22.10.2012 · Fast 3400 Tonnen Gold besitzt die Deutsche Bundesbank. Der Großteil davon lagert in New York, London und Paris. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder und Marco Wanderwitz wollten nun einmal die Bestände in Augenschein nehmen. Und erhielten prompt eine Absage.
Von Philip PlickertRichtlinien für Lesermeinungen
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"Wir müssen das Vertrauen stärken." (wie kann man
ein Nichts stärken?)
oder
"Wir müssen das Vertrauen zurückgewinnen."
Mit solchen "vertrauensbildenden" Maßnahmen wird dieses
Vorhaben scheitern.
Dient dieses Gold um marode Haushalte und Finanzkonstrukte, auch Kriege, Banken, Heuschrecken, Multimillionäre, den Kampf reicher Pensionsfonds und parteipatronierte Beamtenheere zu retten?
sie erinnert ein wenig an das ungestüme vorgehen einiger jüngerer bundestagsabgeordnete, die infolge einer niederlage der fußball-nationalmannschaft in einem testspiel kurz vor der wm 2006 im eigenen land unbedingt bundestrainer klinsmann zu einer anhörung vorladen wollten, um sich dann nach dem ersten medienecho zurückpfeiffen zu lassen
Die Deutschen sollten den Goldschatz verkaufen!
Weg mit dem Plunder! Dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob das Gold auch noch tatsächlich physikalisch und richtig etikettiert vorhanden ist.
In China sind Kredite mit nicht existentem Stahl besichert worden.
Langsam fliegt der Schwindel auf, da immer mehr Banken auf die
hinterlegten Sicherheiten zugreifen wollen.
Google weiss mehr, wenn man nach "verschollener stahl in
china" sucht!
Was mit Stahl möglich ist, sollte doch auch mit Gold kein Problem sein!
New York, London und Paris, schade um die schöne Dienstreise
Keine Ahnung, was die damit erreichen wollten, außer ein wenig
Populismus. Als wenn die beiden Herren abschätzen können, ob
sie vor 200 oder 400 Tonnen Gold stehen. So ein Quatsch. Haben die
beiden nicht viel zu tun, fühlen sie sich von der Krise nicht
angemessen gefordert?
Bis jetzt haben sich Amerikaner, Engländer und Franzosen als
vertrauenswürdig erwiesen, warum dann auf einmal der Aufstand? Es
handelt sich um Gold im Gesamtwert von momentan ~130 Mrd. Euro, ein
bissle zu wenig um Deutschland damit down zu halten.
Vielleicht ist es sogar das Beste, den Politikern den Goldschatz nicht
zu zeigen, da die diese doch sofort überschlagen, wie sie jeden
Goldbarren vorzugsweise dreimal für die taumelnde Eurozone
verzwecken können.
Mir ist es gleich ob das Gold in Frankfurt oder New York lagert,
gehört mir doch ohnehin nicht und wenn es mit aller Gewalt heim
geholt wird, dann bin ich als voll Abgabenpflichtiger der Letzte der
etwas davon hat, außer Transport und Lagerung zu bezahlen.
Die bundesbank hat, habe ich bei t-online gelesen, erklärt, Zweifel
an der Zuverlässigkeit der "Partner-Notenbanken"
"entbehrten jeder Grundlage und hätten erhebliche politische
Implikationen". Man sollte sich in Frankfurt schon mal entscheiden,
was man behaupten will.
Im klartext: das Statement von 1967, die BRD werde kein Gold heimholen,
solange US-soldaten in Deutschland stationiert sind, bedeutet doch
nichts anderes, als dass diese Reserven Absicherungen der
Besatzungskosten sind bzw. gegen einen deutschen Alleingang, der alsdann
von den "Partner-Notenbanken" mit Einzug des deutschen Goldes
und Kassierung der früheren Exportüberschüsse beantwortet
würde.
Verschwörungstheorien oder nicht ?
Das Problem stellt sich in vielen europäischen Ländern -
angeblich soll viel Gold in den USA sein, oder auch nicht - aber man
darf es nicht sehen, keine Nachkontrolle. Nicht einmal aufgezeichnete
Fillme darf es geben.
Das Tröstliche ist : Es betrifft nicht nur Deutschland.
Für mich ein Indiz, dass an diesen angeblichen Vorräten -
inbesondere in den USA - nichts dran ist. Da spielt es ja auch keine
Rolle mehr, ob diese Vorräte schon immer nur fiktiv waren oder
beschlagnahmt wurden..... aber eine ehrliche, transparente Auskunft
wäre nicht schlecht!
