In der Deutschen Bank rangeln die Vertreter der Arbeitnehmer darum, wer ihr höchster Repräsentant im Aufsichtsrat wird. Klar ist: Paul Achleitner, Vorsitzender des Gremiums, bekommt im Frühjahr einen neuen Stellvertreter. Oder eine neue Stellvertreterin. Die bisherige Amtsinhaberin, die Bankangestellte Karin Ruck, bis zum Sommer Vorsitzende der kleinen Gewerkschaft DBV, kandidiert nicht wieder für den Aufsichtsrat.
Ambitionen auf ihren Platz als Kontrolleur hat Frank Bsirske, Vorsitzender von Verdi, der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, die in der Postbank ihre Hochburg hat. Gegen diesen Plan allerdings meutern etliche Betriebsräte in der Deutschen Bank.
„Bsirske werden wir nie unterstützen“, sagt Stephan Szukalski, als neuer DBV-Vorsitzender der Spitzenkandidat für die Wahl, „ein hauptamtlicher Verdi-Funktionär ist den meisten Arbeitnehmervertretern in der Deutschen Bank nicht zumutbar auf dem Posten.“ Er selbst habe keinen Ehrgeiz, Achleitners Stellvertreter zu werden, sagt Szukalski, ihm fallen aber etliche Leute ein, diverse unabhängige Frauen ohne Gewerkschaftsbuch etwa, die er für geeigneter hält als den Verdi-Chef: „Bsirske ist für uns nicht wählbar.“
Dieser Verfassungsfeind gehört da nicht hin !
Karl Dietrich Naumann (Huga)
- 30.09.2012, 23:02 Uhr
Den bitte nicht
Wolfgang Richter (langweiler2)
- 30.09.2012, 21:59 Uhr
Die Zwangsquote für Gewerkschaftler in Aufsichtsräten ist ein Fehler
Klaus Letis (odysseus_8)
- 30.09.2012, 17:05 Uhr
Aber, aber,
Katharina Baier (Calisia)
- 30.09.2012, 16:08 Uhr
Bitte bitte nicht
Herbert Sax (H.Sax)
- 30.09.2012, 15:57 Uhr
