05.07.2012 · 172 Wirtschaftsprofessoren wenden sich mit einem Protestaufruf an Bürger und Politik. Die Beschlüsse des jüngsten Eurogipfels erfüllten sie mit großer Sorge, schreiben die Wissenschaftler. Die Erklärung im Wortlaut.
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@Dr Klaus Sebastian:ggf Petition 25090 Finanzpolitik - Ablehnung des ESM-Vertrags (bis 13.7.2012)
Aber lesen sie selbst! Ende der Mitzeichnungsfrist ist der 13.7.2012. zzt 9725 Mitzeichner
Was hat dieser Brief mit seriöser Expertise zu tun? Hilft er, ein
Problem besser zu verstehen? Wägt er politische Optionen ab? Gibt
er brauchbare Empfehlungen? Nichts davon!
Die Damen und Herren Professoren drängen darauf, dass Banken so
aufgestellt sein müssten, dass sie keiner staatlichen Hilfe
bedürfen, so dass im Notfall nicht eingegriffen werden muss. Sehr
schön - da wären wir gerne, da sind wir aber nicht. Sie
errechnen Haftungssummen, die weniger auf seriöse Mathematik denn
auf Panikmache schließen lassen. Und sie tun so, als entstehe
Haftung für Bankencrashs erst durch die neue Regelung. Indirekt
haften wir für die Banken der Krisenstaaten schon die ganze Zeit.
Nur eben nicht direkt, sondern erst dann, wenn sie Staaten mit in die
Tiefe gerissen haben.
Hier wird das Fehlen jeder intellektuellen Substanz beim impulsiven
Vorbringen einer unreflektierten 'Haltung' vernebelt durch
Zurschaustellung der eigenen Titel, die staatspolitische Verantwortung
jedoch nicht ersetzen können.
Ich bin sehr froh, dass endlich Experten, und zwar echte Experten, den
Mut haben, unsere Regierungen nicht nur zu kritisieren, sondern klar zu
benennen, welche Auswirkungen die aktuellen Entscheidungen auf ganz
Europa - ja auf die gesamte Weltwirtschaft haben.
Vielen Dank! Es ist an der Zeit, dass sich immer mehr Menschen
"einmischen", die wissen, was diese Wirtschaftspolitik -
speziell im Umgang mit den Schulden der Banken für "das
Volk" - und damit für uns alle - hat.
Wo gibt's endlich die Online-Abstimmung /-Petition dazu?!
Ich persönlich bin sehr überzeugt von der Argumentationslinie
der Ökonomen um H.W. Sinn.
Der Hinweis allerdings man möge doch seinen Wahlkreisabgeordneten
in der Sache ansprechen, scheint mir wenig Durchschlagskraft haben zu können.
Kann nicht bitte endlich jemand technisch versiertes (anders als ich,
leider) online eine Abstimmungsplattform organisieren, bei der jeder
interessierte Bürger/-in einfach und in großer Anzahl (darauf
ist wohl einzig Verlass, bei der Meinungsäußerung
gegenüber Politikern) diesen Offenen Brief
"unterstützen" oder eben ablehnen kann.
Natürlich kann man bei der Formulierung des Briefes kritisieren, es
werde wohl alles etwas verkürzt und plakativ dargestellt, aber ich
denke die Hauptlinie kommt damit klar zum Vorschein und darauf kommt es
wohl an...
... Banken müssen scheitern dürfen !!
Vielen Dank für den offenen Brief. Die Politik hat leider nicht
mehr den Durchblick.
Kann man írgendwo für diesen Brife abstimmen, bei Facebook
oder so?
So viele Wirtschaftswissenschaftler können nicht irren!
Selbst Kalifonien muss für seine Schulden selbst aufkommen, die Regierung der USA würde nie für ihre einzelnen Staaten haften. Aber Deutschland soll für die Schulden aller EU-Schuldner haften. Warum traut unsere Regierung einschließlich der linken Opposition den Gläubigern der Banken nicht zu, das Dilemma, das die Banken angerichtet haben, zu entschärfen? Warum sollen deutsche Steuerzahler das Überleben und die Gewinne der Bankkonzerne sichern? Was nützt uns die gute Auftragslage und der Export, wenn wir denen, die importieren das Geld vorher dafür geben? Für die derzeitige gute Wirtschaftslage bei uns haben die Arbeitnehmer in der Vergangenheit Lohnzurückhaltung geübt. Wir sind wieder konkurrenzfähig. Die EU-Länder, die jetzt in der Krise sind, sollten daraus lernen.
