einen neuen Musikkanal ? ... Ein KonzertRadio für Rock'n'Roll, Folk & BlueGrass wäre sehr attraktiv ...

Man stelle sich einmal vor, jeden Tag kommen 20 redaktionsverschiedene Print-Zeitungen ins Haus — alles für insgesamt 60 Cent: Das öffentlich-rechtliche Solidarsystem ist dem privat-rechtlichen Kommerzsystem doch augenscheinlich haushoch überlegen !!!

Warum also das ganze Genörgel hier im Forum ?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 12:52 Uhr
Closed via SSO

@Hajo Hinrich Bitte keine Werbung einwerfen!

Sie schreiben: "Man stelle sich einmal vor, jeden Tag kommen 20 redaktionsverschiedene Print-Zeitungen ins Haus — alles für insgesamt 60 Cent: Das öffentlich-rechtliche Solidarsystem ist dem privat-rechtlichen Kommerzsystem doch augenscheinlich haushoch überlegen !!!

Warum also das ganze Genörgel hier im Forum ?"
---

Was glauben Sie, warum an meinem Briefkasten folgende Wörter zu lesen sind:" Bitte keine Werbung einwerfen!"
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Rolf-Dieter Schwalm
Rolf-Dieter Schwalm (rdsc) - 20.01.2013 19:59 Uhr

Falsch

Es sind nicht 60 Cent, da Mehrfachbeitrag (Betriebsstätten, Hotels, Mietfahrzeuge, Firmenfahrzeuge, Mehrfachwohnsitze) erhoben wird. Durch den Mehrfachbeitrag kommt wesentlich mehr Geld zusammen! Richtig wäre pro Person ein geringerer Beitrag!

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peter scherf

hinrich

weil es um das prinzip geht: ich habe nichts bestellt, also bezahle ich nicht dafür.

alles andere sind mafia methoden.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 20.01.2013 18:55 Uhr

You're kidding me, Hajo Ahnungslos oder besser ARD- Troll?

Einzig und allein für Qualität steht Realitätsbezogenheit, Wahrheit und nicht irgend ein Tussenquatsch im teuren Spartenkanal für ganz traurige Fälle.
Ich möchte nicht die n + 1 nte Jubelarie des Quoten- Irrsinns 'Frauen sind besser...', nicht zum x ten male die Lügen van Rompoys oder des Maoisten Barroso, nicht zum tausendsten Male das substanzlose Geseire der Hosenanzügin und die liebedienerische Heuchelei von Lackaffen als öffentlich- rechtlichen Kommentatoren hören! It sucks!
Der Scheißdreck wird nicht wahrer, indem er möglichst oft, vielfältig und narrenkappenbunt wie bei den sog.'Talkern' wiederholt wird.
Pseudologia phantastica ist eine ernsthafte psychische Störung und mittlerweile auch öffentlich- rechtliche Geisel und sollte ihren Platz auf der Bühne und nicht in der Wirklichkeit der Informationsübermittlung haben. Kapisch?

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19.01.2013, 13:52 Uhr

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