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Rechnungshof fordert Bestandsaufnahme Politiker dürfen Goldreserven nicht sehen

 ·  Fast 3400 Tonnen Gold besitzt die Deutsche Bundesbank. Der Großteil davon lagert in New York, London und Paris. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder und Marco Wanderwitz wollten nun einmal die Bestände in Augenschein nehmen. Und erhielten prompt eine Absage.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (86)

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Wolfgang Müller

Wie sagt die Kanzlerin ?

"Wir müssen das Vertrauen stärken." (wie kann man ein Nichts stärken?)
oder
"Wir müssen das Vertrauen zurückgewinnen."

Mit solchen "vertrauensbildenden" Maßnahmen wird dieses Vorhaben scheitern.

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Klaus Letis

"Gold gab ich für Eisen"

Dient dieses Gold um marode Haushalte und Finanzkonstrukte, auch Kriege, Banken, Heuschrecken, Multimillionäre, den Kampf reicher Pensionsfonds und parteipatronierte Beamtenheere zu retten?

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Heinrich Schönemann

dämliche populistische aktion

sie erinnert ein wenig an das ungestüme vorgehen einiger jüngerer bundestagsabgeordnete, die infolge einer niederlage der fußball-nationalmannschaft in einem testspiel kurz vor der wm 2006 im eigenen land unbedingt bundestrainer klinsmann zu einer anhörung vorladen wollten, um sich dann nach dem ersten medienecho zurückpfeiffen zu lassen

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Sabine Mersmann

Die Deutschen sollten den Goldschatz verkaufen!

Weg mit dem Plunder! Dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob das Gold auch noch tatsächlich physikalisch und richtig etikettiert vorhanden ist.

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Bernd Lieferts

Chinesische Verhältnisse?

In China sind Kredite mit nicht existentem Stahl besichert worden. Langsam fliegt der Schwindel auf, da immer mehr Banken auf die hinterlegten Sicherheiten zugreifen wollen.

Google weiss mehr, wenn man nach "verschollener stahl in china" sucht!

Was mit Stahl möglich ist, sollte doch auch mit Gold kein Problem sein!

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Roland Magiera

New York, London und Paris, schade um die schöne Dienstreise

Keine Ahnung, was die damit erreichen wollten, außer ein wenig Populismus. Als wenn die beiden Herren abschätzen können, ob sie vor 200 oder 400 Tonnen Gold stehen. So ein Quatsch. Haben die beiden nicht viel zu tun, fühlen sie sich von der Krise nicht angemessen gefordert?

Bis jetzt haben sich Amerikaner, Engländer und Franzosen als vertrauenswürdig erwiesen, warum dann auf einmal der Aufstand? Es handelt sich um Gold im Gesamtwert von momentan ~130 Mrd. Euro, ein bissle zu wenig um Deutschland damit down zu halten.

Vielleicht ist es sogar das Beste, den Politikern den Goldschatz nicht zu zeigen, da die diese doch sofort überschlagen, wie sie jeden Goldbarren vorzugsweise dreimal für die taumelnde Eurozone verzwecken können.

Mir ist es gleich ob das Gold in Frankfurt oder New York lagert, gehört mir doch ohnehin nicht und wenn es mit aller Gewalt heim geholt wird, dann bin ich als voll Abgabenpflichtiger der Letzte der etwas davon hat, außer Transport und Lagerung zu bezahlen.

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Reinhard Lauterbach

Entlarvendes Statement

Die bundesbank hat, habe ich bei t-online gelesen, erklärt, Zweifel an der Zuverlässigkeit der "Partner-Notenbanken" "entbehrten jeder Grundlage und hätten erhebliche politische Implikationen". Man sollte sich in Frankfurt schon mal entscheiden, was man behaupten will.
Im klartext: das Statement von 1967, die BRD werde kein Gold heimholen, solange US-soldaten in Deutschland stationiert sind, bedeutet doch nichts anderes, als dass diese Reserven Absicherungen der Besatzungskosten sind bzw. gegen einen deutschen Alleingang, der alsdann von den "Partner-Notenbanken" mit Einzug des deutschen Goldes und Kassierung der früheren Exportüberschüsse beantwortet würde.

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Marco Motta

Verschwörungstheorien oder nicht ?

Das Problem stellt sich in vielen europäischen Ländern - angeblich soll viel Gold in den USA sein, oder auch nicht - aber man darf es nicht sehen, keine Nachkontrolle. Nicht einmal aufgezeichnete Fillme darf es geben.
Das Tröstliche ist : Es betrifft nicht nur Deutschland.

Für mich ein Indiz, dass an diesen angeblichen Vorräten - inbesondere in den USA - nichts dran ist. Da spielt es ja auch keine Rolle mehr, ob diese Vorräte schon immer nur fiktiv waren oder beschlagnahmt wurden..... aber eine ehrliche, transparente Auskunft wäre nicht schlecht!

