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Veröffentlicht: 01.02.2013, 17:07 Uhr

Programm der Linkspartei Armut für Alle

„Ab 40.000 Euro im Monat gibt es kein Mehr an Lebensgenuss“, glaubt die Linke. Doch wohin soll die Deckelwirtschaft eigentlich noch führen? Sollen demnächst auch Autos bei 40.000 Euro gedeckelt werden? Oder am besten gleich aus Pappe hergestellt werden?

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Offenbar hat die Linkspartei Angst vor der eigenen Courage. Erst fordert sie im Entwurf für das Wahlprogramm, Jahreseinkommen von mehr als einer halben Million Euro zu 100 Prozent zu besteuern. Sofort hagelt es Proteste, dann rudert die Linkspartei zurück und schwenkt auf die Linie der französischen Sozialisten ein, die mit ihrem Plan zur Einführung einer Reichensteuer von 75 Prozent einen Schauspieler oder Unternehmer nach dem anderen aus Frankreich vertreiben.

Holger Steltzner Folgen:

Was die Linke, die Nachfolgepartei der DDR-Kaderpartei SED, wirklich will, hat die Parteivorsitzende Katja Kipping schon vergangenen Sommer klar gemacht als sie sagte: „Ab 40.000 Euro im Monat gibt es kein Mehr an Lebensgenuss.“

Autos aus Pappe?

Wenn alles Geld über dem Genussdeckel der Linkspartei sowieso nur der „Bestechung von Politikern“ oder der „zerstörerischen Finanzspekulation“ diene, dürfte es beim Deckel für Einkommen nicht bleiben. Man könnte auch Vermögen und Autos mit 40.000 Euro deckeln und letztere gleich aus Pappe herstellen.

Der Untergang der DDR beweist, wohin linke Deckelwirtschaft führt. Deshalb sollte man aufhören, Sarah Wagenknecht als Nachfolgerin von Ludwig Erhard zu feiern.

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