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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Justizkosten Die Erhöhung der Honorare für Anwälte liegt auf Eis

 ·  Die Bundesjustizministerin will die Sätze für Anwälte und Notare anheben. Die Länder fordern im Gegenzug höhere Gebühren für die Gerichte.

Artikel Lesermeinungen (1)

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Wir haben zuviele Richter und Anwälte/siehe auch "Handbuch der Justiz"zur Zahl der Richter.

Ich denke,wir haben zu viele Richter,die m.E.z.B.Urteile in der 1. Instanz(Amtsgericht) so schreiben,dass sie durch Weglassen von begleitenden(oftmals offensichtlichen) Fakten/Umständen (Richter haben das Recht der Beweiswürdigung) der Rechtssuchende(Kläger oder Beklagter) entweder keinen Erfolg bei der 2.Instanz(Landgericht)hat oder dass sie Urteile so schreiben,dass das Verfahren möglichst rasch vom eigenem Schreibtisch des Richters verschwindet und das Urteil durch die Verfahrens-Beteiligten in der 2. Instanz neu aufgerollt werden muss.Dafür gibt es Beispiele).Eine Umstellung des 3-gliedrigen auf das 2-gliedrige System ist deswegen immer noch relevant.Ich finde es eine Zumutung für den Bürger und für Verfahrenbeteiligte,dass für dieses 3-gliedrige System der Bürger zusätzlich Steuer zahlen.Das Thema ist nur deswegen nicht im Blickfeld der Bürger,weil es soweit weg vom Alltag mit anderen Themen ist.-Die Zahl der Rechtsanwälte u Richter würde sich m.E.automatisch reduzieren.

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Jahrgang 1959, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

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