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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Prüfung der Kreditwürdigkeit Schufa will Facebook-Profile auswerten

 ·  Verbraucherschützer und Politiker sind entsetzt: Die Schufa lässt derzeit erforschen, wie sie mithilfe von Facebook und Twitter die Kreditwürdigkeit einer Person besser beurteilen kann.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (75)

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Margret Popp

Re "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern"

Klar.

Posting auf fb: "Habe sofort alle Freundschaften mit Griechen beendet!"

:-D :-D :-D

(Gleich zwei brennende aktuelle Probleme auf einen Streich getroffen.)

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Peter Ebenhöch

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Die etwas Ältern kennen sicher das Lied: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt, machs wie deine Brüder.
Zuviel Zeit, Geld und Muse verleiten unsere Eliten, diese Wege mit ihren Vorurteilen, Diskriminierungen zu beschreiten. Vielleicht stimmt deren Ansatz. Im Ergebnis bedeutet dies, für einen guten Score werden Leute bestrebt sein, sich mit Leuten der Oberstadt zu verbinden. Leute aus der Unterstadt (Arbeitslose, alleinerziehende Frauen mit Teilzeitverträgen, Berufsanfänger) werden in sozialen Netzen gemieden. Ist dies nicht toll? Dies in einer Gesellschaft, die sich christlich nennt, wo also der Geringste mein Bruder/meine Schwester sein soll.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 16:22 Uhr
Peter Ebenhöch

Negativer Effekt: Jeder, auch Mitglieder der Eliten, kann plötzlich ins Bodenlose fallen.

Modern times ??

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Sebastian Stähle

Interessanter Gedanke - aber die Vorraussetzungen sind heute anders

Zugegeben, der Gedanke ist interessant und darf nicht außer Acht gelassen werden.

Aber: Dem liegt ein traditioneller Lebenslauf aus der Zeit des "Golden age of Marriage" zugurunde, der heute nicht mehr zutrifft.

Langfristig gesehen wird es nur noch wenige Beamte geben, die ihr Leben mit einem Stringenten Lebenslauf fristen werden. Die Masse der Bevölkerung wird nicht um einen relativ häufigen Arbeitgeber und ggf. sogar Berufswechsel herumkommen, immer wieder befristete Verträge und Teilzeitverträge bei mehreren Arbeitgebern unterschreiben und auch hin- und wieder mal arbeitslos sein.

Der positive Effekt: Die Stigmatisierung wird verblassen.

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Sven Dahmen
Sven Dahmen (SDAHMEN) - 08.06.2012 02:15 Uhr

Begrüßenswerter Ansatz!

Ich kann diesen Ansatz zur Datengewinnung nur loben.
Sollte sich hier ein ! valides ! Modell entwickeln lassen, also ein solches, das mit hoher Treffsicherheit Aussagen über das erwartende Zahlungsverhalten liefert, ist das ein Gewinn für alle. Kein Konsument und kein Anbieter kann ein Interesse an einer unzutreffenden Risikobewertung haben: zu restriktive Modelle wirken sich geschäftlich be-/verhindernd aus, zu "weiche" Modelle führen zu Kosten durch Zahlungsausfälle, die umgelegt werden. Zu unscharfe Modelle bewirken i.d.R. beides gleichzeitig und werden auch keinen Bestand haben. Sollte sich tatsächlich ergeben, dass sich aus Facebook sinnvolle Schlüsse ziehen lassen - was ja erst untersucht wird - würde Facebook wenigstens hier einen echten Nutzen erbringen :-)
Problematisch ist jedoch, dass solche Modelle häufig zu 'einfach gestrickt' (wenige Merkmale determinieren das Ergebnis) und strukturell statisch sind. Zudem bilden sie Verhaltensänderungen -wenn überhaupt- verzögert ab.

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Kurt Klaas

Was aber wenn...

... sie sich gar nicht bei Facebook angemeldet haben, sondern ein "wohlmeinender" Nachbar. Oder der "nette" Arbeitskollege, der ihnen nicht das Schwarze unter dem Fingernagel gönnt.
Das ließe sich noch ewig weiter spinnen.
All die Facebook Hasser hier übersehen etwas sehr gefährliches. SIE müssen sich gar nicht anmejden. Möglicherweise hat das schon längst jemand übernommen.
Dann wurden die lustigen Fotos von der letzten Feier reingestellt. Nebenbei postet man, dass man eigentlich eh kein Geld mehr hat, aber es trotzdem noch mal krachen läßt.
Aber es geht auch einfacher. Womöglich haben Sie, ja Sie, bei faz-net (die wollen ja Klarnamen) einen harschen politischen Kommentar zum richtigen Thema abgelassen. Und schwupps, fehlen Ihnen wieder zwei Scoring Punkte.