Wirtschaftswissenschaftler sollten es besser wissen
Wenn breite Teile der Bevölkerung die von den Wirtschaftswissenschaftlern geäußerten Ansichten teilen, kann man das wohl verstehen. Von den Herren und Damen Professoren hätte man allerdings eine etwas differenziertere Betrachtungsweise erwartet. Deutschland sonnt sich im vermeintlich wohlverdienten Erfolg und übersieht dabei, das das Währungssystem Euro Hauptverursacher des Erfolges der deutschen Waren an europäischen Märkten ist, dass die Innovationskraft Deutschlands mit dem niedrigen veryinsten Geld der Reichen finanziert ist, die ihr Geld aus ihren eigenen Ländern abziehen und schließlich, das schlicht die Begehrtheit deutscher Autos in aller Welt die Wirtschaft stimuliert. 1995 war Toyota das Vorbild, heute ist es VW; man sollte nicht vergessen, wie schnell sich sowas ändern kann. Es ist also nicht so, dass die Deutschen besonders fleißig wären oder besonders schlau. Ok, sie haben eine stabile politische Landschaft, haben ein paar Reformen zu Lasten der geduldigen Unterschicht gem
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.07.2012 21:07 UhrWiderspruch
Sie schreiben, daß D auf den europäischen Märkten seinen Wohlstand verdient und erwähnen selbst die Exportmärkte, die eben keinen Euro haben. Und so ist es. 40% unserer Exporte gehen in Euroländer, aber 60% gehen in Nichteuroländer. Wir verdienen also unsere Unterstützungen für Spanien, etc. mit Dollar, Renminbi, etc. Also, wozu benötigen wir einen Euro? Er schadet nur, da er gegenwärtig der NichtEuroWelt erlaubt zu Schnäppchenpreisen in D einzukaufen. Deshalb auch das vermeintliche Wirtschaftswunder in D. Wir verschleudern gegenwärtig unsere volkswirtschaftlichen Leistungen.
"Banken-Testamente" kein Witz !
10 US-Banken, darunter auch die Filiale der DeuBa, hatten auf Anordnung
der viel härteren US-Finanzaufsicht jeweils ein
"Testament" hinsichtlich ihrer geordneten Insolvenz anzufer-
tigen. Dieses soll eienem Sequester im Insolvenzfall verfügbar
gemacht werden. Das Testa- ment der Deutschen Bank ist auf 29 Seiten
zusammengefasst. Regelmäßig hat sich heraus-gestellt, dass
eine Pleite einer "systemrelevanten" Bank das System
überhaupt nichts in den Grundfesten erschüttert. Der Begriff
"systemrelevant" ist vielmehr der politische Trick, die pol.
Zustimmung des Volkes zur Rettung privater Großinvestoren zu
erhalten, die ihr Geld in die falschen Unternehmungen gesteckt hatten.
Dazu können auch marode Banken, Firmen und ganze Staaten
gehören. Ist doch interessant, dass man das Drehbuch der Abwicklung
auch selbst schreiben kann, weil man dazu gezwungen wird. Aber, wer
zwingt die Griechen u.a. ?
Der Protestbrief erklärt - wieder einmal - eine kulturell,
demokratisch und ökonomisch katastrophale Entwicklung in einfachen
Worten. Sicherlich werden die meisten Fachleute - sofern sie keine
Partikularinteressen vertreten - längst derselben Meinung sein.
Das Problem: Den Souverän, den Wähler, in Deutschland,
Finnland, den Niederlanden u.ä. soweit zu aktivieren, dass er
merkt, dass seine Entscheidung und sein kollektives Handeln der
(einzige) Königsweg zur Politiksteuerung ist.
Der "arabische Frühling" hat die Methodik
vorgeführt, teilweise unter Einsatz von Leben und Freiheit.
Internet, Kommunikationsmittel, soziale Netzwerke - die Werkzeuge sind vorhanden.
Und "wir" leben in einer demokratischen Umgebung der
Meinungsfreiheit, in der Menschenrechte nicht bedroht werden: Die
Aufgabe sollte hier leichter gelingen!
Nach Brüssel ist das Maß übervoll
170 Professoren denken wie das Volk, und sie haben Recht damit! Es wird
Zeit, unserer politischen Klasse klar zu machen, dass sie kein Mandat
hat, unseren (erarbeiteten!) Wohlstand an die Banken des
Mittelmeerraumes zu verhökern. Wenn sie es doch wagen sollte, dann
wird Europa durch den Euro auseinandergesprengt, wozu er ja eigentlich
nicht gedacht war.
