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Profiteams : Bald könnten Scheichs in deutsche Fußballclubs investieren

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Deutsche Fußballclubs und Scheichs - es gibt Bestrebungen, sie zusammenzubringen. Bild: Picture-Alliance

Von den Autos zum Fußball: Wie ein Vertrauter des früheren VW-Chefs Winterkorn Scheichs, Chinesen und anderen Interessenten den Weg zu Investments im deutschen Profi-Fußball frei machen will.

          Ein Vertrauter des früheren VW-Chefs Martin Winterkorn will internationalen Konzernen beim Einstieg in deutsche Fußball-Clubs helfen. Stephan Grühsem, langjähriger VW-Kommunikationschef, hat dazu in München eine Beratungsfirma namens „MSG“ gegründet. „Unternehmen sind bereit, sehr viel Geld in den Profifußball zu investieren, und ich bringe Investoren und Clubs zusammen“, sagte Grühsem der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Unternehmen aus China und dem arabischen Raum waren nur darauf, in den deutschen Fußball zu investieren.“

          Grühsem war zu seinen VW-Zeiten Aufsichtsrat im Werksclub VfL Wolfsburg, und hat dadurch ein Netzwerk im Sport aufgebaut, das er jetzt für sein Geschäft nutzen will. Er sei mit diversen Bundesliga-Clubs zu dem Thema im Kontakt, sagte er: „Die Vereine wünschen sich wirtschaftliche Stabilität, sind aber sehr vorsichtig, einen Investor an Bord zu holen.“

          Noch gilt in Deutschland die sogenannte 50 plus 1-Regel, wonach kein Investor mehrheitlich einen Fußball-Club kontrollieren darf. Doch diese Vorschrift wird zunehmend ausgehöhlt, und fällt womöglich bald ganz. Wirtschaft und Verbände stellen sich darauf ein, dass sich die Verhältnisse ändern. Der Druck in diese Richtung wächst, wollen die deutschen Teams mithalten mit den Milliardär-Clubs im Rest von Europa.

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