Deutschlands Souveränität - stabile EU
Das ein Staat sein Vermögen inventarisiert, seine Werte selbst bewacht und dennoch Vertrauen zu Partnern hat schliessen sich nicht aus. Das Verfahren der Goldlagerung bei den ehemaligen Siegermächten ist allerdings nach dem 4+2 Verträgen merkwürdig. Ist die real existierende Bundesrepublik Deutschland doch nicht so souverän anerkannt durch die Siegermächte wie gern von Politikern behauptet wird? Wenn es um das Geld geht hört die Freundschaft auf, deshalb sollte die Bundesbank den Leitsatz beachten: vertrauen ist gut Kontrolle ist besser! Nebenbei ist es ja auch ein gutes Zeichen für die Stabilisierung der Finanzmärkte, wenn der europäische Haupfinanzierer zeigt , dass er das Gold auch hat. Denken wir mal an die Zeiten des Vietnamkrieges - die USA trennten sich damals von ihrer Goldbindung (als die Märkte das Gold einforderten). Heute könnte so etwas eine Katastrophe auslösen und unsere schöne gestütze Schuldengenmeinschaft in den Konkurs stürzen, ganz ohne Verschwörungstheorie!
Wann begreift das Deutsche Volk endlich, daß die alliierte Direktive JCS 1067 noch heute gilt
„b) Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung,
sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die
Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse
wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen.“
Nach überschreiten der Reichsgrenzen begann die systematische
Plünderung der Deutschen und des Reiches, der mit der Demontage
nicht nur großer Betriebe und der Zerschlagung von Konzernen
fortgeführt wurde. Alles was einen Wert darstellte wurde von den
Siegern abtransportiert. In vielen Fällen die dazugehörenden
Menschen mit deren Wissen gleich mit.
Vertrauen ist schön gut, unmittelbare Kontrolle ist einfach besser...
Sicher ist deutsches Gold in den Staaten der West-Alliierten gut
aufgehoben. Aber ist es im
Bedarfsfall für Deutschland auch sofort und ohne Diskussion mit
ausländischen Stellen greifbar?
In Deutschland hätte die Bundesbank die Goldbestände doch
bestimmt jährlich geprüft, im Ausland war das so bisher
keineswegs der Fall.
Wenn erkennbar ein Wille der Mehrheit der Bevölkerung erkasnnbar
ist, ist dieser Wille gegen alle parteipolitischen Spielchen sofort
umzusetzen. Wenn die Deutschen in der Mehrheit das Gold in Deutschland
lagern möchten, haben die Verantwortlichen sich zu bewegen und den
Transport zu organisieren. Basta.
Wenn die Mehrheit der Bevölkerung z.B. kein Betreuungsgeld
möchte, ist jede Aktivität zur Einführung zu unterlassen. Basta.
Wenn die Mehrheit der bevölkerung z.B. die Altersversorgung von
Politikern neu regeln möchte (Rente, statt Luxuspension) ist das
sofort umzusetzen. Basta.
wichtiger Hinweis
... wär ja auch noch schöner, wenn jeder zugereiste Dienstbote
auch irgendwas zu sagen hätte!
SCNR
Nicht die Mehrheit der Bevölkerung, sondern die Mehrheit des Volkes!
Das ist ein großer Unterschied. Denn zur Bevölkerung gehört jeder, der sich hier längerfistig aufhält.
Von Schatzjägern und Verschwörungstheorien!
Deutschland im Goldfieberrausch; übelstes Geheimnissen über
'böse Mächte' und 'Vertuschungsstrategien' deutscher
Behörden. Schließlich geht es ja um 42,5 gr Gold pro
Einwohner; und das will man natürlich klar auf der Hand sehen.
Gesetze, Zuständigkeiten und Organisation hin oder her, kurz um: da
hört selbst in einer Demokratie für einen Deutschen der
Spaß auf!
Und dank des güldenen Wahns lavieren CDU-Politiker zur Ablenkung
von ihrer perma-verkorksten Koalition die Mär von einer
persönlichen Bestandsaufnahme des Goldes, hier + weltweit! Die Welt
lacht sich über die tumben Germanen kaputt; der deutsche Michel
nimmt das Ablenkungsmanöver ernst und ereifert sich in
Empörung, wie im Forum zu lesen!