Gemeinsame Bankenaufsicht??? Auf dem Papier kriegt man das ja wohl noch
hin; aber woher den Optimismus nehmen, dass sie auch tatsächlich so
wie vereinbart funktionieren würde? In Europa hält sich doch
niemand mehr an Verträge, wenn sie ihm im Wege stehen. An die
no-bail-out-Klausel zu erinnern ist schon längst nicht mehr
parkettfähig, und die EZB kauft südeuropäische
Staatsanleihen wie im Rausch. In Europa kämpft doch schon seit 4
Jahren jeder nur noch für sich und fast alle gegen die
Bundesrepublik. Eine unschöne Wahrheit zwar, aber ihr
Eingeständnis macht frei, das zu tun, was nötig ist: Die
Reset-Taste zu betätigen.
Einmal abgesehen davon, d dieser Aufruf eben ein solcher ist u daher keine Endergebnisse schaffen kann, ist die Auffassung es gäbe keine Lösungsansätze wohl nur von denen zu vertreten, die sich bislang mit dem Thema nicht auseinandersetzt haben. Aber darin liegt gleichfalls ein Problem der Stromlinienförmigkeit ibs der Presse in diesem Land (das sagte erst kürzlich ein angesehener Schriftsteller absolut zutreffend). Das Problem ist mit Schuldbeitritten und Stützungszahlugen nicht zu lösen. Auch nicht dadurch, dass man die Verluste und Schaden- ersatzzahlungen d Banken verhindert. Diese haben ibs üb target-Kredite das deutsche Kapital massiv n Griechenland u Spanien übertragen u dafür Anleger geworben! Das sind allein 180 Mio Euro, die definitiv verloren sind. Der EU fehlen die Wertkorrekturen, die es über die Abwertung der Währungen gab. Daher muß d Wertberichtigung in einem überschuldeten Land selbst statt finden.Erst wenn dort die Preise fallen kehrt d Kapital zurück u schafft Arbeit
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 17:37 UhrEs wäre wünschenswert...
...nach ihrem Ansatz gut überlegt, nur bezweifele ich, dass ein solcher Mechanismus in Gang käme, die heilosen Disskussionen in ARD/ZDF haben wenig Konkretes zu bieten, das sogenannte Expertentum ist inzwischen so spekulativ geworden, - die Zurückhaltung unsere Presse zu so einem wichtigen Thema fällt eher flach aus und so kommt das Gefühl der Resignation der Bürger auf, machtlos zu sein und dem Treiben zu zu sehen, Geld ist ein scheues Reh und die großen Vermögen transveriert und International verteilt, wetten....
Warum so bescheiden? Es wäre doch sinnvoll, wenn die
Perönlichkeiten, die diesen notwendigen
Protest einlegen auch ihre Titel - und möglichst auch ihre
Funktionen - angeben würden.
Gerade in Deutschland spielen doch Titel und Tätigkeiten eine
große Rolle und erhöhen das Gewicht solcher Aussagen.
..vielen Dank für die Worte, viel "Neues" ist jedoch nicht zu erkennen und Lösungsansätze sehe ich ebenfalls nicht. Die Saat zur Krise ist bekannt und wird durch weitere Aufweichungsversuche des Stabilitätspaktes nicht zum Erfolg werden. Kohl, Eichel, der heute noch frech in die Kamera lügt und so tut als wenn er von nichts wüsste, sind die wahren Verursacher, neben den Weichmacher Politiker aus dem sonstigen Euroland. Den Banken ist durch fehlende Kontrollmechanismen, Tür und Tor geöffnet , sich in den waghalsigsten Finanztransaktionen aller Ehre zu machen und damit in höchsten Maße Volksvermögen zu gefärden. Natürlich sind wir Deutsche , -Profiteure der Einführung des Euros gewesen und können durch unsere Fiskalpolitik als Vorbild für andere Länder dienen. Die Frage stellt sich in eine ganz andere Richtung, - vielen Industriezweige der Länder sind in Billiglohnländer ausgelagert worden und die Produktivität der Länder drastisch eingeschränkt worden, wo soll hier Wachstum entstehen ?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 14:39 Uhrvom Euro profitiert?
warum sind wir Deutsche Profiteuere vom Euro? Als Privatleute bestimmt
nicht. Durch die relative Schwäche des Euro zu einer hypothetischen
DM sind alle Importe wie zB Benzin aber auch Urlaubsreisen deutlich
teuerer geworden. Und für die Industrie ist der Exportanteil in die
Euro-Länder sogar gesunken. Im übrigen hat die deutsche
Industrie auch unter der ständig aufwertungsverdächtigen DM
glänzende Exportgeschäfte gemacht.