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Herrmann Christ F. von Gotha

Deutschlands Souveränität - stabile EU

Das ein Staat sein Vermögen inventarisiert, seine Werte selbst bewacht und dennoch Vertrauen zu Partnern hat schliessen sich nicht aus. Das Verfahren der Goldlagerung bei den ehemaligen Siegermächten ist allerdings nach dem 4+2 Verträgen merkwürdig. Ist die real existierende Bundesrepublik Deutschland doch nicht so souverän anerkannt durch die Siegermächte wie gern von Politikern behauptet wird? Wenn es um das Geld geht hört die Freundschaft auf, deshalb sollte die Bundesbank den Leitsatz beachten: vertrauen ist gut Kontrolle ist besser! Nebenbei ist es ja auch ein gutes Zeichen für die Stabilisierung der Finanzmärkte, wenn der europäische Haupfinanzierer zeigt , dass er das Gold auch hat. Denken wir mal an die Zeiten des Vietnamkrieges - die USA trennten sich damals von ihrer Goldbindung (als die Märkte das Gold einforderten). Heute könnte so etwas eine Katastrophe auslösen und unsere schöne gestütze Schuldengenmeinschaft in den Konkurs stürzen, ganz ohne Verschwörungstheorie!

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 23.10.2012 11:24 Uhr

Wann begreift das Deutsche Volk endlich, daß die alliierte Direktive JCS 1067 noch heute gilt

„b) Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen.“

Nach überschreiten der Reichsgrenzen begann die systematische Plünderung der Deutschen und des Reiches, der mit der Demontage nicht nur großer Betriebe und der Zerschlagung von Konzernen fortgeführt wurde. Alles was einen Wert darstellte wurde von den Siegern abtransportiert. In vielen Fällen die dazugehörenden Menschen mit deren Wissen gleich mit.

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Hans Edelmann

Vertrauen ist schön gut, unmittelbare Kontrolle ist einfach besser...

Sicher ist deutsches Gold in den Staaten der West-Alliierten gut aufgehoben. Aber ist es im
Bedarfsfall für Deutschland auch sofort und ohne Diskussion mit ausländischen Stellen greifbar?
In Deutschland hätte die Bundesbank die Goldbestände doch bestimmt jährlich geprüft, im Ausland war das so bisher keineswegs der Fall.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 23.10.2012 11:12 Uhr

Zeit dass Politiker erkennen:

Wenn erkennbar ein Wille der Mehrheit der Bevölkerung erkasnnbar ist, ist dieser Wille gegen alle parteipolitischen Spielchen sofort umzusetzen. Wenn die Deutschen in der Mehrheit das Gold in Deutschland lagern möchten, haben die Verantwortlichen sich zu bewegen und den Transport zu organisieren. Basta.

Wenn die Mehrheit der Bevölkerung z.B. kein Betreuungsgeld möchte, ist jede Aktivität zur Einführung zu unterlassen. Basta.

Wenn die Mehrheit der bevölkerung z.B. die Altersversorgung von Politikern neu regeln möchte (Rente, statt Luxuspension) ist das sofort umzusetzen. Basta.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.10.2012 17:16 Uhr
Arnim Dahlen
Arnim Dahlen (Arnidee) - 23.10.2012 17:16 Uhr

wichtiger Hinweis

... wär ja auch noch schöner, wenn jeder zugereiste Dienstbote auch irgendwas zu sagen hätte!

SCNR

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Sabine Mersmann

Nicht die Mehrheit der Bevölkerung, sondern die Mehrheit des Volkes!

Das ist ein großer Unterschied. Denn zur Bevölkerung gehört jeder, der sich hier längerfistig aufhält.

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Kobech Franz

Von Schatzjägern und Verschwörungstheorien!

Deutschland im Goldfieberrausch; übelstes Geheimnissen über 'böse Mächte' und 'Vertuschungsstrategien' deutscher Behörden. Schließlich geht es ja um 42,5 gr Gold pro Einwohner; und das will man natürlich klar auf der Hand sehen. Gesetze, Zuständigkeiten und Organisation hin oder her, kurz um: da hört selbst in einer Demokratie für einen Deutschen der Spaß auf!

Und dank des güldenen Wahns lavieren CDU-Politiker zur Ablenkung von ihrer perma-verkorksten Koalition die Mär von einer persönlichen Bestandsaufnahme des Goldes, hier + weltweit! Die Welt lacht sich über die tumben Germanen kaputt; der deutsche Michel nimmt das Ablenkungsmanöver ernst und ereifert sich in Empörung, wie im Forum zu lesen!