All das möchte die Schufa nun, wissenschaftlich begleitet, auswerten. Das ist gefährlicher Zündstoff - unabhängig davon ob Menschen soziale Netzwerke nutzen oder nicht.

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Karl Mohr

Wer so unvosichtig und naiv ist, im Netz unter Klarnamen zu operieren, sogar persönliches preisgibt

... und das öffentlich ! - hat alleine schon deshalb einen Malus in der seriösen Welt oder Geschäftswelt. Gleiches gilt auch für Bewerbungen : wer will schon eine exhibiotionistische Klatschbase, die eventuell auch noch andere laufend kompromittiert ("guck mal da, mein Freund war gestern wieder besoffen, hihihi") .
Hinsichtlich der "Glaubwürdigkeit" der Profile, (also ihre Korrelation mit der Realtät), wird die Bedeutung der "Sozialen Netze" (bewußt in Anführungszeichen) hier gewaltig fehl eingeschätzt, was ihre Bedeutung fürs Data-Ming betrifft.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 07.06.2012 22:55 Uhr

Die Schufa lernt

Wer sehr viel Eintragungen in Facebook hat, ist kreditunwürdig, da er vor lauter Geschnatter nicht arbeiten kann.

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Klaus Fraedrich

Orwell lässt grüßen

Dass die Schufa für Gläubiger einen wichtigen Schutz darstellt, wird niemand leugnen, auch wenn ihr Wirken sehr kritisch zu sehen ist. Dass die Schufa auf Facebook-Daten zufreift/zugreifen will, die freiwillig ins Netz gestellt werden, kann man verstehen. Das kostet außer der Software dazu keine weiteren Anstrengungen. Wer sich in sozialen Netzwerken "auszieht" muss wissen, was er damit über sich preisgibt. Soweit die eine Seite. Dass das jetzt geplante Handeln der Schufa aber modernes Raubrittertum darstellt, ist nicht zu übersehen. Insofern gilt, dass der Überwachsungsstaat Orwellscher Prägung grüßen lässt.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 07.06.2012 21:49 Uhr

Die Schufa soll nicht verwerten, Facebock selbst aber schon sagen die Aktionäre von Facebook

Die Aufregung ist eine schöne Lachnummer. Ich frage mich nur wie die Schufa das anstellen will oder die Potsdamer. Scannt man die Facebookseiten oder kauft man die Datensätze? ggf übernimmt Facebook die Schufa und die GFK mit dazu dann hätte man eine schöne Firma.

PS: Potsdam klingt so als hätte man noch Stasigene im Blut....

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 07.06.2012 21:44 Uhr

Hilft es dem Börsenkurs von Facebook, wenn Schufa die Facebook-Profile ausspioniert?

Der Börsenkurs steht im Moment auf 26,70 USD.

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Klaus-Henning Bähr

Aufschrei der Ahnungslosen

Zitat: "Daten- und Verbraucherschützer reagierten auf die Schufa-Pläne mit Entsetzen und Unverständnis". Ja, wo leben die denn? Mal abgesehen davon, dass es unfein ist, die Blödheit seiner Mitmenschen zum eigenen Vorteil zu nutzen, ist das nicht a priori ungesetzlich. Die Datenschützer sollten sich lieber bemühen, wirksamer als bisher die illegale Beschaffung und Verwertung schutzwürdiger personenbezogener Daten aufzudecken und zu verfolgen, statt ihr wertvolles Hirnschmalz für Chaoten zu vergeuden, die bei ihren Streifzügen im Internet unnötigerweise eine breite Spur persönlicher Informationen und Intimitäten hinterlassen.

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Engelbert Kühlwetter

Es geht nicht um Facebook und Twitter, sondern um Verknüpfungen.

Aus den Verlautbarungen der Schufa geht hervor, dass auch Handelsplattformen wie Amazon und Ebay, Scout-Plattformen, mobile.de, Personenplattformen wie Yasni, Suchplattformen,
VZ-Plattformen und Xing in die Analyse einfließen sollen. Mittels Verknüpfungen all dieser Plattformen würden bestehende Konsumneten - Profile umfassender und präziser. Wer das Internet nutzt, ist wissentlich Mitglied eines "Basisdemokratisierten Schnüffelstaates". Das Internet kennt weder verschlossenen Türen noch schalldichte Wände, keine anonymen Schließfächer, kein "Das bleibt unter uns" und kein Vergessen. Eine Nichtmitgliedschaft in Netzwerken bzw. eine geringe oder gar keine Präsenz auf Plattformen kann dennoch bei schlechteren Scoring zum persönlichen Klotz am Bein werden. "Bekleidete" darf der Staat mit "Bürger ohne Kleider" weder diskriminieren noch ausgesperren. sobald dies zum Fall wird, ziehe ich mich auf ein Eiland zurück, zahle Hütte mitsamt Lebensunterhalt cash und melde mich bei der Schufa ab.