Nur die Tatsachen, die liest er - da den (G)Eifer störend -
natürlich nicht:
Die Bundesbank entspricht ganz selbstverständlich und unaufgeregt
der sachlichen Forderung des Rechnungshofes, sukzessiv den Goldbestand
durch körperliche Aufnahme zu kontrollieren!
Gnädige Frau ...
gerade weil der Herr "Hirn regnen" läßt, werden Sie
sich vernünftiger Weise wohl kaum in die Mitte Ihrer Dosensammlung
hocken und zu zählen beginnen, wenn Sie Ihren in 3400 Dosen
vorhandenen Erbsenbestand kontrollieren wollen.
Natürlich werden auch Sie sukzessiv eine erste Charge von 50 Dosen,
dann weitere 50 and so on nehmen, oder?
So hatte man in glorreicheren Zeiten schon eine Vorahnung was
auf die BRD mit ausufernden Rettungsgarantien auf Deutschland
zukommen würde und in vorausschauender Weise den Gegenwert
im Toplitz See versenkt.
Dagobert Duck fände sicherlich, wie immer, einen genialen Weg
um diesen See auszupumpen und trockenzulegen, damit man an
den Goldschatz herankommt und nicht nur Kisten mit Kronenkor-
ken aus dem See bergen kann!
So dürften die veruntreuten Goldreserven nur als zweitrangig zu
betrachten sein!
Deutschland ist kein souveräner Staat
Hier in diesem Land haben alle möglichen Lobbyisten das Sagen, nur nicht das deutsche Volk. Das wird immer offensichtlicher!
Folgen der demographischen Entwicklung
"Bürgerinitiative mit dem Namen „Holt unser Gold heim!“" - Da spürt man wohl langsam die Vergreisung unseres Landes. Wenn sich 10.000 Leute finden die bei so einem Quatsch mitmachen dürfte es sich größtenteils um Rentner handeln, die sonst keine sinnvolle Beschäftigung mehr finden. Und dazu natürlich Herr Scheffler der den Trend erkannt hat und auf Wählerstimmen oder Anerkennung hofft.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.10.2012 13:59 UhrEs gab auch andere Zeiten
Die Entscheidung wo die Goldreserven sicher untergebracht sind, sollte man der Bundesbank überlassen. Außerdem wäre es auch mit Risiken behaftet die gesamten Goldreserven in Deutschland zu lagern. Der Kalte Krieg ist erst wenige Jahrzehnte her. Wenn man die Reserven wirklich als Notgroschen betrachtet auf den Deutschland z.B. bei und nach Kriegen und Naturkatastrophen zurückgreifen können soll, so wäre es töricht die gesamten Reserven in Deutschland zu lagern. Das Risiko eines Verlustes muss gestreut werden. Im Falle eines Krieges mit den Ostblock-Staaten (wie er über Jahrzehnte nicht so fernliegend war) wären es vermutlich "Gold wert gewesen", wenn ein Teil der Reserven in den fernen USA gelagert hätte.
Warum muss denn das deutsche Geld im Ausland liegen?
Volle Kontrolle und unbestreitbaren Besitz an seinem Gold hätte
Deutschland doch wohl
nur, wenn das deutsche Gold in Deutschland lagert.
Wo bleiben die Wirtschaftsprüfer der Bundesbank?
Die Prüfung der Werthaltigkeit wesentlicher Aktiva eines
Unternehmens (dazu dürften 130 Mrd. Euro zweifelsohne zählen)
ist die vornehmste Pflicht der Kontrolleure. Und des Managements.
In anderen Firmen werden sogar Schrauben oder Pullover einzeln gezählt...
Da drohen allen Beteiligten saftige Geldbußen bzw. Haftstrafen.
Also was ist???
vielleicht liegen schon ein paar Barren irgendwo in China!
S.
Sollte Deutschland in Folge der "europäischen Krankheit"
pleite gehen, wäre Gold nicht als Nahrungsersatz tauglich.
Aber eine derartige Rückmeldung der einlagernden Banken ist schon
blamabel: Am Ende bekämen die Betrachter der Goldreserven nur die
Kisten zu sehen, und ob die sog. Goldbarren möglicherweise nur
golden angemalt sind, wäre nicht mehr überprüfbar.
Bei Inflation rettet eine solche Reserve die Nation auch nicht mehr.
S.
Vielleicht sollten wir Frankreich fragen,
wie sowas geht. Übrigens ist kurz nachdem die Franzosen auch ihre Dollarvorräte in Gold tauschen wollten das Bretton-Woods-Abkommen von Präsident Nixon aufgekündigt worden. Mal sehen, was diesmal gekündigt wird...
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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