Egal wie, die (bestrittenen) Vorteile sind vernachlässigbar
gegenüber den Nachteilen, die zum Teil erst noch kommen werden,
wenn der Euro auseinanderbricht.
Zum offenen Brief der Ökonomen
Die Kanzlerin hat inzwischen den Ökonomen widersprochen und behauptet, die Brüsseler Beschlüsse begründeten keine zusätzliche Haftung deutscher Bürger für die Schulden europäischer Banken: Jeder solle sich diese Beschlüsse "wirklich gut anschauen und dann auch das berichten, was in diesen Beschlüssen steht". Das aber ist dem Bürger unmöglich, wenn diese Beschlüsse nicht allgemein zugänglich veröffentlicht werden und in der Presse nur in einer Form darüber berichtet wird, welche die Auslegung, die die Ökonomen den Beschlüssen gegeben haben vertretbar erscheinen lässt. Krämer und Sinn sollten jetzt aber nachlegen die Passagen aus den Beschlüssen zitieren, welche die Grundlage ihres Appells bilden. Letztlich ist es aber eine Aufgabe der Bundesregierung die Öffentlichkeit darüber zu informieren, was sie in Nachtsitzungen in Brüssel und anderswo mit verbindlicher Wirkung für die BRD beschließen. Wir leben schließlich nicht in einer Diktatur, in welcher der Wille der Kanzlerin Gesetz ist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 14:04 Uhrkeine zusätzliche Haftung?
wenn Merkel meint, daß in den letzten Beschlüssen keine zusätzliche Haftung für Deutschland vereinbart wären, warum hat dann insbesondere Monti so jubiliert? Natürlich hat er Zusagen bekommen, daß die Banken Geld bekommen können. Allerdings wird zunächst eine Bankenaufsicht installiert. Und ob die durchgreifen kann und nicht auch im Laufe der Jahre beim dann X-ten Euro-Rettungs-Gipfel verwässert wird, will ich erstmal sehen. Zweifel sind nach aller Erfahrung mehr als angebracht!
MwSt rauf in Spanien, Italien und Frankreich - der Euro als Vollgeld
Wie wird man Schuldner? Indem man Gläubiger findet. So einfach ist
das und wenn der Schuldner seine Schulden nicht mehr zurückzahlen
kann, muss der Gläubiger seine Forderungen abschreiben. Falls
dadurch auch Privatbanken pleite gehen sollten, dann geschieht dies im
Rahmen einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung.
Die Staatshaushalte der PIIGS-Staaten wie auch die Frankreichs
können letztlich nur durch eine höhere MwSt konsolidiert
werden. Die EU lässt derzeit einen MwSt-Höchstsatz von 25% zu.
Die MwSt ist auch eine indirekte Reichensteuer. Steuerflucht ist bei der
MwSt nicht möglich!
Die EZB muss über unsere Gemeinschaftswährung das totale
Geldregal erhalten - Stichwort: VOLLGLED (von Prof. Dr. Joseph Huber
Universität Halle), damit die Privatbanken nicht länger
SCHEIN-Geld aus dem Nichts schöpfen können.
Der Euro braucht überdies noch eine Umlaufsicherung. Die
Umlaufsicherungsgebühr sollte 5% jährlich betragen. Die
Einnahmen daraus erhalten die EU-BürgerInnen pro Kopf zurück.
Aus wirtschaftswissenschaftlich oder gar finanzwirtschaftlich verengter
Sicht, kann ich dem Brief der Herren WiWis lediglich zustimmen.
Politisch betrachtet ist eine Abwägung sehr schwer.
Streit bleibt sicherlich auf dem nun beschrittenen Weg nicht aus,
insbesondere, da sich schon bald zeigen wird, wie unterschiedlich
Interpretationen in Bezug auf spärlich fixierte
Sachverhalte sein können. Aber, wer denkt, dass Streit bei egal
welch einer anderen Entscheidung ausgeblieben wäre, irrt.
Die WiWis überschreiten durch das Schalten einer Anzeige in einem
Massenmedium die Grenze Ihres zwischen Wahr und Unwahr differenzierenden
Wissenschaftssystems und nehmen teil an der binären Codierung von
Macht/Ohnmacht des politischen Systems, werden dabei zu effizienten Oppositionellen.