Nur die Tatsachen, die liest er - da den (G)Eifer störend - natürlich nicht:

Die Bundesbank entspricht ganz selbstverständlich und unaufgeregt der sachlichen Forderung des Rechnungshofes, sukzessiv den Goldbestand durch körperliche Aufnahme zu kontrollieren!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.10.2012 09:19 Uhr
Kobech Franz

Gnädige Frau ...

gerade weil der Herr "Hirn regnen" läßt, werden Sie sich vernünftiger Weise wohl kaum in die Mitte Ihrer Dosensammlung hocken und zu zählen beginnen, wenn Sie Ihren in 3400 Dosen vorhandenen Erbsenbestand kontrollieren wollen.

Natürlich werden auch Sie sukzessiv eine erste Charge von 50 Dosen, dann weitere 50 and so on nehmen, oder?

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Joachim Schroeder

Der Schatz im Toplitz See!

So hatte man in glorreicheren Zeiten schon eine Vorahnung was
auf die BRD mit ausufernden Rettungsgarantien auf Deutschland
zukommen würde und in vorausschauender Weise den Gegenwert
im Toplitz See versenkt.
Dagobert Duck fände sicherlich, wie immer, einen genialen Weg
um diesen See auszupumpen und trockenzulegen, damit man an
den Goldschatz herankommt und nicht nur Kisten mit Kronenkor-
ken aus dem See bergen kann!
So dürften die veruntreuten Goldreserven nur als zweitrangig zu
betrachten sein!

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Matthias Dorn

Deutschland ist kein souveräner Staat

Hier in diesem Land haben alle möglichen Lobbyisten das Sagen, nur nicht das deutsche Volk. Das wird immer offensichtlicher!

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Patrick Hawighorst

Folgen der demographischen Entwicklung

"Bürgerinitiative mit dem Namen „Holt unser Gold heim!“" - Da spürt man wohl langsam die Vergreisung unseres Landes. Wenn sich 10.000 Leute finden die bei so einem Quatsch mitmachen dürfte es sich größtenteils um Rentner handeln, die sonst keine sinnvolle Beschäftigung mehr finden. Und dazu natürlich Herr Scheffler der den Trend erkannt hat und auf Wählerstimmen oder Anerkennung hofft.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.10.2012 13:59 Uhr
Patrick Hawighorst

Es gab auch andere Zeiten

Die Entscheidung wo die Goldreserven sicher untergebracht sind, sollte man der Bundesbank überlassen. Außerdem wäre es auch mit Risiken behaftet die gesamten Goldreserven in Deutschland zu lagern. Der Kalte Krieg ist erst wenige Jahrzehnte her. Wenn man die Reserven wirklich als Notgroschen betrachtet auf den Deutschland z.B. bei und nach Kriegen und Naturkatastrophen zurückgreifen können soll, so wäre es töricht die gesamten Reserven in Deutschland zu lagern. Das Risiko eines Verlustes muss gestreut werden. Im Falle eines Krieges mit den Ostblock-Staaten (wie er über Jahrzehnte nicht so fernliegend war) wären es vermutlich "Gold wert gewesen", wenn ein Teil der Reserven in den fernen USA gelagert hätte.

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Hans Edelmann

Warum muss denn das deutsche Geld im Ausland liegen?

Volle Kontrolle und unbestreitbaren Besitz an seinem Gold hätte Deutschland doch wohl
nur, wenn das deutsche Gold in Deutschland lagert.

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Michael Arndt

Wo bleiben die Wirtschaftsprüfer der Bundesbank?

Die Prüfung der Werthaltigkeit wesentlicher Aktiva eines Unternehmens (dazu dürften 130 Mrd. Euro zweifelsohne zählen) ist die vornehmste Pflicht der Kontrolleure. Und des Managements.
In anderen Firmen werden sogar Schrauben oder Pullover einzeln gezählt...
Da drohen allen Beteiligten saftige Geldbußen bzw. Haftstrafen. Also was ist???

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Guy Schmatzig

Ach noch eins,

vielleicht liegen schon ein paar Barren irgendwo in China!
S.

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Guy Schmatzig

Bei Insolvens.

Sollte Deutschland in Folge der "europäischen Krankheit" pleite gehen, wäre Gold nicht als Nahrungsersatz tauglich.
Aber eine derartige Rückmeldung der einlagernden Banken ist schon blamabel: Am Ende bekämen die Betrachter der Goldreserven nur die Kisten zu sehen, und ob die sog. Goldbarren möglicherweise nur golden angemalt sind, wäre nicht mehr überprüfbar.
Bei Inflation rettet eine solche Reserve die Nation auch nicht mehr.
S.

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Peter Giessinger

Vielleicht sollten wir Frankreich fragen,

wie sowas geht. Übrigens ist kurz nachdem die Franzosen auch ihre Dollarvorräte in Gold tauschen wollten das Bretton-Woods-Abkommen von Präsident Nixon aufgekündigt worden. Mal sehen, was diesmal gekündigt wird...

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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