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Günther Burghauser

Was soll die Aufregung?

Die Kreditwürdigkeit einer Person kann man nicht nur nach deren persönlichen Angaben beurteilen. Selbsverständlich sind jeglicge Erkenntnisse aus dem Umfeld der nach Geld heischenden Person gerechtfertigt. Das konveniert jedoch nur einer Minderheit. Der Niedergang Griechenlands war wohl als Warnung noch zu wenig desaströs!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 22:13 Uhr
Ulrich Hinderer

Des Kaisers neue Kleider

Natürlich ist es vollkommen legitm. wen der Kaiser ein Lehen, äh, die Bank einen Kredit vergeben will, dann muss man sich absichern. Am Ende ist es zwar völlig irrelevant für die Rückzahlungstüchtigkeit eines Individuums, wie sich die Rückzahlungstüchtigkeit seines Stiefbruders gestaltet - allein das Vorhandensein eines solchen könnte ja ein "Risiko" darstellen, rein rechnerisch. Dann noch die Fassadenfarbe des bewohnten Hauses, die negativ mit der Liebslingsfarbe korreliert - halt, die Dame wohnt nur zur Miete, dann ist das nicht ganz so schlimm. Allerdings ist ihr Kind nicht getauft und ihr Lebensabschnittsgefährte ist auf Facebook mit zwei bekennenden Kommunisten befreundet.
Nein, das ist Marktwirtschaft und keine Gesinnungsschnüffelei...

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Kai Schraube

...und jetzt sich mal 30 Jahre zurückerinnert:

Die für 1983 geplante letzte große Volkszählung in Deutschland wurde vom Bundesverfassungsgericht untersagt, diese Entscheidung war die Grundlage des Gesetzes für informelle Selbstbestimmung.

Heute jedoch zieht (fast) jeder ohne Not seine informellen Hosen im Netz ganz weit runter. Ohne Not, aus Bequemlichkeit, für den Vorteil des schnelleren downloads überwiegend überflüssiger Unterhaltung, oder des ebenfalls überwiegend überflüssigen Geplappers in angeblich "sozialen" Netzwerken. Warum dieser Wandel?

Bevor ich als "user" also auf die Schufa schimpfe, sollte ich überlegen, warum ich diesem Unternehmen erst ermöglichte, von mir erstellte "Profile" auszuwerten -oder?

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 07.06.2012 18:24 Uhr

Konsequenz:

Auch dem letzten Facebook-Fetischisten sollte nun ein Licht aufgehen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 15:54 Uhr
Sebastian Stähle

Ein paar Tage - oder ein Leben lang

Einmal eingegebene Informationen sind aus dem Internet nur schwer zu entfernen.
Und Facebook weiß genau, wenn jemand seinen Namen ändert. Und sie werden freudig, den neuen und den alten Namen an einen zahlungsfähigen Kunden verkaufen.

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Udo Frohnapfel

Namen ändern

Ich habe heute meinen Namen bei Facebook geändert und meinen Freunden mitgeteilt. Jetzt bin ich halt Geheim bei Facebook, nur für Freunde erreichbar. Versuchen Sie mal mich bei Facebook zu finden, es geht nur noch ein paar Tage.

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Marcus Fronto

Wie kann man sich über eine solche "Nachricht" aufregen?!

Wer Geld verleiht, eine Wohnung oder eine Dienstleistung zur Verfügung stellt, braucht, falls er kein Idiot ist, Sicherheiten. Das übernimmt die Schufa - man stelle sich umgekehrt vor, jeder Handynutzer müsste individuell seine Kreditwürdigkeit erst ausfühlich nachweisen! Und wer beschließt, sich im Netz auszuziehen, riskiert wahrgenommen zu werden - das ist doch ganz einfach.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 23:50 Uhr
Peter Ambros
Peter Ambros (Lilo11) - 07.06.2012 23:50 Uhr

Welche Sicherheit

Ihre Anmerkung ist abwegig. Sicherheit für einen Kredit vergibt die Schufa nicht. Gegründet wurde sie mit dem Anspruch, alle Kredite, die ein Mensch hat oder hatte, zu registrieren. Mitglieder der Schufa konnten bei einer neuen Kreditvergabe nachfragen, ob schon Kredite bestehen und ob sie bedient wurden.
Das ist legal und genügt.
Die Schufa greift seit vielen Jahren weit darüber hinaus und geht immer weiter.
Sie und andere Kommentatoren versuchen den Eindruck zu erwecken, die Schufa würde sich auf das ursprüngliche Feld beschränken. Das ist durchsichtig.