Das Wunder und bemerkenswerteste dabei ist, dass sich so viele WiWis auf
einen Text
einigen konnten :-) - unglaublich. Aber Wunder passieren immer wieder.
Einigkeit unter Wissenschaftlern
daß Sie die Einigkeit unter Wissenschaftlern als Wunder bezeichnen erstaunt mich doch sehr. Auch Wissenschaftler können denken und je klarer die Analyse, desto einiger sind sie sogar. Und genau das liegt hier vor: die Einigkeit in der Analyse, daß hier ein Irrweg begangen wird. Wenn Sie dieselben Wisswenschaftler nach ihren Vorschlägen zur Lösung der Krise gefragt hätten, wäre ich sogar bei Ihnen: da wären nie soviele Unterschriften unter demselben Papier gekommen. Aber darum ging es ja hier nicht!
Jedes Unternehmen, das vor dem Konkurs steht sollte / muss in Würde Pleite gehen dürfen. Ist das, was auf EU-Ebene praktiziert wird, nicht eine Konkursverschleppung in gigantischem Ausmaß ? Unsere "Weltökonomen" aus der Politik sollten genau überlegen, was sie da anstellen. Die Hoffnung bleibt, daß unser Verfassungsgericht "juristisch" entscheidet und nicht "politisch" !
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 20:54 UhrBankentestament
Jedes Institut kann in einem "Testament" das Drehbuch der
Abwicklung im Insolvenzfall selbst
schreiben. Damit der Sequester nachschauen kann, was er in welcher Folge
tun kann und muss
Jedenfalls hat das die US-Bankenaufsicht 10 US-Banken erfolgreich
abgefordert. Keine Groß-
bank hätte das System gekippt. Alles nur Angst und Legende !
Der offene Brief der Ökonomen im Wortlaut
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, der überwiegende Teil der
deutschen und europäischen Bürger bedauern es sehr, das Sie
auf dem Gipfeltreffen der EU-Länder, sich genötigt sahen, den
finanz-disziplinierten Ländern in den Rücken zu fallen, um den
Krisenländern - und insbesondere den abgehobenen unfähigen
Bankmanagern - unbegrenten Freiraum zu mehr Risiko/Schulden zu schaffen.
Sie "waren" der Garant für eine solide Finanzpolitik mit
Zukunft! Bitte bleiben Sie bei Ihrer zukunftsorientiertren Haltung.
Welchem Mittelstandsbetrieb werden diese Freiräume zugebilligt,
obgleich wir diese Betriebe als tragende Elemente unserer
Volkswirtschaft bezeichnen. Nur wenige Monate nach der dramatischen
"Bankenrettungsaktion", die den Steuerzahlern letztendlich
unmengen Geld kostet wird sichtbar, das die verantwortlichen Bankmanager
nichts, aber auch garnichts gelernt haben. Im Gegenteil, die
Risikobereitschaft im Umgang mit den ihnen anvertrauten Finanzmitteln
ist unverändert. Es wird BITTER werden!
Augen zu und volle Kraft voraus !
Sind wir auf der Titanic ?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 13:27 UhrLeichtfertiger Kontrollverlust und Gutgläubigkeit der Politiker
Wir können froh sein, daß wir kritische Expertenstimmen haben, die den Mut haben die Wahrheit laut auszusprechen. Wer wie Frau Merkel oder ein Wirtschaftsweiser wie P. Bofinger so gutgläubig ist und meint, daß das gegenwärtige Schulden- und Wirtschaftsdesaster durch großzügige und weitgehend unkontrollierte Verteilung weiterer Euro-Kredite in den Griff zu bekommen sei, hat die reale Situation schlicht nicht begriffen. Es ist in der Wirtschaftsgeschichte leicht nachvollziehbar, daß von Krisensituationen betroffene Nationen (und damit verbundene Personen) immer alles versprechen, was ein Gläubiger hören will, nur um ihren Vorteil zu sichern. Und wenn das nicht klappt, dann versucht man es eben mit Druck. Frau Merkel hat letzte Woche dafür gesorgt, daß ein parlamentarisch unkontrollierbarer ESM-Schirm unbegrenzt Gelder an wirtschaftlich unverantwortlich und national agierende Banken und Staaten verteilen darf unter weitgehender Aufgabe bisheriger Kontrollauflagen. Armes Deutschland !
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?