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Richard Schiemenz

Langfristig ein Eigentor...

Finanzierungsinstrumente wie Crowdfounding zeigen, dass es zukünftig auch ohne Schufa gehen wird. Bloß weil das beschriebenen Vorgehen irgendwann umgesetzt ist - und das wird es, zumindest in Teilen mit 100%iger Sicherheit! -, wird ja nicht der Bedarf an Krediten oder anderen Dienstleistungen sinken...
Es wird nur eine Frage des allgemeinen Leidensdruckes bzw. der potentiellen Rentabilität sein, bis sich z.B. eine Mobilfunkgenossenschaft oder ähnliches bildet.Dank innovativer Startups ist es ja schon heute möglich Privatkredite per Internet zu vermitteln (geben und nehmen).

Auch die Schufa wird noch merken, dass ihre Dienstleistungen am Ende vom Geld der ausspionierten Bürger bezahlt wird. ;-)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 22:00 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 07.06.2012 22:00 Uhr

Überzeugen sie Ihren Bankmitarbeiter mit Eigenmitteln und Gehaltsabrechnungen

und anderen Sicherheiten. Stromkonzernen und Telefondienstleitern empfehle ich Rabatte für Vorkassekunden

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Matthias Frank

D.h.

wenn ich in Zukunft ein Haus finanzieren will muss ich mir das Geld in der Crowd besorgen und erst 1000 Leute überzeugen, dass sie mit Geld geben?
Da überzeug ich doch lieber einen Bankmitarbeiter mit meinem Schufa Score.

Und Leute die keinen positiven Score haben sollten vielleicht lieber keinen 6 stelligen Betrag an Schulden aufnehmen.

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Veit Wittmann
Veit Wittmann (vemit) - 07.06.2012 17:49 Uhr

Die Freiheit...

verschwindet nicht mit einem großen Knall, sie wird uns auch nicht abgenommen, sie wird verschenkt - für nichts. Bei Google, Apple, Facebook und wie sie alle heißen. Sie wird verschenkt vom Riesenheer der Gedankenlosen bis Denkbefreiten, die noch auf alles hereinfallen, was nur irgendwie angesagt ist. Hinterher ist es dann natürlich keiner gewesen. Und wer vorher warnt und mahnt, hat noch Glück, nur als ewige Kassandra verlacht zu werden. Die, Ironie am Rande, übrigens recht behalten hat.

Was sich viel Behörden, Vereine wie die Schufa u.a. so unter Internet vorstellen, hat nichts, aber auch so gar nichts mehr mit dem Internet zu tun, das uns allen mehr Demokratie und Freiheit hätte bringen können.

So langsam wird es seinem Namen gerechter als man es sich je hätte vorstellem wollen: Willkommen im Netz! Und viel Spaß dabei, sich wieder daraus zu befreien...

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Udo goldstein
Udo goldstein (goldi53) - 07.06.2012 16:25 Uhr

Warum Facebook ?

Wer braucht eigentlich Facebook?

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Peter Müller

Das Regime und deren Machthaber sorgen für Ruhe in der Kiste

Viel interessanter ist doch die Rückwirkung dieses Vorgehens auf den Internetnutzer. Wer wird noch offen seine Meinung kund tun, wenn alles was man von sich gibt, nach geheimen Kriterien von noch geheimeren privatwirtschaftlichen Unternehmen bewertet und an interessierte Kunden in der Wirtschaft weitergeleitet wird? Das ist Zensur über ökonomische Repression in Reinkultur. Von nun an heißt es, die Banken zu lobpreisen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 17:55 Uhr
Richard Schiemenz

... oder abwenden

Meine Güte, als ob es keine Alternativen zu den behäbigen Großkonzernen gibt...

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Günter Jäger

Falschinformationen und Erpressungen

Daten im Internet werden nicht geprüft. Selbst erkannte und gerichtlich gelöschte Daten bleiben oft im Internet, weil sie an anderer Stelle gespeichert werden. Beispielsweise können falsche Daten verwendet werden, um bei Bewerbungen den Konkurrenten aus dem Spiel zu werfen. Was ist mit Trojanern - auch in Schufadaten? Sind Schufa-Mitarbeiter unbestechlich und nicht zu erpressen? Bereits jetzt können die Scores der Schufa falsch sein oder es sind falsche Schlüsse in den Programmen der Schufa. Was ist mit Mobbing, auch von Schülern? Was ist mit getürkten Fotos oder (Sex-)Filmen?

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